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Besteht eine Chancengleichheit für Sonderschüler mit einer Lernbehinderung bei der Wahl ihres Ausbildungsberufs und den Übergangsmöglichkeiten in den Beruf?

Titel: Besteht eine Chancengleichheit für Sonderschüler mit einer Lernbehinderung bei der Wahl ihres Ausbildungsberufs und den Übergangsmöglichkeiten in den Beruf?

Hausarbeit , 2010 , 16 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Daniel Zäck (Autor:in)

Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit setzt sich mit der Situation auseinander, der sich Sonderschüler mit einer Lernbehinderung nach Beendigung der Schulzeit stellen müssen. Es soll die These verfolgt werden, dass keine Chancengleichheit für Sonderschüler mit einer Lernbehinderung bei der Wahl ihres Ausbildungsberufs und den Übergangsmöglichkeiten in den Beruf besteht. Neben der Bedeutung von Ausbildung und Arbeit sowie der Darstellung der Situation, in der sich Sonderschüler mit Lernbehinderung nach Beendigung ihrer regulären Schulzeit wiederfinden, soll aufgezählt werden, welche Perspektiven sich für diese Klientel bieten und welche Rolle dabei die Bildungspolitik spielt. Außerdem sollen Kritikpunkte aufgezeigt werden, die im Rahmen der Untersuchung aufgeworfen wurden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Historische Einordnung und Begriffsdefinition der Institution Sonderschule

2.2 Begriffsdefinition Lernbehinderung

2.3 Bedeutung von Arbeit für lernbehinderte Jugendliche und Situation nach der Schulzeit

2.4 Möglichkeiten der Berufsausbildung für Sonderschüler mit Lernbehinderung und Rolle des Staates bei der Förderung

2.6 Kritik an der Umsetzung der Fördermaßnahmen

3. Schluss

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Hausarbeit untersucht die Problematik der Chancengleichheit für Sonderschüler mit einer Lernbehinderung beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung. Ziel der Arbeit ist es, aufzuzeigen, dass trotz staatlicher Förderprogramme keine echte Chancengleichheit bei der Berufswahl und der beruflichen Integration besteht, und die damit verbundenen Herausforderungen kritisch zu beleuchten.

  • Historische und aktuelle Entwicklung des Sonderschulwesens in Deutschland
  • Definition und Differenzierung des Begriffs der Lernbehinderung
  • Stellenwert von Arbeit für die Identität und soziale Teilhabe behinderter Jugendlicher
  • Analyse staatlicher Förderinstrumente wie der ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) und Berufsbildungswerke
  • Kritische Bewertung der Wirksamkeit von Fördermaßnahmen und der Rolle der Bildungspolitik

Auszug aus dem Buch

2.2 Begriffsdefinition Lernbehinderung

Um die Möglichkeiten, die sich für Sonderschüler in Bezug auf die Wahl einer Ausbildungsstätte ergeben, einer Untersuchung zu unterziehen, bedarf es neben der Erklärung der Institution Sonderschule auch einer Definition des Begriffs Lernbehinderung. Nach einer Annäherung über den Begriff Behinderung soll Lernbehinderung von verwandten Begriffen abgegrenzt werden und in das Feld der Sonderpädagogischen Förderung eingeordnet werden.

Der Begriff Behinderung ist mit unzähligen unterschiedlichen Definitionen belegt, bei denen es sich nicht um eine „Eigenschaft mit individuell erfaßbaren Merkmalen, sondern um eine Beziehung zwischen individualen und sozialen Gegebenheiten handelt“ Eine Behinderung kann als eine vorübergehende oder dauerhafte Veränderung des Gesundheitszustands von Personen verstanden werden, die Auswirkungen auf deren Aktivitäten und Partizipationsmöglichkeiten haben kann und zusätzlich durch die Umwelt unterstützt oder beeinträchtigt wird.

Ähnlich der Behinderung ist auch der Begriff der Lernbehinderung nicht eindeutig zu erfassen, da die Ursachen für eine solche und die Form ihrer Ausprägungen so verschieden sind, wie die Individuen selbst. Unter dem Überbegriff der „Beeinträchtigung im Lernbereich“, der alle vom Lernproblemen benachteiligte Jugendliche betrifft, lassen sich neben der Lernbehinderung die ihr verwandten Begriffe Lernschwäche, Lernbeeinträchtigung und Teilleistungsschwäche zusammenfassen. Die Lernschwäche kann als eine „qualitative Stufe einer Lernstörung“ angesehen werden, bei der die Störung weder umfassend noch anhaltend erfolgt. Innerhalb eines geschwächten Milieus oder aufgrund des Ausbleibens einer Förderung kann sich eine Lernschwäche zu einer Lernbeeinträchtigung oder gar einer Lernbehinderung ausweiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Bedeutung von Schul- und Berufsabschlüssen für die Lebensbiografie dar und führt in die zentrale These ein, dass für Sonderschüler mit Lernbehinderung keine Chancengleichheit beim Übergang in das Berufsleben besteht.

2. Hauptteil: Der Hauptteil erläutert die historische Genese der Sonderschule, definiert Lernbehinderungen, analysiert die gesellschaftliche Bedeutung von Erwerbsarbeit für Betroffene und bewertet die staatlichen Förderinstrumente sowie die damit verbundenen strukturellen Kritikpunkte.

3. Schluss: Der Schluss fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt die Ausgangsthese, dass politische Bemühungen den strukturellen und demografischen Herausforderungen für Menschen mit Lernbehinderungen auf dem heutigen Arbeitsmarkt bisher nicht ausreichend entgegenwirken können.

Schlüsselwörter

Sonderschule, Lernbehinderung, Berufsausbildung, Chancengleichheit, Sonderpädagogische Förderung, Arbeitsmarkt, Benachteiligtenförderung, Ausbildungsbegleitende Hilfe, Berufsbildungswerk, Integration, Übergang Schule-Beruf, Bildungspolitik, Sozialstaat, Qualifizierung, Förderschwerpunkt Lernen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Situation von Sonderschülern mit einer Lernbehinderung beim Übergang von der Schulzeit in eine berufliche Ausbildung und hinterfragt, ob diesen Jugendlichen echte Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt ermöglicht wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder umfassen die Definition der Institution Sonderschule, das Verständnis von Lernbehinderung, die soziologische Bedeutung von Arbeit für Jugendliche sowie die Wirksamkeit staatlicher Maßnahmen der Berufsförderung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die These zu belegen, dass für Sonderschüler mit Lernbehinderung strukturell keine Chancengleichheit besteht, weder bei der Wahl des Ausbildungsberufs noch bei den Übergangsmöglichkeiten in den Arbeitsmarkt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse sowie die Auswertung empirischer Daten und bildungspolitischer Berichte, um die Situation der Zielgruppe in der Bundesrepublik Deutschland darzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst der historische Kontext der Sonderschule und der Lernbehinderungsbegriff geklärt, gefolgt von der Bedeutung der Erwerbsarbeit, einer Vorstellung staatlicher Förderinstrumente (abH, BaE) und einer kritischen Auseinandersetzung mit deren Umsetzung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Sonderschule, Lernbehinderung, Berufsausbildung, Chancengleichheit und sonderpädagogische Förderung definiert.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des Staates bei der Förderung?

Der Staat übernimmt zwar Verantwortung, jedoch besteht eine Ambivalenz: Während Förderprogramme wie die BaE notwendig sind, um Jugendlichen einen Abschluss zu ermöglichen, führt die damit oft einhergehende Separation zu einer Trennung von der Gesellschaft, die langfristig problematisch ist.

Warum kritisieren Betriebe oder Schulen teilweise die staatliche Förderung?

Es besteht eine mangelnde Kooperation zwischen Berufsschulen, Betrieben und Fördermaßnahmen. Zudem sehen Schulen die ausbildungsbegleitenden Hilfen teils als Konkurrenz an, während Betriebe die hohe Betreuungsintensität der betroffenen Jugendlichen als Hürde betrachten.

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Details

Titel
Besteht eine Chancengleichheit für Sonderschüler mit einer Lernbehinderung bei der Wahl ihres Ausbildungsberufs und den Übergangsmöglichkeiten in den Beruf?
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Note
1,3
Autor
Daniel Zäck (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
16
Katalognummer
V176446
ISBN (eBook)
9783640977284
ISBN (Buch)
9783640977611
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sonderschule Benachteiligtenförderung Übergangssystem Ausbildung Qualifizierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniel Zäck (Autor:in), 2010, Besteht eine Chancengleichheit für Sonderschüler mit einer Lernbehinderung bei der Wahl ihres Ausbildungsberufs und den Übergangsmöglichkeiten in den Beruf?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/176446
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Leseprobe aus  16  Seiten
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