Diese Arbeit behandelt den Arbeitnehmerdatenschutz hinsichtlich jüngster Überwachungsaffären. Sie gibt einen Einblick auf die Funktion eines Arbeitnehmerdatenschutzgesetzes und zeigt Perspektiven auf.
Inhaltsverzeichnis
- Die Überwachungsaffären der Lidl Stiftung & co. KG, der Deutsche Telekom und der Deutsche Bahn AG
- Arbeitnehmerdatenschutz im Fokus gewerkschaftlicher Perspektiven
- Welche Folgen haben moderne Informations- und Telekommunikationstechniken für Arbeitnehmer?
- Forderungen und Chancen eines Arbeitnehmer-datenschutzgesetzes
- Fragenkatalog zum Arbeitnehmerdatenschutz und Perspektiven eines Arbeitnehmerdatenschutzgesetzes (Fazit)
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit dem Thema Arbeitnehmerdatenschutz im Kontext von Überwachungsaffären bei der Lidl Stiftung & co. KG, der Deutschen Telekom und der Deutschen Bahn AG. Sie analysiert die gewerkschaftlichen Perspektiven auf diese Affären und untersucht die Chancen und Möglichkeiten eines Arbeitnehmerdatenschutzgesetzes.
- Die Folgen moderner Informations- und Telekommunikationstechniken für Arbeitnehmer
- Die Forderungen und Chancen eines Arbeitnehmerdatenschutzgesetzes
- Die Perspektiven der Gewerkschaften zum Arbeitnehmerdatenschutzgesetz
- Die Herausforderungen bei der Umsetzung eines Arbeitnehmerdatenschutzgesetzes
- Die Bedeutung des Persönlichkeitsrechts und der informationellen Selbstbestimmung im Arbeitsverhältnis
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel beleuchtet die drei Überwachungsaffären der Lidl Stiftung & co. KG, der Deutschen Telekom und der Deutschen Bahn AG. Es beschreibt die konkreten Vorfälle, die Ermittlungen und die Auswirkungen dieser Praktiken auf die Arbeitnehmer.
Das zweite Kapitel analysiert die gewerkschaftlichen Positionen zum Arbeitnehmerdatenschutz. Es beleuchtet die Bedeutung des Persönlichkeitsrechts und der informationellen Selbstbestimmung im Arbeitsverhältnis und diskutiert die Herausforderungen und Chancen, die sich aus der Nutzung moderner Informations- und Telekommunikationstechniken ergeben.
Das dritte Kapitel beleuchtet die Perspektiven eines Arbeitnehmerdatenschutzgesetzes. Es analysiert die Forderungen der Gewerkschaften und die Herausforderungen bei der Umsetzung eines solchen Gesetzes.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen den Arbeitnehmerdatenschutz, Überwachung, Datenschutzgesetz, Gewerkschaften, Persönlichkeitsrecht, informationelle Selbstbestimmung, Informations- und Telekommunikationstechniken, Betriebsrat, Mitbestimmung, Datenschutzbeauftragter, Überwachungsaffären, Lidl, Deutsche Telekom, Deutsche Bahn, EU-Datenschutzrichtlinie, Koalitionsvertrag, Verbandsklagerecht, Beweisverwertungsverbot.
Häufig gestellte Fragen
Welche Überwachungsaffären werden in der Arbeit thematisiert?
Die Arbeit behandelt konkret die Überwachungsaffären bei der Lidl Stiftung & Co. KG, der Deutschen Telekom und der Deutschen Bahn AG sowie deren Auswirkungen auf die Arbeitnehmer.
Was ist das Ziel eines Arbeitnehmerdatenschutzgesetzes?
Ein solches Gesetz soll den Schutz des Persönlichkeitsrechts und die informationelle Selbstbestimmung von Beschäftigten im Arbeitsverhältnis stärken und klare Regeln für die Datenverarbeitung schaffen.
Welche Rolle spielen moderne Informations- und Telekommunikationstechniken?
Die Arbeit analysiert die Folgen dieser Techniken für Arbeitnehmer, insbesondere im Hinblick auf die gestiegenen Überwachungsmöglichkeiten am Arbeitsplatz.
Welche Perspektiven nehmen Gewerkschaften ein?
Gewerkschaften fordern ein eigenständiges Arbeitnehmerdatenschutzgesetz, um die Rechte der Beschäftigten gegenüber moderner Überwachungstechnologie besser zu schützen.
Was bedeutet informationelle Selbstbestimmung im Arbeitsverhältnis?
Es ist das Recht des Einzelnen, grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung seiner persönlichen Daten zu bestimmen, was auch gegenüber dem Arbeitgeber gilt.
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- Tobias Neumann (Autor), 2009, Arbeitnehmerdatenschutz, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/178038