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Sport im Nationalsozialismus

Besondere Betrachtung des Fußballs

Titre: Sport im Nationalsozialismus

Mémoire de Maîtrise , 2009 , 86 Pages , Note: 3,0

Autor:in: Magister Artium Dirk Wiese (Auteur)

Histoire de l'Allemagne - National-socialisme, La seconde guerre mondiale
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Diese Ausarbeitung beginnt mit einer Darstellung des organisatorischen Aufbaus des `deutschen Sports´ in Deutschland vor der nationalsozialistischen `Machtergreifung´ 1933. Dabei wird auf die Differenzierung vom Fußball zu anderen Sportarten, hierbei insbesondere auf den Turnsport, eingegangen. Danach folgt eine Darstellung der politischen Konsolidierung der Sportverbände. Das impliziert die politische Ausrichtung der Sportorganisationen.
Darauf erfolgt eine differenzierte Analyse der NS-(Sport-)ideologie. In diesem Kapitel sollen die NS-Sportvorstellungen und die damit verbundenen Ziele herausgearbeitet werden. Die Rolle des Sports in der gesamten NS-Ideologie soll aufgezeigt werden.
Anschließend wird die Umgestaltung des organisatorischen Aufbaus des deutschen Sportsystems behandelt. Das beinhaltet die Fragestellung, wieweit konnte das NS-Regime seine Vorstellungen und seine Ideologie umsetzten? Damit ist die Anpassung des `deutschen Sports´ bzw. deren Vertreterorganisationen an die NS-Ideologie gemeint.
Wurde mit dem NS-Regime kooperiert?
Wenn ja, wie sah diese Kooperation im Detail aus?
Daran schließt sich die Ideologisierung des Sports an. Es wird die Darstellung der Sportverbände bzw. Vereine gegenüber dem NS-Regime herausgearbeitet.
Auch hier stellen sich die Fragen:
Wurde mit dem NS-Regime kooperiert?
Wenn ja, wie sah diese Kooperation im Detail aus?
Hierbei insbesondere im Bezug auf die antisemitischen Aspekte der NS-Ideologie.
Im letzten Kapitel wird ein Fazit gezogen und es erfolgt die Beantwortung der zentralen Frage dieser Ausarbeitung:
Inwieweit ließ sich der Sport vom NS-Regime instrumentalisieren?
Diese Ausarbeitung beschäftigt sich nicht mit der Schuldfrage und behandelt folglich dieses Thema auch nicht. Es soll eine wissenschaftlich objektive Analyse der Verknüpfungen zwischen Politik und Sport während des NS-Regimes erstellt werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der organisatorische Aufbau des Sports vor der nationalsozialistischen Machtergreifung 1933

2.1 Die `völkische Ursprünge des Sports in Deutschland

2.2 Die Entwicklung des Fußballs zum Massenphänomen

2.3 Die politische Konsolidierung

2.4 Der Deutsche Reichsbund für Leibesübungen (DRA)

2.5 Die Sturm-Abteilung (SA) der `Nationalsozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands´ (NSDAP)

3. Die nationalsozialistische (Sport-)ideologie

3.1 Die Ursprünge der nationalsozialistischen (Sport-)ideologie

3.2 Die nationalsozialistische (Sport-)ideologie

3.3 Juden, `Nichtarier´ und politisch Andersdenkende in der nationalsozialistischen (Sport-)ideologie

4. Die nationalsozialistische Umgestaltung des Organisatorischen Aufbaus des Sports

4.1 Die `Gleichschaltung´

4.1.1 Definition

4.1.2 Die `Gleichschaltung´ der Länder

4.1.3 Die `Gleichschaltung´ der Sportverbände

4.1.4 Die `Gleichschaltung´ der (Sport-)presse

4.2 Der Deutsche Reichsbund für Leibesübungen (DRL)

4.3 Das Reichssportamt

4.4 Die Umgestaltung des (Hoch-)schulports

4.4.1 Die Umgestaltung des Schulsports

4.4.2 Die Leibeserziehung im Nationalsozialistischen Lehrerbund (NSLB)

4.4.3 Die Indoktrination des Hochschulsports

5. Die Ideologisierung des Sports

5.1 Die `Arisierung´

5.1.1 Die `Arisierung´ der Gesellschaft

5.1.2 Die `Arisierung´ der Sportverbände und -vereine

5.2 Die Olympiade 1936

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die instrumentelle Nutzung des Sports durch das NS-Regime zwischen 1933 und 1939. Im Fokus steht die Frage, inwieweit sich Sportverbände und Vereine dem NS-Regime anpassten oder kooperierten, um ihre Existenz zu sichern und welche Rolle die Ideologie dabei spielte.

  • Organisatorischer Umbau des deutschen Sportsystems
  • Ideologische Durchdringung der Sportverbände
  • Rolle des Fußballs und des Turnens im NS-Staat
  • Ausschluss jüdischer Sportler und Vereine
  • Instrumentalisierung der Olympiade 1936

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Ursprünge des Sports in Deutschland

Den Beginn des organisierten Sports in Deutschland setzt die Historiografie zumeist in die Zeit der napoleonischen Fremdherrschaft. Das Turnen entstand als Reaktion auf die als erniedrigend und demütigend empfundene französische Besatzung. Der `deutsche Sport´ war dann auch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts vom Turnen geprägt. Es war ein deutsches Nationaleigentum.

Das fast flächendeckende Monopol in Sachen Leibesübungen besaß die 1868 gegründete Organisation Deutsche Turnerschaft (DT). Die DT war der Nachfolgeverband des bereits 1848 auf dem Hanauer Turntag gegründeten Deutschen Turnerbundes. In der DT waren 1900 circa 650 000 Turner in 6 500 Vereinen organisiert. Das Turnen besaß somit eine lange Tradition und dadurch einen hohen gesellschaftlichen Zuspruch. Es galt als `kriegsvorbereitende Maßnahme´ und sollte die deutsche Jugend körperlich sowie weltanschaulich erziehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Sportentwicklung im NS-Staat und Darstellung des aktuellen Forschungsstandes.

2. Der organisatorische Aufbau des Sports vor der nationalsozialistischen Machtergreifung 1933: Historischer Rückblick auf die Ursprünge des Sports, die Entwicklung des Fußballs zum Massenphänomen und die Rolle der SA.

3. Die nationalsozialistische (Sport-)ideologie: Analyse der völkischen Grundlagen und des rassistisch geprägten Menschenbildes innerhalb der NS-Ideologie.

4. Die nationalsozialistische Umgestaltung des organisatorischen Aufbaus: Detaillierte Untersuchung der Gleichschaltung von Verbänden, Presse und Bildungseinrichtungen.

5. Die Ideologisierung des Sports: Betrachtung der Ausgrenzung jüdischer Sportler sowie der propagandistischen Nutzung der Olympiade 1936.

6. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage zur Instrumentalisierung des Sports durch das NS-Regime.

Schlüsselwörter

Nationalsozialismus, Sportgeschichte, Gleichschaltung, DFB, Deutsche Turnerschaft, Sportideologie, Arisierung, Olympiade 1936, Reichssportführer, Hans von Tschammer und Osten, Fußball, SA, Volkskörper, Propaganda, Instrumentalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Rolle des Sports im Nationalsozialismus und wie das NS-Regime den Sport als Instrument zur Durchdringung der Gesellschaft und Verbreitung seiner Ideologie nutzte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind der organisatorische Umbau des Sportsystems, die Gleichschaltung der Verbände, die rassenideologische Ausgrenzung sowie die propagandistische Verwertung von Sportereignissen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, das Verhalten der Sportverbände und Vereine gegenüber dem NS-Regime zu untersuchen und zu klären, inwieweit diese sich freiwillig anpassten oder zur Kooperation gedrängt wurden.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Es handelt sich um eine historische Ausarbeitung, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Untersuchung von Quellen zur Sportgeschichte und Zeitgeschichte basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt den organisatorischen Wandel vor und nach 1933, die ideologische Indoktrination in Schule und Hochschule sowie die systematische Ausgrenzung jüdischer Mitglieder aus Sportvereinen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Gleichschaltung, Arisierung, NS-Ideologie, Sportverbände, Führungsprinzip und Instrumentalisierung.

Welche Rolle spielte der Fußball in der NS-Zeit im Vergleich zum Turnen?

Während das Turnen traditionell stärker völkisch geprägt war, wurde der Fußball zunächst als "unästhetisch" abgelehnt, später jedoch ebenso wie das Turnen als Instrument für die Erziehung zum "Soldaten" und für die Wehrhaftmachung der Bevölkerung umgeformt.

Wie wurde die "Gleichschaltung" bei Sportvereinen praktisch umgesetzt?

Dies geschah oft durch die Einführung des Führerprinzips, den Ausschluss jüdischer Mitglieder mittels Arierparagraphen und die Unterordnung der Vereine unter die Richtlinien des Reichssportführers.

Welchen Zweck hatte die Instrumentalisierung der Olympiade 1936?

Die Olympiade diente vorrangig der internationalen Täuschung über die wahren Ziele des NS-Regimes und der positiven Außendarstellung als "friedliches" Land, um Boykottbewegungen zu stoppen.

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Résumé des informations

Titre
Sport im Nationalsozialismus
Sous-titre
Besondere Betrachtung des Fußballs
Université
University of Osnabrück
Note
3,0
Auteur
Magister Artium Dirk Wiese (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
86
N° de catalogue
V177686
ISBN (ebook)
9783640994342
ISBN (Livre)
9783640995455
Langue
allemand
mots-clé
sport nationalsozialismus besondere betrachtung fußballs
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Magister Artium Dirk Wiese (Auteur), 2009, Sport im Nationalsozialismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/177686
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Extrait de  86  pages
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