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Die kulturelle Schlacht um Deutschland und die Zukunft der Welt

Titel: Die kulturelle Schlacht um Deutschland und die Zukunft der Welt

Wissenschaftlicher Aufsatz , 2011 , 19 Seiten

Autor:in: D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Autor:in)

Kulturwissenschaften - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Dieser scheinbar reißerische Titel entstammt weniger dem Kalkül der Medienwirksamkeit als der Besorgnis und Beklemmung, die man fühlt, wenn man hierzulande den intrakulturellen interkulturellen Wechselwirkungen auf Schritt und Tritt – insbesondere an multikulturellen Brennpunkten aber leider auch an unvermeidbaren Kommunikationsschnittstellen zwischen Landeskulturmitgliedern verschiedener regionalkultureller Abstammung - ausgesetzt ist. Es besteht kein verbindlicher, zivilisierter implizierter Verhaltenskodex für die erfolgreiche synergetische Bewältigung dieser Prozesse. Der Mangel an kultureller Bewusstheit, kultureller Persönlichkeitsrechtsbewusstheit und Ethik kann einem Gesetz des Dschungels Vorschub leisten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Die kulturelle Schlacht um Deutschland und die Zukunft der Welt

1. Einleitung

2. Die kulturelle Schlacht um Deutschland

2.1 Der Begriff Multikulti

2.2 Der Kulturkampf

2.3 Die Hirtenmetapher

2.4 Intrakulturelle Konflikte

2.5 Wege aus dem Konflikt

3. Kulturelle Persönlichkeitsrechte und Zukunftsperspektiven

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die komplexen interkulturellen und intrakulturellen Spannungsfelder in Deutschland. Das Hauptziel besteht darin, aufzuzeigen, wie durch eine ethisch fundierte Kulturbewusstheit und eine rationale Bewusstseinshygiene eine Eskalation von Kulturkonflikten vermieden und eine synergetische Gesellschaftsform erreicht werden kann.

  • Die Analyse der Metapher von "Hirten und Herde" zur ethischen Bewertung kultureller Interaktionen.
  • Die kritische Auseinandersetzung mit der "Multikulti"-Debatte und ihren gesellschaftlichen Folgen.
  • Die Untersuchung der Verbindung zwischen kultureller Identität und nationaler Souveränität.
  • Strategien zur Prävention von "Kulturkriegen" durch eine Ökologie des Geistes.
  • Die Rolle von kulturellen Persönlichkeitsrechten als Menschenrechte.

Auszug aus dem Buch

Die kulturelle Schlacht um Deutschland

Dieser scheinbar reißerische Titel entstammt weniger dem Kalkül der Medienwirksamkeit als der Besorgnis und Beklemmung, die man fühlt, wenn man hierzulande den intrakulturellen interkulturellen Wechselwirkungen auf Schritt und Tritt - insbesondere an multikulturellen Brennpunkten, aber leider auch an unvermeidbaren Kommunikationsschnittstellen zwischen Landeskulturmitgliedern verschiedener regionalkultureller Abstammung - ausgesetzt ist. Es besteht kein verbindlicher, zivilisierter implizierter Verhaltenskodex für die erfolgreiche synergetische Bewältigung dieser Prozesse. Der Mangel an kultureller Bewusstheit, kultureller Persönlichkeitsrechtsbewusstheit und Ethik kann einem Gesetz des Dschungels Vorschub leisten.

Der Begriff Multikulti ist mittlerweile zu einem Schimpfwort geworden. Vor ein paar Jahren kam ich am Ausgang der Frankfurter Buchmesse auf dem Weg zum Frankfurter Hauptbahnhof in einen spontanen, kurzen Gedankenaustausch mit einem Journalisten. Auf meine Äußerung hin, dass ich mich mit Interkulturalität befasse, konterte er sofort offensiv mit „Multikulti“ und zwar in einer Weise, als sei dies verabscheuungswürdig. Woher kommt es, dass die Multikulturalität in diesem Land ein derart schlechtes Image hat? Wird man beispielsweise vorstellig interkulturellen Lehrauftrag oder ein Training etc., so fühlt man bei den jeweiligen Akteuren ein Unbehagen im Umgang mit dieser Thematik.

Zusammenfassung der Kapitel

Die kulturelle Schlacht um Deutschland und die Zukunft der Welt: Diese Einleitung führt in die Problematik der kulturellen Wechselwirkungen in Deutschland ein und begründet die Dringlichkeit einer ethischen Auseinandersetzung mit dem Thema.

Die kulturelle Schlacht um Deutschland: Dieses Kapitel analysiert die Ursachen kultureller Konflikte, führt die "Hirtenmetapher" als ethischen Maßstab ein und erörtert, wie intrakulturelle sowie interkulturelle Spannungen das gesellschaftliche Gefüge belasten.

Kulturelle Persönlichkeitsrechte und Zukunftsperspektiven: Der abschließende Teil plädiert für die Anerkennung kultureller Persönlichkeitsrechte als Bestandteil der Menschenrechte und schlägt eine "Roadmap" für einen kulturellen Weltfrieden vor, der auf individueller ethischer Verantwortung basiert.

Schlüsselwörter

Kulturelle Schlacht, Multikulturalität, Interkulturalität, Kulturkampf, Hirtenmetapher, kulturelle Diversität, Ethik, Bewusstseinshygiene, kulturelle Identität, soziale Integration, Menschenrechte, kulturelle Persönlichkeitsrechte, Synergiepotential, Kulturkrieg, Gesellschaftskultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Es geht um die Analyse der zunehmenden kulturellen Spannungen in Deutschland und weltweit sowie um die Frage, wie ein friedliches und synergetisches Zusammenleben verschiedener kultureller Identitäten erreicht werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit thematisiert die Kritik am Begriff "Multikulti", die Bedeutung von kultureller Identität, die ethische Verantwortung des Individuums und die Notwendigkeit von "Bewusstseinshygiene" zur Konfliktprävention.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den "Kulturkampf" durch eine rationale, ethisch fundierte Sichtweise zu überwinden und aufzuzeigen, dass kulturelle Diversität bei angemessenem Management eine Quelle für Innovation statt für Zersetzung sein kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine philosophisch-kulturelle Analyse, die auf historischen und biblischen Metaphern (wie "Hirten und Herde") basiert, ergänzt durch eine psychologische und systemtheoretische Betrachtung der Gesellschaft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Dynamiken von Kulturkonflikten seziert, die Rolle von Migranten und Lokalkulturmitgliedern analysiert und Konzepte für eine nachhaltige kulturelle Integration entwickelt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen kulturelle Schlacht, Ethik, Hirtenmetapher, Synergiepotential, kulturelle Identität und Bewusstseinshygiene.

Was versteht der Autor unter der "Hirtenmetapher"?

Die Metapher dient als ethisches Modell: Ein "guter Hirte" übernimmt verantwortungsvoll die Führung für seine kulturelle Identität, was eine Voraussetzung für interkulturelle Synergien und gegenseitigen Respekt darstellt.

Warum hält der Autor die "Kriegsmetapher" für zulässig?

Der Autor argumentiert, dass die bestehenden Spannungen und der Wille zur Verdrängung oder Überlagerung lokaler kultureller Werte real existierende Konflikte sind, die eine klare Benennung erfordern, um sie enttabuisieren und lösen zu können.

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Details

Titel
Die kulturelle Schlacht um Deutschland und die Zukunft der Welt
Autor
D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
19
Katalognummer
V176948
ISBN (eBook)
9783640986453
ISBN (Buch)
9783640986330
Sprache
Deutsch
Schlagworte
juristische-natürliche Person nationale Politik internationale Politik kulturelle Persönlichkeitsrechte intrakulturelles interkulturelles Management
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Autor:in), 2011, Die kulturelle Schlacht um Deutschland und die Zukunft der Welt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/176948
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Leseprobe aus  19  Seiten
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