Gliederung:
1. Einleitung und Hinführung (mit Ausfüllen der eigenen Studie);
2. Die SchülerInnen aus Lehrersicht;
3. Die LehrerInnen aus Schülersicht;
4. Konkretisierungsbeispiel: Die Notengebung aus beiden Perpektiven;
5. Fragen, Auswertung der Studie und Abschlussdiskussion.
Aufgrund der Aufteilung unter den Referenten, werde ich den Schwerpunkt in dieser Arbeit auf die Gliederungspunkte 1 und 5 im Referat legen, in denen vor allem der praktische und der Bezug zum Plenum die herausragende Rolle spielen. Entsprechend wird in dieser Arbeit eine ausführlichere Auswertung unserer kleinen Studie behandelt. Die inhaltlichen Schwerpunkte der anderen Kapitel werden deshalb an dieser Stelle ausgespart. Abschließend wird das Referat im Ganzen reflektiert und die wichtigsten Inhalte werden noch einmal herausgehoben und verknüpft.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Einstieg und Hinführung
Die Studie
Abschlussdiskussion
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Interaktionen zwischen Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern im Schulalltag und analysiert dabei bestehende Rollenbilder, Vorurteile und Geschlechterdifferenzen. Zentral ist die Frage, wie diese Wahrnehmungen durch ein empirisches Stimmungsbild innerhalb einer Seminarveranstaltung reflektiert und mit der fachwissenschaftlichen Literatur in Beziehung gesetzt werden können.
- Analyse des gegenseitigen Rollenverständnisses von Lehrkräften und Lernenden.
- Untersuchung von Disziplinierungsverhalten und geschlechtsspezifischen Erwartungshaltungen.
- Kritische Reflexion empirischer Ergebnisse aus einer kleinen Stichprobe im Vergleich zu etablierten Studien.
- Diskussion über professionelles Lehrerverhalten und Grenzziehungen im Unterrichtskontext.
Auszug aus dem Buch
Die Studie
Im Anschluss wurde unsere Studie, die aus oben genannten Gründen leider nicht rechtzeitig an Schulen durchgeführt werden konnte, im Plenum ausgegeben. Dazu wurden der Lehrer und der Schülerfragebogen gemischt ausgeteilt, die eine Hälfte sollte dann aus Lehrersicht, die andere aus Schülersicht ausgefüllt werden. Insgesamt wurden 19 Lehrerfragebögen (fünf von männlichen Seminarteilnehmern, 14 von weiblichen Seminarteilnehmerinnen) ausgefüllt und 16 Schülerfragebögen (fünf von männlichen Seminarteilnehmern, elf von weiblichen Seminarteilnehmerinnen). Selbstverständlich verliert die Studie dadurch an Aussagekraft, dass sie weder von ‚echten‘ SchülerInnen, noch von ‚echten‘ LehrerInnen ausgefüllt worden ist. Auf der anderen Seite, sind alle Seminarteilnehmer selbst einmal SchülerInnen gewesen und an der Universität immer noch in der Rolle der Lernenden, sowie allesamt Lehramtsstudenten, zum großen Teil auch mit praktischer Lehrerfahrung, sodass dieser Faktor nicht überbewertet werden muss. Schwerer wiegt dahingehend die geringe Gesamtanzahl der ausgefüllten Fragebögen, sodass sie als empirische Studie keineswegs den Anspruch erheben kann, valide Ergebnisse ermittelt zu haben oder generell als aussagekräftig anerkannt zu werden. Dennoch zeigt sie einige Tendenzen auf, die es verdienen im Rahmen dieser Arbeit besprochen zu werden. Diese Tendenzen wurden am Ende des Referats – unter Zeitnot deutlich verkürzt – im Plenum bereits präsentiert und diskutiert.
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung der Ausarbeitung, die gemeinsame Literaturarbeit der Referenten sowie die Rahmenbedingungen und die Gliederung des Projekts.
Einstieg und Hinführung: Durch den Einsatz von Rollenspielen werden typische, oft problematische Interaktionsmuster zwischen Lehrkräften und Schülern illustriert, um ein Bewusstsein für geschlechtsspezifische Vorurteile und Kommunikationsprobleme im Unterricht zu schaffen.
Die Studie: Hier werden die Ergebnisse einer internen Fragebogenerhebung ausgewertet, die das Selbst- und Fremdbild der Seminarteilnehmer hinsichtlich Lehrer-Schüler-Interaktionen reflektiert und mit der bestehenden Forschung kontrastiert.
Abschlussdiskussion: Das Kapitel widmet sich der kritischen Reflexion über professionelle Grenzen, Möglichkeiten der Evaluation von Lehrkräften sowie aktuellen Debatten zur Förderung von Jungen in der Schule.
Schlüsselwörter
Interaktion, Schule, Unterricht, Lehrkräfte, Schülerinnen, Schüler, Geschlechterrollen, Vorurteile, Rollenspiel, Empirie, Disziplin, Identifikation, Genderforschung, Selbstwahrnehmung, Erziehungswissenschaft.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der vorliegenden Arbeit im Kern?
Die Arbeit analysiert die Interaktionsdynamiken zwischen Lehrkräften und Schülern, wobei der Fokus auf geschlechtsspezifischen Rollenbildern und deren Auswirkungen auf den Unterricht liegt.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Schwerpunkte liegen auf der Wahrnehmung von Lehrkräften, der Disziplinierung von Jungen im Vergleich zu Mädchen, der Identifikation mit Lehrpersonen und der Frage nach moderner Lehrerprofessionalität.
Was war das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel war es, das Bewusstsein für alltägliche, oft unbewusste Interaktionsmuster zu schärfen und persönliche Erfahrungen der Seminarteilnehmer mit fachwissenschaftlichen Erkenntnissen zu spiegeln.
Welche wissenschaftliche Methode kam zum Einsatz?
Der Autor nutzte eine Kombination aus Literaturarbeit, der Durchführung einer explorativen Fragebogenstudie unter Seminarteilnehmern sowie die Analyse von Rollenspielen und Diskussionsergebnissen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit thematisiert?
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Hinführung durch Rollenspiele, die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten aus den Fragebögen sowie eine zusammenfassende Abschlussdiskussion.
Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Genderrollen, Lehrer-Schüler-Interaktion, Schulkultur, Disziplin und Vorurteilsbildung charakterisieren.
Wie bewerteten die Teilnehmer die Identifikation mit Lehrpersonen?
Die Studie zeigt signifikante Unterschiede: Weibliche Teilnehmerinnen konnten sich deutlich besser mit Lehrerinnen identifizieren als mit Lehrern, während dies bei männlichen Teilnehmern nicht in gleichem Maße der Fall war.
Warum wird die empirische Studie als kritisch eingestuft?
Der Autor räumt ein, dass die kleine Stichprobengröße und der Status der Befragten als angehende Lehrkräfte die Validität einschränken, ordnet die Daten jedoch als wertvolle Tendenzen für die Diskussion ein.
- Citar trabajo
- Raúl Gaston Krüger (Autor), 2010, Interaktion zwischen Lehrkräften und Mädchen und Jungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/175794