“Never in the course of human events have we lived in a time where tools to communicate … have been handed to us in such volumes, and for free.” (Klososky dedication) By this Klososky made a statement about the current situation of our instruments of communication. But not only have the numbers of instruments impact on our communicative behavior. Also the style, the background and the way of use of such instruments changes and influences our communication. With the rise of the term Web 2.0 Tim O`Reilly and John Batelle coined the new way how the Internet is used and how it appears to its users. At the beginning the Internet was a collaborative tool for scientists to work together. It should be a simpler medium to exchange ideas and knowledge. So it appears to the broader audience as the so called Web 1.0. With this first step of the Internet humanity was confronted with such exciting new communication features as the e‐mail, the chat or even the forum. This new ways of communication breached borders. They were able to ignore time and location of the communicators and connect people of different cultures from different countries. It stimulated the matter of communication in a way humanity never had seen before. Communication was seen as borderless.
Inhaltsverzeichnis
1. Preface
2. Web 2.0, Social Media and Social Networks
2.1 Web 2.0
2.2 Social Media
2.2.1 Blogs
2.2.2 Microblogs
2.2.3 Wikis
2.2.4 Instant Messaging
2.2.4.1 Facebook
2.2.4.2 Google Plus
2.3 Participants within the networks
2.3.1 Purpose of conversations
2.3.2 Classification of conversation according to Searls illocutionary speech acts
3. Politeness
3.1 Geoffrey Leech and politeness
3.2 Goffman, Brown and Levinson and politeness
3.3 Combination of the two approaches
4. Politeness patterns within conversations in Social Media networks
4.1 Type of conversation
4.2 Positive Politeness pattern of conversation starter
4.3 Positive politeness pattern of other participants
4.3.1 Indicators of friendliness
4.3.2 Indicators of approval
5. Research work
5.1 Text samples
5.2 Frequency measurement
5.3 Results of text sample examination
6. Conclusion
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die Anwendung von Höflichkeitsstrategien in virtuellen Interaktionen innerhalb von Social-Media-Netzwerken. Dabei liegt der Fokus auf der Hypothese, dass Teilnehmer in solchen Netzwerken primär positive Höflichkeitsstrategien nutzen, um soziale Reibung zu reduzieren und gegenseitige Anerkennung zu fördern.
- Grundlagen des Web 2.0 und Definition von Social Media
- Theoretische Ansätze der Höflichkeit nach Leech, Goffman, Brown und Levinson
- Klassifizierung von Konversationen mittels Searls Sprechakttheorie
- Analyse von Höflichkeitsmustern in sozialen Netzwerken am Beispiel von Google Plus
- Empirische Untersuchung der Häufigkeit von Freundlichkeit und Zustimmung
Auszug aus dem Buch
3.2 Goffman, Brown and Levinson and politeness
All three authors used the face as an entity of a communicating human being within the social situation of the conversation. The face has two different aspects.
‘Positive face’, the desire for appreciation and approval by others
‘negative face’, the desire not to be imposed on by others (cf. Swann 189)
Every participant of a conversation is in the need to balance the use of the face and face threatening acts. There are situations where one has to choose to use positive politeness strategies and there are situations where one wants to use negative politeness strategies. Each strategy needs special pondering for the use of a certain face threatening act. There are many factors that influence the choice of the strategy. Swann gives within her work a reasonable classification of such factors. These factors are varying from social situation to relationship and culture. (cf. Swann 189)
Zusammenfassung der Kapitel
1. Preface: Einleitung in die Bedeutung von Kommunikation im Web 2.0 und die Relevanz des Höflichkeitsprinzips für den Erfolg von zwischenmenschlichen Interaktionen.
2. Web 2.0, Social Media and Social Networks: Erläuterung der technologischen Grundlagen von Social Media und eine Einordnung der verschiedenen Kommunikationsplattformen und ihrer Teilnehmer.
3. Politeness: Theoretische Auseinandersetzung mit dem Höflichkeitsbegriff, insbesondere durch die Ansätze von Leech sowie Goffman, Brown und Levinson.
4. Politeness patterns within conversations in Social Media networks: Definition von spezifischen Höflichkeitsmustern und Indikatoren für Freundlichkeit und Zustimmung im Kontext digitaler Konversationen.
5. Research work: Beschreibung der methodischen Vorgehensweise bei der Auswahl von 30 Textproben aus Google Plus sowie die Messung der Häufigkeit von Höflichkeitsstrategien.
6. Conclusion: Zusammenfassung der Ergebnisse, welche die Hypothese stützen, dass in Social Media eine klare Tendenz zur Verwendung positiver Höflichkeitsstrategien besteht.
Schlüsselwörter
Social Media, Höflichkeit, positive Höflichkeit, Web 2.0, Sprechakttheorie, Searle, Leech, Goffman, soziale Netzwerke, Online-Kommunikation, Face-Work, virtuelle Interaktion, positive Gesichtswahrung, digitale Kommunikation, Höflichkeitsstrategien.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht, ob und wie Nutzer in Social-Media-Netzwerken positive Höflichkeitsstrategien einsetzen, um ihre Kommunikation erfolgreich zu gestalten.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Social Media, die linguistische Theorie der Höflichkeit sowie die praktische Anwendung dieser Konzepte auf Online-Gespräche.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die Prüfung der Hypothese, dass Konversationsteilnehmer in sozialen Netzwerken überwiegend positive Höflichkeitsstrategien nutzen, um das „positive Gesicht“ der Interaktionspartner zu stärken.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Es werden linguistische Theorien zur Höflichkeit und Sprechakttheorie kombiniert mit einer empirischen Analyse von 30 Textproben aus dem sozialen Netzwerk Google Plus.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil erörtert die Definitionen von Web 2.0 und Social Media, die Höflichkeitstheorien von Leech und Goffman sowie die Ableitung von Mustern für Freundlichkeit und Zustimmung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie "Positive Politeness", "Social Media", "Searle", "Face-Work" und "Computer-Mediated Communication" charakterisieren.
Warum wurde Google Plus als Quelle für die Textproben gewählt?
Google Plus wurde aufgrund seiner leichten Zugänglichkeit und der Möglichkeit zur Beobachtung öffentlicher Konversationen für die Datenerhebung ausgewählt.
Welche Rolle spielt die Sprechakttheorie von Searle in dieser Analyse?
Die Theorie dient dazu, die Konversationstypen einzugrenzen, um eine präzisere Untersuchung der Höflichkeitsstrategien innerhalb der Kategorie der Repräsentativa zu ermöglichen.
Welches Hauptergebnis liefert die Untersuchung der 30 Textproben?
Die Untersuchung zeigt, dass in 44 Prozent der untersuchten Fälle positive Höflichkeitsstrategien zur Stärkung des positiven Gesichts der Konversationspartner eingesetzt werden.
- Citar trabajo
- Sebastian Thielke (Autor), 2011, Social Media and Politeness, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/178048