Definition
Neurodermitis ist ein atopisches Ekzem und eine meist chronisch ablaufende entzündliche Hauterkrankung. Atopie bedeutet, dass es sich hierbei um eine allergisch bedingte Dermatose (Hauterkrankung) handelt. Die Haut neigt dabei zur Ekzembildung und anlagenbedingter Überempfindlichkeit. Weitere geläufige Bezeichnungen für die Neurodermitis sind auch atopische Dermatitis oder endogenes Ekzem. Der Begriff endogenes Ekzem kommt daher, da der Krankheitsprozess der Neurodermitis durch erblich bedingte (endogene) Faktoren beeinflusst wird. Ebenso können aber auch exogene (umweltbedingte) Einflüsse auf den Verlauf der Krankheit einwirken. Zu diesen exogenen Einflüssen zählen beispielsweise Hautbelastungen am Arbeitsplatz sowie Allergene, aber auch seelische Belastungen können negativen Einfluss auf die Haut haben und entzündliche Hautveränderungen hervorrufen. Aus diesem Grund wird die Krankheit auch Neurodermitis (Griech. Neuron - Nerv; Lat. Dermitis - Hautentzündung) genannt, da auch das Nervensystem positive, wie auch negative Veränderungen der Haut beeinflussen kann. Hauptsymptome der Neurodermitis sind stark juckende Herde und rote, schuppende, manchmal auch nässende Ekzeme auf der Haut. Diese Ekzeme befallen üblicherweise die Gelenkbeugen und treten bevorzugt im Säuglings- und Kleinkindalter auf. Neurodermitis gehört neben dem atopischen Ekzem Rhinitis allergica, auch bekannt unter dem Namen Heuschnupfen, sowie dem exogenen allergischen Asthma bronchialis zur Gruppe der atopischen Krankheiten und ist nicht ansteckend. Die von atopischen Ekzemen Erkrankten selber sind jedoch zusätzlich anfällig für bakterielle Infektionen. Der zusätzliche Befall von Warzen, Herpesinfektionen oder Straphylokokkenbesiedlung sind daher keine Seltenheit.
Inhaltsverzeichnis
1 Neurodermitis
1.1.Definition
1.2.Epidemiologie
1.3.Krankheitsbild
1.4.Symptome
1.5.Diagnose
1.6.Ätiologie und Pathogenese
1.7.Prävention
1.8.Neurodermitis in der Schule
1.9.Therapiemaßnahmen
2 Asthma bronchiale
2.1.Definition
2.2.Epidemiologie
2.3.Krankheitsbild
2.4.Symptome
2.5.Diagnose
2.6.Ätiologie und Pathogenese
2.7.Präventionsmaßnahmen
2.8.Asthma bronchiale in der Schule
2.9.Asthma im Schulsport
2.10.Therapiemaßnahmen
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der medizinischen Fundierung und dem pädagogischen Umgang mit Neurodermitis und Asthma bronchiale im schulischen Kontext, insbesondere im Hinblick auf den Sportunterricht.
- Krankheitsbilder und Symptome von Neurodermitis und Asthma bronchiale
- Epidemiologische Zusammenhänge und Ursachenforschung
- Diagnosemöglichkeiten und Therapiemaßnahmen
- Präventionsstrategien für den Alltag und die Schule
- Spezieller Fokus auf Inklusion und Sportfähigkeit von erkrankten Schülern
Auszug aus dem Buch
1.1. Definition
Neurodermitis ist ein atopisches Ekzem und eine meist chronisch ablaufende entzündliche Hauterkrankung. Atopie bedeutet, dass es sich hierbei um eine allergisch bedingte Dermatose (Hauterkrankung) handelt. Die Haut neigt dabei zur Ekzembildung und anlagenbedingter Überempfindlichkeit. Weitere geläufige Bezeichnungen für die Neurodermitis sind auch atopische Dermatitis oder endogenes Ekzem.
Der Begriff endogenes Ekzem kommt daher, da der Krankheitsprozess der Neurodermitis durch erblich bedingte (endogene) Faktoren beeinflusst wird. Ebenso können aber auch exogene (umweltbedingte) Einflüsse auf den Verlauf der Krankheit einwirken. Zu diesen exogenen Einflüssen zählen beispielsweise Hautbelastungen am Arbeitsplatz sowie Allergene, aber auch seelische Belastungen können negativen Einfluss auf die Haut haben und entzündliche Hautveränderungen hervorrufen. Aus diesem Grund wird die Krankheit auch Neurodermitis (Griech. Neuron - Nerv; Lat. Dermitis - Hautentzündung) genannt, da auch das Nervensystem positive, wie auch negative Veränderungen der Haut beeinflussen kann.
Hauptsymptome der Neurodermitis sind stark juckende Herde und rote, schuppende, manchmal auch nässende Ekzeme auf der Haut. Diese Ekzeme befallen üblicherweise die Gelenkbeugen und treten bevorzugt im Säuglings- und Kleinkindalter auf. Neurodermitis gehört neben dem atopischen Ekzem Rhinitis allergica, auch bekannt unter dem Namen Heuschnupfen, sowie dem exogenen allergischen Asthma bronchialis zur Gruppe der atopischen Krankheiten und ist nicht ansteckend. Die von atopischen Ekzemen Erkrankten selber sind jedoch zusätzlich anfällig für bakterielle Infektionen. Der zusätzliche Befall von Warzen, Herpesinfektionen oder Straphylokokkenbesiedlung sind daher keine Seltenheit.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Neurodermitis: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen, Symptome und Ursachen der Neurodermitis sowie deren spezifische Herausforderungen im Schulalltag.
2 Asthma bronchiale: Hier werden die Definition, Symptomatik und die Relevanz der Erkrankung für den Sportunterricht sowie therapeutische Ansätze detailliert behandelt.
Schlüsselwörter
Neurodermitis, Asthma bronchiale, atopisches Ekzem, chronische Hauterkrankung, Atemwegserkrankung, Schulsport, Allergene, Juckreiz, Entzündungsreaktion, Dschungeltheorie, Prävention, Therapie, Kortison, Klimatherapie, Inklusion.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Publikation grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die medizinischen Grundlagen der Krankheiten Neurodermitis und Asthma bronchiale sowie den Umgang mit diesen Diagnosen im schulischen Alltag und Sportunterricht.
Welches sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Krankheitsentstehung (Ätiologie), den Symptomen, Diagnosewegen, vorbeugenden Maßnahmen und den speziellen Bedürfnissen der Betroffenen in der Schule.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, ein besseres Verständnis für diese Erkrankungen zu schaffen, um Schülern eine angemessene Teilhabe am Unterricht und insbesondere am Sport zu ermöglichen.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturrecherche medizinischer Fachpublikationen und dermatologischer Grundlagenwerke.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in zwei große Abschnitte, die jeweils Definitionen, Symptome, diagnostische Verfahren, Ursachen, Prävention und Therapiemöglichkeiten für Neurodermitis beziehungsweise Asthma bronchiale umfassen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Wichtige Begriffe sind Neurodermitis, Asthma, Atopie, Sportunterricht, Allergene, Juckreiz und therapeutische Behandlung.
Warum wird im Kontext von Neurodermitis und Asthma häufig von der sogenannten „Dschungeltheorie“ gesprochen?
Die Theorie besagt, dass ein gewisses Maß an Kontakt zu Keimen und natürlichen Umweltreizen, etwa in ländlichen Gebieten, das Immunsystem stärkt und so atopischen Erkrankungen vorbeugen kann.
Warum ist die Sportteilnahme für Asthmatiker in der Regel unbedenklich?
Dank moderner Therapiemöglichkeiten sind die Symptome bei gut eingestellten Asthmatikern meist so kontrolliert, dass eine generelle Befreiung vom Sportunterricht nicht gerechtfertigt ist.
Welche Rolle spielt die Aufklärung im Lehrer-Schüler-Verhältnis?
Die Aufklärung ist entscheidend, um Verständnis für die Bedürfnisse der Betroffenen zu wecken, Ängste vor Ansteckung abzubauen und Ausgrenzung zu verhindern.
Welchen Einfluss hat das Klima auf die Heilungschancen?
Insbesondere ein Aufenthalt in milbenfreien Höhenlagen über 1000m oder ein Meeresklima können durch eine geringe Luftbelastung und das Fehlen von Allergenen eine Besserung des Haut- und Krankheitsbildes bewirken.
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- Luise Ostendoerfer (Author), 2010, Neurodermitis und Asthma bronchiale, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/175939