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Okkasionelle Metaphern und Vergleiche auf Grundlage der kognitiven Metapherntheorie von Lakoff und Johnson

Aspekte der Theorie und Analyse der sprachlichen Bilder im Kinderbuch "Kai aus der Kiste"

Título: Okkasionelle Metaphern und Vergleiche auf Grundlage der kognitiven Metapherntheorie von Lakoff und Johnson

Trabajo Escrito , 2011 , 30 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Marie-Elisabeth Wöhlbier (Autor)

Ciencia del lenguaje / Lingüística
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit der kognitiven Metapherntheorie, die zunächst in ihren Grundzügen vorgestellt wird. Die theoretischen Feststellungen der Theorie von Lakoff und Johnson werden dann zum Teil praktisch nachgewiesen am Text des Kinderbuches "Kai aus der Kiste". Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Untersuchung okkasioneller Metaphern und ihrer Verwendung in Kinderbuch "Kai aus der Kiste". Es erfolgt auch eine Bewertung dieser Metaphern.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Prolegomenon

2. Sprachliche Bilder

2.1 Der Metaphernbegriff von Aristoteles zu Lakoff und Johnson

2.2 Konzeptuelle Metaphern als Untersuchungsgegenstand in der kognitiven Linguistik

2.3 Kognitive Funktionen der Metapher

2.3.1 Die Fokussierungs-Funktion der Metapher

2.3.2 Erklärungs-und Verständnisfunktion der Metapher

2.3.3 Kreatives Potential der Metapher

2.4 Metaphern und Vergleiche

2.5 Metapherntypen nach dem Grade ihrer Konventionalität

2.5.1 Okkasionelle Metaphern

2.5.2 Lexikalisierte Metaphern

3. Zusammenfassung wesentlicher Aspekte der kognitiven Metapherntheorie nach Lakoff und Johnson

4. Untersuchungsgegenstand Kinderbuch: „Kai aus der Kiste“

4.1 Allgemeine Angaben zum Werk

4.2 Inhaltsangabe zum Kinderbuch „Kai aus der Kiste“

4.3 Vorstellung, Interpretation und Einschätzung der Untersuchungsergebnisse

4.4 Konklusion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Vorkommen und die Funktion von Metaphern und Vergleichen im Kinderbuch „Kai aus der Kiste“ auf Grundlage der kognitiven Metapherntheorie von Lakoff und Johnson, um zu klären, wie sprachliche Bilder die Orientierung und das Verständnis bei jungen Lesern fördern.

  • Grundlagen der kognitiven Metapherntheorie
  • Abgrenzung und Zusammenspiel von Metaphern und Vergleichen
  • Klassifizierung nach Konventionalität (okkasionell vs. lexikalisiert)
  • Analyse und Interpretation sprachlicher Bilder im Kinderbuch
  • Rolle von Konzeptdomänen (Natur, Bewegung) für das Textverständnis

Auszug aus dem Buch

4.3 Vorstellung, Interpretation und Einschätzung der Untersuchungsergebnisse

Anmerkung: Die Vorstellung der Untersuchungsergebnisse erfolgt in diesem Kapitel analog mit der Interpretation selbiger, da es aus ökonomischer Sicht sinnvoll erscheint, wie folgt vorzugehen: ein Beispiel für eine okkasionelle Metapher/einen Vergleich zu nennen, anschließend zu deuten und zu bewerten. Mittels dieses Vorgehens kann sichergestellt werden, dass das einzelne Beispiel nicht für die Interpretation stets erneut aufgegriffen und erklärt werden muss, sondern in einem verständlichen Zusammenhang verbleibt. Damit verbindet sich der Wunsch, den Zugang zur Thematik zu vereinfachen. An einigen wenigen ausgewählten Metaphern wird eine Zuordnung der im Theorieteil 2.3 vorgestellten Funktionen einer Metapher vorgenommen. Die Auswahl ergibt sich aus der Fragestellung, die nicht unmittelbar auf die Funktion der Metaphern abzielt.

Das erste Kapitel des Buches enthält den folgenden Satz: „Ein Berg von Briefen lag vor ihm auf dem Tisch und ein anderer Berg neben ihm im Papierkorb.“ Als Ursprungsbereich dieser kreativen metaphorischen Äußerung ist der „Berg“ definiert. Der Zielbereich ist eine unbestimmte Anzahl von „Briefen“. Die Vorstellung des Begriffs „Berg“, als eine Erscheinung, die sich von ihrer Umgebung vertikal abhebt wird mit der Vorstellung einer Häufung von „Briefen“ gekoppelt. Dieses Beispiel zeigt, dass nur bestimmte Aspekte und Eigenschaften eines Ursprungsbereiches auf einen Zielbereich übertragen werden, und andere in den Hintergrund treten. Die im Theorieteil unter Punkt 2.2 beschriebene Fokussierungs-These von Jäkel lässt sich an dieser Metapher nachweisen und erklärt die Funktion der Auswahl dieser Metapher. Die Betonung der vertikalen Erhebung eines Berges führt den Rezipienten zur Vorstellung eines besonders hohen Stapels, bzw. einer großen Ansammlung von Briefen. Die Konzepte „Berg“ und „Briefe“ dürfen selbst bei jungen Lesern als bekannt vorausgesetzt werden, sodass ein Verständnis dieser Äußerung erfolgen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Prolegomenon: Einführung in das Thema Metaphern und Darlegung der Zielsetzung, Methodik sowie des Untersuchungsobjekts.

2. Sprachliche Bilder: Theoretische Grundlegung der kognitiven Metapherntheorie, Erläuterung der Funktionen sowie Differenzierung verschiedener Metapherntypen.

3. Zusammenfassung wesentlicher Aspekte der kognitiven Metapherntheorie nach Lakoff und Johnson: Kurze Rekapitulation der theoretischen Kernpunkte als Basis für die folgende Analyse.

4. Untersuchungsgegenstand Kinderbuch: „Kai aus der Kiste“: Anwendung der Theorie auf das Kinderbuch durch Analyse ausgewählter Metaphern und Vergleiche sowie abschließende Interpretation der Ergebnisse.

Schlüsselwörter

Kognitive Metapherntheorie, Lakoff und Johnson, okkasionelle Metaphern, Vergleich, Konzeptualisierung, Konzeptdomänen, Ursprungsbereich, Zielbereich, Kinderliteratur, Kai aus der Kiste, Sprachliche Bilder, Fokussierungsfunktion, Kognitive Linguistik, Sprachkompetenz, Wissensorganisation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Untersuchung sprachlicher Bilder – speziell Metaphern und Vergleichen – in Kinderliteratur, basierend auf der kognitiven Metapherntheorie.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen die Theorie der kognitiven Metapher, die Unterscheidung von Metaphern und Vergleichen sowie deren Konventionalität.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu belegen, dass sprachliche Bilder in Kinderbüchern präsent sind und zu untersuchen, welche Konzeptdomänen (wie Natur oder Bewegung) dabei bevorzugt genutzt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Es wird eine hermeneutische Vorgehensweise gewählt, um Texte zur Theorie auszuwerten und diese exemplarisch auf die okkasionellen Metaphern und Vergleiche im Kinderbuch anzuwenden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung und eine empirische Analyse des Buches „Kai aus der Kiste“ von Wolf Durian.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem kognitive Metapherntheorie, Konzeptdomänen, okkasionelle Metaphern und sprachliche Bilder.

Warum spielt die Natur-Metaphorik im Kinderbuch eine besondere Rolle?

Die Autorin argumentiert, dass Begriffe aus der Natur, wie Tiere oder Wettererscheinungen, für Kinder besonders gut zugänglich sind und somit ein besseres Verständnis fördern.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Metaphern und Vergleichen?

Die Arbeit betrachtet den Vergleich als eine „Spielart bildlicher Rede“, die eine explizite Verbindung durch Begriffe wie „wie“ herstellt, während die Metapher eine direktere, konzeptuelle Identität behauptet.

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Detalles

Título
Okkasionelle Metaphern und Vergleiche auf Grundlage der kognitiven Metapherntheorie von Lakoff und Johnson
Subtítulo
Aspekte der Theorie und Analyse der sprachlichen Bilder im Kinderbuch "Kai aus der Kiste"
Universidad
University of Rostock  (Institut für Germanistik)
Calificación
1,3
Autor
Marie-Elisabeth Wöhlbier (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
30
No. de catálogo
V176936
ISBN (Ebook)
9783640983575
ISBN (Libro)
9783640983803
Idioma
Alemán
Etiqueta
Lakoff und Johnson Metaphernarten "Kai aus der Kiste" und Metaphern
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marie-Elisabeth Wöhlbier (Autor), 2011, Okkasionelle Metaphern und Vergleiche auf Grundlage der kognitiven Metapherntheorie von Lakoff und Johnson , Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/176936
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