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Zur Philosophie des Films – Ein Diskurs

Im Besonderen zum Verhältnis des Films und des Zuschauers

Título: Zur Philosophie des Films – Ein Diskurs

Trabajo , 2009 , 26 Páginas , Calificación: 2,7

Autor:in: Maik Ruhnau (Autor)

Filosofía - Filosofía del siglo XX
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Die Filmphilosophie oder Philosophie des Films ist eine noch junge Teildisziplin der Philosophie. In ihr wird häufig der Versuch unternommen, einzelne Filme ästhetisch auszuwerten und ihnen ästhetische Werte zu geben. Die Ästhetik des Films stellt einen weiteren Bereich der Ästhetik dar und es gilt in diesem Bereich spezifische Begrifflichkeiten und Eigenheiten des Films zu entwickeln und zu entdecken. Der Film hebt sich von den anderen Kunstwerken, die Gegenstand der philosophischen Ästhetik sind, ab, da in ihm die verschiedensten Wahrnehmungen und Wahrnehmungsmöglichkeiten kombiniert werden oder kombiniert werden können. Dies macht eine Ästhetik des Films unweigerlich komplizierter oder auch kontrastreicher als andere Künste oder Wahrnehmungen.

In der folgenden Arbeit soll versucht werden, sich mit der spezifischen Ästhetik des Films, im Besonderen mit seiner Abbildung der Welt und die Rolle des Zuschauers, auseinandersetzen. Hierbei soll zunächst verdeutlicht werden, was überhaupt eine Philosophie des Films ist. Deshalb wird auch die Entwicklung der Filmphilosophie betrachtet, um eine Einordnung der historischen philosophischen Auseinandersetzung mit dem Medium Film zu ermöglichen. Des Weiteren soll im Rahmen der Darstellungen einiger philosophischer Filmtheorien ein genauerer Blick auf den französischen Philosophen Jacques Rancière geworfen werden, der sich neben der politischen Philosophie mit der Ästhetik beschäftigt und hierbei sein Augenmerk auch auf die Ästhetik des Films legt. Es wird der Versuch unternommen, die Filmästhetik Rancières darzustellen. Anschließend soll kurz in die philosophische Ästhetik eingeführt und die spezifische Ästhetik des Films betrachtet werden. Welche Besonderheiten machen die Ästhetik des Films aus und inwiefern gerade ist die Darstellung des Films und die Stellung des Zuschauers zum Film ein deutliches Abgrenzungskriterium zu anderen Künsten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Filmphilosophie oder Philosophie des Films …

2.1. Die Philosophie und der Film

2.2. Was ist Filmphilosophie?

2.3. Ausgewählte Filmphilosophien

2.3.1. Rudolf Harms

2.3.2. Gilbert Cohen-Séat

2.3.3. Stanley Cavell

2.3.4. Gilles Deleuze

2.4. Jacques Rancière

2.4.1. Der Philosoph

2.4.2. Seine Filmphilosophie

3. Die Ästhetik im Film

3.1. Was ist die allgemeine Ästhetik?

3.2. Eine filmische Ästhetik

3.3. Der Film als Abbild der Welt

3.4. Mittendrin oder nur dabei?

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der spezifischen Ästhetik des Films, wobei der Fokus auf dessen Abbild der Welt sowie der Rolle des Zuschauers liegt. Ziel ist es, den Begriff der Filmphilosophie zu klären, die historische Entwicklung der philosophischen Auseinandersetzung mit dem Medium Film einzuordnen und insbesondere die Ästhetik von Jacques Rancière sowie das Verhältnis des Zuschauers zum Film als Abgrenzungskriterium zu anderen Künsten herauszuarbeiten.

  • Grundlagen und Definition der Filmphilosophie
  • Vorstellung bedeutender Filmphilosophen (Harms, Cohen-Séat, Cavell, Deleuze, Rancière)
  • Untersuchung der filmischen Ästhetik im Vergleich zur allgemeinen Ästhetik
  • Analyse des Films als Abbildung der Welt
  • Die Rolle und Identifikation des Zuschauers im Kino

Auszug aus dem Buch

3.4. Mittendrin oder nur dabei?

Die Abbildung der Wirklichkeit, wie zuvor erwähnt durch die technischen Möglichkeiten, verhilft der Wirklichkeit ‚wirklich’ zu sein, ohne dass der Zuschauer an dieser Wirklichkeit teilnehmen muss. Er ist im wahren Sinne des Wortes ein Zuschauer auf die Wirklichkeit. Zur Verdeutlichung ist der Vergleich zum Theater angebracht. Auch hier wähnt sich der Zuschauer als Unbeteiligter, jedoch ist seine Anwesenheit durch den Schauspieler wahrzunehmen. Dies ist im Film anders. Der Schauspieler selbst ist Teil des abgeschlossenen Gegenstandes Film. Der Schauspieler selbst ist Gegenstand unserer Betrachtung, da er, wie bereits dargestellt, nicht existiert, jedoch alle anderen Prädikate in sich trägt, während hingegen der Theaterdarsteller eher als Projektor angesehen werden kann, welcher eine scheinbare Wirklichkeit auf die Bühne projiziert. Dem Zuschauer ist der Theaterschauspieler gegenwärtig und umgekehrt, bei dem Filmschauspieler ist dies nicht gegeben. Gerade die mechanische Trennung zwischen Film und Kinopublikum bewirkt eine deutliche Abgrenzung. Das Publikum schaut auf ein Bild der Wirklichkeit, welche zwar in seine Form der Wirklichkeit hineinspielt, ihm aber eher wie eine Erinnerung oder eben wie ein Film erscheint.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die junge Disziplin der Filmphilosophie ein und skizziert die methodische Ausrichtung der Arbeit hinsichtlich der Ästhetik und Zuschauerrolle.

2. Filmphilosophie oder Philosophie des Films …: Dieses Kapitel definiert Filmphilosophie, verortet sie im wissenschaftlichen Diskurs und stellt zentrale Denker wie Harms, Cohen-Séat, Cavell, Deleuze und Rancière vor.

3. Die Ästhetik im Film: Hier werden die Grundlagen der Ästhetik auf den Film übertragen, dessen Besonderheiten als Kunstform analysiert und das spezifische Verhältnis von Film, Wirklichkeit und Zuschauer beleuchtet.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Filmphilosophie zwar eine junge Disziplin ist, aber durch die Auseinandersetzung mit der politischen Dimension des Bildes und der Zuschauerrezeption eine feste theoretische Relevanz erlangt hat.

Schlüsselwörter

Filmphilosophie, Filmästhetik, Zuschauerrolle, Jacques Rancière, Gilles Deleuze, Stanley Cavell, Abbildung der Wirklichkeit, Filmtheorie, Ästhetisches Regime, Ontologie des Films, Kinematographischer Tatbestand, Filmische Wahrnehmung, Kunstwerk, Identifikation, Politik des Ästhetischen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die philosophische Ästhetik des Films und konzentriert sich dabei besonders auf die Art und Weise, wie Filme Wirklichkeit abbilden und in welcher Beziehung der Zuschauer zu diesem Medium steht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Definition von Filmphilosophie, die Entwicklung filmästhetischer Theorien, die Rolle des Zuschauers im Kinosaal sowie die politische Dimension von Filmbildern, insbesondere im Kontext von Jacques Rancières Theorien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu klären, was eine Philosophie des Films ausmacht, die historische Entwicklung dieser Disziplin einzuordnen und herauszufinden, warum die Abbildung der Welt und die Stellung des Zuschauers den Film von anderen Künsten abgrenzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine komparative und analytische Methode, indem sie philosophische Grundlagentexte sowie filmwissenschaftliche Theorien vergleicht und auf das Medium Film anwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung verschiedener Filmphilosophen, eine Untersuchung der allgemeinen und filmischen Ästhetik sowie eine detaillierte Analyse der Abbildung der Wirklichkeit und der Zuschaueridentifikation im Film.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Filmphilosophie, Filmästhetik, Wirklichkeitsabbildung, Zuschauerrolle, Jacques Rancière, Gilles Deleuze und die politische Kraft des Films.

Wie unterscheidet sich der Film vom Gemälde laut dieser Untersuchung?

Der Film ist laut Text im Gegensatz zum Gemälde keine abgeschlossene Welt, sondern ein Teil der Realität, der den Zuschauer durch die Bewegung der Bilder zu einer anderen Form der Wirklichkeitsakzeptanz und Identifikation führt.

Warum ist das Kino laut Text ein besonderer Ort für den Zuschauer?

Das Kino ermöglicht eine "exklusive" und unbeeinflusste Wahrnehmung, bei der der Zuschauer im Schatten sitzt, ungesehen bleibt und eine totale Unbeteiligung erlebt, die in der Realität so nicht möglich wäre.

Final del extracto de 26 páginas  - subir

Detalles

Título
Zur Philosophie des Films – Ein Diskurs
Subtítulo
Im Besonderen zum Verhältnis des Films und des Zuschauers
Universidad
Johannes Gutenberg University Mainz  (Philosophische Fakultät)
Curso
Film und Philosophie: Philosophische Theorien, filmisches Philosophieren und reine Spekulation.
Calificación
2,7
Autor
Maik Ruhnau (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
26
No. de catálogo
V176029
ISBN (Ebook)
9783640971770
ISBN (Libro)
9783640972807
Idioma
Alemán
Etiqueta
philosophie films diskurs besonderen verhältnis films zuschauers
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Maik Ruhnau (Autor), 2009, Zur Philosophie des Films – Ein Diskurs , Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/176029
Leer eBook
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