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Die taz - Manifestation von Gegenöffentlichkeit?

Título: Die taz - Manifestation von Gegenöffentlichkeit?

Trabajo , 2006 , 27 Páginas

Autor:in: Katrin Bogner (Autor)

Medios / Comunicación: Periodismo, publicidad
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Die tageszeitung versteht sich selbst als linkes Alternativmedium. Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob dieses Selbstverständnis noch gegeben ist, d.h. es wird untersucht, ob die taz eine Manifestation von Gegenöffentlichkeit darstellt, wie sie es selbst proklamiert, oder ob sie einem anderen Öffentlichkeitstypus entspricht.
Dazu werden in einem ersten theoretischen Teil die Begriffe Öffentlichkeit, Gegenöffentlichkeit und Teilöffentlichkeit erklärt. Anschließend werden die Merkmale der jeweiligen Öffentlichkeiten operationalisiert.
Dies ist nötig, um in einem zweiten empirischen Teil der Arbeit eine Inhaltsanalyse durchzuführen. Mit dieser werden die Titelseiten der taz vom 17.Juli 2006 bis zum 1.August 2006 untersucht.
Es wird sich zeigen, dass die taz keiner Gegenöffentlichkeits-Manifestation entspricht.
Im Schlussteil werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und bewertet.
Als Literatur dienen Monographien und Aufsätze, die sich mit dem Thema Öffentlichkeit auseinandersetzen sowie Titelseiten der taz aus dem untersuchten Zeitraum.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Theoretischer Teil

1. Öffentlichkeit

1.1 Spiegelmodell von Öffentlichkeit

1.2 Normatives Modell von Öffentlichkeit

2. Gegenöffentlichkeit

3. Teilöffentlichkeit

4. Operationalisierung

III. Empirischer Teil

1. Die taz

2. Inhaltsanalyse

IV. Schluss

V. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Frage, ob die „tageszeitung“ (taz) ihrem eigenen Anspruch als linkes Alternativmedium gerecht wird und eine tatsächliche Manifestation von Gegenöffentlichkeit darstellt, oder ob sie eher einem konventionellen Öffentlichkeitstypus entspricht. Hierfür wird der theoretische Rahmen von Öffentlichkeit, Gegenöffentlichkeit und Teilöffentlichkeit durch eine Inhaltsanalyse der Titelseiten aus dem Zeitraum vom 17. Juli 2006 bis zum 1. August 2006 empirisch überprüft.

  • Theoretische Fundierung des Begriffs der Öffentlichkeit nach Luhmann und Gerhards
  • Differenzierung zwischen normativer Öffentlichkeit und Gegenöffentlichkeit
  • Analyse der publizistischen Praxis und der Selbstwahrnehmung der taz
  • Empirische Untersuchung des Themenspektrums und der Nachrichtenwerte auf taz-Titelseiten
  • Evaluation des Grads an Gegenöffentlichkeit im Vergleich zum systemtheoretischen Spiegelmodell

Auszug aus dem Buch

1.1 Spiegelmodell von Öffentlichkeit

Das Spiegelmodell von Öffentlichkeit geht auf Niklas Luhmanns systemtheoretischen Ansatz zurück und wurde von Jürgen Gerhards weiterentwickelt. Dementsprechend wird Öffentlichkeit als spezifisches Teilsystem einer funktional differenzierten Gesellschaft betrachtet, welches die drei Merkmale innehat, die die Ausdifferenzierung von Teilsystemen konstituieren.

Als erstes Merkmal übernehmen Teilsysteme eine Funktion für die Gesamtgesellschaft. Die Funktion des Teilsystems Öffentlichkeit ist dabei die Beobachtung zweiter Ordnung. Dies bedeutet, dass durch Öffentlichkeit die Beobachtung der Gesellschaft durch die Gesellschaft selbst ermöglicht wird. Durch Öffentlichkeit gelingt damit die Beobachtung aller Teilsysteme, was letztlich zur Partizipation der Teilsysteme an der Gesamtgesellschaft führt.

Eine nach innen spezifische Struktur bzw. Codes konstituieren das zweite Merkmal von Teilsystemen. Der Code des durch die Massenmedien geprägten Öffentlichkeitssystems ist der der Aufmerksamkeit/Nicht-Aufmerksamkeit. Daraus folgt die Aufgabe der Medien: Aufmerksamkeit produzieren und zentrieren.

Als drittes Merkmal schließlich stellen Teilsysteme ein auf Dauer gestelltes Sinnsystem dar. Die Kontinuität des Teilsystems Öffentlichkeit wird durch Ausdifferenzierung spezifischer Rollen, so genannter Leistungsrollen, sichergestellt. Leistungsträger des Öffentlichkeitssystems sind Berufsgruppen und Betriebe, die in das Mediensystem eingebunden sind.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung formuliert die Forschungsfrage, ob die taz den Anspruch eines Alternativmediums erfüllt, und skizziert die methodische Vorgehensweise sowie den Untersuchungszeitraum.

II. Theoretischer Teil: Dieses Kapitel erläutert die wissenschaftlichen Grundlagen zu Öffentlichkeit, Gegenöffentlichkeit sowie Teilöffentlichkeit und leitet die Operationalisierung der Merkmale für die empirische Analyse her.

III. Empirischer Teil: Hier wird zunächst die Geschichte und Struktur der taz dargestellt, gefolgt von einer Inhaltsanalyse der Titelseiten, um zu prüfen, ob die Zeitung tatsächlich als Gegenöffentlichkeit fungiert.

IV. Schluss: Der Schlussteil wertet die Ergebnisse der Untersuchung aus, verneint die Forschungsfrage hinsichtlich der Manifestation von Gegenöffentlichkeit und resümiert, dass die taz eher dem systemtheoretischen Spiegelmodell entspricht.

V. Literatur: Auflistung der verwendeten Monographien, Aufsätze und Internetquellen.

Schlüsselwörter

Öffentlichkeit, Gegenöffentlichkeit, Teilöffentlichkeit, taz, Medienanalyse, Massenmedien, Journalismus, Nachrichtenwerte, Systemtheorie, Politische Partizipation, Alternativmedium, Inhaltsanalyse, Gesellschaftskritik, Agenda-Setting, Publizistik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob die „tageszeitung“ (taz) ihre proklamierte Rolle als linkes Alternativmedium ausfüllt und als Gegenöffentlichkeit agiert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Konzepte der systemtheoretischen Öffentlichkeit, das normative Modell von Öffentlichkeit sowie die Strategien und Merkmale von Gegenöffentlichkeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage zielt darauf ab, ob das Selbstverständnis der taz als Manifestation von Gegenöffentlichkeit mit der tatsächlichen Berichterstattung in der Praxis übereinstimmt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Inhaltsanalyse der Titelseiten der taz über einen Zeitraum von 14 Tagen, um das Themenspektrum und die verwendeten Nachrichtenwerte zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der Öffentlichkeitsmodelle und einen empirischen Teil, der die tatsächliche journalistische Praxis der taz analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich vor allem durch die Begriffe Öffentlichkeit, Gegenöffentlichkeit, taz, systemtheoretische Medienanalyse und journalistische Praxis charakterisieren.

Welches Ergebnis liefert die Inhaltsanalyse hinsichtlich des Öffentlichkeitstyps der taz?

Die Analyse zeigt, dass die taz weitgehend mit dem systemtheoretischen Spiegelmodell übereinstimmt und somit eher ein reguläres Massenmedium als eine kritische Gegenöffentlichkeit darstellt.

Warum kommt die Autorin zu dem Schluss, dass die taz keine Gegenöffentlichkeit ist?

Die taz zeigt konventionelle organisatorische Strukturen, nutzt klassische Nachrichtenwerte für die Themenauswahl und bietet keine erkennbaren laienhaften oder bürgerzentrierten Kommunikationsräume, die für eine Gegenöffentlichkeit typisch wären.

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Detalles

Título
Die taz - Manifestation von Gegenöffentlichkeit?
Universidad
Ernst Moritz Arndt University of Greifswald
Autor
Katrin Bogner (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
27
No. de catálogo
V177663
ISBN (Ebook)
9783640993598
Idioma
Alemán
Etiqueta
taz Öffentlichkeit Gegenöffentlichkeit Niklas Luhmann
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Katrin Bogner (Autor), 2006, Die taz - Manifestation von Gegenöffentlichkeit?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/177663
Leer eBook
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