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Grundlagen und Perspektiven der interkulturellen Kommunikation

Titel: Grundlagen und Perspektiven der interkulturellen Kommunikation

Studienarbeit , 2010 , 10 Seiten , Note: 1,1

Autor:in: Monika Welzmüller (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Studienarbeit geht es u.a. um die Bearbeitung der folgenden Themen/ Fragen:

1. Fremdheit als zentrale Kategorie der interkulturellen Verständigung.
Stellen Sie dar, was Sie mit den verschiedenen Formen von Fremde assoziieren. Welcher Zusammenhang zur Konstruktion von Stereotypen besteht?

2. Kalvero Oberg prägte den Begriff „Kulturschock“. Setzen Sie ihn in Beziehung zu den Kategorien von Schäffter und Lippmann. Leiten Sie mögliche Ursachen eines Kulturschocks ab.

3. In den Diskussionen um Integration von Migranten in Deutschland (insbesondere zum Fremdbild „Islam“) gibt es Argumentationen zur kulturellen Fremdheit.
Wo sehen Sie reale Fremderfahrungen?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Aufgabe

2. Aufgabe

3. Aufgabe

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die theoretische Auseinandersetzung mit den Phänomenen der Fremdheit, des Kulturschocks sowie der Entstehung und Wirkung von Stereotypen und Vorurteilen im Kontext der interkulturellen Kommunikation.

  • Grundlagen der Fremdheitswahrnehmung nach Ortfried Schäffter
  • Mechanismen der Stereotypenbildung und deren Funktion
  • Psychologische und soziale Auswirkungen des Kulturschocks
  • Wechselseitigkeit des Fremdseins in der Gastkultur
  • Diskurs um Integration und die Wahrnehmung des Islams in Deutschland

Auszug aus dem Buch

1. Aufgabe

Wenn von der Begegnung zwischen Kulturen die Rede ist, dann liegt auch hier den Vorstellungen und Überlegungen ein einfaches Bild zugrunde: die Unterscheidung von einem „Inneren“ oder „Zuhause“ und einem „Draußen“. Das „Zuhause“ bedeutet Wärme, Geborgenheit, Sicherheit und beinhaltete auch Selbstverständlichkeiten, Routinen. Dem gegenüber bedeutet das „Draußen“ zwar möglichweise noch etwas Faszinierendes, aber zugleich auch etwas Bedrohliches, Kaltes, Gefährliches und Fremdes.

Ortfried Schäffter hat auf einer Skala fünf Modi von Fremdheit zusammengefasst:

• Das Fremde als das Auswärtige, d.h. als etwas, das sich jenseits einer räumlich bestimmbaren Trennlinie befindet und gleichzeitig eine starke Betonung des „Inneren“ als Heimat und Einheitssphäre enthält.

• Das Fremde als das Fremdartige, das zum Teil auch im Sinne von anormal und unpassend gebraucht wird. Es steht im Kontrast zum Eigenartigen und Normalen, d.h. zu Eigenheiten, die zum Eigenwesen eines Sinnbezirks gehören.

• Das Fremde als das noch Unbekannte, das sich dabei auf die prinzipiell erreichbaren Möglichkeiten des Kennenlernens und des sich gegenseitig Vertrautmachens von Erfahrungsbereichen bezieht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Aufgabe: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Modi von Fremdheit nach Ortfried Schäffter und beleuchtet die psychologischen Grundlagen der Unterscheidung zwischen Eigenem und Fremdem.

2. Aufgabe: Hier wird der Begriff des „Kulturschocks“ nach Kalvero Oberg definiert und in den Kontext der persönlichen Identitätskrise sowie der notwendigen Anpassung von Verhaltensmustern gesetzt.

3. Aufgabe: Dieses Kapitel untersucht die gesellschaftliche Rezeption des Fremden am Beispiel des Islams in Deutschland, die Rolle von Xenophobie und die Auswirkungen von Vorurteilen auf die Integration.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Kommunikation, Fremdheit, Stereotype, Vorurteile, Kulturschock, Identität, Xenophobie, Integration, Islam, Wahrnehmung, Sozialisation, Ingroup, Outgroup, Kulturraum, Kommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Studienbrief grundsätzlich?

Der Text behandelt die theoretischen Grundlagen der interkulturellen Kommunikation und analysiert, wie Menschen mit dem Phänomen der Fremdheit und kulturellen Differenzen umgehen.

Was sind die zentralen Themenfelder des Dokuments?

Zu den Schwerpunkten zählen die Kategorisierung von Fremdheit, die Funktion und Gefahr von Stereotypen, das Konzept des Kulturschocks sowie die gesellschaftliche Wahrnehmung des Islams in Deutschland.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, ein Verständnis für die Mechanismen der Identitätsbildung im Kontrast zum Fremden zu schaffen und die Notwendigkeit eines reflektierten Umgangs mit Stereotypen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftlichen Perspektiven werden eingenommen?

Die Arbeit stützt sich auf sozialwissenschaftliche Ansätze, insbesondere die Kategorien von Ortfried Schäffter zur Fremdheit und die Kulturschock-Definition von Kalvero Oberg.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert, wie Individuen fremde Kulturen bewerten, wie soziale Identität durch Abgrenzung entsteht und welche Rolle unreflektierte Vorurteile in der täglichen Kommunikation spielen.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Fremdheit, Stereotype, Identität, Kulturschock, Xenophobie und interkulturelle Kommunikation definiert.

Was unterscheidet das „Zuhause“ vom „Draußen“ in der interkulturellen Wahrnehmung?

Das „Zuhause“ wird als Raum der Sicherheit und Routine definiert, während das „Draußen“ als ein Bereich wahrgenommen wird, der sowohl Faszination als auch Gefahr und Bedrohung birgt.

Warum spielt die Ingroup-Outgroup-Dynamik eine zentrale Rolle bei der Wahrnehmung von Fremden?

Die Einteilung in Ingroup (eigene Gruppe) und Outgroup (Fremde) dient der Identitätsstärkung durch Abgrenzung, was jedoch häufig zu Vorurteilen und Ablehnung gegenüber der Outgroup führt.

Warum wird der Kulturschock nicht nur negativ, sondern auch als Chance gesehen?

Obwohl der Kulturschock eine große psychische Belastung darstellt, kann er als Durchgangsphase verstanden werden, die nach erfolgreicher Bewältigung zur persönlichen Weiterentwicklung und Integration führt.

Welche Rolle spielt die Berichterstattung für das Fremdbild des Islams?

Die Arbeit argumentiert, dass die mediale Berichterstattung über islamistischen Terror die Wahrnehmung von Unterschieden verstärkt und dazu beigetragen hat, den Islam pauschal mit Bedrohung und Fremdheit zu assoziieren.

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Details

Titel
Grundlagen und Perspektiven der interkulturellen Kommunikation
Hochschule
Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau
Veranstaltung
Management für Kultur- und Non-Profit-Organisationen
Note
1,1
Autor
Monika Welzmüller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
10
Katalognummer
V176855
ISBN (eBook)
9783640983018
ISBN (Buch)
9783640983155
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fremdheit Interkulturelle Kommunikation Stereotype das Fremde Gastkultur ethnozentrischen Perspektive Gruppenidentität Exotismus Xenophobie Kalvero Oberg Kulturschock Ortfried Schäffter Walter Lippmann Gerhard Maletzke Fremdbild "Islam" Fremderfahrungen Xenophilie Franz Nuscheler Identitätswahrung Islamwahrnehmung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Monika Welzmüller (Autor:in), 2010, Grundlagen und Perspektiven der interkulturellen Kommunikation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/176855
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  10  Seiten
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