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Die Königswahl Friedrich Barbarossas

Title: Die Königswahl Friedrich Barbarossas

Term Paper , 2009 , 13 Pages , Grade: 1,8

Autor:in: Barbara Conrady (Author)

History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age
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Die Königswahl Friedrichs I. Barbarossas unterscheidet sich von anderen Königserhebungen. Das welfische und staufische Geschlecht sowie der Machtstreit zwischen den beiden großen Geschlechtenr hat großen Einfluss auf diese Königswahl.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Die Genealogie Friedrichs I.

Königserhebungen im zwölften Jahrhundert (1125 und 1138)

Die Königswahl Lothars III. von Süpplingenburg

Die Königswahl Konrads III.

Die Königswahl Friedrichs I.

Entwicklung

Königswahl

Königskrönung

Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Hausarbeit untersucht die Umstände und die historische Bedeutung der Königswahl Friedrichs I. Barbarossa im Kontext der Machtkonflikte zwischen den Adelsgeschlechtern der Staufer und Welfen. Dabei wird analysiert, wie sich dieser Wahlvorgang von den vorangegangenen Königserhebungen im 12. Jahrhundert abhebt und welche verfassungsrechtlichen sowie kirchenpolitischen Verschiebungen durch die neue Rolle des Königs gegenüber dem Papsttum eingeleitet wurden.

  • Genealogische Einbettung Friedrichs I. zwischen welfischen und staufischen Traditionen
  • Analyse der Königswahlen von Lothar III. und Konrad III. als historische Vergleichsgrundlage
  • Die diplomatische und politische Vorbereitung der Königswahl von 1152
  • Wandlung des Verhältnisses zwischen weltlicher Herrschaft und kirchlichem Einfluss
  • Bedeutung der Königskrönung als Legitimationsakt der Macht

Auszug aus dem Buch

Die Königswahl Konrads III.

Konrad von Schwaben, der Bruder Friedrichs aus dem Geschlecht der Staufer, befand sich zum Zeitpunkt der Wahl Lothars auf einer Wallfahrt ins Heilige Land. Er gilt als der „Gegenkönig“ zu Lothar, da sein Bruder Friedrich der Einäugige 1125 Lothar die Königskrone überlassen musste – doch 1133 muss sich Konrad König Lothar III. unterwerfen. Als König Lothar III. stirbt, ohne männliche Erben zu hinterlassen, wird 1138 ein Wahltag in Mainz einberufen.

Die beiden Kandidaten sind Heinrich der Stolze, Herzog von Bayern und Konrad. Konrad sichert sich Unterstützung im hohen Adel. Zudem ist der Erzbischof Albero von Trier ein Gegner Heinrichs des Stolzen, der die Gelegenheit sieht, als Königsmacher zu agieren, da „der Mainzer Erzstuhl vakant und der neue Kölner Erzbischof Arnold noch nicht geweiht war“, so dass nur einer der drei wichtigsten geistlichen Fürsten des Reiches die Wahl beeinflussen kann. Überdies ist Heinrich der Stolze bereits Herrscher über einen großen Teil des Reiches und eine Fortsetzung der Expansion nach Osteuropa mit ihm an der Spitze könne ihm mehr Macht zuspielen, als der Adel ihm zugestehen würde.

Da Erzbischof Albero von Trier Wahlleiter ist, kann er den offiziellen Termin unterlaufen und so versammelt er „Staufer und einige Fürsten (Erzbischof Arnold von Köln, Bischof Bucco von Worms, Herzog Friedrich von Schwaben), Anhänger aus dem Raum Niederlothringen sowie ein päpstlicher Legat am 7. März 1138 in Koblenz“.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in das Thema der Königswahl Friedrich I. Barbarossas und Darlegung des methodischen Vorgehens anhand der genealogischen und historischen Kontextualisierung.

Die Genealogie Friedrichs I.: Untersuchung der familiären Herkunft Friedrichs I., die ihn als Bindeglied zwischen den mächtigen Adelsfamilien der Staufer und Welfen ausweist.

Königserhebungen im zwölften Jahrhundert (1125 und 1138): Analyse der Machtkämpfe im Reich sowie der Spannungen zwischen weltlicher und geistlicher Macht anhand der Wahlverfahren von Lothar III. und Konrad III.

Die Königswahl Lothars III. von Süpplingenburg: Darstellung des Wahlverfahrens von 1125 unter Einbeziehung eines Wahlausschusses und der maßgeblichen Rolle des Mainzer Erzbischofs.

Die Königswahl Konrads III.: Analyse der Umstände der Wahl von 1138, bei der die Rivalität zwischen dem staufischen und welfischen Lager sowie der Einfluss kirchlicher Würdenträger entscheidend waren.

Die Königswahl Friedrichs I.: Schilderung des politischen Prozesses zur Erhebung Friedrichs I. zum König und die erfolgreiche Einbindung der konkurrierenden Adelsinteressen.

Entwicklung: Beschreibung der diplomatischen Vorbereitungen und der Rolle der Fürstenversammlung zur Sicherung der dynastischen Nachfolge.

Königswahl: Untersuchung des Wahlvorgangs auf dem Frankfurter Wahlreichstag von 1152 und die Rolle der Wahlkommission.

Königskrönung: Dokumentation der Krönungszeremonie in Aachen und der anschließenden machtpolitischen Kommunikation gegenüber dem Papsttum.

Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Königswahl Friedrichs I. als Abkehr von früheren Wahlmodi und als Ausdruck einer erstarkten weltlichen Herrschaftsgewalt.

Schlüsselwörter

Friedrich I. Barbarossa, Königswahl, Staufer, Welfen, Mittelalter, Deutsches Reich, Investiturstreit, Fürstenversammlung, Königskrönung, Machtpolitik, Lothar III., Konrad III., Sacerdotium, Imperium, Thronfolge

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Königswahl Friedrichs I. Barbarossa im Jahr 1152 und bettet dieses Ereignis in den historischen Kontext der Machtverhältnisse des 12. Jahrhunderts ein.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Rivalität zwischen den Staufern und Welfen, der Einfluss des Investiturstreits auf die Machtverteilung zwischen Kirche und Kaiser sowie die Mechanismen königlicher Wahlen im Mittelalter.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Friedrich I. durch kluge politische Verhandlungen und die Ausnutzung der staufisch-welfischen Verwandtschaftsverhältnisse eine stabile Thronfolge erreichte und die Position des Königtums gegenüber dem Papst stärkte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die historische Analyse und Literaturrecherche, um durch den Vergleich früherer Königswahlen (1125 und 1138) das spezifische Profil der Wahl Friedrichs I. herauszuarbeiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine genealogische Untersuchung, eine Analyse der vorangegangenen Königswahlen und eine detaillierte Betrachtung der Entwicklung, Wahl und Krönung von Friedrich I.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Barbarossa, Königswahl, Staufer, Welfen, politische Legitimation und das Verhältnis von Imperium und Sacerdotium charakterisiert.

Warum war die Genealogie Friedrichs I. so entscheidend für seine Wahl?

Seine familiäre Herkunft, die ihn sowohl mit den Staufern als auch mit den Welfen verband, machte ihn für beide Konfliktparteien als Kompromisskandidaten akzeptabel und half, den drohenden Bürgerkrieg zu vermeiden.

Welche Rolle spielte der Papst bei der Krönung Friedrichs I.?

Friedrich I. veränderte den Brauch, indem er den Papst über seine Wahl nur informierte, anstatt um Bestätigung zu bitten, wodurch er die Krönung zu einem formalen Akt umdeutete und die kaiserliche Unabhängigkeit stärkte.

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Details

Title
Die Königswahl Friedrich Barbarossas
College
University of Wuppertal
Grade
1,8
Author
Barbara Conrady (Author)
Publication Year
2009
Pages
13
Catalog Number
V176250
ISBN (eBook)
9783640975402
ISBN (Book)
9783640975020
Language
German
Tags
Barbarossa; Königswahl; Geschichte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Barbara Conrady (Author), 2009, Die Königswahl Friedrich Barbarossas, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/176250
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