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Berkeleys Argumente für die Existenz Gottes und die vollständige Abhängigkeit der Materie von ihm

Title: Berkeleys Argumente für die Existenz Gottes und die vollständige Abhängigkeit der Materie von ihm

Essay , 2008 , 5 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Jan Hoppe (Author)

Philosophy - Philosophy of the 17th and 18th Centuries
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Der britische Bischof und Philosoph George Berkeley (1685-1753) bemüht sich im zweiten Dialog seines Werks „Drei Dialoge zwischen Hylas und Philonous“ um einen Beweis der Existenz Gottes. Er versucht außerdem nachzuweisen dass Gott der alleinige Verursacher unserer Ideen ist. Die Argumente die er hierfür anbringt sollen in diesem Essay kurz rekonstruiert werden.

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Inhaltsverzeichnis

1. Berkeleys Argumente für die Existenz Gottes und die vollständige Abhängigkeit der Materie von ihm

1.1. Grundlagen der Argumentation im zweiten Dialog

1.2. Das Argument für die Existenz Gottes

1.3. Auseinandersetzung mit der Materie als Nebenursache

1.4. Widerlegung der Materie als Werkzeug Gottes

1.5. Fazit zur Gültigkeit der Beweisführung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit rekonstruiert Berkeleys philosophische Beweisführung im zweiten Dialog seiner "Drei Dialoge zwischen Hylas und Philonous", mit dem Ziel, die Existenz Gottes sowie die vollständige Abhängigkeit der wahrnehmbaren Welt von göttlichem Handeln aufzuzeigen. Dabei wird systematisch dargelegt, warum materielle Substanzen als eigenständige Ursachen oder Hilfsmittel logisch nicht notwendig sind.

  • Rekonstruktion des Beweises für die Existenz Gottes durch die Komplexität der Natur.
  • Analyse der Abhängigkeit von Ideen und Sinnendingen von einem unendlichen Geist.
  • Kritische Untersuchung der Materie als vermeintliche Nebenursache für Wahrnehmung.
  • Widerlegung der Hypothese, dass Materie für Gott als notwendiges Werkzeug dient.

Auszug aus dem Buch

Berkeleys Argumente für die Existenz Gottes und die vollständige Abhängigkeit der Materie von ihm

Der britische Bischof und Philosoph George Berkeley (1685-1753) bemüht sich im zweiten Dialog seines Werks „Drei Dialoge zwischen Hylas und Philonous“ um einen Beweis der Existenz Gottes. Er versucht außerdem nachzuweisen das Gott der alleinige Verursacher unserer Ideen ist. Die Argumente die er hierfür anbringt sollen in diesem Essay kurz rekonstruiert werden.

Zunächst ist eine Vorbemerkung wichtig: Im ersten Dialog zwischen Hylas und Philonous hat sich Berkeley um Argumente bemüht, die begründen sollen, dass alle empirischen Gegenstände (von ihm „Sinnendinge“ genannt) nur Ideen seien. Im gleichen Dialog lässt Berkeley durch seinen Repräsentanten Philonous sagen, dass „keine Idee außerhalb des Geistes existieren kann“ (Berkeley, G. (1713): 55; Berkeleys Hervorhebungen wurden gelöscht). Da er diese Thesen für erfolgreich begründet hält, setzt er sie für den zweiten Dialog voraus. Gleichzeitig bilden sie auch die ersten beiden Prämissen seines Arguments für die Existenz Gottes.

Seine nächste Voraussetzung ist, das Ideen, und somit auch Gegenstände, nicht von ihm selber abhingen. Er meint damit, dass er sich nicht aussuchen kann was er sieht, wenn er die Augen öffnet oder andere Sinneseindrücke hat. Das heißt nicht, dass es prinzipiell unmöglich sei, dass ein Geisteswesen Ideen hervorbringt. Denn genau das lässt sich mit der menschlichen Phantasie bewerkstelligen. Aber diese Vorstellungen hinterlassen einen deutlich schwächeren und unstetigeren Eindruck als die wirklichen Sinnendinge. Diese könne er nicht beeinflussen, wenn er sie sehe.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Berkeleys Argumente für die Existenz Gottes und die vollständige Abhängigkeit der Materie von ihm: Der Text rekonstruiert Berkeleys Beweise für die Existenz eines unendlichen Gottes und widerlegt die Notwendigkeit materieller Substanzen.

Schlüsselwörter

George Berkeley, Drei Dialoge, Gott, Existenzbeweis, Ideen, Materie, Sinnendinge, Wahrnehmung, Ursache, Geist, Unendlicher Geist, Willensakt, Werkzeug, Philosophie, Erkenntnistheorie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert und rekonstruiert die Argumentationsstruktur von George Berkeley im zweiten Dialog seines Werkes, um die Existenz Gottes zu belegen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die metaphysische Beschaffenheit von Ideen, die Rolle der Wahrnehmung und die Frage nach der notwendigen Ursache von Sinnendingen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, wohlwollend und präzise darzulegen, wie Berkeley Gottes Existenz als alleinige Ursache unserer Ideen begründet und die Materie als eigenständiges Konzept entkräftet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine philosophische Rekonstruktion, bei der Berkeleys Argumentationsschritte in Prämissen zerlegt und auf ihre logische Konsistenz hin geprüft werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit dem Gottesbeweis, der Zurückweisung der Materie als Nebenursache sowie der Widerlegung der Vorstellung, Materie könne Gott als Werkzeug dienen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Geist, Sinnendinge, Kausalität, Unendlichkeit und die philosophische Gottesbeweisführung charakterisiert.

Warum lehnt Berkeley Materie als "Nebenursache" ab?

Berkeley argumentiert, dass Materie untätig ist, keinen Willen besitzt und daher logisch nicht als Ursache für Ideen im menschlichen Geist fungieren kann.

Warum benötigt Gott laut Berkeley keine Werkzeuge?

Da Gott alle Dinge unmittelbar durch seinen Willen hervorbringt, erachtet Berkeley die Annahme eines Hilfsmittels oder Werkzeugs für überflüssig und widersprüchlich zu Gottes Allmacht.

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Details

Title
Berkeleys Argumente für die Existenz Gottes und die vollständige Abhängigkeit der Materie von ihm
College
Bielefeld University
Grade
1,0
Author
Jan Hoppe (Author)
Publication Year
2008
Pages
5
Catalog Number
V176229
ISBN (eBook)
9783640972180
Language
German
Tags
berkeleys argumente existenz gottes abhängigkeit materie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jan Hoppe (Author), 2008, Berkeleys Argumente für die Existenz Gottes und die vollständige Abhängigkeit der Materie von ihm, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/176229
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