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Deutsche Sprachpolitik in der Europäischen Union

Título: Deutsche Sprachpolitik in der Europäischen Union

Trabajo de Seminario , 2010 , 17 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Lennart Riepenhusen (Autor)

Filología alemana - Otros
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Resumen Extracto de texto Detalles

In meiner Hausarbeit werde ich mich mit dem Verhältnis von deutscher und
europäischer Sprachpolitik auseinandersetzen. Dazu werde ich zunächst auf
Sprachpolitik im Allgemeinen sowie auch auf Sprachverbreitungspolitik eingehen und
mich anschließend mit der Sprachverbreitungspolitik im Hinblick auf das Deutsche
befassen. Im Hinblick auf die Europäische Union werde ich kurz auf einige
verschiedene Bereiche der Sprachpolitik eingehen und am Beispiel der deutschen
Sprachpolitik gegenüber den Organen der EU grundsätzliche Probleme nationaler
Sprachverbreitungspolitik
innerhalb
der
Organe
herauszuarbeiten
versuchen.
Abschließend werde ich zu bewerten versuchen, in welchem Verhältnis nationale
Sprachpolitik und von der EU ausgehende Sprachpolitik zueinander stehen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Zielsetzung

2. Sprachpolitik allgemein

3. Sprachverbreitungspolitik

3.1 Deutsche Sprachverbreitungspolitik

3.2 Derzeitige Sprachverbreitungspolitik des Deutschen im Ausland

3.3 Motive für Sprachverbreitungspolitik am Beispiel des AA und des Goethe-Instituts

4. Die europäische Union und ihre Sprachenpolitik

4.1 Die deutsche Sprache in der EU

4.2 Sprachverbreitungspolitik des Deutschen gegenüber den Organen der EU

5. Fazit – Versuch einer Einschätzung der deutschen und europäischen Sprachpolitik

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen nationaler deutscher Sprachpolitik und der europäischen Sprachenpolitik, mit einem besonderen Fokus auf die Bemühungen zur Verbreitung der deutschen Sprache innerhalb der Institutionen der Europäischen Union.

  • Grundlagen der allgemeinen Sprachpolitik und Sprachverbreitungspolitik
  • Historische Entwicklung der deutschen Sprachförderung im Ausland
  • Ökonomische und politische Motive für die Förderung des Deutschen
  • Sprachenpolitik der EU und die Rolle der deutschen Sprache
  • Konfliktpotenziale zwischen nationalen Interessen und europäischer Integration

Auszug aus dem Buch

3. Sprachverbreitungspolitik

Auswärtige Kulturpolitik wird von den meisten Staaten in der einen oder anderen Form betrieben, zu den dafür eingesetzten Instrumenten zählen beispielsweise Sport (z.B. Teilnahme an internationalen Turnieren), Kunst (Musik, Film, Theater, Literatur) sowie Bildung und Wissenschaft. Besonders im Bereich Bildung und Wissenschaft setzen gerade hoch entwickelte Staaten häufig Bildungsangebote ein, welche Maßnahmen von Unterstützung von Bildungseinrichtungen im Ausland bis hin zu Studienmöglichkeiten für Gäste im Inland umfassen. Doch obwohl Sprache und Kultur in einer unbestreitbar engen Verbindung miteinander stehen, betreiben bei weitem nicht alle Staaten auch Sprachverbreitungspolitik im Rahmen ihrer Kulturpolitik.

Sprachverbreitungspolitik wird von Ammon verstanden als jegliche Politik, welche die Verbreitung einer oder mehrerer bestimmter Sprachen zum Ziel hat, wobei es sowohl um die Aquirierung neuer Sprecher als auch um den Gebrauch in einem neuen Bereich gehen kann. Zentral ist dabei das Vorhandensein von Absichten zur Verbreitung einer Sprache, die Verbreitung darf also nicht unintendierte Konsequenz anderer politischer Maßnahmen sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Zielsetzung: Hier wird das Ziel der Arbeit dargelegt, das Verhältnis von nationaler deutscher Sprachpolitik zu den EU-Strukturen zu analysieren und die daraus resultierenden Probleme zu erarbeiten.

2. Sprachpolitik allgemein: Dieses Kapitel erläutert grundlegende Definitionen, wie die Unterscheidung zwischen Sprachpolitik und Sprachenplanung, und führt das von Witt verwendete Verständnis von Sprachpolitik ein.

3. Sprachverbreitungspolitik: Der Abschnitt befasst sich mit den Instrumenten der auswärtigen Kulturpolitik und erörtert, wie und warum Staaten die Verbreitung ihrer Sprache aktiv vorantreiben.

3.1 Deutsche Sprachverbreitungspolitik: Hier wird der historische Abriss der deutschen Sprachförderung vom Mittelalter bis zur Nachkriegszeit nachgezeichnet.

3.2 Derzeitige Sprachverbreitungspolitik des Deutschen im Ausland: Dieses Kapitel beleuchtet die aktuelle Praxis der deutschen Sprachförderung durch Institutionen wie das Goethe-Institut in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt.

3.3 Motive für Sprachverbreitungspolitik am Beispiel des AA und des Goethe-Instituts: Es wird analysiert, welche utilitaristischen und konstruktivistischen Argumente die Förderung der deutschen Sprache in der heutigen Auswärtigen Politik legitimieren.

4. Die europäische Union und ihre Sprachenpolitik: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Sprachenregelung der EU und das Ziel der Mehrsprachigkeit gemäß dem Barcelona-Ziel.

4.1 Die deutsche Sprache in der EU: Hier wird der Status des Deutschen als meistgesprochene Muttersprache innerhalb der EU beschrieben.

4.2 Sprachverbreitungspolitik des Deutschen gegenüber den Organen der EU: Der Text untersucht das historisch gewachsene Ringen um die Anerkennung des Deutschen als gleichberechtigte Arbeits- und Amtssprache in den EU-Gremien.

5. Fazit – Versuch einer Einschätzung der deutschen und europäischen Sprachpolitik: Das Fazit fasst die inhärenten Widersprüche zwischen nationalen Sprachinteressen und der notwendigen effizienten Kommunikation in der EU zusammen.

Schlüsselwörter

Sprachpolitik, Sprachenpolitik, Sprachverbreitungspolitik, Europäische Union, Goethe-Institut, Auswärtiges Amt, Mehrsprachigkeit, Amtssprache, Arbeitssprache, Muttersprachvorteil, Kulturpolitik, Sprachförderung, EU-Integration, Wirtschaftsstandort, Kommunikation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das komplexe Verhältnis zwischen der nationalen deutschen Sprachpolitik und der Sprachenpolitik der Europäischen Union.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Sprachverbreitung, die Historie der deutschen Sprachförderung sowie die aktuelle Stellung des Deutschen in europäischen Institutionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die nationalen Interessen Deutschlands bei der Sprachförderung gegenüber dem europäischen Anspruch auf Gleichbehandlung aller Sprachen zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer deskriptiven Untersuchung aktueller politischer Dokumente und Rahmenverträge.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition von Sprachpolitik, die Analyse der deutschen Kulturpolitik im Ausland und die spezifische Sprachpolitik innerhalb der EU-Organe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Sprachverbreitungspolitik, Mehrsprachigkeit, Arbeitssprachen, europäische Integration und nationales Prestigedenken.

Warum betreibt der deutsche Staat Sprachverbreitungspolitik?

Die Arbeit identifiziert sowohl ökonomische Interessen (Fachkräftemangel, Wissenschaftsstandort) als auch politische Absichten zur Stärkung des nationalen Prestiges als Hauptgründe.

Wie hat sich die Haltung zur deutschen Sprache in der EU entwickelt?

Die Arbeit zeigt eine Entwicklung vom anfänglichen Zurücktreten aus Gründen der europäischen Integration hin zu einem selbstbewussteren, fordernderen Auftreten ab den 1980er Jahren.

Final del extracto de 17 páginas  - subir

Detalles

Título
Deutsche Sprachpolitik in der Europäischen Union
Universidad
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Germanistik)
Curso
Deutsch 2010 – Linguistisch-didaktische Perspektiven auf die Gegenwartssprache
Calificación
2,0
Autor
Lennart Riepenhusen (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
17
No. de catálogo
V176679
ISBN (Ebook)
9783640980741
ISBN (Libro)
9783640980925
Idioma
Alemán
Etiqueta
deutsch EU Sprachpolitik EU-Sprachpolitik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Lennart Riepenhusen (Autor), 2010, Deutsche Sprachpolitik in der Europäischen Union, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/176679
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