Die Verwendung des Giftmord-Stereotypen bei Alfred Döblin

Eine Untersuchung am Beispiel von "Die beiden Freundinnen und ihr Giftmord"


Hausarbeit (Hauptseminar), 2010

30 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in die Problematik

2. Entstehung und Festigung eines Klischees

3. Elli Link als Giftmörderin
3.1. Persönlichkeitsskizze
3.2. Heirat und Ehe mit Link
3.3. Beziehung zu Margarete Bende
3.4. Die Tat
3.5. Ellis seelische Konstitution nach der Tat

4. Fazit und Schluss

5. Literaturverzeichnis

1. Einführung in die Problematik

Im ausgehenden 19. Jahrhundert manifestierte sich im deutschsprachigen Raum die vorgefasste Behauptung, Giftmord sei die typische weibliche Art zu töten.1 Einher- gehend mit dieser These, an der bis weit ins 20. Jahrhundert festgehalten wurde, fand eine Zuschreibung zentraler Wesenszüge und spezifischer Persönlichkeitsdefizite statt, die das prototypische Bild der weiblichen Giftmörderin als bösartige und nie- derträchtige, von ÄWollust und Grausamkeit, Eitelkeit, Vergiftungstrieb oder auch Habsucht“2 getriebenen Frau, entstehen ließ. In dieser Tradition erschien auch Alfred Döblins Erzählung Die beiden Freundinnen und ihr Giftmord3, dessen Protagonistin Elli Link, gleichfalls im Zentrum dieser Arbeit stehen soll. In Döblins Text, der sich auf eine wahre Begebenheit aus dem Jahre 1922 stützt, begeht Elli - zweiundzwan- zigjährig - mittels Gift, Mord an ihrem brutalen Ehemann, dem Tischler Link. Die- ser, so wurde in den anschließenden Ermittlungen festgestellt, hatte Elli über die zweijährige Zeit ihrer Ehe misshandelt und zum Spielball seiner Perversion ernannt. Den Umständen ihrer Ehe flüchtend, fand Elli Schutz und Unterstützung in der Freundschaft und späteren Liebesbeziehung zu Margarete Bende, deren Ehe eben- falls unglücklich verlief. In mehr als 600 Briefen und unter Verwendung teils Äsehr roher Ausdrücke von dem Mord und seinem Opfer“4 planten beide Frauen gemein- sam die Tat, die schließlich zum Tode des Tischlers Link und zur Verurteilung der beiden Frauen führte.

Ferner enthält Döblins Berichterstattung des Falles, die mit einem wertend kommen- tierenden Epilog des Erzählers schließt, zwei Handschriftenproben der beiden Frau en5 und eine räumlich dargestellte Analyse der seelischen Veränderungen der drei Beteiligten: Elli, Link und Margarete6. Als Gesamtwerk bietet Die beiden Freundin- nen und ihr Giftmord dadurch ein komplexes Abbild der Entwicklung der Gefühle und Seelenzustände Elli Links vor und nach der Tat und zeigt überdies, welche Fak- toren die Tat zu bedingen und zu begünstigen scheinen. Für den Leser, so schreibt Heinz Müller-Dietz, Äersteht ein Psycho- und Soziogramm der beiden Ehen, des Verhältnisses der beiden Frauen zueinander und nicht zuletzt des Prozesses selbst“7. Innerhalb dieses Rahmens zielt die vorliegende Arbeit darauf ab, festzustellen, in- wieweit sich Döblin des Stereotypen der Ätypisch weiblichen Giftmischerin“8 bedient und Elli Link als repräsentativ im Sinne der literarischen und juristischen Tradition konstruiert.

Entsprechend notwendig erscheint zunächst eine möglichst genaue Abgrenzung des Begriffes der prototypischen Giftmörderin - ein Versuch dessen soll Inhalt des fol- genden Kapitels bilden. Im Hinblick auf die zentrale Frage dieser Arbeit, erweist es sich dann als sinnvoll, die spezifischen Umstände der Tat zu untersuchen und mittels einer genauen Textanalyse festzustellen, was Elli Link zur Giftmörderin werden ließ und inwieweit sie sich dem Klischee unterordnen lässt. Im Zentrum der Untersu- chung werden dabei vor allem Ellis Wesen und Persönlichkeit, die Eigenschaften ihrer Ehe zu Link und der Beziehung zu Margarete Bende und die Entwicklung, Be- deutung und Konsequenzen der Tat stehen. In einem abschließenden Fazit bleibt zuletzt festzustellen, ob eine stereotype, durch die Tradition bestimmte Lesart, Döb- lins Erzählung gerecht wird oder ob vielmehr von einem Bruch mit dem Klischee ausgegangen werden muss.

2. Entstehung und Festigung eines Klischees

Im Folgenden wird versucht werden einen kurzen Abriß über die Entstehung, Ent- wicklung und Abgrenzung des Klischees des Giftmordes als vorwiegend weiblicher Tötungsart bzw. der Giftmörderin als hinterlistige und berechnende Frau zu geben. Vorwegzunehmen ist allerdings, dass es sich hierbei weder um eine vollständige Chronologie der Verwendung des Topos noch um eine allgemeingültige Definition des Begriffes handeln kann. Vielmehr sollen vor allem die wichtigsten Stationen und Merkmale herausgearbeitet werden, über die auch im wissenschaftlichen Diskurs mehrheitlich Konsens herrscht.9

Die Tradition der Erzählung von Fallgeschichten, wie sie, wenngleich in abgewan- delter Form, auch Grundlage von Die beiden Freundinnen und ihr Giftmord ist, lässt sich bis ins 18. Jahrhundert zurückverfolgen, als François Gayot de Pitaval erstmals seine 20 Bände umfassende Geschichtensammlung gegenwärtiger Kriminalfälle ver- öffentlichte. Zwischen den Jahren 1734 und 1743 erschienen die sogenannten Causes célèbres et intéressantes10, die so die programmatische Zielsetzung von Gayot de Pitaval […] authentische Kriminalfälle, d.h. ‚tatsächlich geschehene Ereignisse‘, anhand von Prozeßakten und anderen Dokumenten ‚wahrheitsgetreu‘ darstellen11 und so dem Leser ÄWissen und Probleme aus der Rechtspraxis“12 näherbringen soll- ten. Bedeutend sind diese Geschichten vor allem deshalb, da sie neben der Bericht- erstattung des Tathergangs erstmals auch die Täter, deren Motive und psychologi- schen Zustand in den Fokus der Erzählung rückten.13 Aufgegriffen und weitergeführt wurde diese Art der Darstellung von Paul Johann Anselm Ritter von Feuerbach, des sen Merkwürdige Criminal-Rechtsfälle14 zu Beginn des 19. Jahrhunderts ebenfalls die Äinnere Geschichte des Verbrechens […], Charakterskizzen der Verurteilten und Bemerkungen zur sozialen Situation von Täter und Opfer“15 der Fallerzählung gleichstellten. Für die Herausbildung des Giftmord-Stereotyps wie er auch zur Zeit der Weimarer Republik vorherrschte waren vor allem die Pitavalgeschichten des 19. Jahrhunderts von entscheidender Bedeutung, die unter dem Titel Der neue Pitaval. Eine Sammlung der interessantesten Criminalgeschichten aller Länder aus älterer und neuerer Zeit16 von Eduard Hitzig und Wilhelm Häring herausgegeben wurden. Obwohl Hitzig und Häring selbst als Juristen tätig waren, lesen sich die Fallgeschich- ten des Neuen Pitaval eher als kriminalistische Erzählung, denn als strafrechtliches Handbuch.17 Mehr noch als bei Pitaval und Feuerbach ist die Ausdifferenzierung eines Rechtssystems mit Schwerpunkt auf Merkmalen der Straftat auf der einen Seite und eines Literatursystems mit Fokus auf der individuellen Täterpersönlichkeit auf der anderen Seite erkennbar.18 Insbesondere diese Verschiebung hin zu einem krimi- nalliterarischen Genre erklärt den ungemeinen Einfluss des Neuen Pitaval: Häring und Hitzig sahen sich mehrheitlich gezwungen, juristische Sachdarstellungen zu streichen und sich den Äalltagsweltlichen Wissensbeständen […] des Laienpubli- kums“19 anzupassen um eine größere Leserschaft zu erreichen. Unter den insgesamt 524 fiktiven und historischen Fallgeschichten, darunter fünfzig Giftmordfälle, befin- den sich auch die Falldarstellungen der Ävier Heroinen des Giftmordes“20, die seit jeher als Maßstab der typischen Giftmörderin gelten: Marquise von Brinvillier, Char- lotte Ursinus, Anna Margaretha Zwanziger und Gesche Margaretha Gottfried. In diesem Zusammenhang trafen die beiden Herausgeber auch die Unterscheidung zwischen Ägroßen und gemeinen Giftmischerinnen“21:

Handelt es sich bei den ‚großen Giftmischerinnen‘ (Brinvillier/Ursinus) um schöne, geistreiche Frauen von reicher, adeliger ‚Abkunft‘ und ungewöhnlicher Anziehungskraft, so stehen ihnen mit den ‚gemeinen‘ Giftmischerinnen (Zwan- ziger/Gottfried) Frauen von ‚niederer‘ Herkunft gegenüber, die durch abstoßen- des Äußeres, mangelnde Bildung und unterwürfiges Wesen gekennzeichnet sind.22

Gemein ist jedoch allen, eine auf ihre Weiblichkeit zurückzuführende Charakter- schwäche, die meist als Erklärung für die Tat galt. Frauen, so hieß es im Neuen Pita- val, besäßen nicht solch ehrbare Eigenschaften wie Größe, Würde oder Respekt wie Männer. Vielmehr sei ihr Charakter durch List, Hinterhalt und Schwäche bestimmt. Entsprechend rechnete man Frauen den Giftmord stets als ihnen eigene, vorbestimm- te Tötungsart an, denn er ist Ädurch die Heimlichkeit der Tötung und die schleichen- de Wirkung des Giftes auf den Organismus des nichts ahnenden Opfers“23 eine der heimtückischsten, boshaftesten und niederträchtigsten Arten zu töten. Dazu schreibt Hückel: ÄDer Mann kämpft mit der Waffe, die Frau mit List und Verstellung“24 und Berger meint, dass Ädas kriminelle Verhalten des Weibes in stärkerem Grad als beim Mann durch Heuchelei und Unaufrichtigkeit gekennzeichnet“25 ist. Nur nebenbei sei hier erwähnt, dass es durchaus auch Männer gab, die sich der speziell weiblichen Art des Tötens bedienten. Diesen jedoch wurde eine fehlende Männlichkeit unterstellt, sodass auch beim Mann vom Verbrechen einer Frau bzw. eines verweiblichten Man- nes die Rede war.26

Des Weiteren ist den vier Falldarstellungen des Neuen Pitaval zu entnehmen, dass der Giftmord-Stereotyp durch Charakterzüge markiert ist, die mehrheitlich als weib liches Monopol angesehen werden. Dazu zählen: Hinterhältigkeit, Gewissenlosig- keit, Arglist, Unaufrichtigkeit, böser Wille, Missgunst, Niedertracht, Habsucht und Rachsucht. Es ist, so schreibt Inge Weiler, Äihre heuchlerische Verstellungskunst, [die es möglich macht] das Vertrauen ihrer Opfer zu erwerben, sie zu täuschen bzw. heimtückisch zu Tode zu pflegen“27. Letzterer Aspekt wurde vor allem in den 1920er Jahren im Bild der Giftmörderin als Todesengel betont. So sei die Giftmischerin ge- kennzeichnet durch eine aufopferungsvolle Pflege des Opfers [und] damit vordergründig mütterlich-sorgende Tätigkeiten, jedoch sei ihre Selbstaufgabe geheuchelt, denn sie diene einzig ihrer eigenen sadistischen Befriedigung.28

Neben dieser attestierten Charakterschwäche wurde häufig auch die Sexualität der Frau als Erklärung für den Giftmord in Anbetracht gezogen. Entsprechend würde eine Frau, die nicht von der sexuellen Norm abweicht, seltener Gefahr laufen zur Straftäterin zu werden als eine Frau, die Ävon der ‚natürlichen‘, heterosexuellen Richtung des Begehrens“29 abweicht. Neben Motiven wie Rachsucht und Habgier wurde demnach auch eine homosexuelle Orientierung bzw. Ägleichgeschlechtliche Liebeseifersucht“30, Äverschmähte Liebe, […] sexuelle Rache, Abneigung und Haß gegen den Ehegatten“31 als Mordmotiv gewertet.

Abschließend bleibt zum Einen festzuhalten, dass für die Ausbildung des Stereoty- pen der Ätypisch weiblichen Giftmischerin“ vor allem die Falldarstellungen der vier großen Giftmörderinnen im Neuen Pitaval entscheidend war. So transportieren ihre Geschichten implizit ein verachtenswertes Profil der Giftmörderin, dem gleichzeitig auch ein Katalog an typischen Eigenschaften und Merkmalen inhärent ist. Zudem weisen jene Kriminalgeschichten eine derartige Darstellung der Tathergänge auf, die dem Publikum, ein gemeines Verständnis von Recht und Strafe vermittelte.

Während das 19. Jahrhundert vordergründig durch die Entstehung des Stereotypen markiert ist, entwickelte sich im beginnenden 20. Jahrhundert ein vielschichtiges Spektrum unterschiedlicher Vorstellungen zur Psychologie der Frau und zum weiblichen Giftverbrechen. […] Während die einen […] die tradierte Psychologie des Weibes und des Giftmordes fortschreiben, […] entwickeln die anderen Vorstellungen zur Psy- chologie der Frau, die die tradierten Auffassungen entschieden in Frage stel- len.32

Im Folgenden wird nun also zu klären sein, ob und welcher Bewegung Alfred Döblin zuzuordnen und inwieweit Elli Link diesem Stereotypen unterzuordnen ist.

3. Elli Link als Giftmörderin

Der Schwerpunkt der Erzählung Die beiden Freundinnen und ihr Giftmord liegt auf die Protagonisten Elli Link und bietet eine genaue Äpsychologische Beschreibung [ihrer] Beziehungen und ihrer Entwicklungen“33. Indem Döblin Äden Anspruch der Pitavaltradition auf eine wahrheitsgetreue und aktenmäßig abgesicherte Darstellung von Kriminalfällen“34 erfüllt, reiht er sich demnach in die Tradition der Fallgeschich- ten ein. Gleichzeitig jedoch ist Die beiden Freundinnen und ihr Giftmord eine fiktive Erzählung, die von ihrer Literarizität lebt und sie letztlich zu einem Text ganz im Dienste der Neuen Sachlichkeit macht.

Trotzdem ist die Geschichte in weiten Teilen fiktiv, wenn auch um einige Do- kumente im Anhang ergänzt. Hier zeigt sich also der schon erwähnte Mischtext, wie er zur Zeit der Neuen Sachlichkeit durchaus häufiger zu finden ist. Eine treffende Umschreibung dafür ist der Begriff der Tatsachenphantasie, der an- deutet, ‚was als die spezifische Problematik des Döblinschen Schreibens emp- funden wurde und wird; das Spannungsfeld nämlich von Faktizität und Einbil- dungskraft‘.35

[...]


1 Vgl. Weiler, Inge: Giftmordwissen und Giftmörderinnen. Eine diskursgeschichtliche Studie. Tübingen: Max Niemeyer Verlag, 1998, S. 1.

2 Weiler, Inge: Das Klischee der ‚typisch weiblichen Giftmischerin‘ als Produkt interdiskursiver Austauschbeziehungen im Bereich der Rechtskultur. In: Daniel Fulda/Thomas Prüfer (Hrsg.): Faktenglaube und fiktionales Wissen: zum Verhältnis von Wissenschaft und Kunst in der Moderne. Frankfurt a.M. u.a.: Peter Lang, 1996, S. 219.

3 Döblin, Alfred: Die beiden Freundinnen und ihr Giftmord1924. In: Ders.: Lesebuch, hrsg. Von Günter Grass, ausgewählt u. zusammengestellt unter Mitarbeit v. Dieter Stolz. Frankfurt a.M.: Fischer, 2009, S. 189-257. Alle nachfolgenden Textstellen und Zitate werden nach dieser Ausgabe zitiert und im weiteren Verlauf in Klammern angegeben.

4 Müller-Seidel, Walter: Alfred Döblin, ‚Die beiden Freundinnen und ihr Giftmord‘. Psy- chiatrie, Strafrecht und moderne Literatur. In: Ulrich Mölk (Hrsg.): Literatur und Recht: literarische Fälle von der Antike bis in die Gegenwart. Göttingen: Wallenstein Verlag, 1996, S. 359. (Hervorhebung, N.G.)

5 Döblin, Alfred: Die beiden Freundinnen und ihr Giftmord1924. Mit einem Nachwort v. Jochen Meyer und zwei Handschriftenproben. Düsseldorf: Artemis & Winkler, 2007, S. 102- 105.

6 Döblin, Alfred: Die beiden Freundinnen und ihr Giftmord. (=Bd.1: Außenseiter der Gesellschaft. Die Verbrechen der Gegenwart, hrsg. V. Rudolf Leonhard), Berlin: Die Schmiede, 1924, Anhang o.P. (Räumliche Darstellung der Seelenveränderung Elli Links, Links und Margarete Bendes vom November 1919 bis Mai 1922 in 17 Phasen).

7 Müller-Dietz, Heinz: Literarische Metamorphosen eines Kriminalfalles. In: Hermann Weber (Hrsg.): Reale und fiktive Kriminalfälle als Gegenstand der Literatur : Recht, Literatur und Kunst in der neuen juristischen Wochenschrift (5). Berlin: BWV, 2003, S. 109.

8 Weiler, Inge: Das Klischee der ‚typisch weiblichen Giftmischerin‘ als Produkt interdiskursiver Austauschbeziehungen im Bereich der Rechtskultur, S.211.

9 Für eine detailliertere Beschreibung der Entstehungsgeschichte und weiteren Handhabung des Stereotypen der weiblichen Giftmörderin sei auf die Dissertation Inge Weilers Giftmordwissen und Giftmörderinnen. Eine diskursgeschichtliche Studie. Tübingen: Max Niemeyer Verlag, 1998, verwiesen.

10 Gayot de Pitaval, François: Causes célèbres et intéressantes, avec les jugemens qui les ont décidées, Recueillées par M. Gayot de Pitaval, vol. 1-20, Paris 1734-43. Der Text liegt in mehreren Ausgaben vor.

11 Weiler, Inge: Giftmordwissen und Giftmörderinnen. Eine diskursgeschichtliche Studie, S.15.

12 Ebd.

13 Vgl. Weiler, Inge: Das Klischee der ‚typisch weiblichen Giftmischerin‘ als Produkt interdiskursiver Austauschbeziehungen im Bereich der Rechtskultur, S.216.

14 Feuerbach, Paul Johann Amseln/von: Aktenmäßige Darstellung merkwürdiger Verbrechen. 2 Bde. Gießen 1828-1829. Der Text liegt in mehreren Ausgaben vor.

15 Weiler, Inge: Giftmordwissen und Giftmörderinnen. Eine diskursgeschichtliche Studie, S.17.

16 Häring, Wilhelm/Hitzig Eduard: Der neue Pitaval. Eine Sammlung der interessantesten Criminalgeschichten aller Länder aus älterer und neuerer Zeit. Bd. 1-60. Leipzig: 1842-1890.

17 Vgl. Weiler, Inge: Giftmordwissen und Giftmörderinnen. Eine diskursgeschichtliche Stu- die, S.18.

18 Vgl. Weiler, Inge: Giftmordwissen und Giftmörderinnen. Eine diskursgeschichtliche Studie, S.18-19.

19 Weiler, Inge: Giftmordwissen und Giftmörderinnen. Eine diskursgeschichtliche Studie, S.20.

20 Weiler, Inge: Das Klischee der ‚typisch weiblichen Giftmischerin‘ als Produkt interdiskursiver Austauschbeziehungen im Bereich der Rechtskultur, S.217.

21 Weiler, Inge: Das Klischee der ‚typisch weiblichen Giftmischerin‘ als Produkt interdiskursiver Austauschbeziehungen im Bereich der Rechtskultur, S.217.

22 Ebd.

23 Siebenpfeiffer, Hania: Böse Lust. Gewaltverbrechen in Diskursen der Weimarer Republik. Köln u.a.: Böhlau Verlag, 2005, S. 98.

24 Hückel, Rudi (1923) in: Uhl, Karsten: Die Gewaltverbrecherin im kriminologischen und literarischen Diskurs des frühen 20. Jahrhunderts. In: Antje Hilbig/Claudia Kajatin/Ingrid Miethe: Frauen und Gewalt: Interdisziplinäre Untersuchungen zu geschlechtsgebundener Gewalt in Theorie und Praxis. Würzburg: Königshausen & Neumann, 2003, S. 93.

25 Berger, Fritz (1929) in Uhl, Karsten: Die Gewaltverbrecherin im kriminologischen und literarischen Diskurs des frühen 20. Jahrhunderts, S. 93.

26 Vgl. Uhl, Karsten: Die Gewaltverbrecherin im kriminologischen und literarischen Diskurs des frühen 20. Jahrhunderts, S. 95.

27 Weiler, Inge: Das Klischee der ‚typisch weiblichen Giftmischerin‘ als Produkt interdiskur- siver Austauschbeziehungen im Bereich der Rechtskultur, S.219. (Hervorhebung, N.G.)

28 Siebenpfeiffer, Hania: Böse Lust. Gewaltverbrechen in Diskursen der Weimarer Republik,

S. 99.

29 Uhl, Karsten: Die Gewaltverbrecherin im kriminologischen und literarischen Diskurs des frühen 20. Jahrhunderts, S. 96.

30 Wulffen, Erich(1931) in: Uhl, Karsten: Die Gewaltverbrecherin im kriminologischen und literarischen Diskurs des frühen 20. Jahrhunderts, S. 96.

31 Wulffen, Erich (1918) in: Weiler, Inge: Das Klischee der ‚typisch weiblichen Giftmische- rin‘ als Produkt interdiskursiver Austauschbeziehungen im Bereich der Rechtskultur, S.224.

32 Weiler, Inge: Giftmordwissen und Giftmörderinnen. Eine diskursgeschichtliche Studie, S.109.

33 Müller-Dietz, Heinz (1989) in: Suhr, Sabine: Neusachliche Blicke auf die Rolle der Frau als Verbrecherin. Aussenseiter der Gesellschaft. Tönning u.a.: Der andere Verlag, 2005, S.

32. (Hervorhebung, N.G.)

34 Weiler, Inge: Giftmordwissen und Giftmörderinnen. Eine diskursgeschichtliche Studie, S.74.

35 Suhr, Sabine: Neusachliche Blicke auf die Rolle der Frau als Verbrecherin. Aussenseiter der Gesellschaft, S. 32.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Die Verwendung des Giftmord-Stereotypen bei Alfred Döblin
Untertitel
Eine Untersuchung am Beispiel von "Die beiden Freundinnen und ihr Giftmord"
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald  (Institut für Deutsche Philologie)
Veranstaltung
Erzählte Kriminalität
Note
1,3
Autor
Jahr
2010
Seiten
30
Katalognummer
V175686
ISBN (eBook)
9783640967001
ISBN (Buch)
9783640967056
Dateigröße
655 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
verwendung, giftmord-stereotypen, alfred, döblin, eine, untersuchung, beispiel, freundinnen, giftmord, stereotyp, kriminalität, frauenliebe
Arbeit zitieren
Nadja Grebe (Autor), 2010, Die Verwendung des Giftmord-Stereotypen bei Alfred Döblin, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/175686

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