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"Kampf "der Gesellengilden im Mittelalter

Titre: "Kampf "der Gesellengilden im Mittelalter

Essai , 2009 , 6 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Julian Ostendorf (Auteur)

Histoire de l'Europe - Moyen Âge, Temps modernes
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Das Essay befasst sich mit dem "Kampf" zwischen den Gesellen, die eigenständige Organsiationen gründetete, gegen die etablierten Zünfte, die als Instrument der Meister benutzt wurden, um die Gesellen nicht in höhere Schichten und Einkommensklassen aufsteigen zu lassen. Dazu wird einerseits zunächst die Sozialtopographie des Handwerks erläutert, um dann anschließend auf die Gesellseninnungen, sowie auf die überregionalen Handwerkerbünde zur Abwehr der Gesellenorganistionen einzugehen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Die Sozialtopographie des Handwerks im Hoch- und Spätmittelalter

2. Der Kampf der Gesellengilden

3. Interterritoriale Bündnisse zur Eindämmung der Gesellenvereinigungen

Zielsetzung und Themenfelder

Die vorliegende Arbeit analysiert die sozioökonomischen Hintergründe des mittelalterlichen Handwerks, um den Ursprung und die Entwicklung des Kampfes der Gesellen für Mitbestimmungsrechte zu verstehen. Dabei wird untersucht, wie soziale Schichtungen, zunftinterne Machtverhältnisse und interterritoriale Bündnisse der Meister die Handlungsspielräume der Gesellen prägten und welche Mittel zur Unterdrückung von Gesellenvereinigungen eingesetzt wurden.

  • Soziale Struktur und Hierarchien im mittelalterlichen Handwerk
  • Entstehung und Forderungen der Gesellengilden
  • Konfliktlinien zwischen Meistern und Gesellen
  • Methoden der Zünfte zur Unterdrückung von Gesellenbewegungen
  • Die Rolle interterritorialer Handwerkerbünde und deren Gerichtsbarkeit

Auszug aus dem Buch

Der Kampf der Gesellengilden

Die Gesellen waren nicht nur erheblich daran gehindert an den Meistertitel und das Bürgerrecht zu gelangen, sondern waren auch in ihrer dreijährigen Ausbildungszeit und oftmals darüber hinaus, von der Behandlung ihrer Meister abhängig. Den Meistern oblag es, disziplinarische Maßnahmen zu ergreifen und Ausgangsverbot aus der Werkstatt zu verhängen. Die Gesellen hatten in jedem Fall dem Meister zu gehorchen. Die Meister wussten um das Ungleichbewusstsein der Gesellen und versuchten daher jede Bildung von Gemeinschaftssinn der Gesellen zu verhindern. Es wurde z.B. das einheitliche Tragen von Kleidung und Versammlungen in Wirtshäusern verboten. Die Bildung von sogenannten „Gesellenschaften“ im 14./15. Jahrhundert war Ausdruck der Forderung nach wirtschafts- und sozialpolitischer Mitbestimmung. Wie entstanden nun diese Gesellenvereinigungen? Es ist belegt, dass im 15. Jahrhundert eine gewisse Überbevölkerung herrschte. Zudem gab es eine vergleichsweise hohe Nachfrage nach Fachkräften und ein noch höheres Angebot. Die Schlussfolgerung wäre, dass dementsprechend viele Meisterstellen vergeben wurden. Jedoch nutzten die Meister die Situation aus, um ihre Stellung zu festigen und ihr Vermögen zu mehren, indem sie nur Gesellenstellen anboten, mit dem Ziel die Produktion zu steigern. Die Zünfte setzten diese mit schärferen Zulassungsbestimmungen für den Meistertitel um.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Sozialtopographie des Handwerks im Hoch- und Spätmittelalter: Dieses Kapitel erläutert die sozialen Grundbedingungen und Hierarchien innerhalb des Handwerks, die den Nährboden für spätere Konflikte bildeten.

2. Der Kampf der Gesellengilden: Hier werden die Abhängigkeitsverhältnisse der Gesellen, ihre organisierten Widerstandsformen gegen die Meister und die sozioökonomischen Ursachen dieser Auseinandersetzungen beleuchtet.

3. Interterritoriale Bündnisse zur Eindämmung der Gesellenvereinigungen: Das Kapitel analysiert, wie sich Meister in überregionalen Bünden organisierten, um durch einheitliche Statuten und eine eigene Gerichtsbarkeit den Einfluss der Gesellen systematisch zu begrenzen.

Schlüsselwörter

Mittelalter, Handwerk, Zunftwesen, Gesellengilden, Meister, soziale Hierarchie, Mitbestimmung, Gesellenvereinigungen, Handwerkerbünde, Gerichtsbarkeit, Arbeitskampf, Sozialtopographie, Stadtgeschichte, Wirtschaftsgeschichte, Zunftordnung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die sozialen Machtverhältnisse im mittelalterlichen Handwerk und den daraus resultierenden Konflikt zwischen den herrschenden Meistern und den aufstrebenden Gesellen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der sozialen Schichtung in Städten, der Entstehung von Gesellenorganisationen und den machtpolitischen Strategien der Zünfte zur Absicherung ihres Einflusses.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel der Analyse ist es, die sozioökonomischen Ursachen für den Kampf der Gesellen um Mitbestimmung aufzuzeigen und zu verstehen, wie Meister diese Bewegungen durch strukturelle Maßnahmen bekämpften.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine historische Analyse unter Auswertung zeitgenössischer Quellen und Fachliteratur zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Mittelalters.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Lebensumstände der Handwerker, dann die spezifischen Forderungen und Organisationsformen der Gesellen sowie abschließend die Rolle überregionaler Handwerkerbünde detailliert dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Zunftwesen, Gesellengilden, Machtkonflikte, Handwerkerbünde und soziale Stratifikation beschreiben.

Welche Rolle spielten die sogenannten „Bundesbriefe“?

Die Bundesbriefe waren schriftliche Vereinbarungen zwischen Zunftvertretern, die überregionale Standards setzten, um beispielsweise die Arbeitsvermittlung von Gesellen zu kontrollieren oder zu verbieten.

Warum wurden Gesellengilden von den Meistern so stark bekämpft?

Die Meister sahen in den Zusammenschlüssen der Gesellen eine Bedrohung für ihre wirtschaftliche Vormachtstellung und versuchten daher, die Bildung eines Gemeinschaftssinns unter den Gesellen konsequent zu unterbinden.

Wie effektiv war die Gerichtsbarkeit der Handwerkerbünde?

Die Bünde verfügten über eine dreigliedrige Instanzstruktur, mit der sie sehr effektiv gegen Gesellen vorgingen, die ihre Rolle innerhalb der personellen Hierarchie infrage stellten oder ihren Pflichten nicht nachkamen.

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Résumé des informations

Titre
"Kampf "der Gesellengilden im Mittelalter
Université
Technical University of Darmstadt
Note
1,3
Auteur
Julian Ostendorf (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
6
N° de catalogue
V175600
ISBN (ebook)
9783640965755
Langue
allemand
mots-clé
kampf gesellengilden mittelalter
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Julian Ostendorf (Auteur), 2009, "Kampf "der Gesellengilden im Mittelalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/175600
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