Auch mehr als 15 Jahre nach der Freigabe des World Wide Web gibt es immer noch Menschen und Unternehmen, die das Internet nicht nutzen. Der so entstehende digitale Graben zwischen Nutzern und Nichtnutzern des Internets hat sowohl Einfluss auf das Individuum (Bildungschancen, Einkaufsmöglichkeiten, etc.), als auch auf die Wirtschaft (z. B. im Hinblick auf E-Commerce).
Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem digitalen Graben aus Unternehmenssicht und möglichen Strategien zu seiner Überwindung.
Inhaltsverzeichnis
- EINLEITUNG
- DER DIGITALE GRABEN AUS UNTERNEHMENSSICHT
- Systematische Literaturrecherche
- Allgemeines zum digitalen Graben
- Maßnahmen zur Überwindung des digitalen Grabens
- Maßnahmen in Bezug auf den Graben zwischen Nutzern und Nichtnutzern des Internets
- Maßnahmen in Bezug auf den Graben zwischen Internetnutzern und Internetkäufern
- Argumente gegen eine Überwindung des digitalen Grabens
- Exkurs: Abgrenzung zum Multi-Channel-Marketing
- FAZIT
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit befasst sich mit dem "digitalen Graben" zwischen Nutzern und Nichtnutzern des Internets aus Unternehmenssicht. Ziel ist es, die Ursachen und Auswirkungen dieses Phänomens zu untersuchen sowie Lösungsansätze für Unternehmen aufzuzeigen. Dabei werden verschiedene Maßnahmen zur Überwindung des digitalen Grabens beleuchtet, sowohl auf der Ebene der Nutzer als auch der Käufer. Darüber hinaus werden Argumente gegen eine Überwindung des digitalen Grabens analysiert und der Begriff des Multi-Channel-Marketings abgegrenzt.
- Digitaler Graben zwischen Nutzern und Nichtnutzern des Internets
- Einfluss des digitalen Grabens auf Unternehmen
- Strategien zur Überwindung des digitalen Grabens
- Abgrenzung zum Multi-Channel-Marketing
- Argumente gegen eine Überwindung des digitalen Grabens
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den digitalen Graben im Kontext der heutigen Gesellschaft und Wirtschaft einordnet. Kapitel 2.1 beschäftigt sich mit einer systematischen Literaturrecherche zum Stand der Forschung. In Kapitel 2.2 wird das Phänomen des digitalen Grabens genauer erläutert. Anschließend werden in Kapitel 2.3 Maßnahmen zur Überwindung des digitalen Grabens vorgestellt, getrennt nach Nutzer- und Käuferperspektive. Kapitel 2.4 präsentiert Argumente gegen eine Überwindung des digitalen Grabens und Kapitel 2.5 grenzt das Konzept des Multi-Channel-Marketings vom digitalen Graben ab.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit dem digitalen Graben zwischen Nutzern und Nichtnutzern des Internets, seinen Auswirkungen auf Unternehmen, Strategien zur Überwindung des Grabens, Multi-Channel-Marketing und Argumenten gegen eine Überwindung des digitalen Grabens.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der „digitale Graben“ (Digital Divide)?
Es bezeichnet die Kluft zwischen Menschen und Unternehmen, die das Internet und digitale Technologien nutzen, und jenen, die dies nicht tun.
Welche Auswirkungen hat der digitale Graben auf Unternehmen?
Unternehmen verlieren potenzielle Kunden im E-Commerce und haben Schwierigkeiten, Zielgruppen zu erreichen, die offline bleiben.
Wie können Unternehmen den Graben überwinden?
Strategien umfassen gezielte Maßnahmen für Nichtnutzer des Internets sowie Hilfestellungen für Internetnutzer, die bisher noch keine Online-Käufer sind.
Gibt es Argumente gegen eine Überwindung des digitalen Grabens?
Die Arbeit analysiert kritisch, ob es Situationen gibt, in denen eine Überwindung wirtschaftlich nicht sinnvoll oder von bestimmten Gruppen nicht erwünscht ist.
Was ist der Unterschied zum Multi-Channel-Marketing?
Während Multi-Channel-Marketing verschiedene Kanäle parallel nutzt, konzentriert sich die Überwindung des digitalen Grabens darauf, Barrieren zum Internetkanal selbst abzubauen.
- Citar trabajo
- Annemarie Schmitgen (Autor), 2010, Überwindung des "digitalen Grabens" zwischen Nutzern und Nichtnutzern des Internets, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/177347