Der vorliegende Artikel untersucht "Das Haus des Asterion" von Jorge Luis Borges aus der Perspektive der Architektur der Ruptur, eines von der Autorin im unveröffentlichten Manuskript Architekturen der Ruptur entwickelten theoretischen Rahmens. Die Studie analysiert, wie sich der alterierte Raum, die autonome Logik und das fluide Identitätsregime zu einem Derealisierungsmechanismus verbinden und die Erzählung zu einer Demonstration der ontologischen Instabilität des Realen machen. Das Labyrinth des Asterion wird als eine autosuffiziente Instanz interpretiert, die Wahrnehmung neu organisiert und eine Identität hervorbringt, die sich nicht stabilisieren lässt. Die Analyse zeigt, wie der Mythos des Minotaurus als latenter Druck zurückkehrt und im Tod des Asterion als ontologische Transgression kulminiert. Der Text bietet eine phänomenologische Lesart der Erzählung und integriert sie in das System der Derealisierungsinstanzen, das von der Autorin entwickelt wurde.
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- Teofana Eremencu (Autor), 2026, Architekturen der Ruptur. "Das Haus des Asterion" als ontologische Instanz, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1756737