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Einführung in den Datenschutz im Rahmen von Data Mining

Título: Einführung in den Datenschutz im Rahmen von Data Mining

Trabajo Universitario , 2011 , 14 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Florian Klink (Autor)

Informática - Industria 4.0
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Im Rahmen des Data Minings sind bestimmte gesetzliche Regelungen wie z.B. das BDSG zu beachten. Das BDSG regelt dabei den Umgang mit personenbezogenen Daten beim Einsatz von Data Mining Verfahren.
Neben dem Data Mining Verfahren spielt das BDSG ebenfalls eine Rolle bei der Datenerhebung, sowie der Speicherung der Daten in Datenbanken z.B. in einem Datawarehouse. Generell bleibt festzuhalten, dass es neben dem BDSG auch andere Gesetze gibt, die die Verwendung von personenbezogenen Daten regelt, da das BDSG nachranging ist.
Die Arbeit dient als Einführung in den Datenschutz, um die wichtigsten Begrifflichkeiten des Gesetzes, sowie deren Aufgabe zu beschreiben. Weiter werden die wichtigsten Rechte der Betroffenen sowie die Aufgabe des Datenschutzes und dem Grundprinzip des Datenschutzes kurz erläutert.
Es handelt sich bei dieser Ausarbeitung nicht um eine vollständige Beschreibung des BDSG und deren Paragraphen, sondern es dient lediglich zur Einführung in die Thematik.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Einführung in den Datenschutz

2.1 Wichtige Begrifflichkeiten

2.2 Aufgabe des Datenschutzes

2.3 Rechte des Betroffenen

2.4 Rechte der vertraulichen Stelle

2.5 Grundprinzipien des Datenschutzes

2.6 Kundendatenschutz

2.7 Regularien des Datenschutzes

3 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, eine grundlegende Einführung in den Datenschutz im Kontext von Data Mining-Verfahren zu geben, indem zentrale Begrifflichkeiten und gesetzliche Anforderungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) erläutert werden.

  • Grundlagen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG)
  • Rechte betroffener Personen und vertraulicher Stellen
  • Grundprinzipien des Datenschutzes (Zweckbindung, Datensparsamkeit)
  • Besonderheiten des Kundendatenschutzes
  • Rolle des Datenschutzes bei der Analyse großer Datenmengen

Auszug aus dem Buch

2.5 Grundprinzipien des Datenschutzes

Im Bundesdatenschutzgesetz sind verschiedene Grundprinzipien vorhanden, die den Einsatz des Gesetzes mitregeln. Im weiteren Verlauf dieses Kapitels wird das Prinzip der Zweckbindung, das der Datensparsamkeit sowie das der Einwilligung bzw. dem Erlaubnisvorbehalt näher beschrieben.

Unter dem Prinzip der Zweckbindung versteht man, dass bereits bei der Erhebung der geplante Zweck für die Nutzung der Daten dem Betroffenen mitzuteilen ist (vgl. (Baeriswyl, 1999)). Weiter dürfen die Daten nur zu diesem festgelegten Zweck bearbeitet werden, alle weiteren Verarbeitungsschritte unterliegen ebenfalls dieser Zweckbindung. Ausnahmen der Zweckbindung bestehen dann, wenn der Betroffene zur Zweckänderung einwilligt oder dies zur Gefahrenabwehr bzw. Wahrung erheblicher Belange des Gemeinwohls dient. Der letzte Punkt der Gefahrenabwehr usw. kann jedoch nur im Rahmen einer vertraulichen Stelle angewandt werden, da ein Privatunternehmen kaum zur Wahrung der Belange des Gemeinwohls mitwirken wird. In bestimmten Fällen liegt keine Zweckänderung bei der Nutzung von Daten vor. Dies ist z.B. im Rahmen einer Rechnungsprüfung der Fall, jedoch regelt hier ein anderes Gesetz (HGB) den Einsatz dazu.

Das nächste Grundprinzip ist das Prinzip der Datensparsamkeit, welches im § 3a BDSG geregelt wird. In diesem Paragraphen werden alle Phasen der datenschutzbezogenen automatisierten Verarbeitung im Gesetz einbezogen. Ziel ist es, möglichst wenig personenbezogene Daten zu erheben bzw. zu verarbeiten oder zu nutzen. Laut dem 2. Satz des § 3a BDSG sind „insbesondere [..] personenbezogene Daten zu anonymisieren oder zu pseudonymisieren, soweit dies nach dem Verwendungszweck möglich ist […]“ (Bundesministerium der Justiz, 2009, S. 4). Dieser Paragraph gibt das Prinzip der Datenvermeidung und Datensparsamkeit wieder und ist Basis dieses Grundprinzips. (vgl. (Bundesministerium der Justiz, 2009, S. 5))

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die zunehmende Bedeutung der automatisierten Datenverarbeitung in Wirtschaft und Verwaltung ein und umreißt die Relevanz des BDSG im Kontext von Data Mining.

2 Einführung in den Datenschutz: Hier werden die strukturellen Grundlagen des BDSG, Begriffsdefinitionen, Betroffenenrechte, Grundprinzipien des Datenschutzes sowie spezifische Regulierungen für den Kundendatenschutz detailliert behandelt.

3 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass das BDSG eine maßgebliche Rolle bei der Datennutzung spielt, betont jedoch, dass es aufgrund seiner Nachrangigkeit im Zusammenspiel mit anderen Gesetzen betrachtet werden muss.

Schlüsselwörter

Datenschutz, BDSG, Data Mining, personenbezogene Daten, Zweckbindung, Datensparsamkeit, informationelle Selbstbestimmung, Kundendatenschutz, Anonymisierung, Pseudonymisierung, Betroffene, vertrauliche Stellen, Einwilligung, Datenverarbeitung, Persönlichkeitsrecht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine Einführung in die gesetzlichen Regelungen des Datenschutzes in Deutschland, insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Nutzung von Data Mining-Verfahren in Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die Struktur des BDSG, Rechte von betroffenen Personen, Pflichten der verantwortlichen Stellen und die grundlegenden Prinzipien der Datenverarbeitung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen zu geben, damit dieser die Relevanz des Datenschutzes bei der automatisierten Datenanalyse besser verstehen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Ausarbeitung, die primär auf der Analyse und Interpretation des Bundesdatenschutzgesetzes sowie relevanter Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung wichtiger Begriffe, die Aufgaben des Datenschutzes, Rechte des Betroffenen sowie die zentralen Grundprinzipien wie Zweckbindung und Datensparsamkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Datenschutz, BDSG, Data Mining, Personenbezogene Daten, Zweckbindung und Datensparsamkeit.

Warum ist das BDSG im Zusammenhang mit anderen Gesetzen nachrangig?

Da es spezialisierte gesetzliche Regelungen (wie z.B. HGB oder Sozialgesetzbuch) gibt, die für bestimmte Bereiche vorrangig gelten, muss das BDSG als nachrangige Rechtsgrundlage in diesen spezifischen Fällen zurücktreten.

Was besagt die 5%-Regel im Kundendatenschutz?

Diese Regel empfiehlt, dass bei einem Anteil natürlicher Personen von unter 5% im Kundenbestand das BDSG gemildert angewandt werden kann, da das Gesetz primär den Schutz natürlicher Personen regelt.

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Detalles

Título
Einführung in den Datenschutz im Rahmen von Data Mining
Universidad
University of Applied Sciences Nuremberg
Calificación
1,3
Autor
Florian Klink (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
14
No. de catálogo
V176469
ISBN (Ebook)
9783640978243
ISBN (Libro)
9783640978380
Idioma
Alemán
Etiqueta
BDSG Datenschutz
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Florian Klink (Autor), 2011, Einführung in den Datenschutz im Rahmen von Data Mining, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/176469
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