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Anpassung an mittlere und größere Höhen

Título: Anpassung an mittlere und größere Höhen

Trabajo de Seminario , 2007 , 18 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Annemarie Schmitgen (Autor)

Deporte - Medicina deportiva, terapia, nutrición
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Diese Arbeit befasst sich mit den Anpassungen des menschlichen Körpers an die veränderten Bedingungen in der Höhe (insb. beim Höhenbergsteigen).
Nach einer Einteilung der Höhenstufen werden einige wichtige physikalische Parameter und ihre Veränderungen in der Höhe beschrieben. Der zentrale Teil der Arbeit befasst sich mit den Anpassungsreaktionen des menschlichen Körpers an diese veränderten
Bedingungen in der Höhe. Im Anschluss wird noch kurz auf die häufigsten Höhenkrankheiten als Folge von mangelhafter Anpassung
eingegangen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition von mittleren und größeren Höhen

3 Veränderungen ausgewählter physikalischer Parameter in der Höhe

3.1 Luftdruck

3.2 Temperatur und Luftfeuchte

3.3 Luftdichte

3.4 Strahlung

4 Anpassungsreaktionen des menschlichen Körpers an die veränderten Bedingungen in der Höhe

4.1 Begriffsdefinitionen

4.2 Bedeutung der Sauerstoffbindungskurve in der Höhe

4.3 Anpassung der Atmung

4.3.1 Kurzfristige Anpassung der Atmung

4.3.2 Langfristige Anpassung der Atmung

4.4 Anpassung des Blutes

4.4.1 Kurzfristige Anpassung des Blutes

4.4.2 Langfristige Anpassung des Blutes

4.5 Anpassung des Herz-Kreislauf-Systems (HKS)

4.5.1 Kurzfristige Anpassung des HKS

4.5.2 Langfristige Anpassung des HKS

4.6 Anpassung der Muskulatur

4.6.1 Kurzfristige Anpassung der Muskulatur

4.6.2 Langfristige Anpassung der Muskulatur

5 Höhenkrankheiten

5.1 Akute Höhenkrankheit – Acute Mountain Sickness (AMS)

5.2 Höhenhirnödem – High Altitude Cerebral Edema (HACE)

5.3 Höhenlungenödem – High Altitude Pulmonary Edema (HAPE)

6 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die physiologischen Anpassungsprozesse des menschlichen Körpers bei Aufenthalten in mittleren und großen Höhen sowie die daraus resultierenden Gefahren. Ziel ist es, die Mechanismen darzustellen, mit denen der Organismus auf den sinkenden Sauerstoffpartialdruck reagiert, um die lebenswichtige Sauerstoffversorgung aufrechtzuerhalten.

  • Physikalische Veränderungen in der Höhe (Luftdruck, Luftdichte, Temperatur)
  • Anpassungsprozesse der Atmung und des Herz-Kreislauf-Systems
  • Hämatologische Anpassungen und Sauerstofftransport
  • Muskuläre Anpassungsmechanismen an Hypoxie
  • Klinische Erscheinungsbilder von Höhenkrankheiten (AMS, HACE, HAPE)

Auszug aus dem Buch

4.5.1 Kurzfristige Anpassung des HKS

Durch den mit der Höhe abnehmenden PO2 sinkt der O2-Gehalt des Blutes und somit muss mehr von diesem O2-armen Blut durch das Gewebe fließen, um eine ausreichende O2-Versorgung zu gewährleisten. Deshalb reagiert das HKS bereits in Höhen von ca. 1500 m auf akute Hypoxie mit einem Anstieg der Herzfrequenz (Hf) bei submaximalen Belastungen und in Ruhe.

Diese Hf-Stimulation erfolgt in erster Linie durch den Sympathikus (s. unten); jedoch haben Studien gezeigt, dass die Hf auch bei Gabe von β-Blockern immer noch leicht steigt – und daher nicht nur durch den Sympathikus ausgelöst werden kann. Man vermutet eine Beteiligung des Parasympathikus (Wolfel & Levine, 2001, S. 238f.).

Obwohl das Schlagvolumen (SV) unter akuter Hypoxie in etwa gleich bleibt, steigt das Herzminutenvolumen (HMV) um rund 20 % an (Mairbäurl, 2000, S. 392). Max. Hf und max. HMV entsprechen bis in Höhen von 4000 m den Werten auf Meereshöhe, was darauf schließen lässt, dass in diesen Höhen trotz des verminderten PO2 wohl kein O2-Mangel im Herzen auftritt (Hultgren, 1997, S. 33 - 41, de Marées, 1996, S. 234f.).

Der Aufstieg in hypoxische Höhenlagen führt ferner zu einer Steigerung der Sympathikusaktivität. Dadurch kommt es zur vermehrten Ausschüttung von Noradrenalin (NAdr), was eine periphere Vasokonstriktion bewirkt (was im Übrigen auch durch Kälte ausgelöst wird). Durch die Hypoxie kommt es jedoch auch zu einem Abfall des ATP in der glatten Muskulatur und somit zu einer Vasodilatation, die unter akuter Hypoxie die sympathische Vasokonstriktion überlagert und somit zu einem Absinken des Blutdrucks führt. Das hat den Vorteil, dass das Blut durch die Weitstellung bestimmter Gefäße zu den wichtigen Körperarealen gelenkt werden kann (Wolfel & Levine, 2001, S. 238 - 241).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderung des Menschen in extremen Höhen, angelehnt an historische Bergsteigerleistungen, und gibt einen Überblick über die behandelten Anpassungsthemen.

2 Definition von mittleren und größeren Höhen: Dieses Kapitel klassifiziert verschiedene Höhenstufen basierend auf physiologischen Auswirkungen und Schwellenwerten für den menschlichen Körper.

3 Veränderungen ausgewählter physikalischer Parameter in der Höhe: Es wird beschrieben, wie sich physikalische Größen wie Luftdruck, Luftdichte, Temperatur und Strahlung mit zunehmender Höhe verändern.

4 Anpassungsreaktionen des menschlichen Körpers an die veränderten Bedingungen in der Höhe: Dieser Hauptteil analysiert detailliert die kurz- und langfristigen Reaktionen von Atmung, Blut, Herz-Kreislauf-System und Muskulatur auf hypoxische Bedingungen.

5 Höhenkrankheiten: Das Kapitel erläutert die Symptome und Entstehung der akuten Höhenkrankheit (AMS) sowie der lebensgefährlichen Komplikationen HACE und HAPE.

6 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung rekapituliert die wesentlichen physiologischen Anpassungsmechanismen und betont die individuellen Unterschiede in der Akklimatisation.

Schlüsselwörter

Höhenanpassung, Hypoxie, Akklimatisation, Sauerstoffpartialdruck, Herzminutenvolumen, Erythropoiese, Höhenkrankheit, AMS, HACE, HAPE, Atmung, Herzfrequenz, Leistungsfähigkeit, Physiologie, Stoffwechsel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anpassungsfähigkeit des menschlichen Körpers an reduzierte Sauerstoffverfügbarkeit in mittleren und großen Höhen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der physikalischen Veränderung der Atmosphäre in der Höhe, den physiologischen Anpassungsreaktionen der Organe und den klinischen Folgen bei mangelhafter Akklimatisation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die komplexen Mechanismen zu erläutern, durch die der Mensch versucht, unter Hypoxie seine Leistungsfähigkeit zu erhalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturanalyse bestehender sportwissenschaftlicher und sportmedizinischer Erkenntnisse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Atmung, Blut, Herz-Kreislauf-System und Muskulatur, wobei jeweils zwischen kurzfristigen und langfristigen Reaktionen unterschieden wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Höhenanpassung, Hypoxie, Akklimatisation, Höhenkrankheit und physiologische Regulation.

Warum sinkt die körperliche Leistungsfähigkeit in der Höhe?

Durch den abnehmenden Sauerstoffpartialdruck kommt es zu einer Hypoxie im Gewebe. Trotz physiologischer Anpassungen können diese den Sauerstoffmangel bei großen Anstrengungen nicht vollständig kompensieren.

Wie unterscheidet sich die kurzfristige von der langfristigen Anpassung der Muskulatur?

Kurzfristig senken Zellen ihren Energieverbrauch, um Energie zu sparen. Langfristig kommt es zu einer Kapillarisierung und einer Anpassung der Enzymaktivität für eine effizientere aerobe Stoffwechselleistung.

Final del extracto de 18 páginas  - subir

Detalles

Título
Anpassung an mittlere und größere Höhen
Universidad
University of Bayreuth
Calificación
1,0
Autor
Annemarie Schmitgen (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
18
No. de catálogo
V177352
ISBN (Ebook)
9783640989317
ISBN (Libro)
9783640989454
Idioma
Alemán
Etiqueta
Höhenmedizin Höhenanpassung Höhenkrankheit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Annemarie Schmitgen (Autor), 2007, Anpassung an mittlere und größere Höhen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/177352
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