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Die Bilanzierung von Minderheitsanteilen im Ein- und Mehrstufigen Konzern nach HGB, IAS und US-GAAP

Título: Die Bilanzierung von Minderheitsanteilen im Ein- und Mehrstufigen Konzern nach HGB, IAS und US-GAAP

Trabajo Escrito , 2002 , 17 Páginas , Calificación: 2,7

Autor:in: Carsten Rahn (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
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Existieren im Konsolidierungskreis eines Konzerns Tochterunternehmen mit einer
Beteiligungsquote von weniger als 100%, die jedoch als verbundene Unternehmen anzusehen
sind, ergibt sich die Problematik des Ausweises der auf andere Gesellschafter entfallenden
Anteile am Eigenkapital des Tochterunternehmens. Verbundene Unternehmen müssen
Vollkonsolidiert werden, d. h. sie gehen mit sämtlichen Bilanzwerten in die Konzernbilanz
unbeachtet der Beteiligungsquote ein. Dies führt dazu das nicht zum Konzern gehörende
Vermögenswerte ausgewiesen werden, für die ein Ausgleichsposten zu bilden ist.
Gegenstand dieser Arbeit ist es die Bilanzierung des Ausgleichspostens dem Grunde sowie
der Höhe nach darzustellen. Ich werde zunächst erläutern wann Unternehmen an denen ein
Mutterunternehmen beteiligt ist als verbundene Unternehmen anzusehen sind und sodann die
Schwierigkeiten bei der Konsolidierung darstellen. Ich werde zunächst die Bilanzierung nach
HGB darstellen und dann in den Abschnitten V und VI nur die Abweichenden Bestimmungen
nach IAS oder US-GAAP aufführen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. Inhaltsverzeichnis

II. Einleitung

III. Definitionen und Abgrenzungen

A. verbundene Unternehmen / Minderheitsanteile

B. Vom Einzelabschluss zum Konzernabschluss

C. Ein- und Mehrstufiger Konzern

IV. Bilanzierung nach HGB

A. Konsolidierungsmethode

B. Ausweis des Postens

C. Erstkonsolidierung

1. Im einstufigen Konzern

2. Im mehrstufigen Konzern

D. Folgekonsolidierung

1. Vorbemerkungen

2. Im einstufigen Konzern

3. Im mehrstufigen Konzern

V. Abweichungen nach IAS

A. Ausweis des Postens

B. Konsolidierungsmethode

VI. Abweichungen nach US-GAAP

A. Ausweis des Postens

B. Konsolidierungsmethode

VII. Schlussbemerkungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die komplexe Bilanzierung von Ausgleichsposten für Minderheitsanteile bei einer Vollkonsolidierung sowohl dem Grunde als auch der Höhe nach systematisch darzustellen. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der methodischen Vorgehensweise bei der Ermittlung und dem Ausweis dieser Anteile in ein- sowie mehrstufigen Konzernstrukturen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Rechnungslegungsnormen.

  • Grundlagen der Konsolidierung und Abgrenzung verbundener Unternehmen.
  • Differenzierung zwischen HGB, IAS und US-GAAP in Bezug auf Ausweis und Bewertung.
  • Methoden der Erst- und Folgekonsolidierung unter Anwendung von Buchwert- und Neubewertungsmethode.
  • Besonderheiten bei mehrstufigen Konzernstrukturen und der Ermittlung von Minderheitsanteilen.

Auszug aus dem Buch

C. Erstkonsolidierung

Im einstufigen Konzern wird nach der Buchwertmethode zunächst der Beteiligungsbuchwert gegen das anteilige Eigenkapital aufgelöst und der Restbetrag in den KAP eingestellt. Dieser kann im Endergebnis Aktiv oder Passiv sein, wird sich aber immer aus diversen aktiven und passiven Posten zusammensetzen. „Der Unterschiedsbetrag ist daher auf stille Reserven und stille Lasten zu untersuchen“.

Ursächlich für einen aktiven KAP sind den Buchwert des Eigenkapitals übersteigende Anschaffungskosten für die Beteiligung. Der Käufer wird für die Kapitalanteile mehr bezahlen wenn er z. B. stille Reserven, nicht aktivierte selbsterstellte Immaterielle Vermögensgegenstände vorhanden sind oder einen Geschäfts- oder Firmenwert erwartet wird. Ein passiver KAP entsteht durch stille Lasten, aktivierte Bilanzierungshilfen, negative Geschäfts- oder Firmenwerte durch Verlusterwartungen oder es konnte ein günstiger Kaufpreis erzielt werden.

Der aktive KAP wird sodann auf die anteiligen, der Beteiligungsquote entsprechenden anteiligen stillen Reserven verteilt und der Restbetrag als Firmenwert aktiviert. Sind die anteiligen stillen Reserven größer als der KAP wird dieser quotal verteilt, geläufig ist jedoch der andere Fall das der KAP kleiner als die stillen Reserven ist und ein Firmenwert verbleibt.

Zusammenfassung der Kapitel

II. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Herausforderungen beim Ausweis von Anteilen anderer Gesellschafter bei der Vollkonsolidierung von Tochterunternehmen.

III. Definitionen und Abgrenzungen: Es werden die begrifflichen Grundlagen für verbundene Unternehmen sowie die Abgrenzung zwischen ein- und mehrstufigen Konzernstrukturen erläutert.

IV. Bilanzierung nach HGB: Dieses Kapitel erläutert detailliert die Konsolidierungsmethoden, den Ausweis sowie die Erst- und Folgekonsolidierung innerhalb des deutschen HGB-Rechtsrahmens.

V. Abweichungen nach IAS: Es wird auf die spezifischen Unterschiede der IAS-Rechnungslegung beim Ausweis und der Konsolidierungsmethode eingegangen.

VI. Abweichungen nach US-GAAP: Das Kapitel beleuchtet die abweichenden Regelungen der US-GAAP, insbesondere den Umgang mit negativen Minderheitsanteilen.

VII. Schlussbemerkungen: Der Autor resümiert die Divergenzen zwischen den Normen und plädiert für eine Bilanzierung der Minderheiten im Eigenkapital.

Schlüsselwörter

Minderheitsanteile, Konsolidierung, HGB, IAS, US-GAAP, Eigenkapital, Konzernabschluss, Vollkonsolidierung, Buchwertmethode, Neubewertungsmethode, Anteile anderer Gesellschafter, Erstkonsolidierung, Folgekonsolidierung, Ausgleichsposten, mehrstufiger Konzern

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die bilanziellen Herausforderungen und Methoden zur Abbildung von Minderheitsanteilen bei der Konsolidierung von Tochterunternehmen im Konzernabschluss.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Konzernrechnungslegung, die Abgrenzung verbundener Unternehmen und den Vergleich verschiedener Rechnungslegungsstandards (HGB, IAS, US-GAAP).

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine fundierte Darstellung der Bilanzierung des Ausgleichspostens für Minderheitsanteile dem Grunde und der Höhe nach unter verschiedenen Normen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptive und analytische Literaturanalyse sowie ein Vergleich der geltenden Bilanzierungsvorschriften vorgenommen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die HGB-Bilanzierung, die Differenzierung bei Erst- und Folgekonsolidierung sowie die Abweichungen in IAS und US-GAAP.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Konsolidierungsmethode, Minderheitsanteile, HGB, IAS, US-GAAP und Kapitalkonsolidierung.

Wie unterscheidet sich die Neubewertungsmethode von der Buchwertmethode bei der Erstkonsolidierung nach HGB?

Bei der Buchwertmethode werden stille Reserven nur auf den Anteil der Muttergesellschaft aufgedeckt, während bei der Neubewertungsmethode die Reserven vollständig aufgedeckt werden.

Warum wird im mehrstufigen Konzern die multiplikative Methode für die Beteiligungsquote empfohlen?

Sie wird empfohlen, da sie sicherstellt, dass nur der tatsächlich dem Konzern zuzurechnende Anteil an stillen Reserven berücksichtigt wird und keine nicht zum Konzern gehörenden Reserven ausgewiesen werden.

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Detalles

Título
Die Bilanzierung von Minderheitsanteilen im Ein- und Mehrstufigen Konzern nach HGB, IAS und US-GAAP
Universidad
University of Applied Sciences Bremen
Curso
Rechnungslegung nach HGB, IAS und US-GAAP
Calificación
2,7
Autor
Carsten Rahn (Autor)
Año de publicación
2002
Páginas
17
No. de catálogo
V17579
ISBN (Ebook)
9783638221245
Idioma
Alemán
Etiqueta
Bilanzierung Minderheitsanteilen Ein- Mehrstufigen Konzern US-GAAP Rechnungslegung US-GAAP
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Carsten Rahn (Autor), 2002, Die Bilanzierung von Minderheitsanteilen im Ein- und Mehrstufigen Konzern nach HGB, IAS und US-GAAP, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/17579
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