Die 90.000 als arm geltenden Menschen im Kanton Bern sind ein Problem, für dass ich zwei Lösungsansätze untersuchen werde.
Auf der einen Seite steht die konventionelle Idee von der verbesserten Integration der Betroffenen in den Arbeitsmarkt. Hier wird das Verdienen von Geld durch Arbeit, als Lösung angesehen.
Die andere Möglichkeit, die ich untersuchen werde, ist die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens, das die nicht nur alle Betroffenen, sondern grundsätzlich alle Bürger mit einem ausreichenden monatlichen Geldbetrag versorgt von dem der Mensch leben kann.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Problemstellung
- Vorgehen
- Vergleich mit Robert E. Leu
- Hauptteil
- Integration in den Arbeitsmarkt als Lösung für Armut
- Bedingungslose Grundeinkommen als Lösung für Armut
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit analysiert das Problem der Armut im Kanton Bern anhand von zwei Lösungsansätzen: der Integration in den Arbeitsmarkt und der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens. Ziel ist es, die Vor- und Nachteile beider Ansätze zu beleuchten und ihre Relevanz im Kontext der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen zu bewerten.
- Armut im Kanton Bern
- Integration in den Arbeitsmarkt
- Bedingungsloses Grundeinkommen
- Soziale Ausgrenzung
- Finanzierung des Grundeinkommens
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt das Problem der Armut im Kanton Bern anhand von Daten des Sozialberichts des Kantons Bern vor und erläutert das Vorgehen der Arbeit. Anschließend wird die Definition von Armut in Bezug auf die Arbeit von Robert E. Leu diskutiert.
Im Hauptteil wird zuerst die Integration in den Arbeitsmarkt als Lösungsansatz untersucht. Hierbei werden die Herausforderungen, die sich aus der Verbindung von Familie und Arbeit ergeben, sowie die Problematik der fehlenden Qualifikationen für Vollzeitstellen beleuchtet.
Im zweiten Teil des Hauptteils wird das bedingungslose Grundeinkommen als Alternative zur Integration in den Arbeitsmarkt analysiert. Die Arbeit diskutiert die Funktionsweise des Grundeinkommens, seine potenziellen Vorteile und die Herausforderungen bei der Umsetzung, insbesondere in Bezug auf die Finanzierung.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Armut im Kanton Bern, Integration in den Arbeitsmarkt, bedingungsloses Grundeinkommen, soziale Ausgrenzung, Finanzierung des Grundeinkommens, Familienarbeit und Qualifikationsdefizite. Die Arbeit verwendet dabei sowohl theoretische Konzepte als auch empirische Daten aus dem Sozialbericht des Kantons Bern und weiteren Quellen.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Menschen gelten im Kanton Bern als arm?
Laut dem Sozialbericht des Kantons Bern gelten etwa 90.000 Menschen als arm.
Welche zwei Lösungsansätze gegen Armut werden verglichen?
Die Arbeit vergleicht die klassische Integration in den Arbeitsmarkt mit der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens.
Was sind die Hürden bei der Integration in den Arbeitsmarkt?
Herausforderungen sind unter anderem mangelnde Qualifikationen für Vollzeitstellen und die schwierige Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Wie funktioniert das Konzept des bedingungslosen Grundeinkommens?
Es sieht vor, dass grundsätzlich alle Bürger einen monatlichen Geldbetrag erhalten, der die Existenz sichert, unabhängig von einer Erwerbstätigkeit.
Welche Rolle spielt die soziale Ausgrenzung?
Armut wird in der Arbeit nicht nur als Geldmangel, sondern auch als Form der sozialen Ausgrenzung analysiert, die die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erschwert.
Wer ist Robert E. Leu in diesem Kontext?
Die Arbeit zieht Vergleiche zur Definition von Armut nach Robert E. Leu, um eine theoretische Basis für die Analyse zu schaffen.
- Citation du texte
- Jan Heemann (Auteur), 2009, Armut im Kanton Bern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/177449