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Ausgewählte Fragestellungen pädagogischer Förderung von Kindern im instrumentalen Einzelunterricht

Titel: Ausgewählte Fragestellungen pädagogischer Förderung von Kindern im instrumentalen Einzelunterricht

Praktikumsbericht / -arbeit , 2008 , 25 Seiten

Autor:in: Bertram Becker (Autor:in)

Musik - Sonstiges
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Bericht zum außerschulischen Praktikum im Fach Erziehungswissenschaft an der Universität Potsdam

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Überblick

1.1 Die Voraussetzungen

1.2 Der konkrete Ablauf des Praktikums

2 Das pädagogische Konzept der Musikschule

3 Vorstellung der Schüler

3.1 Der Schüler S1

3.2 Der Schüler S2

3.3 Die Schülerin S3

4 Individuelle Förderaspekte

4.1 Musikalische Früherziehung

4.1.1 Erfahrungen mit S1

4.1.2 Erfahrungen mit S2

4.2 Allgemeine und Übemotivation

4.2.1 Erfahrungen mit S1

4.2.2 Erfahrungen mit S2

4.2.3 Erfahrungen mit S3

4.3 Gefahr der Fehl- sowie korrekten Einschätzung

4.3.1 Erfahrungen mit S1

4.3.2 Erfahrungen mit S3

5 Zusammenfassung und Abschluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht pädagogische Herausforderungen und Förderansätze im instrumentalen Einzelunterricht, wobei der Fokus auf dem Einfluss von Schülermotivation, Leistungseinschätzung und der Integration musikalischer Früherziehung liegt.

  • Pädagogische Konzepte an Musikschulen
  • Einfluss von Motivation und Übeverhalten
  • Methoden der musikalischen Früherziehung
  • Fehleinschätzung und Überforderung von Schülern
  • Fallstudien zur individuellen Förderung

Auszug aus dem Buch

4.1 Musikalische Früherziehung

Ein Grossteil meiner Arbeit in der Musikschule besteht aus musikalischer Früherziehung mit Kindern im Alter zwischen 5 und 8 Jahren. Sie sind teilweise schon in der Schule. Musikalische Erfahrung hat keines der Kinder vorher.

In der musikalischen Früherziehung versuche ich, das vorhandene, in der Regel naive, Gefühl für Musik bei den Kindern weiter zu entwickeln. Das geschieht über Rhythmus, Klänge oder auch Bewegung. Selten wird mit einem logischen Verständnis der Dinge begonnen, wie etwa die notierten Notenwerte. Später werden allerdings die gefühlten Merkmale eines Liedes versucht festzuhalten, um sie gegenseitig zu vermitteln „ohne sich gegenüber zu stehen“. Die Kinder können hier selbst kreativ sein was die Beschreibung von Musik betrifft.

Das Ziel der musikalischen Früherziehung ist es, etwas bewusster zuhören zu können und bestimmte musikalische Elemente beim Hören wiederzuerkennen, etwa den Rhythmus zu erkennen oder Dur von Moll zu unterscheiden. Grundlegende Fähigkeiten, etwa das gleichmässige Taktschlagen, das saubere Rhythmusklopfen oder das Singen/Summen einer kleinen Melodie sollten ebenfalls erlernt werden. Hinzu kommen in Abhängigkeit des gegebenen zeitlichen Freiraums das Erlernen von einigen Noten. In meiner konkreten Situation wird das Instrument so gut es geht mit eingebunden, etwa als Klopfinstrument oder als Geräuscherzeuger.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung und Überblick: Der Autor erläutert den Rahmen seiner Tätigkeit als Gitarrenlehrer und beschreibt die Auswahl der drei beobachteten Schüler für das Praktikum.

2 Das pädagogische Konzept der Musikschule: Dieses Kapitel beleuchtet den methodischen Ansatz der Schule, der auf niedrigschwelligen Zugang, spielerische Kreativität und persönliche Förderung setzt.

3 Vorstellung der Schüler: Hier werden die drei Schüler S1, S2 und S3 mit ihren individuellen Voraussetzungen, familiären Hintergründen und ihrem Lernverhalten charakterisiert.

4 Individuelle Förderaspekte: Der Hauptteil analysiert die Bedeutung von musikalischer Früherziehung, Motivationsfaktoren sowie die Risiken korrekter oder fehlerhafter Einschätzung von Schülerleistungen.

5 Zusammenfassung und Abschluss: Der Autor reflektiert seine Erkenntnisse über die Rolle des Lehrers, die Bedeutung von Soft Skills und die eigene didaktische Weiterentwicklung durch das Praktikum.

Schlüsselwörter

Gitarrenunterricht, Musikschule, Musikalische Früherziehung, Instrumentalpädagogik, Motivation, Übeverhalten, Einzelförderung, Didaktik, Lernprozess, Schülereinschätzung, Leistungsdruck, Pädagogik, Musikunterricht, Praxisbericht, Musik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit reflektiert die Erfahrungen eines Musiklehrers im außerschulischen Praktikum an einer Musikschule und analysiert pädagogische Ansätze zur Förderung von Kindern im Gitarrenunterricht.

Welche zentralen Themenfelder behandelt der Autor?

Zentrale Themen sind die musikalische Früherziehung, die Motivation zum Üben, der Umgang mit verschiedenen Schülerpersönlichkeiten sowie die Bedeutung der korrekten Einschätzung von Leistungsfähigkeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen didaktischen Praxis und die Untersuchung, wie verschiedene Förderansätze bei Schülern mit unterschiedlichen Voraussetzungen zum Erfolg führen können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um einen praxisorientierten Bericht, der auf der Beobachtung, Dokumentation und Reflexion des eigenen Unterrichtsverhaltens gegenüber drei ausgewählten Schülern basiert.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Mittelpunkt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Schüler und die detaillierte Analyse individueller Förderaspekte, insbesondere in Bezug auf Übemotivation und die Gefahren von Fehleinschätzungen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Gitarrenunterricht, Musikalische Früherziehung, Motivation, didaktische Reflexion und Einzelförderung.

Wie unterscheidet sich die Förderung von S1 und S2 im Bereich der Motivation?

Während S1 durch ADHS-Symptomatik und Ablenkbarkeit eine intensivere spielerische Motivation benötigt, zeigt S2 ein konstanteres, aber eher schüchternes Verhalten, das durch gezielte Förderung und Bestärkung unterstützt wird.

Welche besondere Herausforderung beschreibt der Autor im Umgang mit S3?

S3 ist sehr ehrgeizig, leidet aber unter hohem schulischen Druck, was zu unregelmäßigen Übezeiten führt und bei ihr Schamgefühle auslöst, wenn sie unvorbereitet zum Unterricht erscheint.

Warum betont der Autor die Gefahr der Fehleinschätzung?

Er warnt davor, dass sowohl Unter- als auch Überforderung das Selbstvertrauen der Schüler schwächen, die Lernfreude hemmen und letztlich den Fortschritt blockieren können.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ausgewählte Fragestellungen pädagogischer Förderung von Kindern im instrumentalen Einzelunterricht
Hochschule
Universität Potsdam  (Institut für Musik und Musikpädagogik)
Autor
Bertram Becker (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
25
Katalognummer
V177056
ISBN (eBook)
9783640985821
ISBN (Buch)
9783640985715
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Musik musikschule instrumentalunterricht praktikum einzelunterricht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bertram Becker (Autor:in), 2008, Ausgewählte Fragestellungen pädagogischer Förderung von Kindern im instrumentalen Einzelunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/177056
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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