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Imperien - Ungeliebte Kinder der Geschichtsdidaktik?

Título: Imperien - Ungeliebte Kinder der Geschichtsdidaktik?

Trabajo Escrito , 2011 , 13 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Svenja Strohmeier (Autor)

Didáctica - Historia
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Imperien sind in der Geschichtsschreibung allgegenwärtig. Zu nennen wären allen voran das persische Imperium, das Heilige Römische Reich, das englische Empire und ebenso aktuelle Imperien, die diesen Begriff jedoch für sich selbst ablehnen wie beispielsweise die USA.
Werden die Schulbücher den zahlreichen Imperien heutzutage gerecht? Reicht die Imperien-Didaktik an den Haupt- und Realschulen aus? Diese Fragestellung soll geklärt werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Imperien – eine Definition

III. Vortrag „Imperien – Ungeliebte Kinder der Geschichtsdidaktik von Prof. Dr. Raimund Schulz

IV. Imperien in den Geschichtsbüchern der Haupt-und Realschule von Klasse 5 - 10

V. Zusammenfassung & Schlusswort

VI. Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit das Konzept der „Imperien“ in der aktuellen Geschichtsdidaktik sowie in gängigen Lehrwerken für Haupt- und Realschulen verankert ist und welche Herausforderungen sich für Lehrkräfte bei der Vermittlung dieser komplexen Strukturen ergeben.

  • Definition und theoretische Einordnung des Begriffs „Imperium“
  • Analyse der geschichtsdidaktischen Vernachlässigung von Imperien
  • Untersuchung von Schulbuchinhalten der Klassenstufen 5 bis 10
  • Bewertung des Einflusses von Zeitdruck und Lehrplänen auf die Unterrichtsgestaltung
  • Diskussion über das Interesse und den Zugang von Schülern zu machtgeschichtlichen Themen

Auszug aus dem Buch

III Vortrag „Imperien – ungeliebte Kinder der Geschichtsdidaktik von Raimund Schulz

Obwohl von großer Bedeutung in der Geschichtsschreibung und in der Lage, das Geschichtsbild einer ganzen Epoche transportieren zu können, gelten Imperien in der Geschichtsdidaktik als „ungeliebte Kinder“. Sie finden und fanden kaum Einzug in den Unterrichtsinhalt, waren dank ihres großen Umfanges didaktisch schlecht aufbereitet und wurden deshalb gerne „fallen gelassen“. Es scheint weder Lehrkräften noch Institutionen, die sich mit Bildungsplänen beschäftigen, die Wichtigkeit und Bedeutung von Imperien für die Geschichtsschreibung bewusst zu sein.

Mit Beginn der Geschichtsdidaktik wurde eine kultur- und menschengeprägte Geschichte vermittelt, welche versuchte, den „guten, bemühten Menschen“ darzustellen. Schon hier findet sich der Gegensatz zu den Inhalten, welche bei Imperien vermittelt werden müssten: Das Sehnen des Menschen nach Krieg und Herrschaft bei gleichzeitiger Beleuchtung der negativen Aspekte. Außerdem entstünde ein Konflikt dadurch, dass bei Imperien eher Strukturen, weniger einzelne Menschen sowie deren Handlungen interpretiert werden müssen. So klammerte die Geschichtsdidaktik die Imperien erst einmal aus.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung stellt die Allgegenwärtigkeit von Imperien fest und erläutert die Forschungsabsicht, deren didaktische Vermittlung in Haupt- und Realschulen anhand des Lehrwerks „denkMal“ zu prüfen.

II. Imperien – eine Definition: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Abgrenzung des Begriffs „Imperium“ anhand verschiedener wissenschaftlicher Kriterien und Definitionen, etwa durch Herfried Münkler.

III. Vortrag „Imperien – Ungeliebte Kinder der Geschichtsdidaktik von Prof. Dr. Raimund Schulz: Die Autorin analysiert Schulz' These, dass Imperien aufgrund ihrer „Sperrigkeit“ und strukturellen Komplexität in der didaktischen Praxis systematisch vernachlässigt werden.

IV. Imperien in den Geschichtsbüchern der Haupt-und Realschule von Klasse 5 - 10: Hier erfolgt eine kritische Untersuchung der Lehrwerke „denkMal“ und „Durchblick“ hinsichtlich der expliziten Thematisierung und Einbettung imperialer Geschichte.

V. Zusammenfassung & Schlusswort: Die Autorin resümiert, dass zwar eine Lücke in der Vermittlung besteht, jedoch erste Lichtblicke in aktuellen Schulbüchern erkennbar sind, auf denen didaktisch aufgebaut werden kann.

VI. Bibliographie: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur sowie der untersuchten Schulbücher.

Schlüsselwörter

Imperien, Geschichtsdidaktik, Lehrwerk, Hauptschule, Realschule, Imperialismus, Schulbuchanalyse, Raimund Schulz, Herfried Münkler, Machtgeschichte, Kerncurriculum, Bildungsplanung, Geschichtsunterricht, Kolonialismus, Weltreich

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welchen Stellenwert das Thema „Imperien“ im Geschichtsunterricht von Haupt- und Realschulen einnimmt und warum dieses komplexe Thema oft als „ungeliebte Kind“ der Didaktik bezeichnet wird.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die theoretische Definition von Imperien, die didaktische Aufarbeitung dieses Stoffes in Lehrplänen sowie eine praktische Analyse von Schulbüchern der Klassen 5 bis 10.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es herauszufinden, ob und wie Imperien in modernen Geschichtsbüchern dargestellt werden und inwieweit Lehrkräfte durch Zeitmangel und didaktische Vorgaben gezwungen sind, diese Themen auszusparen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu theoretischen Definitionen sowie einer Inhaltsanalyse gängiger Geschichtslehrwerke („denkMal“ und „Durchblick“), ergänzt durch die Auseinandersetzung mit einem Fachvortrag von Prof. Dr. Raimund Schulz.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst theoretische Grundlagen zu Imperien geklärt, anschließend die Argumente von Prof. Schulz diskutiert und darauf folgend das Lehrwerk „denkMal“ kapitelweise auf seine Imperien-Darstellung hin untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Imperien, Geschichtsdidaktik, Schulbuchanalyse, Imperialismus und Kerncurriculum charakterisiert.

Warum werden Imperien in der Schule oft nur am Rande behandelt?

Laut der Autorin und dem zitierten Prof. Schulz liegt dies an der hohen Komplexität und „Sperrigkeit“ des Themas, die in den wenigen verfügbaren Unterrichtsstunden nur schwer in ein Gesamtbild zu fassen ist.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der aktuellen Schulbücher?

Die Autorin stellt fest, dass es zwar Lichtblicke in neueren Lehrbüchern gibt, das Thema jedoch weiterhin hinter kulturgeschichtlichen Schwerpunkten zurückbleibt und oft ohne notwendige Gesamtstruktur vermittelt wird.

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Detalles

Título
Imperien - Ungeliebte Kinder der Geschichtsdidaktik?
Universidad
University of Hildesheim  (Institut für Geschichte)
Curso
Kolloquium Imperien
Calificación
1,0
Autor
Svenja Strohmeier (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
13
No. de catálogo
V176639
ISBN (Ebook)
9783640979912
ISBN (Libro)
9783640979974
Idioma
Alemán
Etiqueta
imperien ungeliebte kinder geschichtsdidaktik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Svenja Strohmeier (Autor), 2011, Imperien - Ungeliebte Kinder der Geschichtsdidaktik?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/176639
Leer eBook
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