Diese Studie untersucht die Auswirkungen digitaler Überlastung auf die kognitive Leistungsfähigkeit von Studierenden. Konkret wird (a) der Zusammenhang zwischen digitaler Überlastung, Aufmerksamkeitskontrolle und kognitiver Leistungsfähigkeit konzeptualisiert, (b) die Rolle Künstlicher Intelligenz im Kontext kognitiver Leistungsfähigkeit analysiert und (c) Hypothesen zu den kognitiven und überlastungsbedingten Folgen der Nutzung digitaler Medien sowie von Medienmultitasking überprüft. Zur Hypothesentestung wurde eine quantitative Onlinebefragung durchgeführt, an der 97 Studierende teilnahmen. Die Analyse umfasste Korrelationsberechnungen sowie (multivariate) Regressionsanalysen. Die Ergebnisse zeigen signifikante Zusammenhänge zwischen den erfassten Aufmerksamkeitskomponenten, dem subjektiven Überlastungsempfinden durch digitale Medien und der kognitiven Leistungsfähigkeit der Teilnehmenden. Hingegen konnten keine eindeutigen Effekte der Nutzungsdauer digitaler Medien, der Intensität des Medienmultitaskings sowie der Nutzung Künstlicher Intelligenz festgestellt werden. Die Implikationen der Ergebnisse für zukünftige Forschung werden diskutiert.
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- M. Schausbreitner (Author), 2025, Digitale Überlastung bei Studierenden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1761928