Thema der Unterweisung:
Begrüßung japanischer Geschäftspartner
Lfd. Nr. 3.3 des Ausbildungsberufsbildes Kaufmann / Kauffrau für Marketingkommunikation
Kundenbeziehungen (§4 Nr. 3.3), zu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten: Pos. d.) kulturelle Besonderheiten bei geschäftlichen Kontakten berücksichtigen
Methode: Rollenspiel
Inhaltsverzeichnis
1. Pädagogische Ausgangssituation
2. Didaktik
2.1 Lernziele
2.1.1 Richtlernziel
2.1.2 Groblernziel
2.1.3 Feinlernziel
2.2 Lernzielbereiche
2.2.1 Kognitives Lernziel
2.2.2 Psychomotorisches Lernziel
2.2.3 Affektives Lernziel
3. Ablauf der Unterweisung in Form eines Rollenspiels
3.1 Information zum Spiel
3.2 Vorbereitung, Drehbuch
3.3 Spielphase
3.4 Auswertung, Transfer
4. Abschluss der Unterweisung
4.1 Lernauftrag
4.2 Verabschiedung
5. Anlagen
5.1 Visitenkarten
5.2 Drehbuch
5.3 strukturierte Auswertungsbögen
Zielsetzung & Themen
Das Ziel dieser Arbeit ist die methodisch fundierte Vorbereitung eines Auszubildenden auf eine interkulturelle Begegnung mit japanischen Geschäftspartnern durch den Einsatz eines strukturierten Rollenspiels.
- Vermittlung interkultureller Kompetenz im geschäftlichen Kontext
- Erlernen des korrekten Begrüßungsrituals nach japanischen Gepflogenheiten
- Professionelle Handhabung und Übergabe von Visitenkarten
- Förderung der sozialen Handlungskompetenz durch Rollentausch
Auszug aus dem Buch
3. Ablauf der Unterweisung in Form eines Rollenspiels
Rollenspiele sind geeignet, reale Lebenssituationen zu simulieren. Teilnehmer können ihre soziale Handlungskompetenz erweitern, indem kritische Situationen in der simulierten Realität angespielt werden. Durch einen Rollentausch ist es möglich, Gefühle und Gedanken des Gegenübers zu erfahren.
Die Unterweisung wird in Form eines reglementierten Rollenspiels durchgeführt.
3.1 Informationen zum Spiel
Die Unterweisung findet im Besprechungsraum der Agentur statt.
Der Ausbilder begrüßt den Auszubildenden freundlich und mit einer Frage zu seinen sportlichen Aktivitäten nimmt er eine eventuelle Befangenheit.
Dem Auszubildenden wird angekündigt, dass er beim nächsten Meeting mit der Japanischen Tourismus Agentur als Protokollant mitarbeiten soll. Mitschriften von Kundengesprächen sind wichtig, um eine Basis für beidseitig gleiches Verständnis von besprochenen Plänen zu erhalten. Da in Englisch verhandelt wird, ist die Aufgabe des Protokollanten gleichermaßen interessant und herausfordernd.
Mit der Frage, wie ihm das gefällt, wird dem Auszubildenden Gelegenheit gegeben, zu dieser Ankündigung Stellung zu nehmen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Pädagogische Ausgangssituation: Beschreibung des Auszubildenden und seines beruflichen Umfelds sowie die Begründung für die Notwendigkeit der interkulturellen Unterweisung.
2. Didaktik: Definition der Lernziele und Lernzielbereiche (kognitiv, psychomotorisch, affektiv), die durch die Unterweisung erreicht werden sollen.
3. Ablauf der Unterweisung in Form eines Rollenspiels: Detaillierte Darstellung der methodischen Vorgehensweise, inklusive der Spielvorbereitung und der konkreten Durchführung der Begrüßungssequenz.
4. Abschluss der Unterweisung: Erläuterung der Nachbereitung durch Lernaufträge und der formalen Beendigung des Unterweisungsprozesses.
5. Anlagen: Bereitstellung der praktischen Arbeitsmaterialien wie Muster-Visitenkarten, das spezifische Drehbuch für das Rollenspiel und die Auswertungsbögen.
Schlüsselwörter
Ausbildereignungsprüfung, Rollenspiel, Japan, Geschäftspartner, Begrüßung, Visitenkarten, Unterweisung, Interkulturelle Kompetenz, Marketingkommunikation, Kundenbeziehung, Lernziele, Berufsausbildung, Business-Etikette, Rollentausch, Protokollant.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der praktischen Vorbereitung eines Auszubildenden auf eine interkulturelle Begegnung mit japanischen Geschäftspartnern im Rahmen seiner Ausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der interkulturellen Kommunikation, der Einhaltung geschäftlicher Etikette in Japan sowie der korrekten Durchführung eines professionellen Begrüßungsrituals.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, dem Auszubildenden durch ein Rollenspiel die Sicherheit zu vermitteln, japanische Gäste kulturgerecht zu begrüßen und Visitenkarten korrekt zu überreichen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Als methodisches Werkzeug wird ein reglementiertes Rollenspiel mit anschließendem Rollentausch verwendet, um reale berufliche Situationen gefahrlos zu simulieren und zu reflektieren.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die pädagogische Einordnung, die didaktische Planung der Lernziele sowie den detaillierten Ablaufplan des Rollenspiels, ergänzt durch unterstützende Arbeitsmittel.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie interkulturelle Kompetenz, Ausbildereignungsprüfung, Rollenspiel und spezifische japanische Business-Etikette charakterisiert.
Warum ist das Thema "Visitenkartenübergabe" so wichtig?
In Japan ist die Visitenkarte ein Repräsentant der Person und ihres Status; eine falsche Handhabung kann als respektlos empfunden werden und somit die Geschäftsbeziehung gefährden.
Welche Rolle spielt der Ausbilder während des Rollenspiels?
Der Ausbilder übernimmt nicht nur die Rolle des japanischen Geschäftspartners, sondern fungiert gleichzeitig als Regisseur, der das Geschehen beobachtet, steuert und bei Bedarf korrigiert.
- Arbeit zitieren
- Hartmut Sroka (Autor:in), 2011, Begrüßung japanischer Geschäftspartner (Unterweisung Kaufmann / Kauffrau für Marketingkommunikation), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/177630