Spitzenakrobaten im Zirkus begeistern Kinder wie Erwachsene. Die Gesetze der Schwerkraft sind scheinbar aufgehoben, da die Körper der Akrobaten ungewöhnlichste Balanceposition einnehmen. Für den normalen Menschen sind solche akrobatischen Übungen unerreichbar. Allerdings kann man ohne weiteres akrobatische Grundelemente in den Rahmen des regulären Sportunterrichts mit aufnehmen. Die erarbeiteten Elemente kann man ebenso aufführen wie die Spitzenakrobaten ihre im Zirkus. Im schulischen Rahmen sind es jedoch nicht die ungewöhnlichen Bewegungen, die den Reiz der Akrobatik ausmachen, vielmehr ist es das gemeinsame Handeln, welches grundlegend dafür ist, eine Figur zu erreichen. Das Miteinander und das Vertrauen sind Grundvoraussetzungen für das Gelingen der Kunststücke.
Inhaltsverzeichnis
1. Thema der Unterrichtseinheit / Thema der Unterrichtsstunde
2. Didaktische Entscheidungen und Begründungen
2.1 Zielsetzungen der Unterrichtseinheit / der Unterrichtsstunde
2.2 Begründung für die Auswahl des Inhaltes
2.3 Sachanalyse
2.4 Stellung des Unterrichtsinhalts in der Unterrichtseinheit
3. Voraussetzungen für den Unterricht
3.1 Voraussetzungen bei den Schülern
3.2 Äußere Voraussetzungen
4. Überlegungen zur Unterrichtsmethode
4.1 Einstiegssituation
4.3 Erwärmung
4.4 Erarbeitung
4.5 Sicherung
4.7 Sozialformen und Aktionsformen
4.8 Medien
4.9 Unterrichtsgrundsätze
5. Verknüpfung der Wissens- und Kompetenzentwicklung mit geplanten Handlungssituationen
6. Geplanter Unterrichtsverlauf
Zielsetzung & Themen der Unterrichtseinheit
Das Hauptziel dieser Unterrichtseinheit ist die Durchführung einer kleinen Zirkusaufführung im Sportunterricht, bei der die Schüler gemeinsam akrobatische Pyramiden erarbeiten und präsentieren. Dabei soll nicht nur die sportliche Kompetenz gefördert, sondern auch die Kooperationsbereitschaft sowie das Vertrauen der Schüler untereinander gestärkt werden.
- Grundlagen der Partnerakrobatik und Pyramidenbau
- Entwicklung von Körperspannung und Gleichgewichtsfähigkeit
- Förderung von sozialer Kompetenz und gegenseitigem Vertrauen
- Kreative Gestaltung von Bewegungsabläufen
- Sicherheitsregeln und Unfallprävention im Sportunterricht
Auszug aus dem Buch
2.2 Begründung für die Auswahl des Inhaltes
Spitzenakrobaten im Zirkus begeistern Kinder wie Erwachsene. Die Gesetze der Schwerkraft sind scheinbar aufgehoben, da die Körper der Akrobaten ungewöhnlichste Balanceposition einnehmen. Für den normalen Menschen sind solche akrobatischen Übungen unerreichbar. Allerdings kann man ohne weiteres akrobatische Grundelemente in den Rahmen des regulären Sportunterrichts mit aufnehmen. Die erarbeiteten Elemente kann man ebenso aufführen wie die Spitzenakrobaten ihre im Zirkus. Im schulischen Rahmen sind es jedoch nicht die ungewöhnlichen Bewegungen, die den Reiz der Akrobatik ausmachen, vielmehr ist es das gemeinsame Handeln, welches grundlegend dafür ist, eine Figur zu erreichen. Das Miteinander und das Vertrauen sind Grundvoraussetzungen für das Gelingen der Kunststücke.
Dober meint 2004, dass es für Schüler eine besondere Herausforderung ist mit dem eigenen Körper Figuren zu erstellen, dabei mit dem Gleichgewicht und der Schwerkraft zu spielen. Daher wird die Akrobatik meist auch mit mehr Freude und dadurch auch mit mehr Motivation aufgenommen, als das Gerätturnen. „Die Akrobatik arbeitet mit dem „Gerät Körper“ und ist ein idealer Ansatzpunkt für Lern und Entwicklungsprozesse im Sportunterricht Durch das gemeinsame Bewegungshandeln entstehen aus den gestellten Aufgaben kleine Kunststücke sowie vielfältige Bewegungserfahrungen. Durch die Akrobatik ergeben sich nun Möglichkeiten, kreativ mit dem eigenen Körper umzugehen und auch Grenzen zu erkennen (Lehrer-Online.de, Zugriff am 17.09.2010).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Thema der Unterrichtseinheit / Thema der Unterrichtsstunde: Übersicht über die geplanten Unterrichtsinhalte der vier Doppelstunden mit Fokus auf Akrobatik.
2. Didaktische Entscheidungen und Begründungen: Erläuterung der Lernziele, der fachlichen Begründung der Akrobatik im Sportunterricht sowie eine grundlegende Sachanalyse der verschiedenen Akrobatikformen.
3. Voraussetzungen für den Unterricht: Analyse der Klassenzusammensetzung sowie der räumlichen und materiellen Bedingungen in der Sporthalle.
4. Überlegungen zur Unterrichtsmethode: Detaillierte Darstellung des methodischen Vorgehens, vom Einstieg über die kognitive Phase und Erwärmung bis hin zur Erarbeitung und Präsentation der Pyramiden.
5. Verknüpfung der Wissens- und Kompetenzentwicklung mit geplanten Handlungssituationen: Übersichtstabelle, die angestrebte Kompetenzen direkt den entsprechenden praktischen Handlungssituationen zuordnet.
6. Geplanter Unterrichtsverlauf: Chronologischer Ablauf der Unterrichtsstunde inklusive Zeitvorgaben, Artikulationsphasen und methodischer Kommentare.
Schlüsselwörter
Akrobatik, Sportunterricht, Grundschule, Pyramidenbau, Körperspannung, Gleichgewichtsfähigkeit, Kooperation, Vertrauen, Partnerakrobatik, Bewegungserziehung, Zirkuspädagogik, Gruppendynamik, Sicherheit, Bodenakrobatik, Leistungsfähigkeit.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Unterrichtsentwurf grundsätzlich?
Der Entwurf beschreibt die Planung einer Sportstunde zum Thema „Akrobatik“ für eine dritte Grundschulklasse, in der die Kinder akrobatische Pyramiden erarbeiten und präsentieren.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themen sind der Aufbau von Körperkraft und Körperspannung, die Schulung des Gleichgewichts sowie die Förderung der sozialen Zusammenarbeit und des gegenseitigen Vertrauens durch Partner- und Gruppenübungen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das primäre Ziel ist es, den Schülern einen positiven Zugang zur Akrobatik zu ermöglichen und eine gemeinsame „Zirkusaufführung“ zu realisieren, bei der sie durch Kooperation komplexe Figuren meistern.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um einen praxisorientierten Unterrichtsentwurf, der auf didaktischen Prinzipien der Sportpädagogik und dem Teilrahmenplan Sport für Grundschulen basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten methodischen Planung der Stunde, von der Einstiegsphase über die kognitive Wiederholung von Sicherheitsregeln und Griffarten bis hin zur praktischen Gruppenarbeitsphase.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Akrobatik, Sportunterricht, Körperspannung, Kooperation und Vertrauen charakterisieren.
Warum ist die „kognitive Phase“ zu Beginn der Stunde so wichtig?
Sie dient dazu, Sicherheitsregeln, die richtige Bankstellung und Techniken wie den Aufstieg zu wiederholen, um Verletzungen vorzubeugen und die Schüler für die darauffolgende praktische Erarbeitung sicher auszurüsten.
Welche Rolle spielen die „Arbeitskarten“ in der Erarbeitungsphase?
Die Arbeitskarten dienen als visuelle Anleitung, mit deren Hilfe die Schüler eigenständig verschiedene akrobatische Aufgabenstellungen in Gruppen erfassen und in die Praxis umsetzen können.
- Citation du texte
- Christian Ruppert (Auteur), 2010, Akrobatik: Wir erarbeiten und präsentieren akrobatische Pyramiden im Herbstzirkus , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/177649