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Psychologie für die Schulpraxis - Leistung, Leistungsmotivation und Leistungsprobleme

Titel: Psychologie für die Schulpraxis - Leistung, Leistungsmotivation und Leistungsprobleme

Essay , 2008 , 11 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Luise Ostendoerfer (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Psychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Psychologie für die Schulpraxis: Leistung, Leistungsmotivation und Leistungsprobleme
Frage 1:
Ihre Schüler stöhnen, dass Sie ihnen einen so komplexen Text zur Vorbereitung der nächsten Klassenarbeit gegeben haben. Welche Tipps können Sie den Schülern geben/ welche Methoden können Sie Ihnen vorstellen, um eine komplexe Information so aufzuarbeiten, dass das Wesentliche leichter behalten werden kann?
Um Schüler zum Lernen für eine Klassenarbeit zu motivieren, dessen Inhalt zudem noch schwer verständlich oder sehr umfangreich ist, muss der Lehrer selbst einen motivierenden Eindruck machen. Es ist nur möglich Schüler zu überzeugen, dass gewisse Themen spannend und interessant sind, wenn man dies den Schülern auch zeigt und selber interessiert ist. Motivation und Interesse sind zwar nicht allein die ausschlaggebenden Punkte, um vernünftig lernen zu können, jedoch sind sie positive Einflussfaktoren für das Lernverhalten und die Einstellung zum Lernen. Nach dem ertönenden Stöhnen der Klasse würde ich als Lehrer versuchen einen Ansporn in die Klasse zu bringen. Ich würde betonen, dass ihre Sorge, den

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Frage 1: Methodische Unterstützung bei komplexen Texten

Frage 2: Umgang mit Unterrichtsstörungen

Frage 3: Begabungsförderung bei unterforderten Schülern

Frage 4: Intervention bei Leistungsangst

Frage 5: Motivationsprobleme in der 10. Jahrgangsstufe

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit zentralen pädagogischen Herausforderungen im Schulalltag auseinander. Ziel ist es, praxisnahe Lösungsstrategien für Probleme wie mangelnde Motivation, Leistungsangst, Störungen im Unterricht sowie den Umgang mit heterogenen Leistungsvoraussetzungen zu entwickeln, die auf psychologischen und lerntheoretischen Prinzipien basieren.

  • Methoden zur effektiven Textarbeit und Wissensstrukturierung
  • Pädagogische Interventionen bei chronischen Unterrichtsstörungen
  • Förderstrategien für intellektuell unterforderte Schüler
  • Bewältigungsstrategien gegen schulisches Leistungsdruck-Empfinden
  • Analyse und Förderung der intrinsischen sowie extrinsischen Lernmotivation

Auszug aus dem Buch

Frage 2: In Ihrer Klasse ist ein Schüler, der durch ständige Zwischenrufe sehr den Unterricht stört.

Ein Schüler einer Klasse kann aus vielen verschiedenen Gründen die Absicht haben den Unterricht durch Zwischenrufe zu stören. Besonders im Alter der Pubertät beginnt, meist bei den Jungen, ein Verhalten, welches durch Lautstärke, Zwischenrufe und andere Störungen geprägt ist. Ein Lehrer kann auf dieses Verhalten unterschiedlich reagieren und folglich auch verschiedene Reaktionen hervorrufen. Diese Reaktionen, sei es die Reaktion des störenden Schülers oder auch das der gesamten Klasse, kann sich für den Moment, aber auch langfristig bemerkbar machen.

Wenn es sich bei den Zwischenrufen des Schülers um Antworten auf Fragen handelt und er mit diesen somit den anderen Mitschülern der Klasse die Möglichkeit nimmt, die richtige Antwort zu nennen, kann das auf folgenden Gründe zurückzuführen sein: Der Schüler könnte das Gefühl haben, zu selten von seinem Lehrer drangenommen zu werden, um seine Antwort oder seine Idee zu äußern. Er könnte sich aufgrund dieses Gefühls dazu entschlossen haben, die Wortmeldungen einzustellen und die Antworten rücksichtslos in den Klassenraum zu werfen, damit der Lehrer anerkennt und bemerkt, wozu der Schüler fähig ist.

Dies wäre nur eine mögliche Tendenz warum ein Schüler stetig durch Zwischenrufe dieser Art stört. Ein weit ausgeholter Aspekt, der dennoch eine Möglichkeit darstellen kann, warum wie in dieser Situation gehandelt werden könnte, kann ein unterforderter Schüler sein, der aus dem Gefühl der Langenweile versucht, den Unterricht durch Vorwegnahme einer Antwort oder anderen Störungen zu unterhalten und die Zeit vergehen zu lassen. Im Regelfall handeln zwar hochbegabte, unterforderte Schüler nicht derartig, sondern ziehen sich eher zurück, dennoch ist die Möglichkeit gegeben, dass es sich um folgende Situation handeln kann.

Zusammenfassung der Kapitel

Frage 1: Methodische Unterstützung bei komplexen Texten: Der Text erläutert Techniken der reduktiven Kodierung und Lernstrategien, um Schüler bei der Bearbeitung umfangreicher und schwieriger Lerninhalte zu unterstützen.

Frage 2: Umgang mit Unterrichtsstörungen: Dieses Kapitel analysiert mögliche Ursachen für ständiges Störverhalten in der Pubertät und diskutiert pädagogische Interventionsmöglichkeiten unter Berücksichtigung lerntheoretischer Ansätze.

Frage 3: Begabungsförderung bei unterforderten Schülern: Hier wird thematisiert, wie Lehrer hochbegabte oder unterforderte Schüler identifizieren und durch differenzierte Aufgabenstellungen sowie Zusatzangebote adäquat fördern können.

Frage 4: Intervention bei Leistungsangst: Dieser Abschnitt befasst sich mit der Beratung von Eltern und Schülern zur Reduzierung von Prüfungsängsten durch Transparenz in der Notengebung und ein unterstützendes Lernklima.

Frage 5: Motivationsprobleme in der 10. Jahrgangsstufe: Das Kapitel untersucht die Hintergründe der Motivationslosigkeit in der Pubertät und schlägt Methoden zur Steigerung der Lernrelevanz und aktiven Mitarbeit vor.

Schlüsselwörter

Pädagogik, Schulpraxis, Leistungsmotivation, Unterrichtsstörung, Pubertät, Begabungsförderung, Leistungsangst, reduktive Kodierung, Lernverhalten, intrinsische Motivation, Lehrkraft, Klassenmanagement, Schülerprofil, Differenzierung, Lernrelevanz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt zentrale psychologische Fragestellungen aus dem Schulalltag und bietet Lehrern praxisorientierte Handlungsanweisungen für den Umgang mit typischen schulischen Problemen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf Lern- und Motivationspsychologie, dem pädagogischen Umgang mit Störungen sowie der Förderung individueller Schülerpotenziale.

Welches ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Lehrer bei der professionellen Gestaltung von Unterricht und Beratung zu unterstützen, um Lernblockaden abzubauen und ein positives Lernklima zu etablieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden impliziert?

Die Ansätze basieren auf pädagogischer Verhaltensmodifikation, lerntheoretischen Prinzipien sowie entwicklungspsychologischen Erkenntnissen über das Jugendalter.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Es werden fünf spezifische Fallbeispiele (Fragen) analysiert, die von Lerntechniken über Disziplinprobleme bis hin zu Motivationsverlust und Hochbegabung reichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Schulpraxis, Leistungsmotivation, Unterrichtsstörungen, Begabungsförderung und pädagogische Intervention.

Warum sollte bei störenden Schülern zunächst das Ignorieren als Maßnahme gewählt werden?

Das Ignorieren entzieht dem störenden Schüler die gewünschte Aufmerksamkeit (den Mittelpunkt-Status) und führt bei konsequenter Anwendung dazu, dass das Störverhalten für den Schüler unrentabel wird.

Inwiefern beeinflussen soziale Faktoren die Motivation in der 10. Klasse?

In der Pubertät verschiebt sich der Fokus hin zu sozialen Aspekten wie Gruppenzugehörigkeit und Status; schulische Leistungen werden oft zugunsten der sozialen Anerkennung in der Peer-Group vernachlässigt.

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Details

Titel
Psychologie für die Schulpraxis - Leistung, Leistungsmotivation und Leistungsprobleme
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Note
1,3
Autor
Luise Ostendoerfer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
11
Katalognummer
V175928
ISBN (eBook)
9783640971183
ISBN (Buch)
9783640970889
Sprache
Deutsch
Schlagworte
psychologie schulpraxis leistung leistungsmotivation leistungsprobleme
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Luise Ostendoerfer (Autor:in), 2008, Psychologie für die Schulpraxis - Leistung, Leistungsmotivation und Leistungsprobleme, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/175928
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Leseprobe aus  11  Seiten
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