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Die Konstantinische Wende

Titre: Die Konstantinische Wende

Essai Scientifique , 2011 , 31 Pages

Autor:in: M.A. Rolf Bergmeier (Auteur)

Histoire globale - Antiquité
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Résumé Extrait Résumé des informations

"Konstantinische Wende". Sie hat sich in der gesamten theologischen und spätantiken Literatur umfassend und weitgehend unbezweifelt eingenistet. Sie sei "das einschneidende Ereignis der antiken Religionsgeschichte", meint der Düsseldorfer Althistoriker B. BLECKMANN. Andere Autoren sekundieren: Mit Konstantin habe "ein geschichtlicher Wendepunkt ersten Ranges", "eine welthistorische Weichenstellung", eine „epochemachende geistige Revolution“ begonnen. E. SCHWARTZ vermeint sogar, den „dämonischen Scharfblick des Weltbezwingers“ und eine "Zeitenwende ungeheuren Ausmaßes" zu erkennen, „jäh und plötzlich [habe Konstantin] dem Steuerrad der Geschichte in die Speichen“ gegriffen . Der Historiker EHRHARD erkennt den "Anbruch einer neuen Zeit", sogar "frei von Schmerz und Trauer" soll diese neue Zeit gewesen sein . A. ALFÖLDI spricht vom "Glück der Menschheit" und der französische Althistoriker P. VEYNE kann seine überschäumende Wende-Begeisterung kaum zügeln: Die historische Bedeutung Konstantins sei „gigantisch“, seine Wendung zum Christentum „das entscheidende Ereignis [...] der Weltgeschichte“ . Der historisch-literarische Begeisterungstaumel ist also ein allgemeiner.

Dabei gibt es durchaus Anlaß, an einer „Wende“ Konstantins zum Christentum im Oktober 312 zu zweifeln. Nicht nur, weil er seine eigene Familie in einem barbarischen Akt auslöscht, nicht nur weil er sein Volk mit einem zwölfjährigen Krieg überzieht, um die Alleinherrschaft zu erringen, sondern auch weil der Herrscher eine Fülle von Signalen aussendet, mit denen er zu verstehen gibt, dass andere Götter und nicht Christus seine Lieblingsgefährten sind.

Der wichtigtste Einwand jedoch kommt unerwartet: Das uralte Kreuzsymbol und das Sternsymbol mit Halbdiskus, später zum "Christogramm" avanciert, sind zur Zeit Konstantins noch keine christlichen Symbole.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Konstantins Marsch auf Rom und die Nacht der "Wende" (312)
2.1 Träume, Visionen und Symbole vor der großen Schlacht
2.1.1 Laktanz und das Christus-Monogramm
2.1.2 Eusebius und die Kreuzlegende
2.2 Die Meinung der Symbolforschung
2.2.1 Das Christogramm
2.2.2 Das Kreuz-Symbol
2.3 Ergebnis

3 Konstantinische Wende ?

4 Bibliographie
4.1 Antike Quellen und Textausgaben
4.2 Kompendien und Nachschlagewerke
4.3 Literatur

Häufig gestellte Fragen

Was versteht man unter der „Konstantinischen Wende“?

Es bezeichnet den historischen Wendepunkt, an dem Kaiser Konstantin der Große dem Christentum zur Anerkennung und später zur Vorrangstellung im Römischen Reich verhalf.

Gab es wirklich eine „Wende“ zum Christentum im Jahr 312?

Die Arbeit äußert Zweifel an einer plötzlichen Wende, da Konstantin weiterhin Signale für die Verehrung anderer Götter aussandte und machtpolitische Ziele im Vordergrund standen.

War das Christogramm zur Zeit Konstantins bereits ein christliches Symbol?

Laut aktueller Symbolforschung waren das Kreuzsymbol und das Christogramm zur Zeit Konstantins noch keine ausschließlich christlichen Symbole, sondern wurden erst später dazu.

Welche Rolle spielt die Vision vor der Schlacht an der Milvischen Brücke?

Die Legenden von Eusebius und Laktanz beschreiben Träume und Visionen (z. B. das Kreuz am Himmel), die Konstantin zum Sieg und zum Christentum geführt haben sollen.

Wie bewerten moderne Historiker Konstantins Religionspolitik?

Während einige von einer „epochemachenden Revolution“ sprechen, sehen andere in Konstantin eher einen Realpolitiker, der die Kirche für die Einheit des Reiches instrumentalisierte.

Fin de l'extrait de 31 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Die Konstantinische Wende
Auteur
M.A. Rolf Bergmeier (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
31
N° de catalogue
V175478
ISBN (ebook)
9783640964475
ISBN (Livre)
9783640964239
Langue
allemand
mots-clé
konstantinische wende
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
M.A. Rolf Bergmeier (Auteur), 2011, Die Konstantinische Wende, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/175478
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Extrait de  31  pages
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