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Humanvermögensrechnung - Input- und Outputorientierte Modelle [Hausarbeit plus Präsentation]

Titre: Humanvermögensrechnung - Input- und Outputorientierte Modelle [Hausarbeit plus Präsentation]

Dossier / Travail , 2002 , 103 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Philipp Nestele (Auteur), Benedikt Motzkus (Auteur), Tatjana Smyrnova (Auteur)

Gestion des ressources humaines - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Im koalitionstheoretischen Ansatz der Unternehmenstheorie wird ein Unternehmen als Koalition verschiedener Unternehmensbeteiligter dargestellt. Diese Koalitionäre erwarten aus ihrer Beteiligung am Unternehmen Anreize (Nutzenzugänge) und sind im Gegenzug bereit, dafür entsprechende Beiträge (Nutzenabgänge) zu leisten. Die Koalitionsteilnehmer verstehen somit ein Unternehmen als Instrument zur Erreichung ihrer individuellen Nutzenoptima, welche durch das Zusammenwirken sämtlicher in einem Unternehmen organisierten Ressourcen erzielt werden sollen. Sowohl die Unternehmensführung als auch die übrigen Unternehmensbeteiligten benötigen daher Informationen, aus denen hervorgeht, in welchem Maße die jeweiligen Ressourcen wie zu Nutzenerzielungen in der Vergangenheit beigetragen haben bzw. in der Zukunft beitragen werden.

Zu diesen an der Nutzenerzielung beteiligten Ressourcen eines Unternehmens gehören auch die menschlichen Ressourcen. Als menschliche Ressourcen können z.B. menschliche Kenntnisse, Fähigkeiten, Einstellungen, Bedürfnisse oder Erwartungen bezeichnet werden. Diese menschlichen Ressourcen unterliegen ebenso wie die anderen (sachlichen) Ressourcen dem Informationsinteresse aller Unternehmensbeteiligter. Nach einer häufig vertretenen Ansicht enthält das Rechnungswesen der Unternehmen jedoch weniger Informationen über die menschlichen als über die sachlichen Unternehmensressourcen. Diese ungleiche Berücksichtigung der Informationen führte zu einer bislang etwas einseitigen Forschungsrichtung der Betriebswirtschaftslehre. Als praktisch normative Wissenschaft beschäftigte sie sich in ihrem Bemühen um die Entwicklung von Methoden und Modellen zur Stützung von Entscheidungssituationen der Entscheidungspraxis in Unternehmen mehr mit der modellhaften Erfassung der sachlichen Ressourcen als mit den menschlichen Ressourcen eines Unternehmens. Diese beiden Sachverhalte sind seit etwa Anfang der sechziger Jahre als Lücke im Rechnungswesen der Unternehmen von amerikanischen Soziologen und Rechnungswesenfachleuten erkannt worden. Seit jenem Zeitpunkt werden die Bestrebungen zur Schließung dieser Lücken unter dem Stichwort Human Resource Accounting (bzw. Human Asset Accounting oder Human Resource Measurement) diskutiert, unter welchem die Erfassung der menschlichen Ressourcen bzw. des Humanvermögens der Unternehmen im Rechnungswesen verstanden wird.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen des Humanvermögens

2.1 Begriff des Humanvermögens

2.2 Entwicklung des Humanvermögengedankens

2.3 Bedeutung des Humanvermögens

3. Ziele und Aufgaben der Humanvermögensrechnung

3.1 Einzel- und gesamtwirtschaftliche Aspekte

3.2 Bedeutung des Faktors Arbeit

3.3 Stellenwert der Humanvermögensrechnung im Unternehmen

4. Konzept des Human Resource Accounting

4.1 Inputorientierte Modelle (Human Resource Cost Accounting)

4.1.1 Bewertung des Humanvermögens auf der Basis von Anschaffungskosten

4.1.2 Bewertung des Humanvermögens auf der Basis von Wiederbeschaffungskosten

4.1.3 Bewertung des Humanvermögens auf der Basis von Opportunitätskosten

4.1.4 Bewertung des Humanvermögens auf der Basis von Fluktuationskosten

4.1.5 Bewertung des Humanvermögens auf der Basis von effizienzgewichteten Personalkosten

4.2 Outputorientierte Modelle (Human Resource Value Accounting)

4.2.1 Firmenwertmethode

4.2.2 Bewertung des Humanvermögens mit zukünftigen Leistungsbeiträgen

4.2.3 Bewertung des Humanvermögens über Verhaltensvariablen

5. Stärken und Schwächen des Human Resource Accounting

5.1 Stärken und Schwächen der inputorientierten Modelle

5.2 Stärken und Schwächen der outputorientierten Modelle

6. Humanvermögensrechnung in der Praxis

6.1 Anwendungsmöglichkeiten in der betrieblichen Praxis

6.2 Grenzen der praktischen Anwendung

6.3 Berechnungsbeispiel

7. Schlussfolgerung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, dem Leser die Konzepte und Methoden der Humanvermögensrechnung näherzubringen, deren theoretische Grundlagen zu beleuchten und eine praktische Anwendbarkeit anhand von Modellen zur Bewertung des Humanvermögens zu diskutieren. Die zentrale Fragestellung konzentriert sich darauf, wie der ökonomische Wert menschlicher Ressourcen in Unternehmen monetär erfasst und zur Entscheidungsunterstützung genutzt werden kann.

  • Theoretische Grundlagen und Entwicklung des Begriffs Humanvermögen
  • Unterscheidung zwischen input- und outputorientierten Bewertungsmodellen
  • Anwendung der Humanvermögensrechnung in der betrieblichen Praxis
  • Kritische Analyse von Stärken und Schwächen der verschiedenen Bewertungsmethoden

Auszug aus dem Buch

4.1.2 Bewertung des Humanvermögens auf der Basis von Wiederbeschaffungskosten

Die Wiederbeschaffungskosten des Humankapitals sind die Kosten, die entstünden, wenn die gegenwärtig beschäftigten Mitarbeiter durch gleichwertige ersetzt werden müssten. Das Human Resource Accounting auf der Basis von Wiederbeschaffungskosten erfüllt eine zweifache Funktion:

(1) die Höhe der Wiederbeschaffungskosten zeigt dem Führungssystem die Bedeutung der Erhaltung des Humanvermögens auf und

(2) ermöglicht zusätzlich eine Entscheidungsfindung z. B. bei Personalersatzentscheidungen nach Kostenkriterien.

Die Methode der Wiederbeschaffungskosten kann auf zwei unterschiedlichen Bewertungsansätzen basieren. Zum einen entspricht die Höhe der Wiederbeschaffungskosten den Kosten für die Beschaffung eines gleichwertigen Organisationsmitglieds, zum anderen werden die Kosten für die Wiederbesetzung einer Position durch einen neuen Mitarbeiter erfasst. Die Voraussetzung einer Messung der Wiederbeschaffungskosten ist die Identifikation der relevanten Kostenarten für die Personalbeschaffung. Man verwendet sowohl die tatsächlich entstandenen Kosten der Beschaffung als auch die Opportunitätskosten, die durch den Verlust an Leistungen in der Vakanz- und Anlernperiode entstehen würden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in den koalitionstheoretischen Ansatz der Unternehmenstheorie ein und erläutert die Notwendigkeit, menschliche Ressourcen im betrieblichen Rechnungswesen adäquat zu berücksichtigen.

2. Grundlagen des Humanvermögens: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Humanvermögens, skizziert dessen historische Entwicklung und unterstreicht die wachsende Bedeutung der Mitarbeiter als wertvolle Unternehmensressource.

3. Ziele und Aufgaben der Humanvermögensrechnung: Hier werden die einzel- und gesamtwirtschaftlichen Hintergründe sowie die verschiedenen Zielsetzungen der Humanvermögensrechnung, wie die Unternehmensbewertung oder die Optimierung der Ressourcenallokation, erörtert.

4. Konzept des Human Resource Accounting: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte Differenzierung zwischen inputorientierten (Kosten-)Modellen und outputorientierten (Wert-)Modellen zur Erfassung des Humanvermögens.

5. Stärken und Schwächen des Human Resource Accounting: Es werden die Vor- und Nachteile der Konzepte analysiert, wobei besonders auf die Problematik der indirekten Wertermittlung und die Vergleichbarkeit mit Sachkapital eingegangen wird.

6. Humanvermögensrechnung in der Praxis: Dieses Kapitel diskutiert die Anwendungsmöglichkeiten in Unternehmen, zeigt die methodischen Grenzen auf und demonstriert die Berechnung anhand eines konkreten, fiktiven Beispiels.

7. Schlussfolgerung und Ausblick: Der abschließende Teil reflektiert den aktuellen Stand der Forschung und betont die Notwendigkeit, Humanvermögen zukünftig als zentralen Produktionsfaktor in integrierten Informationssystemen zu führen.

Schlüsselwörter

Humanvermögensrechnung, Human Resource Accounting, Humankapital, Inputorientierte Modelle, Outputorientierte Modelle, Personalkennzahlen, Kosten-Nutzen-Analyse, Mitarbeiterbewertung, Anschaffungskosten, Wiederbeschaffungskosten, Opportunitätskosten, Fluktuationskosten, Leistungsbeiträge, Personalcontrolling, Unternehmenswert.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Humanvermögensrechnung (Human Resource Accounting) als Instrument zur monetären Bewertung und Erfassung menschlicher Ressourcen in Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Humanvermögen, der Gegenüberstellung von input- und outputorientierten Bewertungsmodellen sowie der Diskussion über deren praktische Anwendbarkeit in der betrieblichen Führung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Methoden aufzuzeigen, mit denen das Leistungspotential von Mitarbeitern über verschiedene monetäre Ansätze quantifizierbar gemacht werden kann, um bessere Entscheidungen im Personalmanagement zu ermöglichen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden verschiedene Konzepte analysiert, darunter kostenbasierte Modelle (Anschaffungs-, Wiederbeschaffungs- und Opportunitätskosten) sowie wertbasierte Modelle (Firmenwertmethode, Leistungsbeiträge und Verhaltensvariablen).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der verschiedenen Bewertungsmodelle und deren anschließende kritische Bewertung hinsichtlich ihrer Stärken und Schwächen sowie der Grenzen ihrer praktischen Anwendung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Humanvermögensrechnung, Humankapital, Personalkosten, Wiederbeschaffungskosten und das Human Resource Accounting.

Wie wird das Humanvermögen im Rechenbeispiel konkret bestimmt?

Die Bewertung erfolgt in einem fiktiven Beispiel durch die Summierung der „Controlled Income Streams“ (basierend auf zukünftigen Erträgen) und der stellenbezogenen Wiederbeschaffungskosten.

Warum ist die Anwendung dieser Modelle in der Praxis oft schwierig?

Hauptschwierigkeiten sind die verursachungsgerechte Zuordnung von Erträgen zu einzelnen Mitarbeitern sowie ethische und psychologische Bedenken, die gegen eine rein ökonomische Bilanzierung von Menschen als „Investitionsobjekte“ sprechen.

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Résumé des informations

Titre
Humanvermögensrechnung - Input- und Outputorientierte Modelle [Hausarbeit plus Präsentation]
Université
University of Stuttgart  (Betriebswirtschaftlichen Institut, Lehrstuhl ABWL/Personalmanagement)
Cours
Personalmanagement-Übung - Human Capital -
Note
1,3
Auteurs
Philipp Nestele (Auteur), Benedikt Motzkus (Auteur), Tatjana Smyrnova (Auteur)
Année de publication
2002
Pages
103
N° de catalogue
V17762
ISBN (ebook)
9783638222532
Langue
allemand
mots-clé
Human Capital Intellctual Capital Humankapital Humanvermögen Humanvermögensrechnung Human Resource Accounting Arbeit Personalkosten
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Philipp Nestele (Auteur), Benedikt Motzkus (Auteur), Tatjana Smyrnova (Auteur), 2002, Humanvermögensrechnung - Input- und Outputorientierte Modelle [Hausarbeit plus Präsentation], Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/17762
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Extrait de  103  pages
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