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Synergien bei Mergers & Acquisitions - Eine Cashflow-basierte Systematik

Titel: Synergien bei Mergers & Acquisitions - Eine Cashflow-basierte Systematik

Wissenschaftlicher Aufsatz , 2011 , 19 Seiten

Autor:in: Dr. Florian Riedel (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ein Blick auf die Entwicklung von Anzahl und Volumen der weltweit veröffentlichten M&A-Transaktionen zeigt, dass der Einsatz von M&A als Instrument der strategischen Unterneh-mensentwicklung stark zugenommen hat. Während beispielsweise im Jahr 1985 weltweit ca. 2 Tsd. Transaktionen durchgeführt und veröffentlicht wurden, waren es in 2009 ca. 39 Tsd. Ein ähnlicher Trend lässt sich beim Transaktionsvolumen feststellen, das sich innerhalb des gleichen Zeitraums von 317 Mrd. Euro im Jahr 1985 auf 1.397 Mrd. Euro im Jahr 2009 immerhin vervierfachte.

Während bei Transaktionsanzahl und -volumen somit insgesamt von einer positiven Entwick-lung gesprochen werden kann, fällt der Erfolg von M&A-Transaktionen hingegen eher gering aus, zumindest dann, wenn man diesen am vergleichsweise objektiven Kriterium der Shareholder-Value-Steigerung bemisst. So kommt eine Reihe von empirischen Studien zu dem ernüchternden Ergebnis, dass die kumulierte abnormale Aktienrendite des akquirierenden Unternehmens bei der Mehrheit der untersuchten Transaktionen negativ ausfällt.

Es existiert somit eine Diskrepanz zwischen der hohen Bedeutung von M&A als Instrument der strategischen Unternehmensentwicklung einerseits und dem geringen Erfolg solcher Transaktionen andererseits. Da davon ausgegangen werden kann, dass M&A auch künftig ein wichtiges Instrument für die strategische Entwicklung von Unternehmen sein werden, besteht Bedarf an Konzepten, die dazu beitragen, den Erfolg von M&A zu erhöhen. Ein solches Konzept – den sogenannten Wertprozess – vorzustellen, ist das Ziel des vorliegenden Beitrags.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Synergien – eine Shareholder-Value-orientierte Systematisierung

3 Der Wertprozess – Identifizierung, Quantifizierung und Realisierung von Synergien bei M&A

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Problem der häufig geringen Erfolgsquoten bei Unternehmenszusammenschlüssen (M&A) und entwickelt ein systematisches Konzept zur Steigerung des Shareholder Value durch ein gezieltes Wertmanagement. Im Zentrum steht der sogenannte „Wertprozess“, der Unternehmen methodische Leitlinien zur Identifizierung, Quantifizierung und Realisierung von Synergiepotentialen bietet.

  • Systematisierung von Synergiearten bei Mergers & Acquisitions
  • Methoden der Identifizierung von Wertsteigerungspotentialen
  • Quantifizierung von Netto-Synergie-Cashflows
  • Strategien zur Realisierung von Synergien in der Integrationsphase
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Transaktionsprozessen und Unternehmenswert

Auszug aus dem Buch

3 Der Wertprozess – Identifizierung, Quantifizierung und Realisierung von Synergien bei M&A

Sollen M&A-Transaktionen in letzter Konsequenz den Shareholder Value steigern, muss auf die Realisierung der genannten Synergiearten abgezielt werden. Die in der Integrationsphase einer M&A-Transaktion stattfindende Realisierung setzt jedoch voraus, dass bereits in der Konzeptionsphase entsprechende Wertsteigerungspotentiale identifiziert werden können.

Außerdem ist in der Transaktionsphase eine detaillierte Schätzung des Werts dieser Potentiale erforderlich, da diese das maximale Kaufpreisgebot determinieren. Bei einer auf die Shareholder-Value-Steigerung ausgerichteten M&A-Transaktion stehen damit die Identifizierung, die Quantifizierung und die Realisierung von Wertsteigerungspotentialen im Zentrum der Betrachtungen, die – in sach- und chronologische Reihenfolge gebracht – den in Abbildung 2 dargestellten Wertprozess ergeben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Bedeutung von M&A-Transaktionen als Instrument der strategischen Entwicklung bei gleichzeitig häufig enttäuschendem Erfolg im Hinblick auf die Shareholder-Value-Steigerung.

2 Synergien – eine Shareholder-Value-orientierte Systematisierung: Hier werden Synergien als Verbundeffekte definiert und auf Basis der Flow-to-Equity-Methode in acht spezifische Synergiearten unterteilt, um eine klare Ursache-Wirkungs-Beziehung zur Zahlungsebene herzustellen.

3 Der Wertprozess – Identifizierung, Quantifizierung und Realisierung von Synergien bei M&A: Dieses Kapitel beschreibt den dreiphasigen Wertprozess (Konzeptions-, Transaktions- und Integrationsphase), der zur systematischen Identifikation, Bewertung und schließlichen Hebung von Synergiepotentialen dient.

4 Fazit: Das abschließende Kapitel fasst zusammen, dass der Wertprozess zwar ein zentrales Element für den Erfolg einer M&A-Transaktion darstellt, aber im Kontext eines umfassenderen Transaktionsmanagements zu betrachten ist.

Schlüsselwörter

Mergers & Acquisitions, M&A, Synergien, Shareholder Value, Wertprozess, Cashflow, Synergiesystematik, Flow-to-Equity-Methode, Unternehmenszusammenschluss, Integrationsphase, Wertsteigerungspotentiale, Transaktionskosten, Wettbewerbsposition, Unternehmensbewertung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung des Erfolgs von Mergers & Acquisitions (M&A) durch ein systematisches Management von Synergien, um den Unternehmenswert (Shareholder Value) zu steigern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Systematisierung von Synergiearten, die Identifizierung dieser Potentiale in der Konzeptionsphase, deren Quantifizierung in der Transaktionsphase sowie die praktische Realisierung während der Integration.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Vorstellung des sogenannten „Wertprozesses“, einer strukturierten Methode, die dazu beitragen soll, die Diskrepanz zwischen der hohen strategischen Bedeutung von M&A und dem oft geringen tatsächlichen Erfolg der Transaktionen zu verringern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine auf dem Shareholder-Value-Berechnungsschema der Flow-to-Equity-Methode basierende Systematik, um abstrakte Synergien auf eine logische Zahlungsebene zu überführen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition und Klassifizierung von acht Synergiearten (z.B. Preis-, Mengen-, Konditionen- oder Steuersynergien) sowie die detaillierte Darstellung der Phasen Identifizierung, Quantifizierung und Realisierung innerhalb des Wertprozesses.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Mergers & Acquisitions, Synergien, Shareholder Value, Wertprozess, Flow-to-Equity-Methode und Wertsteigerungspotentiale.

Wie werden Preissynergien methodisch identifiziert?

Preissynergien werden mit Hilfe der Preiselastizität der Nachfrage sowie der Amoroso-Robinson-Relation ermittelt, um zu bewerten, wie sich Preisänderungen auf die Umsatzerlöse des zusammengeschlossenen Unternehmens auswirken.

Warum wird der Sinn von Risikosynergien in der Literatur kritisch betrachtet?

Die Literatur stellt den Sinn von Risikosynergien durch Diversifikation oft in Frage, da dies häufig auf Informationsineffizienzen beruht und nur dann im Interesse der Eigentümer liegt, wenn die Risikosenkung tatsächlich zu höheren Netto-Cashflows führt, ohne den Kapitalkostensatz unangemessen zu senken.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Synergien bei Mergers & Acquisitions - Eine Cashflow-basierte Systematik
Autor
Dr. Florian Riedel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
19
Katalognummer
V176944
ISBN (eBook)
9783656051039
Sprache
Deutsch
Schlagworte
M&A Mergers&Acquisitions wertorientierte Unternehmensführung wertorientiertes Management wertorientiertes M&A-Management Synergie Synergien M&A-Prozess Shareholder Value Unternehmensbewertung Synergiebewertung Synergieidentifizierung Realisierung von Synergien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dr. Florian Riedel (Autor:in), 2011, Synergien bei Mergers & Acquisitions - Eine Cashflow-basierte Systematik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/176944
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Leseprobe aus  19  Seiten
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