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Über die amerikanische Revolution und ihre Philosophien

Titre: Über die amerikanische Revolution und ihre Philosophien

Essai , 2008 , 9 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Danko Drusko (Auteur)

Histoire - Amérique
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Ein Essay über die amerikanische Revolution und ihre Philosophien im Rahmen des Geschichtsseminars "Revolte - Putsch - Revolutionen: Theorien über den Umsturz"

[...] Utilitarismus und das Streben nach Glück

Das Streben nach Glück, „The Pursuit of Happiness, war Inhalt von John Lockes Freiheitserklärung. Dabei formuliert er die unabänderlichen, gottgegebenen Rechte wie folgt: “We hold these truths to be self-evident, that all men are created equal, that they are endowed, by their Creator, with certain unalienable Rights, that among these are Life, Liberty, and the pursuit of Happiness”
Der Utilitarismus ist Teil des moralischen Handelns und hat das Glück der Menschen und ihre individuelle Freiheit als Prinzip. Die Theorien richten sich gegen die Autorität der Kirche und gegen die Privilegien der Herrschenden, d.h. gegen die Religionsverfolgung und gegen das herrschende System Englands. Utilitarismus bedeutet „das größtmögliche Glück der größtmöglichen Zahl“, das heißt eine Handlung soll genau dann gut sein, wenn das größtmögliche Glück für die größtmögliche Zahl erreicht wird. Zu den bisherigen Rechten kommt hier also das Recht auf Erstrebung und Erlangung von Glück hinzu. „Die Qualität einer Handlung bemisst sich demnach am Nutzen der Handlung, an ihrem Beitrag zur Erreichung größtmöglichen Glücks.“ [...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Verlauf der amerikanischen Revolution

2. Philosophie von Freiheit und Gleichheit

3. Utilitarismus und das Streben nach Glück

4. Syllogismus und die “Declaration of Independence”

5. Universalität ja, aber zunächst nicht für alle

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert den historischen Verlauf der amerikanischen Revolution unter besonderer Berücksichtigung der ihr zugrunde liegenden philosophischen Konzepte von Freiheit, Gleichheit und dem Streben nach Glück sowie deren paradoxe Anwendung in der damaligen Gesellschaft.

  • Historischer Kontext der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung
  • Einfluss politischer Theorien von Hobbes, Locke und Rousseau
  • Analyse des Utilitarismus und der Menschenrechte
  • Logische Struktur der Unabhängigkeitserklärung
  • Kritische Auseinandersetzung mit Sklaverei und gesellschaftlicher Ungleichheit

Auszug aus dem Buch

Philosophie von Freiheit und Gleichheit

Das Besondere an der Amerikanischen Revolution war demnach, dass ihr Verlauf größtenteils gewaltlos stattgefunden hat und damit nicht zu den häufiger eintretenden, gewaltvollen Revolutionen zählt. Vergleicht man die politische Situation in England mit der in Amerika zu jenem Zeitpunkt, stellt man fest, wie fortgeschritten das demokratische Denken in Amerika war. Als Vorbild dienten hier zweifelsohne die Theorien zeitgenössischer Philosophen wie Hobbes, Locke oder Rousseau, die ihrerseits Platon und Aristoteles als Vorbilder hatten. Vor allem die politische Philosophie der freien Selbstbestimmung des Individuums war und ist heute noch eine der wichtigsten Grundsätze für die Freiheit jedes Menschen. Diese Freiheit ist demnach ein Universalismus der wiederum eng mit der Gleichheit jedes Menschen verbunden ist. Durch die universellen Prinzipien der Freiheit und der Gleichheit bildeten sich mit der Zeit die politischen Institutionen heraus. „Und von Amerika aus traten sie ihren Siegeszug an. Das mochte John Locke gemeint haben, als er davon sprach, im Anfang sei alle Welt Amerika.“

Was die Aussage „Alle Menschen sind gleich“ meint, ist, dass alle Menschen als „gleich frei und freie Gleiche behandelt werden“ sollen. Sie formuliert eine normative Aussage mit zugrunde liegenden Regeln, die eine moralische Unterscheidung zwischen gut und böse möglich macht. Immanuel Kant nennt diese Philosophie und die aus ihr „resultierenden Berechtigungen das einzige ‚angeborene’, ‚ursprüngliche’, ‚jedem Menschen kraft seiner Menschheit zustehende Recht’“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Verlauf der amerikanischen Revolution: Dieses Kapitel skizziert die Entstehung der 13 Kolonien und deren Loslösung von England, wobei die politische Entwicklung als vergleichsweise gewaltfreie Revolution beschrieben wird.

2. Philosophie von Freiheit und Gleichheit: Hier werden die philosophischen Vorbilder wie Hobbes, Locke und Rousseau untersucht, deren Theorien zur freien Selbstbestimmung das demokratische Denken in Amerika prägten.

3. Utilitarismus und das Streben nach Glück: Dieses Kapitel erläutert, wie das Streben nach Glück als moralisches Prinzip in die amerikanische Rechtsauffassung und die individuelle Freiheit integriert wurde.

4. Syllogismus und die “Declaration of Independence”: Die logische Struktur der Unabhängigkeitserklärung wird als Syllogismus analysiert, bei dem aus Grundrechten und Anklagepunkten die Schlussfolgerung der Unabhängigkeit gezogen wird.

5. Universalität ja, aber zunächst nicht für alle: Der Text schließt mit einer kritischen Reflexion über den Widerspruch zwischen dem propagierten liberalen Gleichheitskonzept und der existierenden Sklaverei.

Schlüsselwörter

Amerikanische Revolution, Philosophie, Freiheit, Gleichheit, Naturzustand, Liberalismus, Menschenrechte, Unabhängigkeitserklärung, Utilitarismus, Sklaverei, Demokratisierung, Gesellschaftsvertrag, politische Gewalt, Souveränität, Aufklärung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die amerikanische Revolution nicht nur als historisches Ereignis, sondern vor allem im Kontext der ihr zugrunde liegenden philosophischen Strömungen der Aufklärung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung der amerikanischen Selbstverwaltung, dem philosophischen Verständnis von Freiheit und Gleichheit sowie der moralischen Ambivalenz durch die Sklaverei.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den ideengeschichtlichen Hintergrund der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung aufzuzeigen und zu prüfen, wie die gewählten philosophischen Prinzipien in der Praxis umgesetzt wurden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine historisch-analytische Methode, die sich auf die Auswertung politischer Theorien und deren Anwendung in den historischen Dokumenten (z.B. Unabhängigkeitserklärung) stützt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des historischen Verlaufs und eine detaillierte philosophische Analyse der Konzepte von Hobbes, Locke und Rousseau sowie deren Bedeutung für das moderne Demokratieverständnis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Freiheit, Gleichheit, Naturzustand, Gesellschaftsvertrag, Unabhängigkeitserklärung und Menschenrechte.

Wie bewertet der Autor den Widerspruch zur Sklaverei?

Der Autor bezeichnet das Festhalten an der Sklaverei trotz des universalen Freiheitsversprechens als moralisches Paradoxon, das einen Schatten auf die liberalen Ideale der Gründerväter wirft.

Welche Rolle spielt John Locke in der Argumentation?

Locke dient als zentrale Figur für das Verständnis von natürlichen Rechten, Eigentumsschutz und der Rechtfertigung einer Regierung durch die Zustimmung der Regierten.

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Résumé des informations

Titre
Über die amerikanische Revolution und ihre Philosophien
Université
University of Constance
Cours
Revolte – Putsch – Revolutionen: Theorien über den Umsturz
Note
2,0
Auteur
Danko Drusko (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
9
N° de catalogue
V176102
ISBN (ebook)
9783640978069
ISBN (Livre)
9783656366317
Langue
allemand
mots-clé
Ethik Philosophie die amerikanische Revolution Revolution EPG
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Danko Drusko (Auteur), 2008, Über die amerikanische Revolution und ihre Philosophien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/176102
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Extrait de  9  pages
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