"Unser getrüwen lieben eidgenosßen"

Strukturelle Aspekte der Eidgenossenschaft nach 1513 unter dem Gesichtspunkt der Gleichheit der Bundesglieder


Hausarbeit (Hauptseminar), 2008

30 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Historische Hintergründe der Eidgenossenschaft
2.1 Kampf um Freiheit und Unabhängigkeit - Die Entstehung des eidgenössischen Bündnissystems
2.2 Die konfessionelle Spaltung der Bündnispartner

3 Die Struktur der Eidgenossenschaft und die Frage der Gleichberechtigung
3.1 Die eidgenössischen Bundesglieder und ihre Verhültnisse zueinander
3.1.1 Die Machtverhaltnisse auf der Tagsatzung
3.1.2 Die Stellung der Zugewandten Orte
3.1.3 Die Behandlung der Gemeinen Herrschaften durch die Eidgenossen
3.2 Die Bundesbriefe als Quelle hinsichtlich der Gleichheit der Eidgenossen
3.2.1 Motive für den Beitritt der neuen Mitglieder ab 1481
3.2.2 Die Umsetzung der Bundesbriefe in der Realitüt
3.3 Die Machtverhültnisse innerhalb der Eidgenossenschaft nach dem Zweiten Kappeler Landfrieden

4 Resumee

5 Quellen- und Literaturverzeichnis
5.1 Gedruckte Quellen
5.2 Sekundürliteratur

1 Einleitung

Wie viele andere frühneuzeitliche Bündnisse war auch die Eidgenossenschaft durch eine starke Heterogenitüt und strenge Hierarchie ihrer Glieder geprügt. Trotz dieser Ungleich­gewichte kam es zu keinem endgültigen Zusammenbruch des Bündnissystems. Insgesamt bestand die Eidgenossenschaft in der Struktur, die in der vorliegenden Arbeit geschildert werden soll, mehr als fünf Jahrhunderte, was eine recht ansehnliche Zeit für einen losen Zu­sammenschluss eigenstaündiger Bauernrepubliken des Spaütmittelalters ist. Aufgrund der Ak­tualität, die dieses Thema durch Diskussionen über gegenwartige Bündnissysteme gewinnt, halte ich dessen Aufarbeitung für eine effektive Bündnispolitik innerhalb der Europüischen Union beispielsweise für besonders wichtig.

Grundlage dieser Zielsetzung ist jedoch die Frage nach dem Aufbau und der Zusammenset­zung der Eidgenossenschaft. Daher steht das Kapitel über die Struktur der Eidgenossen­schaft auch im Mittelpunkt der Arbeit. Unterteilt ist es zur besseren Übersicht in drei wei­tere Kapitel: Erstens sollen auf einigen Seiten die Verhaltnisse der Bundesglieder dargestellt werden, welche sich, vereinfacht ausgedruückt, zwischen drei Ebenen, dem Kreis der vollwer­tigen Mitgliedern, den Zugewandten und den Gemeinen Herrschaften, abspielten. In einem zweiten Unterkapitel sollen die Bundesbriefe, welche die Basis für den Zusammenschluss der Eidgenossen bilden, nüher analysiert werden, wobei hier ein besonderer Schwerpunkt auf der Fragestellung liegt, inwiefern man uberhaupt von Benachteiligung oder Ungleichheit unter den Mitgliedern sprechen kann. Zusatzlich soll in zwei Unterkapiteln auf die Fragen eingegangen werden, warum neue Eidgenossen dem Bündnis trotz der Nachteile beigetreten sind und wie die Bestimmungen der Bundesbriefe die Realitüt beeinflusst haben. Das letzte Kapitel, das die Struktur der Eidgenossenschaft behandelt, beschüftigt sich mit den in- nereidgenüssischen Verhültnissen nach den Reformationskriegen zwischen den katholischen und protestantischen Mitgliedern, da die Glaubensspaltung Europas auch die Beziehungen zwischen den Eidgenossen beeinflusste.

Im vorangehenden Kapitel, dem historischen Hintergrund, soll zunüchst eine Einführung in das Thema, beginnend mit der Entstehungsgeschichte der Eidgenossenschaft, gegeben werden. Ein zweites Unterthema dient zur Behandlung der Ereignisse waührend der kon­fessionellen Auseinandersetzungen, um so die Verstandnisgrundlage für den Hauptteil der Arbeit zu schaffen. Abschließen wird die Arbeit mit einem Resümee meiner Ergebnisse und der Beantwortung der Leitfragen, welche bereits zuvor aufgeworfen worden sind. Im Ein­zelnen geht es dabei um die Frage nach den Gründen für die lange Dauer des Bundes, das

Ausbleiben blutiger Auseinandersetzungen, die zum Scheitern des Bündnisses hätten führen können und die Scheu der Eidgenossen, einen Krieg heraufzubeschwären, in dem sich Eidge­nossen gegenseitig bekämpften. Nicht zu vergessen ist der gegenwartsbezogene Aspekt, den das Thema bereit halt. Wie bereits angedeutet, erhält die Struktur der Eidgenossenschaft eine ungeahnte Brisanz, wenn sie im Zusammenhang mit heutigen Bündnissystemen be­trachtet wird. Im Resümee werde ich daher außerdem die Frage diskutieren, inwiefern man eidgenössische Verhaltnisse und Bündnisstrukturen auf heute übertragen kann und welche Bedeutung sie im aktuellen Kontext einnehmen.

Als Quellen für die Erarbeitung dieses Themas habe ich vor allem die Quelleneditionen der Allgemeinen Geschichtsforschenden Gesellschaft der Schweiz und für die neueren Bun­desbriefe die Ausgabe von Ehrbar verwendet. Hinsichtlich der vorhandenen Literatur waren meinem Empfinden nach die Werke von Peyer, Bohnenblust und Reinhardt sehr stichhaltig, informativ und gut strukturiert. Für das bessere Verstandnis der Kappeler Kriege und der Spaltung der Gemeinschaft durch die Reformation diente mir das Buch uber den Zweiten Kappeler Krieg von Helmut Meyer als umfangreiche und gut verstündliche Informations­quelle.

2 Historische Hintergründe der Eidgenossenschaft

2.1 Kampf um Freiheit und Unabhängigkeit - Die Entstehung des eidgenössischen Bundnissystems

Dem Bundesbrief von 1291 nach, welcher durch den „Ewigen Bund“ zwischen den in den schweizerischen Alpen gelegenen Landern Uri, Schwyz und Unterwalden die so genannte Al­te Eidgenossenschaft begründete, gab es auch davor schon ein Bündnis zwischen besagten Orten. Da auch in diesem ersten Bundesbrief als Datum nur „Anfang August 1291“ ange­geben wird, ist der Ursprung der Eidgenossenschaft genau genommen zeitlich nicht exakt datierbar. Auch der Ort, an dem man den Bund schloss, wird in der Quelle nicht angegeben. Uber die Gründungszeit der Eidgenossenschaft kann man aus Mangel an weiteren Quellen daher keine sicheren Aussagen treffen.[1]

Für die darauf folgenden Jahrzehnte lüsst sich durch die Vertrage der „Ewigen Bünde“ die Aufnahme weiterer Mitglieder in das Bündnis detaillierter verfolgen. 1315 wurde zunüchst der Bund der drei Gründungsmitglieder nochmals besiegelt, bevor jene sich 1332 mit Luzern verbündeten. Als erste Reichsstadt unter den Eidgenossen erhielt Zürich mit seinem Bei­tritt 1351 besondere Vorrechte, welche in den nachfolgenden Kapiteln noch näher erläutert werden. Bereits im Folgejahr wurden sowohl Glarus als auch Zug durch kriegerische Akti- vitüten der Eidgenossen eingenommen und in den Kreis der vollwertigen Mitglieder erho­ben. Durch den Bund der Stadt Bern mit den Eidgenossen entstand 1553 schließlich die achtürtige Eidgenossenschaft, welche bis zur Aufnahme Freiburgs[2] und Solothurns 1481 in dieser Fassung Bestand hatte. In der Zwischenzeit konnten bestehende Strukturen gefestigt und ein stürkerer Zusammenhalt aufgebaut werden. Dies führte jedoch zu einer eher unwil­ligen Aufnahme neuer Mitglieder. Erst nach mehr als einem Jahrhundert konnte man sich dazu entschließen, einige der Zugewandten Orte, mit denen man bereits zuvor Bündnisse geschlossen hatte, zu vollwertigen Mitgliedern zu erheben. Nach dem Beitritt Basels und Schaffhausens 1501 kam im Jahr 1513 als letzter Ort noch Appenzell hinzu. Hiermit war die dreizehnoürtige Eidgenossenschaft entstanden und bis zum Ende der Alten Eidgenossenschaft 1798 wurden auch keine weiteren Mitglieder mehr aufgenommen.

Gemeinsam war allen Bundesbriefen, dass sie als Schutzbündnis abgeschlossen wurden und zur Sicherung des Landfriedens dienen sollten. Schon zu ihrer Gründungszeit legte sich die Eidgenossenschaft des üfteren mit stürkeren Gegnern, wie zum Beispiel den Habsburger an, welche immer wieder Erbansprüche auf Schwyz und Unterwalden erhoben. Der gute Zu­sammenhalt untereinander durch den Bund und die schwer erreichbare Lage in den Bergen ermüglichten den Eidgenossen jedoch wiederholt eine erfolgreiche Verteidigung ihres „lib und gute“[3], also ihres Lebens und Besitzes, wie zu Beginn jedes Bundesbriefes formuliert wurde. Die Reichsvogtei Uri dagegen hatte schon zuvor ihre Unabhangigkeit erlangt, indem Heinrich, der Sohn des Kaisers Friedrich II., das Tal Rudolph von Habsburg abkaufte und den Einwohnern die Reichsfreiheit garantierte. Damit nahm Uri die Stellung einer freien Reichsstadt ein und unterstand nur noch dem Kaiser.[4]

Schwyz und Unterwalden hatten dieses Glück nicht und mussten sich ihre Unabhangigkeit erst erkümpfen. Vor allem die Schwyzer wurden in der Folgezeit als ausdauernde und zühe Kümpfer für ihre Freiheit und Souveranitüt im ganzen Reich bekannt. Ihr Vorgehen war teilweise erschreckend brutal. So endete beispielsweise ein Streit um Grundbesitz mit dem Kloster Einsiedeln mit der Plünderung des Klosters.[5] Der Name „Schwyz“ erhielt durch solche Vorfalle einen berühmt-berüchtigten Charakter und der Ausdruck „die Schwyzer“ wurde im Ausland bald als Schimpfwort für alle Eidgenossen verwendet. Der Gebrauch des Namens wandelte sich jedoch zunehmend dahin gehend, dass er mit einer gewissen Bewun­derung und Hochachtung vor den Kriegskuünsten der Eidgenossen ausgesprochen wurde. Der Respekt, den sich die Eidgenossen bei ihren Gegnern und Verbündeten erworben hatten, übertrug sich in besonderem Maße auf die Schwyzer als Namensgeber, wodurch diese auch unter ihren Verbündeten, den anderen Eidgenossen, hohes Ansehen genossen.[6]

Im 15. Jahrhundert begann die damals noch achtortige Eidgenossenschaft ihren Aufstieg zur europäischen Großmacht, indem sie in kurzer Abfolge verschiedene Bündnisse mit anderen Mächten schloss und haufig auch an kriegerisch ausgetragenen Konflikten in Europa betei­ligt war.[7] Besonders an der Anzahl der Tagsatzungen und den hier abgewickelten Geschüften kann man erkennen, dass die Eidgenossenschaft auch im Ausland stüarker wahrgenommen wurde, was auch die folgenden Diagramme veranschaulichen. Vor allem hinsichtlich der Bereitstellung von Süldnern waren die eidgenössischen Orte eine unabdingbare Hilfe für auslündische Fürsten. Ihre Soldaten, die sich durch Tapferkeit und Ausdauer einen sehr guten Ruf erworben hatten, konnten ab der zweiten Halfte des 15. Jahrhunderts eine an­sehnliche Reihe von Siegen verzeichnen. Die Tagsatzung war jedoch das einzige Gremium, an dem, zumindest der Theorie nach, alle Eidgenossen vertreten waren.[8] Dies erklürt auch, dass ausländische Diplomaten die Tagsatzung zur Kommunikation mit der gesamten Eidgenos­senschaft nutzten.[9] Im Gegensatz zum 14. Jahrhundert, als die Tagsatzung durchschnittlich einmal im Jahr stattfand,[10] stieg die Anzahl der Versammlungen im 15. Jahrhundert im Zuge der zunehmenden Einmischung der Eidgenossen in europaische Großmachtpolitik auf 33 im Jahr 1490. 1520 wurden dann sogar 37 Tagsatzungen abgehalten. Im Zusammenhang damit nahm ab 1481, mit einem Einbruch 1495, auch die Zahl der abgewickelten Trak­tanden auf den Tagsatzungen von 147 im Jahr 1481 bis hin zu 663 im Jahr 1499 zu, als der Schwabenkrieg die Eidgenossenschaft besonders beschaäftigte. Im Verlauf der Jahrzehnte und Jahrhunderte entstand zwischen den Eidgenossen ein fär solch lockere Bunde außer- gewähnliches Zusammengehorigkeitsgefähl.[11] Der Gebrauch des Begriffs „Nationalgefähl“ ist in diesem Zusammenhang wohl noch verfräht, da Nationalstaaten ein Symptom der Neu­zeit sind. Dennoch schweißten die erfolgreich äberstandenen militärischen Auseinanderset­zungen mit anderen Mächten und der enorme Druck der anderen europäischen Großmächte die Bündnispartner so weit zusammen, dass eine Auflösung des Bündnisses nicht mehr ohne weiteres mäglich war. Noch immer waren Freiheit und Unabhängigkeit wichtige Ziele und die Unterwerfung unter habsburgische Herrschaft eine große Angst der Eidgenossen. Dane-

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2.1: Quelle: Joos, S. 35.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2.2: Quelle: Joos, S. 36.

ben entwickelte sich im 15. Jahrhundert aber auch eine zunehmend expansionsorientierte Außenpolitik,[12] welche jedoch ohne Bündnispartner nicht durchführbar gewesen wäre. Die „Ewigen Bünde“ mit Gleichgesinnten war für sie die einzige Möglichkeit, gegen das aufstei­gende Haus Habsburg und andere Mächte, die Besitzansprüche auf eidgenässisches Gebiet stellten, anzukaümpfen und gleichzeitig ihren Machtbereich zu erweitern.

2.2 Die konfessionelle Spaltung der Bündnispartner

Mit dem Beginn der Reformationszeit zerbrach um 1520 nicht nur in der Eidgenossenschaft, sondern in ganz Europa die konfessionelle Einheit. Dies bedeutete einen großen Umbruch, da zuvor immer die Concordia, also die religiüse Einigkeit, zwischen den christlichen Volkern Bestand hatte und damit auch ein weltlicher Friede, die Pax moglich war. Im Verlauf der Ausbreitung der Reformation kommt es nach dem Zusammenbruch der Concordia auch zum Scheitern der Pax, da es zu dieser Zeit unvorstellbar war, in Frieden mit andersglüubigen Menschen zusammen zu leben.[13]

Wührend in anderen Staatenbünden unter der Bevolkerung jedoch unter anderem auch sprachliche und ethnische Homogenitaüt bestand, wurde im Falle der Eidgenossen mit dem Ubertritt einiger Mitglieder zum Protestantismus nahezu die einzige Gemeinsamkeit zunichte gemacht. Zuvor hatten sie vor allem ihre Ziele und ihr kriegerischer Erfolg seit dem 15. Jahrhundert verbunden. Weder sprachliche noch ethnische Einheit hat jedoch jemals exis­tiert. Der Glaube, welcher in der Frühen Neuzeit noch eine sehr wichtige Rolle im Leben des Einzelnen einnahm, war neben den gemeinsamen Kümpfen die einzige Klammer, die alle Einwohner der Eidgenossenschaft mitsamt ihren Untertanengebieten und verbündeten Orten umfasste und zusammenhielt. Damit stellte sich nun die Frage, ob der eidgenössische Bund, der auf dem Schwur der gegenseitigen Hilfeleistung beruhte, weiter bestehen konn­te, da sich die Mitglieder wegen zwei unterschiedlichen Konfessionen verfeindet gegenüber standen.

Nach dem Zusammenbruch der konfessionellen Einheit brach auch das Buündnis zwischen den Eidgenossen zunachst entzwei. Von Zürich ausgehend wurden die neuen Glaubensansich­ten 1528/29 nach Bern, Basel und Schaffhausen getragen. Glarus, Solothurn und Appenzell konnten sich nicht für eine Seite entscheiden, die anderen Orte blieben jedoch dem katholi­schen Glauben treu. Die fünf Orte Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden und Zug bildeten ein katholisches Bündnis innerhalb der Eidgenossenschaft gegenüber den protestantischen Mit­gliedern Zuürich, Bern, Basel und Schaffhausen. Das katholische Freiburg schloss sich nicht den fünf anderen altglaubigen Orten an, sondern versuchte stattdessen zu vermitteln,[14] was ihm auch durch den Bundesbrief von 1481 vorgeschrieben wurde.[15]

Unter den protestantischen Eidgenossen übernahm Zürich, nachdem Bern, Schaffhausen und Basel den neuen Glauben ebenfalls eingefuührt hatten, als Begruünder der Reformation die Führungsposition. Zuvor war die Stadt eher ein Außenseiter, da sie sich in ihrer Konfession von allen anderen unterschied und als einziger Ort weigerte, dem im Bündnis mit Frankreich Solddienste zu leisten.[16] Das katholische Bündnis wurde zunächst nicht durch eine Vormacht geprägt, mit der Zeit bildete sich jedoch immer mehr Luzern als treibende Kraft hinter allen Aktionen der fünf Orte heraus.

Als der ehemalige Glarner Feldprediger Ulrich Zwingli 1519 eine Anstellung als Pfarrer am Großmünster in Zürich erhalten hatte, mehrte sich in den Folgejahren seine Kritik am Soüldnerwesen und der katholischen Glaubenslehre, womit auch seine Bekanntheit in der Eidgenossenschaft und dem Reich stieg. Der humanistisch gebildete Patriot wetterte bereits 1516 nach der Schlacht bei Marignano in Predigten und Schriften vor allem gegen die Reislüufer, die im Dienste anderer Müchte Krieg führten. Dies führte letztendlich dazu, dass er sich für drei Jahre bis zu seiner Anstellung in Zürich ins Kloster Einsiedeln zurück ziehen musste, da seine Meinung auf keine große Zustimmung in der Eidgenossenschaft stieß.[17] In einer Schrift an die Schwyzer rief er diese 1522 dazu auf, die Solddienste zu verbieten, da sie die Freiheit und Einheit der Eidgenossen zerstoüren wuürden.

[...]


[1] Siehe zu allgemeinen Angaben: Bohnenblust, Geschichte der Schweiz; Peyer, Verfassungsgeschichte der Alten Schweiz; Reinhardt, Geschichte der Schweiz.

[2] Gemeint ist Fribourg in der Schweiz.

[3] Urkundenwerk I, S. 778.

[4] Bohnenblust, S. 76.

[5] Bohnenblust, S. 78.

[6] Allemann, S. 31.

[7] Peyer, S. 42.

[8] Siehe S. 12f.

[9] Reinhardt, S. 32f.

[10] Reinhardt, S. 31.

[11] nPeyer, S. 42.

[12] Bohnenblust, S. 127.

[13] Siehe zu allgemeinen Angaben: Bohnenblust, S. 225ff.; Reinhardt, S. 51ff.; Meyer, S. 10ff.

[14] Meyer, S. 10.

[15] Siehe S. 21ff.

[16] Meyer, S. 15.

[17] Bohnenblust, S. 228.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
"Unser getrüwen lieben eidgenosßen"
Untertitel
Strukturelle Aspekte der Eidgenossenschaft nach 1513 unter dem Gesichtspunkt der Gleichheit der Bundesglieder
Hochschule
Philipps-Universität Marburg
Note
1,0
Autor
Jahr
2008
Seiten
30
Katalognummer
V176521
ISBN (eBook)
9783640978564
ISBN (Buch)
9783640979554
Dateigröße
513 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
unser, strukturelle, aspekte, eidgenossenschaft, gesichtspunkt, gleichheit, bundesglieder
Arbeit zitieren
Sabine Kühn (Autor), 2008, "Unser getrüwen lieben eidgenosßen", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/176521

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