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Beeinflussung von intrinsischer Lernmotivation bei Erwachsenen durch die Selbstwirksamkeit

Titre: Beeinflussung von intrinsischer Lernmotivation  bei Erwachsenen durch die Selbstwirksamkeit

Thèse de Master , 2026 , 103 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Alina Wolnik (Auteur)

Gestion des ressources humaines - Coaching
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Résumé Extrait Résumé des informations

Für ein erfolgreiches Lernen gilt die intrinsische Lernmotivation als eine zentrale Voraussetzung in der Erwachsenenbildung. Ebenfalls bedeutungsvoll für den Lernerfolg einer Person ist die empfundene Selbstwirksamkeit. Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit diesem Zusammenhang und untersucht dabei die Korrelation der Selbstwirksamkeit und der intrinsischen Lernmotivation bei Erwachsenen. Des Weiteren wurden die Einflüsse von den soziodemographischen Merkmalen Geschlecht, Alter und Bildungsgrad analysiert.

Die Forschung wurde dabei mit einer theoretischen Fundierung in Bezug auf das Lernen, die Lernmotivation und die Selbstwirksamkeit untermauert. Dabei wurden verschiedene theoretische Ansätze, z.B. die Selbstbestimmungstheorie nach Deci und Ryan sowie die Sozial-kognitive Theorie nach Bandura herangezogen.

Nach den theoretischen Grundlagen wurde zur Beantwortung der Forschungsfragen eine quantitative Forschung in Form eines Fragebogens durchgeführt und die Daten statistisch ausgewertet. Die Ergebnisse der erhobenen Daten bestätigen die Vermutung, dass die Selbstwirksamkeit mit der intrinsischen Lernmotivation positiv korreliert. Außerdem scheinen soziodemographische Merkmale für den Zusammenhang keine signifikante Rolle zu spielen. Die Ergebnisse stärken dabei die Bedeutung von Selbstwirksamkeit und intrinsischer Motivation im Lernprozess. Die Erkenntnisse können beispielsweise genutzt wurden, um Bildungsangebote in der Erwachsenenbildung gezielt zu stärken, indem die Selbstwirksamkeit von Lernenden gestärkt wird, um die Lernmotivation zu erhöhen und den Lernerfolg damit erhöhen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Ausgangssituation und Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Forschungsfragen

1.3 Aufbau der Arbeit

2. Theoretische Fundierung

2.1 Lernen in der Erwachsenenbildung

2.1.1 Der Lernbegriff

2.1.2 Lebenslanges Lernen

2.1.3 Erwachsenenbildung und -lernen

2.2 Motivation

2.2.1 Begriffsdefinition Motivation

2.2.2 Lernmotivation

2.2.3 Psychoanalytische Motivationstheorie

2.2.4 Bedürfnispyramide

2.2.5 Selbstbestimmungstheorie

2.2.6 Erweitertes kognitives Motivationsmodell

2.2.7 Rubikon-Modell

2.3 Selbstwirksamkeit

2.3.1 Begriffsdefinition Selbstwirksamkeit

2.3.2 Sozial-kognitive Theorie

2.3.3 Selbstwirksamkeitstheorie

2.3.4 Selbstwirksamkeitspyramide

2.4 Forschungsstand

3. Forschungsmethodik

3.1 Theoretische Grundlagen

3.2 Methodenauswahl

3.3 Datenerhebung

3.4 Datenverarbeitung und -analyse

3.5 Ergebnisdarstellung, Auswertung und Diskussion

4. Schlussfolgerung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Masterarbeit besteht darin, die Beeinflussung der intrinsischen Lernmotivation bei Erwachsenen durch die wahrgenommene Selbstwirksamkeit wissenschaftlich zu untersuchen und zu verdeutlichen, ob zwischen diesen beiden psychologischen Merkmalen eine positive Korrelation besteht.

  • Theoretische Fundierung von Lernen, Motivation und Selbstwirksamkeit anhand etablierter Modelle wie der Selbstbestimmungstheorie und der sozial-kognitiven Theorie
  • Durchführung einer quantitativen empirischen Studie mittels eines standardisierten Online-Fragebogens bei erwachsenen Lernenden
  • Statistische Analyse und Überprüfung des Zusammenhangs zwischen Selbstwirksamkeit und intrinsischer Lernmotivation
  • Explorative Untersuchung möglicher Einflüsse soziodemographischer Merkmale wie Geschlecht, Alter und Bildungsgrad
  • Ableitung praktischer Implikationen für die Erwachsenenbildung zur gezielten Stärkung des Lernerfolgs

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Begriffsdefinition Selbstwirksamkeit

Die Selbstwirksamkeit, auch engl. self-efficacy, ist die individuelle Überzeugung eines Menschen angestrebte Handlungen mithilfe der eigenen Kompetenzen zielführend zu bewältigen (Rönnau-Böse & Fröhlich-Gildhoff, 2024, S. 23). Ursprünglich wurde der Begriff der Selbstwirksamkeit in den 1970er Jahren in Studien verwendet, um eine Behandlung von Phobien bei erwachsenen Menschen in Form einer Widerstandsfähigkeit zu entwickeln (Bach, 2022, S. 11).

Die Selbstwirksamkeit stellt dabei ein wichtiges, persönliches Merkmal dar, dass durch die Persönlichkeit, die Kultur und soziale Einflussfaktoren geprägt wird (Schunk & Mullen, 2012, S. 232).

Die Selbstwirksamkeitserwartung steuert schon im Voraus, wie ein Individuum an eine Aufgabe und Situation herangeht, wodurch auch der Prozess der Bewältigung beeinflusst wird. Selbstwirksame Personen haben häufiger das Gefühl, dass sie Situationen selbst beeinflussen können (Rönnau-Böse & Fröhlich-Gildhoff, 2024, S. 23).

Die Selbstwirksamkeitsüberzeugung einer Person fördert die Bereitschaft zu Veränderungen, da sie das Vertrauen in die eigenen Kompetenzen stärkt. Darüber hinaus wirkt eine ausgeprägte Selbstwirksamkeitsüberzeugung psychologisch den Symptomen eines Burnouts entgegen (Edelstein, 2002, S. 18-19).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die veränderten Anforderungen in der modernen Arbeitswelt durch Digitalisierung und demografischen Wandel, leitet daraus die Bedeutung von lebenslangem Lernen und intrinsischer Lernmotivation ab und definiert die zentralen Forschungsfragen sowie den Aufbau der Arbeit.

2. Theoretische Fundierung: Dieses Kapitel liefert eine umfassende Literaturgrundlage zu den Bereichen Lernen in der Erwachsenenbildung, Motivation und Selbstwirksamkeit, wobei zahlreiche klassische und moderne Modelle wie Maslows Bedürfnispyramide, die Selbstbestimmungstheorie sowie Banduras sozial-kognitive Lerntheorie vorgestellt werden.

3. Forschungsmethodik: Hier wird das methodische Vorgehen der quantitativen Studie beschrieben, einschließlich der Entwicklung und Verteilung des Online-Fragebogens, der statistischen Gütekriterien, der Stichprobenbeschreibung sowie der detaillierten Auswertung mittels Korrelations- und Regressionsanalysen.

4. Schlussfolgerung und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die empirischen Ergebnisse zusammen, beantwortet die Forschungsfragen, diskutiert methodische Limitationen und gibt praxisrelevante Implikationen für die Erwachsenenbildung sowie Empfehlungen für zukünftige Forschungsarbeiten.

Schlüsselwörter

Intrinsische Motivation, Selbstwirksamkeit, Lernmotivation, Erwachsenenbildung, Lebenslanges Lernen, Selbstbestimmungstheorie, Sozial-kognitive Theorie, Fragebogenstudie, Korrelationsanalyse, Regressionsanalyse, Soziodemografische Merkmale

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit widmet sich der wissenschaftlichen Untersuchung des Zusammenhangs zwischen der wahrgenommenen Selbstwirksamkeit und der intrinsischen Lernmotivation bei erwachsenen Personen im Kontext der Erwachsenenbildung.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themenfelder umfassen die Grundlagen des Lernens und der Erwachsenenbildung, diverse motivationstheoretische Ansätze, das psychologische Konzept der Selbstwirksamkeit sowie die empirische Forschungsmethodik und Datenauswertung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist herauszufinden, ob die intrinsische Lernmotivation bei Erwachsenen positiv mit einer höheren allgemeinen Selbstwirksamkeit korreliert und ob dieser Zusammenhang unter Berücksichtigung soziodemografischer Faktoren signifikant bleibt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein quantitativer Forschungsansatz in Form einer Querschnittstudie gewählt, bei dem mithilfe eines standardisierten Online-Fragebogens Daten erhoben und anschließend statistisch (u. a. über Korrelations- und Regressionsanalysen) ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung relevanter psychologischer Modelle und Lerntheorien sowie in den empirischen Teil, der die Konzeption, Durchführung und detaillierte Auswertung der Fragebogenbefragung darstellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Zu den prägenden Schlüsselwörtern gehören Intrinsische Motivation, Selbstwirksamkeit, Lernmotivation, Erwachsenenbildung, Selbstbestimmungstheorie, Lebenslanges Lernen und empirische Sozialforschung.

Welche Rolle spielen soziodemografische Merkmale im Untersuchungsdesign?

Die Merkmale Geschlecht, Alter (Geburtenjahrgang) und Bildungsgrad werden als unabhängige Variablen herangezogen, um zu prüfen, ob sie einen signifikanten Einfluss auf die Korrelation zwischen Selbstwirksamkeit und Lernmotivation ausüben.

Welche zentralen Ergebnisse liefert die statistische Analyse?

Die Analyse zeigt einen mittelstarken, statistisch signifikanten positiven Zusammenhang zwischen Selbstwirksamkeit und intrinsischer Lernmotivation, während die soziodemografischen Faktoren keinen signifikanten Einfluss auf diesen Zusammenhang aufweisen.

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Résumé des informations

Titre
Beeinflussung von intrinsischer Lernmotivation bei Erwachsenen durch die Selbstwirksamkeit
Note
1,7
Auteur
Alina Wolnik (Auteur)
Année de publication
2026
Pages
103
N° de catalogue
V1774823
ISBN (PDF)
9783389207970
ISBN (Livre)
9783389207987
Langue
allemand
mots-clé
Coaching Intrinsische Motivation Lernmotivation Selbstwirksamkeit Erwachsenenbildung Masterarbeit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Alina Wolnik (Auteur), 2026, Beeinflussung von intrinsischer Lernmotivation bei Erwachsenen durch die Selbstwirksamkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1774823
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Extrait de  103  pages
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