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Wildniscamps als Mittel einer Bildung für nachhaltige Entwicklung und touristisches Angebot

Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für die Konzeption eines Wildniscamps am Besucherzentrum Glauer Tal, Naturpark Nuthe-Nieplitz

Título: Wildniscamps als Mittel einer Bildung für nachhaltige Entwicklung und touristisches Angebot

Tesis de Máster , 2010 , 123 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Jara Schreiber (Autor)

Turismo - Otros
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Resumen Extracto de texto Detalles

Wildniscamps sind Angebote, die teils der Umweltbildung, teils der Freizeitgestaltung oder dem Tourismus zugeordnet werden. Bislang gibt es keine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Wildniscamp als infrastrukturelle Anlagen, die in naturnaher Umgebung Gelegenheit bieten, unter pädagogischer Anleitung mehrere Tage und Nächte zu verbringen.
Diese Arbeit versucht, solche Wildniscamps als Angebotsform in der Umweltbildung zu verorten, und diskutiert, inwiefern sie einen Beitrag zur Umsetzung des theoretischen Konzepts Bildung für nachhaltige Entwicklung (BnE) leisten können.
Die Arbeit verbindet eine theoretische und eine analytisch-empirische Vorgehensweise. Dabei wird zunächst eine ausführliche Beschreibung des Bereichs Umweltbildung vorgenommen, um eine Basis für die Diskussionen der Arbeit zu schaffen.
Mittels einer Literaturrecherche werden weiter grundlegende Definitionen, Ansätze, Diskussionen und der aktuelle Forschungsstand zum Konzept Bildung für nachhaltige Entwicklung erörtert, um anschließend die Konzepte der Umweltbildung und einer BnE zueinander in Bezug zu setzen.
Anhand der Indikatoren wird je ein Fallbeispiel aus den zwei vorhandenen Richtungen analysiert, nach denen sich Wildniscamp-Angebote in Deutschland ausrichten. Das Wildniscamp Bayerischer Wald greift die pädagogische Richtung Wildnisbildung auf, wie sie in Umweltbildungsangeboten von Nationalparken und Schutzgebieten verbreitet ist. Das Wildniscamp Jenbach bezieht sich auf die Ausrichtung der Wildnispädagogik der so genannten Wildnisschulen. Bislang gibt es wenig Kontakt unter Vertretern der beiden Richtungen.
In telefonischen Experteninterviews wurden die zwei Verantwortlichen der Wildniscamps vor allem zu den Inhalten, Zielen und Angeboten befragt. Die Ergebnisse werden strukturiert und in Bezug zu den erarbeiteten Indikatoren einer BnE gesetzt. So kann dargestellt werden, welche Aspekte einer BnE sich in den Angeboten wiederfinden lassen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Aufbau der Arbeit und Methodik

3 Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland

3.1 Umweltbildung in Deutschland

3.1.1 Entstehung

3.1.2 Pädagogische Konzepte in der Umweltbildung

3.1.3 Der Begriff Umweltbildung heute

3.1.4 Formen der Umweltbildung

3.2 Bildung für nachhaltige Entwicklung (BnE)

3.2.1 Begriffseingrenzungen

3.2.2 Dimensionen von Nachhaltigkeit

3.2.3 Umsetzung des Nachhaltigkeits-Konzeptes auf nationaler und lokaler Ebene

3.2.4 Konzept und Ziele einer BnE

3.2.5 Themenfelder einer BnE

3.2.6 Kernprinzipien und Inhalte einer BnE

3.3 Umweltbildung im Kontext Bildung für nachhaltige Entwicklung

4 Wildnispädagogik und Wildnisbildung

4.1 Wildnis

4.2 Wildnisbildung

4.2.1 Entstehung und Ziele

4.2.2 Inhalte

4.3 Wildnispädagogik

4.3.1 Entstehung und Ziele

4.3.2 Inhalte

4.4 Wildnisbildung und Wildnispädagogik im Kontext Umweltbildung und BnE

5 Wildniscamps in Deutschland

5.1 Methodik der Fallbeispiel-Analyse

5.1.1 Festlegung des Materials

5.1.2 Charakteristika des Materials

5.1.3 Richtung der Analyse und Zusammenfassung der Inhalte

5.1.4 Strukturierung der Inhalte

5.1.5 Interpretation der Ergebnisse

5.2 Beschreibung Wildniscamp Nationalpark Bayerischer Wald

5.2.1 Grundlagen

5.2.2 Angebot

5.2.3 Ziele und pädagogisches Konzept

5.2.4 Methoden

5.2.5 Nachfrage

5.2.6 Marketing und Kooperationen

5.2.7 Selbstdarstellung zu Umweltbildung und BnE

5.3 Beschreibung Wildniscamp am Jenbach Chiemgau

5.3.1 Grundlagen

5.3.2 Angebot

5.3.3 Ziele und pädagogisches Konzept

5.3.4 Methoden

5.3.5 Nachfrage

5.3.6 Marketing und Kooperationen

5.3.7 Selbstdarstellung zu Umweltbildung und BnE

6 Wildniscamps als Mittel einer Bildung für nachhaltige Entwicklung

6.1 Einordnung in den Kontext Bildung für nachhaltige Entwicklung

6.2 Fazit

7 Wildniscamps als Tourismus- und Freizeitangebot

8 Empfehlungen für ein Wildniscamp am Naturparkzentrum „Glauer Tal“

8.1 Das Naturparkzentrum und Wildgehege „Glauer Tal“

8.1.1 Lage, Ausstattung und Anbindung

8.1.2 Rahmenbedingungen und Pläne

8.2 Tourismusausrichtung des Bundeslandes Brandenburg

8.3 Empfehlungen zur Schwerpunktlegung der Themeninhalte und Methoden

8.4 Touristisches Potential

9 Diskussion der Ergebnisse und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht Wildniscamps als infrastrukturelle Anlagen der Umweltbildung und diskutiert, inwiefern sie einen Beitrag zur Umsetzung des theoretischen Konzepts Bildung für nachhaltige Entwicklung (BnE) leisten können, während sie gleichzeitig ihr touristisches Potenzial bewertet.

  • Analyse der Konzepte von Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland.
  • Untersuchung der pädagogischen Ansätze von Wildnisbildung und Wildnispädagogik.
  • Fallstudien zu zwei existierenden Wildniscamps (Nationalpark Bayerischer Wald und Jenbach/Chiemgau).
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen für ein geplantes Wildniscamp am Besucherzentrum „Glauer Tal“ im Naturpark Nuthe-Nieplitz.

Auszug aus dem Buch

3.1 Umweltbildung in Deutschland

Umweltbildung kann auf eine etwa 30jährige Geschichte zurückblicken. Mit dem Begriff Umweltbildung ist die Vermittlung von die Umwelt betreffenden Informationen, Verfahrensweisen und Werten gemeint. Durch Umweltbildung soll der Mensch angeregt werden, sich mit den Folgen seiner natürlichen, entworfenen und sozialen Umwelt auseinanderzusetzen und umweltgerecht zu handeln. Die „klassische Umweltbildung“ ist in ihrem Grundanliegen als Naturbegegnung konzipiert, wobei die geschützte oder eine nur am Rande vom Menschen genutzte Natur im Vordergrund steht (vgl. Giesel et al. 2002:95). Thema ist die dauerhafte Mensch-Natur-Beziehung und der „gesellschaftliche Stoffwechsel mit der Natur“ (s. Jung 2009:136).

Ein Grund für die Einführung der Umweltbildung in diesem beschriebenen Sinne war Ende der 1960er Jahre eine dramatische Verschlechterung der natürlichen Lebensbedingungen für die Menschen. Mit der Zeit entstanden verschiedene Modelle und Ansätze darüber, was Umweltbildung sei. Umweltbildung wird gleichzeitig an verschiedenen Orten und in situationsabhängigen Kontexten auf unterschiedliche Weise angeboten. Dieser Prozess der vielfältigen Definierung und Benutzung ist in vollem Gange. Bis heute gibt es keine gemeingültige Definition und keinen einheitlichen Sprachgebrauch, welche Themen und Aufgaben Umweltbildung abdecken kann und soll. Was genau Umweltbildung ausmacht ist vielschichtig und komplex, was dazugehört und impliziert wird, was das Themenfeld zwar schneidet aber unter anderem Namen ausgeführt wird, und wo in diesem Diskurs Kritiker ansetzen und neue Begrifflichkeiten entstehen, gleicht einem großen wirren Knäuel.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Hinführung zur Thematik der Wildniscamps im Kontext von Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung.

2 Aufbau der Arbeit und Methodik: Erläuterung der theoretischen und empirischen Vorgehensweise zur Beantwortung der Forschungsfragen.

3 Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland: Theoretische Grundlegung und Diskussion der Begriffe Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung.

4 Wildnispädagogik und Wildnisbildung: Beschreibung der pädagogischen Konzepte Wildnisbildung und Wildnispädagogik als Grundlagen für Wildniscamps.

5 Wildniscamps in Deutschland: Vorstellung und Analyse zweier Fallbeispiele (Nationalpark Bayerischer Wald und Jenbach/Chiemgau).

6 Wildniscamps als Mittel einer Bildung für nachhaltige Entwicklung: Analytische Zusammenführung der Untersuchungsergebnisse hinsichtlich der BnE-Kriterien.

7 Wildniscamps als Tourismus- und Freizeitangebot: Untersuchung des Potenzials von Wildniscamps als touristisches Produkt.

8 Empfehlungen für ein Wildniscamp am Naturparkzentrum „Glauer Tal“: Konkrete, kontextbezogene Handlungsempfehlungen für das geplante Projekt.

9 Diskussion der Ergebnisse und Ausblick: Kritische Reflexion des Arbeitsprozesses und Zusammenfassung der zentralen Erkenntnisse.

Schlüsselwörter

Wildniscamp, Umweltbildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung, BnE, Wildnispädagogik, Wildnisbildung, Naturerleben, Nachhaltige Entwicklung, Naturpark, Besucherzentrum Glauer Tal, Outdoor-Pädagogik, Naturschutz, Touristisches Potenzial, Gestaltungskompetenz, Umweltbewusstsein.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht Wildniscamps als außerschulische Lernorte und bewertet, inwieweit diese die Bildungskonzepte der Umweltbildung sowie der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BnE) integrieren können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind Umweltbildung in Deutschland, die Konzeption einer Bildung für nachhaltige Entwicklung, die pädagogischen Ansätze der Wildnispädagogik und Wildnisbildung sowie deren Anwendung in touristischen Kontexten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu analysieren, wie Wildniscamps als Bildungsangebote konzipiert sein müssen, um zur Bildung für nachhaltige Entwicklung beizutragen, und daraus konkrete Empfehlungen für ein neues Camp am Standort „Glauer Tal“ abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Autorin verbindet einen theoretischen Ansatz mit einer analytisch-empirischen Vorgehensweise, wobei insbesondere die strukturierende Inhaltsanalyse nach Mayring auf Experteninterviews und vorhandenes Material angewendet wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine theoretische Aufarbeitung der Bildungskonzepte, eine detaillierte Analyse von zwei Wildniscamp-Fallbeispielen und die Untersuchung ihres touristischen Potenzials sowie darauf aufbauende Handlungsempfehlungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Wildniscamp, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BnE), Umweltbildung, Wildnispädagogik, Naturerleben und Standortentwicklung charakterisieren.

Welche Rolle spielt das Besucherzentrum „Glauer Tal“ in der Analyse?

Es dient als konkretes Fallbeispiel für die praktische Anwendung der theoretischen Erkenntnisse, für welches am Ende der Arbeit spezifische Handlungsempfehlungen zur Errichtung eines Wildniscamps entwickelt werden.

Wie unterscheiden sich „Wildnisbildung“ und „Wildnispädagogik“ laut der Autorin?

Die Arbeit ordnet die Wildnisbildung stärker dem Schutzgebiets-Konzept der Nationalparks zu, während die Wildnispädagogik (als Ansatz der Wildnisschulen) eher praktisch und an den Lebensweisen indigener Völker orientiert ist.

Final del extracto de 123 páginas  - subir

Detalles

Título
Wildniscamps als Mittel einer Bildung für nachhaltige Entwicklung und touristisches Angebot
Subtítulo
Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für die Konzeption eines Wildniscamps am Besucherzentrum Glauer Tal, Naturpark Nuthe-Nieplitz
Universidad
The University of Applied Sciences in Eberswalde  (Nachhaltiges Tourimsusmanagement)
Calificación
1,7
Autor
Jara Schreiber (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
123
No. de catálogo
V177403
ISBN (Ebook)
9783640992126
ISBN (Libro)
9783640992065
Idioma
Alemán
Etiqueta
Tourismus Nachhaltiger Tourismus Umweltbildung Bildung für nachhaltige Entwicklung BNE Wildnispädagogik Wildniscamp
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jara Schreiber (Autor), 2010, Wildniscamps als Mittel einer Bildung für nachhaltige Entwicklung und touristisches Angebot, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/177403
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