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Relevanz und Nutzung internetfähiger Medien im Primar- und Elementarbereich

Titre: Relevanz und Nutzung internetfähiger Medien im Primar- und Elementarbereich

Thèse de Bachelor , 2018 , 45 Pages , Note: n.a.

Autor:in: Anonym (Auteur)

Didactique - Histoire et Géographie Régionale
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Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung und dem Einsatz des Internets im Grundschulbereich und betrachtet dabei sowohl die Perspektive der Kinder als auch die Anforderungen an pädagogische Fachkräfte.
Nach einer Begriffsklärung und einem Überblick über die Entwicklung und grundlegenden Dienste des Internets werden ausgewählte Studien zu Internetausstattung, Interesse und Nutzung durch Kinder verschiedener Altersgruppen ausgewertet. Anschließend werden die daraus resultierenden Kompetenzanforderungen an Kinder und pädagogische Fachkräfte betrachtet.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den konkreten Einsatzmöglichkeiten des Internets in der Grundschule. Dabei werden praktische Grundsätze, didaktische Einsatzfelder sowie geeignete Anlaufstellen für Lehrkräfte und Eltern vorgestellt. Die Arbeit bietet damit einen umfassenden Überblick über Chancen, Herausforderungen und Möglichkeiten einer pädagogisch begleiteten Internetnutzung in der Grundschule.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Begriffsklärung „Medien“

2 Entwicklung der Forschungsfrage

3 Was ist das Internet?

3.1 Geschichtlicher Hintergrund

3.2 Dienste des Internets

3.3 Das Für und Wider des Internets

4 Ergebnisse ausgewählter Studien

4.1 Internetausstattung

4.1.1 Deutsche Bildungseinrichtungen

4.1.2 Deutsche Privathaushalte

4.2 Das Interesse von Kindern am Internet

4.2.1 Das Interesse der Sechs- bis Dreizehnjährigen

4.2.2 Das Interesse der Zwei- bis Fünfjährigen

4.3 Internetnutzung

4.3.1 Die Nutzung der Sechs- bis Dreizehnjährigen

4.3.2 Die Nutzung der Zwei- bis Fünfjährigen

4.3.3 Nutzung von Sicherheitsmaßnahmen

5 Kompetenzanforderungen

5.1 Anforderungen an pädagogische Fachkräfte

5.2 Anforderungen an die Kinder

6 Einsatzmöglichkeiten des Internets in der Grundschule

6.1 Grundsätze zum praktischen Einsatz

6.2 Didaktische Einsatzfelder

6.3 Das Internetseepferdchen

6.4 Anlaufstellen für Lehrkräfte und Eltern

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Relevanz und Nutzung internetfähiger Medien im Primar- und Elementarbereich, mit dem übergeordneten Ziel, die Bedeutung des Internets für die kindliche Entwicklung und die schulische sowie elementarpädagogische Praxis zu bewerten und konkrete Handlungsbedarfe abzuleiten.

  • Begriffliche und theoretische Einordnung neuer Medien und des Internets sowie dessen Geschichte und Dienste
  • Analyse empirischer Ergebnisse aus aktuellen Studien zur Internetausstattung, dem kindlichen Interesse und dem konkreten Nutzungsverhalten
  • Bewertung von Chancen und Risiken des Internets in Bezug auf Bildungsprozesse und kindliche Sozialisation
  • Erarbeitung konkreter Kompetenzanforderungen an pädagogische Fachkräfte und Kinder im Umgang mit digitalen Medien
  • Darstellung didaktischer Einsatzmöglichkeiten, praktischer Grundsätze und Sicherheitsmaßnahmen für die Grundschule

Auszug aus dem Buch

3 Was ist das Internet?

Das Internet ist eine Verbindung aus dezentral organisierten und weltweit zusammengeschlossenen Computer-Netzwerken und kann definiert werden als „die Summe aller über die weltweite Computervernetzung verfügbaren Dienste bzw. Nutzungsmöglichkeiten“ (Wöckel 2002, S. 19). Das Internet kann als ein öffentliches, für theoretisch jeden zugängliches Medium verstanden werden, welches weder von einer Institution geleitet wird, noch eine Eigentümerin/einen Eigentümer hat (vgl. Grigoleit 1999, S. 24ff.).

Grundlegende Ideen zu dem Aspekt der Vernetzung wurden bereits in den 40er-Jahren am Massachusetts Institute of Technology (MIT) entwickelt. Allerdings wird meistens der „Sputnik Schock“ als Auslöser für die Computernetzwerkkonzipierung angesehen (vgl. Eibl/Podehl 2005, S.171). Gegen Ende der 1960er Jahre war das US-Verteidigungsministerium auf der Suche nach der Möglichkeit eines Computernetzes ohne Zentralrechner, um den Informationsfluss zwischen den militärischen Kommandostrukturen im Falle eines Krieges sicherzustellen. Ferner sollten sich die Daten fortan einen eigenständigen Weg durch das Netz suchen, um an den Empfänger gesendet zu werden, anstatt über einen im Voraus festgelegten Weg.

Das Ministerium beauftragte die ihm unterstellte Advanced Research Projects Agency (APRA), ein derartiges Netzwerk zu entwickeln, was ihr im Jahr 1969 gelang. Zu Beginn war die Nutzung auf den militärischen Bereich beschränkt. Nach dem Krieg profitierten dann auch Forschungseinrichtungen und Universitäten vom sogenannten Advanced Research Projects Agency Network (APRANET) (vgl. Wöckel 2002, S. 11ff.).

1983 rückte die militärische Anwendung in den Hintergrund, sodass das APRANET bis zur Auflösung dessen im Jahr 1989 nur noch zu wissenschaftlichen Zwecken verwendet wurde. Zukünftig sollte das in den 80er Jahren entwickelte National Science Foundation Network (NSF-Net) der Wissenschaft und Forschung dienen. Bei der NSF handelt es sich um eine Behörde der US-Regierung. Da das NSF-Net aufgrund der Nutzungskosten und der Entfernung zu den NSF-Zentren nur sehr wenig genutzt wurde, reagierte die NSF mit einem Ausbau regionaler Netzwerke, wodurch auch die Hochschulen untereinander vernetzt wurden. Im Laufe der Zeit diente das NSF-Net den Hochschulmitgliedern immer mehr zu Kommunikationszwecken und zunehmend wählten sich Außenstehende in das Netz ein.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in den gesellschaftlichen Wandel zur Wissensgesellschaft ein, begründet die Relevanz von Medienbildung im Sachunterricht und stellt die zentrale Forschungsfrage sowie den Aufbau der Arbeit vor.

1 Begriffsklärung „Medien“: Es wird eine begriffliche Differenzierung zwischen klassischen und neuen Medien vorgenommen, wobei letztere als digitale, hypermediale Quartärmedien definiert werden.

2 Entwicklung der Forschungsfrage: Aus persönlichen Praxiserfahrungen und Beobachtungen im Elementar- und Primarbereich wird die Motivation hergeleitet, die konkrete Forschungsfrage zur Bedeutung des Internets zu formulieren.

3 Was ist das Internet?: Dieses Kapitel beleuchtet den geschichtlichen Hintergrund, die zentralen Dienste des Internets sowie die kontroverse gesellschaftliche Diskussion über Vor- und Nachteile.

4 Ergebnisse ausgewählter Studien: Anhand empirischer Daten aus Studien wie KIM und miniKIM werden die technische Ausstattung von Bildungseinrichtungen und Privathaushalten sowie das Interesse und Nutzungsverhalten von Kindern analysiert.

5 Kompetenzanforderungen: Es werden die Anforderungen an pädagogische Fachkräfte sowie die notwendigen Medien- und Nutzerkompetenzen für Kinder im Elementar- und Primarbereich aufgezeigt.

6 Einsatzmöglichkeiten des Internets in der Grundschule: Das Kapitel liefert praktische Grundsätze, didaktische Einsatzfelder, Maßnahmen zum Jugendschutz sowie konkrete Anlaufstellen für den unterrichtlichen Einsatz.

Fazit: Das Fazit fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen, differenziert den Handlungsbedarf zwischen Elementar- und Primarbereich und betont die Notwendigkeit einer kompetenzorientierten Integration des Internets in die Grundschule.

Schlüsselwörter

Internet, Medienbildung, Grundschule, Elementarbereich, Medienkompetenz, Internetnutzung, Digitalisierung, Sachunterricht, KIM-Studie, Internetseepferdchen, Jugendschutz, Pädagogische Fachkräfte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Wesentlichen?

Die Arbeit befasst sich mit der Relevanz und Nutzung internetfähiger Medien im Primar- und Elementarbereich und untersucht, welche Bedeutung dem Internet für die kindliche Entwicklung und den Bildungsalltag zukommt.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Publikation behandelt?

Zu den Schwerpunkten gehören die begriffliche Definition digitaler Medien, die technische Ausstattung von Schulen und Haushalten, empirische Ergebnisse zum Nutzungsverhalten von Kindern sowie pädagogische Kompetenzanforderungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Untersuchung?

Die Arbeit geht der zentralen Frage nach, welche Bedeutung dem Internet und der Vermittlung von Internetkompetenzen im Primar- und Elementarbereich zugesprochen werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden und Quellen wurden verwendet?

Es wurde eine fundierte Literaturarbeit durchgeführt, die auf fachspezifischer Fachliteratur, bildungspolitischen Rahmenplänen sowie großen repräsentativen empirischen Studien wie der KIM- und miniKIM-Studie basiert.

Welche Aspekte stehen im umfangreichen Hauptteil der Arbeit im Vordergrund?

Der Hauptteil widmet sich der Definition des Internets, der Auswertung von Ausstattungs- und Nutzungsstudien, den Herausforderungen für Lehrkräfte und Erzieher sowie konkreten didaktischen Konzepten für den Unterricht.

Welche wesentlichen Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Zentrale Begriffe sind Internet, Medienbildung, Grundschule, Elementarbereich, Medienkompetenz, Digitalisierung, Sachunterricht und Jugendschutz.

Warum wird im Rahmen der Arbeit besonders der Sachunterricht hervorgehoben?

Der Sachunterricht gilt als das prädestinierte Fach in der Grundschule, um komplexe Sachverhalte und Medienkompetenzen handlungsorientiert und multimedial zu vermitteln.

Welche Rolle spielen Sicherheitsmaßnahmen und Filterprogramme beim Internetgebrauch von Kindern?

Obwohl vollständiger Jugendschutz im offenen Internet nicht möglich ist, bieten Filterprogramme und Schutzmaßnahmen in Kombination mit elterlicher und schulischer Begleitung einen wichtigen Schutz vor ungeeigneten Inhalten.

Welche konkreten Instrumente werden für den praktischen Medieneinstieg in der Grundschule empfohlen?

Empfohlen werden unter anderem der Einsatz von kindgerechten Suchportalen wie der „Blinden Kuh“ sowie der Erwerb eines „Internetseepferdchens“ als Portfolio-Nachweis für grundlegende Internetkompetenzen.

Welches Fazit zieht die Autorin hinsichtlich des Handlungsbedarfs in Kitas versus Grundschulen?

Während im Elementarbereich (Kitas) ein akuter Handlungsbedarf aufgrund von Vorurteilen und Überforderung als gering eingestuft wird, ist die Integration des Internets und die Vermittlung von Basiskompetenzen im Alltag deutscher Grundschulen unabdingbar.

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Résumé des informations

Titre
Relevanz und Nutzung internetfähiger Medien im Primar- und Elementarbereich
Université
University of Bremen
Note
n.a.
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
45
N° de catalogue
V1778726
ISBN (PDF)
9783389208687
ISBN (Livre)
9783389208694
Langue
allemand
mots-clé
Internet Medien Studienlage Kompetenzanforderungen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2018, Relevanz und Nutzung internetfähiger Medien im Primar- und Elementarbereich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1778726
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Extrait de  45  pages
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