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Neue Medien im Kindergarten

Titre: Neue Medien im Kindergarten

Dossier / Travail de Séminaire , 2011 , 23 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Daniel Rahn (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie pour écoles maternelles, éducation de la petite enfance
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Kinder wachsen heutzutage von Geburt an mit Medien auf und sogar Säuglinge wenden sich Reizquellen mit Leucht- und Geräuscheffekten zu. Vom ersten Lebenstag an sind Kinder also bereits von Medien umgeben und hatten in der Regel bis spätestens zum Schuleintritt Kontakt zur gesamten Medienwelt . Dabei sind ihnen Medien nicht nur zu Hause und/oder unter elterlicher Kontrolle, sondern auch in der sozialen Umwelt, wie z.B. durch Geschwister, Freunde, Verwandte oder in Kindergarten und Schule begegnet. Sie begegnen Medien nicht nur bei der morgendlichen Radiosendung, sondern auch beim Hören von Musik, Ansehen von Büchern, Hörspielen am Nachmittag oder Fernsehabenden. Es gibt sogar Eltern, die ihren dreijährigen Kindern einen Computer kaufen, um sie so früh wie möglich mit den Grundlagen für eine spätere Berufstätigkeit vertraut zu machen und ihnen damit den Weg für ein lebenslanges globales Lernen ermöglichen . Somit sind kindliche Lebenswelten heute immer auch in hohem Maße Medienwelten. Mit dieser Tatsache müssen sich Eltern, pädagogisch arbeitendes Personal, Gesellschaft und Politik abfinden , denn Medien sind allgegenwärtig .
Dadurch, dass die öffentlichen Räume als immer gefährlicher angesehen werden (bspw. durch den Straßenverkehr) und es für viele Kinder nicht mehr genug Möglichkeiten gibt, unmittelbar sinnliche Erfahrungen bei der selbstständigen Eroberung des sozialen Nahraums zu erleben , bieten – laut dem Erziehungswissenschaftler Dieter Baacke – Kinder- oder besser Medienzimmer, gerade kleinen Kindern viele Gelegenheiten mit Medien zusammenzutreffen, jedoch nicht aus Langeweile, sondern um die Neugier auf Welterfahrungen zu befriedigen . Somit spinnen Medienwelten Kinder mit jedem Lebensjahr mehr in ihr Netz ein. Vor diesem Hintergrund muss Medienpädagogik bzw. Medienerziehung zukünftig eine Rolle auch in der pädagogischen Arbeit im Kindergarten spielen, damit sich die Kinder so früh wie möglich eine gewisse Medienkompetenz aneignen können, denn die heutige Medienwelt ist auch eine große Müllhalde, die die Persönlichkeitsentwicklung und Ausformung der Kinder erheblich behindern kann, so die Medienpädagogin Helga Theunert . Dabei kommt es nicht unbedingt auf den direkten Umgang mit den verschiedenen Medien im Kindergarten an, auch die Gespräche oder eine Reflektion der Medienerfahrungen mit den Kindern sind hilfreich, um die Kinder kompetent für die Medienwelt zu machen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was sind neue Medien und was ist das Neue an ihnen?

3. Medienpädagogik für 0-6 Jährige – Inhalt, Ziel und Zweck

4. Das neue Medium Computer im Kindergarten

5. Ausblick und Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der Rolle neuer Medien in der Elementarpädagogik. Das Hauptziel besteht darin, den aktuellen Stellenwert des Computers im Kindergarten zu analysieren, pädagogische Ansätze zur Medienförderung kritisch zu beleuchten und Wege aufzuzeigen, wie medienpädagogische Arbeit sinnvoll in den Kita-Alltag integriert werden kann, um Kindern einen kompetenten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu ermöglichen.

  • Definition und Besonderheiten neuer Medien
  • Medienpädagogische Ziele für Kinder im Alter von 0-6 Jahren
  • Der Computer als Spiel- und Lerninstrument im Kindergarten
  • Chancengleichheit durch medienpädagogische Angebote
  • Anforderungen an die Qualifikation von pädagogischem Fachpersonal

Auszug aus dem Buch

4. Das neue Medium Computer im Kindergarten

Da Kinder aufgrund des stetigen Geburtenrückgangs eine schwindende und in immer geringerem Maße zur Verfügung stehende Ressource für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft bilden, werden sie spätestens seit dem ersten PISA-Schock von 2001 als ein immer wertvolleres und wichtigeres Gut angesehen und erkannt, welches es möglichst umfassend zu bilden und zu fördern gilt. Aus diesem Grund binden auch Kindergärten die medienpädagogische Arbeit mit in ihre Konzepte ein und stellen den Kindern in immer mehr Einrichtungen auch einen Computer zur Verfügung. So geschehen bspw. in Berlin, wo ca. ab Mitte der 2000er Jahre in mindestens 10% der Einrichtungen ein Computer vorhanden ist, um u.a. auch die Kinder am und mit dem Computer lernen zu lassen aber auch gezielte Lernfördermaßnahmen oder Projekte am Computer mit entsprechenden Materialien zu begleiten.

Auch in der Politik wird stetig und fast schon gebetsmühlenartig betont, dass es unerlässlich ist, sich die Basiskompetenzen zu eigen zu machen – wozu auch Medienkompetenz als eine der Kulturtechniken zählt und die auch den souveränen und kritischen Umgang mit Medien beinhalten soll – um am politischen, kulturellen und ökonomischen Leben sowie am Wohlstand, an der Informations- und Wissensgesellschaft des Einzelnen und der Gesellschaft teilzuhaben und aktiv an diesen Prozessen mitzuwirken. Medienkompetenz, die mindestens im politischen Bereich zu den Basiskompetenzen zählt, wird als notwendige Voraussetzung proklamiert, um auf dem Arbeitsmarkt zu bestehen, sich an der demokratischen Meinungs- und Willensbildung zu beteiligen und sich in und an ihr zu orientieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwärtigkeit von Medien im Leben heutiger Kinder und leitet die Notwendigkeit ab, Medienpädagogik als festen Bestandteil der Kindergartenarbeit zu etablieren.

2. Was sind neue Medien und was ist das Neue an ihnen?: Dieses Kapitel definiert neue Medien als computer- und netzwerkgestützte Instrumente und arbeitet deren aktive, interaktive und vernetzende Eigenschaften als Abgrenzung zu analogen Medien heraus.

3. Medienpädagogik für 0-6 Jährige – Inhalt, Ziel und Zweck: Es wird die Aufgabe der Medienpädagogik erläutert, Kinder zur Kritikfähigkeit zu befähigen und ihnen durch die Bereiche „Bildung durch Medien“, „Bildung mit Medien“ und „Bildung über Medien“ eine grundlegende Medienkompetenz zu vermitteln.

4. Das neue Medium Computer im Kindergarten: Das Kapitel diskutiert den Einsatz von Computern in Kindertageseinrichtungen als Bildungsressource, geht auf Chancen und Kritikpunkte ein und betont die Notwendigkeit, den Computer sinnvoll in pädagogische Projekte einzubinden.

5. Ausblick und Zusammenfassung: Der Schlussteil fasst die zentralen Argumente zusammen und fordert die strukturelle Verankerung von Medienpädagogik in der Erzieherausbildung sowie eine bessere materielle und inhaltliche Ausstattung der Kitas.

Schlüsselwörter

Medienpädagogik, Medienkompetenz, Kindergarten, Elementarpädagogik, Computer, Edutainment, Medienerziehung, Digitale Medien, Lerninstrument, Spielpädagogik, Erzieherausbildung, Chancengleichheit, Medienaneignung, Informationsgesellschaft, Medienhandeln

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Integration und den pädagogischen Einsatz neuer Medien, insbesondere des Computers, in den Alltag von Kindertagesstätten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den Schwerpunkten zählen die Definition neuer Medien, die Zielsetzungen der Medienpädagogik im Frühbereich, der Nutzen des Computers für Lernprozesse sowie die Anforderungen an das pädagogische Personal.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, wie Kinder durch einen begleiteten Umgang mit digitalen Medien Medienkompetenz erwerben können, um sie auf die Anforderungen der Wissensgesellschaft vorzubereiten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit Fachliteratur, medienpädagogischen Konzepten und der Analyse von Bildungsansätzen, ergänzt um praxisorientierte Überlegungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Medienpädagogik sowie die kritische Betrachtung des Computereinsatzes im Kindergarten, inklusive Chancen zur Chancengleichheit und notwendiger Rahmenbedingungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Medienpädagogik, Medienkompetenz, Kindergarten, Computer, Medienerziehung und frühkindliche Bildung.

Welche Rolle spielen die Eltern laut der Autorin bei der Medienerziehung?

Die Autorin betont, dass Eltern wichtige Partner sind, die ihre Kinder im Medienalltag begleiten, beobachten und bei der Auswahl kindgerechter Software einbezogen werden sollten.

Warum fordert die Autorin eine stärkere Verankerung der Medienpädagogik in der Ausbildung?

Da viele Erzieherinnen laut der Arbeit Unsicherheiten im Umgang mit Technik zeigen, ist eine fundierte Aus- und Weiterbildung essenziell, um medienpädagogisch kompetent handeln zu können.

Fin de l'extrait de 23 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Neue Medien im Kindergarten
Université
University of Frankfurt (Main)
Note
1,0
Auteur
Daniel Rahn (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
23
N° de catalogue
V176783
ISBN (ebook)
9783640982110
ISBN (Livre)
9783640982189
Langue
allemand
mots-clé
Neue Medien; Kinder; Kindergarten; Internet; Digitales Lernen; Medienkompetenz; digital natives; digital immigrants Computer; Medienpädagogik; Einsatzgebiet
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Daniel Rahn (Auteur), 2011, Neue Medien im Kindergarten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/176783
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Extrait de  23  pages
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