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Burnout im helfenden Berufsfeld

Title: Burnout im helfenden Berufsfeld

Seminar Paper , 2011 , 33 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Rebecca Krämer (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

In der vorliegenden Ausarbeitung soll zunächst als Hinführung, zu dem im Zentrum stehenden Terminus Burnout die Herkunft dieses skizziert werden. Anschließend erfolgt eine Definition, wobei in diesem Kontext bereits auf die damit einhergehende Problematik eingegangen werden soll. Zur Komplettierung dieser wissenschaftlichen Arbeit wird vor
der Ätiologie, die Symptomatik dieses Phänomens beleuchtet. Die Konsequenzen werden abschließend in Kapitel neun zusammenfassend diskutiert.
Demzufolge sollen folgende Aspekte beleuchtet werden: Ist Burnout als eine Folge persönlicher Schwierigkeiten einzelner professioneller Helfer („Helfersyndrom“) anzusehen? Sind spezifische institutionelle oder organisatorische Gegebenheiten für das sogenannte „Ausbrennen“ von vormals engagierten und kompetenten Individuen verantwortlich zu machen? Oder ist Burnout als
grundlegendes Symptom der „Risikogesellschaft“ zu verstehen?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Aufbau der Studienarbeit

3. Terminologie

4. Herkunft und Begrifflichkeit

5. Definitionsprobleme

6. Verbale Definitionsversuche

7. Symptomatik von Burnout

8. Ätiologie

8.1. Das Burnoutkonzept nach Freudenberger

8.2. Das Burnoutkonzept nach Maslach

8.3. Das Burnoutkonzept nach Aronson, Pines und Kafry

8.4. Das Burnoutkonzept nach Cherniss

8.5. Helfen in der Risikogesellschaft

8.6. Burnout als Entfremdung

9. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Studienarbeit verfolgt das Ziel, das Phänomen Burnout im Kontext helfender Berufe zu untersuchen, dabei Definitionsprobleme und die Ätiologie zu beleuchten sowie zu analysieren, inwiefern gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Arbeitsstrukturen die Entstehung des Syndroms beeinflussen.

  • Grundlagen der Burnout-Terminologie und historische Herleitung.
  • Kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen Definitionen und Symptomkonzepten.
  • Vergleichende Analyse bedeutender wissenschaftlicher Burnout-Modelle (Freudenberger, Maslach, Aronson et al., Cherniss).
  • Betrachtung von Burnout als Symptom der modernen Risikogesellschaft und als Form der Entfremdung.

Auszug aus dem Buch

8.1. Das Burnoutkonzept nach Freudenberger

Der von Herbert Freudenberger verfasste Artikel „Staff Burn Out“, welcher in der psychologischen Fachzeitschrift „Journal of Social Issues“ im Jahr 1974 publiziert wurde, gilt als Auftakt der Burnout-Forschung. Freudenberger entwickelte seine Hypothesen über das Erscheinungsbild Burnout ausschließlich in einem Untersuchungsfeld, in dem er selbst als ehrenamtlicher Psychoanalytiker agierte. Seine, durch Introspektion und Selbstbeobachtung des eigenen psychischen und physischen Gesundheitszustandes, gewonnenen Erkenntnisse konnte er gleichermaßen bei seinen Patienten beobachten:

„Als mir klar wurde, wie viele Geschichten meiner Patienten ganz ähnlich verliefen, begann ich aufzuhorchen. (…)alle diese unterschiedlichen Leute hatten mit hohen Erwartungen angefangen, mit gezielten Vorstellungen von dem, was sie erreichen wollten und konnten. Sie waren fast ihr ganzes Leben lang enthusiastisch, energiegeladen und optimistisch gewesen. Bis allmählich das einsetzte, was ich Abstumpfung und Abgestorbensein nannte. Aus ihrer Energie war Leere und Langeweile, aus Enthusiasmus Ärger, aus Optimismus war Verzweiflung geworden (…) Nach und nach sprach ich diesen Menschen gegenüber von Burnout, dem Ausbrennen. Und immer zeigte sich die gleiche Reaktion: Sofortige Identifikation. „Weiß Gott, genau so fühle ich mich. Ausgebrannt“.“

Freudenberger betrachtet vor allem die Diskrepanz von Erwartung und Realität als auslösendes Moment von Burnout. Demzufolge wird dieses Erscheinungsbild hervorgerufen, „wenn sich der Betroffene auf einen Fall, eine Lebensweise oder eine Beziehung einlässt, die den erwarteten Lohn nicht bringt.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Phänomen Burnout, seine Verbreitung in helfenden Berufen und die Relevanz der Untersuchung für Organisationen und Betroffene.

2. Aufbau der Studienarbeit: Skizzierung des methodischen Vorgehens und des inhaltlichen Aufbaus der Arbeit.

3. Terminologie: Erläuterung der verwendeten Sprachform und der Definition des Begriffs Klient.

4. Herkunft und Begrifflichkeit: Herleitung des Begriffs aus dem technischen Sprachgebrauch und dessen Etablierung in der Psychologie.

5. Definitionsprobleme: Diskussion über das Fehlen einer eindeutigen und allgemeinverbindlichen Begriffsbestimmung sowie der Abgrenzung zu anderen Krankheitsbildern.

6. Verbale Definitionsversuche: Gegenüberstellung verschiedener Definitionsansätze, insbesondere durch Kahn und Maslach.

7. Symptomatik von Burnout: Darstellung der Symptomvielfalt und Einordnung in eine geordnete Übersicht nach Burisch.

8. Ätiologie: Detaillierte Vorstellung und kritische Würdigung der Burnout-Konzepte von Freudenberger, Maslach, Aronson, Pines, Kafry und Cherniss sowie Einordnung in den gesellschaftlichen Kontext.

9. Resümee: Zusammenfassende Diskussion der Notwendigkeit präventiver Maßnahmen und der Verlagerung von rein individuumzentrierten Strategien hin zu organisationsspezifischen Interventionen.

Schlüsselwörter

Burnout, Erschöpfung, Helfende Berufe, Arbeitsbelastung, Risikogesellschaft, Entfremdung, Maslach Burnout Inventory, Stress, Coping, Prävention, Arbeitsumgebung, Psychosoziale Arbeit, Berufsmotivation, Symptomatik, Definitionsprobleme.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Burnout-Syndrom, insbesondere in sozialen und helfenden Berufen, und beleuchtet dessen Entstehung sowie die notwendigen Präventionsansätze.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Begriffsdefinition, die klinische Symptomatik, verschiedene wissenschaftliche Ätiologie-Modelle sowie die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der heutigen Risikogesellschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die Klärung des heterogenen Forschungsfeldes von Burnout und die Aufzeigung von Lösungsansätzen für Organisationen, um professionelle Helfer besser zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Studienarbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Gegenüberstellung etablierter psychologischer Burnout-Modelle basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert ausführlich die Konzepte von Freudenberger, Maslach, Aronson et al. und Cherniss und setzt diese in Bezug zur modernen Risikogesellschaft sowie zum Thema Entfremdung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Burnout, Helfende Berufe, Arbeitsbelastung, Prävention und das transaktionale Stressmodell.

Wie unterscheidet sich Burnout von einfachem Stress?

Burnout wird als schleichender, chronischer Prozess der emotionalen Auflösung und Erschöpfung beschrieben, der über eine punktuelle Stressreaktion hinausgeht.

Welche Rolle spielt die Organisation für die Entstehung von Burnout?

Die Arbeit betont, dass nicht nur das Individuum verantwortlich ist, sondern vor allem organisatorische Faktoren wie Arbeitsbedingungen und Machtstrukturen das Risiko des Ausbrennens maßgeblich beeinflussen.

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Details

Title
Burnout im helfenden Berufsfeld
College
University of Cooperative Education Villingen-Schwenningen
Course
Inklusions- und Exklusionsprozesse
Grade
1,7
Author
Rebecca Krämer (Author)
Publication Year
2011
Pages
33
Catalog Number
V177760
ISBN (eBook)
9783640996094
ISBN (Book)
9783640996124
Language
German
Tags
burnout berufsfeld
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Rebecca Krämer (Author), 2011, Burnout im helfenden Berufsfeld, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/177760
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