Im Rahmen meiner Weiterbildung zum NLP Master ist es erforderlich eine Abschlussarbeit zu erstellen. Die Vorgaben hierfür sind relativ offen. Mit der Auseinandersetzung dieser Thematik wurde mir bewusst, dass nicht einzelne Formate mein Wirken im privaten und beruflichen Kontext verändert haben, sondern das Anwenden der Grundlagen, die schon zu Beginn des NLP Practitioners vermittelt und im Rahmen der Masterausbildung vertieft und modelliert wurden. Das Gelernte im Rahmen dieser Weiterbildung hat sich zunehmend in meine Haltung integriert, welches unmittelbare Auswirkung auf mein Umfeld hat. Sogar meine mittlerweile 73 jährige Mutter hat gelernt, einige Aspekte um zu setzen.
Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, diese Basiselemente in meiner Ausarbeitung zusammenfassend zu beschreiben. Um darzulegen, dass damit auch ein Transfer möglich ist, folgen im Kapitel 9 einige Anwendungsbeispiele.
NLP lebt meines Erachtens nicht durch einmaliges Erlernen sondern mit der kontinuierlichen Auseinandersetzung zu dieser Thematik. Mithilfe der gelernten Basiselemente ist es relativ einfach die entsprechenden Formate ein zu setzen.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Neurolinguistisches Programmieren
1 Definition
2 Geschichtliches
3 Die Lerntypen und Ankern
4 Die NLP Vorannahmen/ Grundsätze
5 Zielbestimmung und Ziele im NLP
5.1 Motivation
5.2 Rapport
6 Die NLP Basisfilter
7 Die einheitliche Feldtheorie von Dilts
7.1 Wörter und ihre Bedeutung
7.2 Das Meta Modell
8 Das Milton Modell
9 Beispiele
Zusammenfassung
Zielsetzung und Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die theoretischen und praktischen Grundlagen des Neurolinguistischen Programmierens (NLP) aus Mastersicht zu beleuchten, deren Wirkungsweisen im Alltag zu analysieren und anhand von Beispielen einen konkreten Praxistransfer aufzuzeigen.
- Grundlegende Begriffsbestimmungen und historische Entstehung des NLP durch Bandler und Grinder
- Zentrale Vorannahmen, Lerntypen, Ankertechniken und Motivationsstrukturen
- NLP-Basisfilter, Sprache und das Meta- sowie Milton-Modell
- Die einheitliche Feldtheorie von Robert Dilts und neurologische Ebenen
- Praktische Anwendungsbeispiele und systemische Einordnungen
Auszug aus dem Buch
Die NLP Vorannahmen/ Grundsätze
Ein zentrales Element der NLP sind die NLP- Vorannahmen, welche von Bandler und Grinder als Verhaltensgrundmuster beim 'Modellieren' erfolgreicher Persönlichkeiten genannt wurden. Die zehn wichtigsten „Grundsätze“ sind:
1.- Menschen orientieren sich in der Welt nach ihrer individuellen Landkarte von der Welt. Die Landkarte ist nicht das Gebiet. Die Landkarte wird im Laufe das Leben immer umfangreicher und ändert sich. Um uns optimal auf unserem Lebensweg fort zu bewegen und orientieren zu können, ist es wichtig die mentale Karte von der Welt auf dem neuesten Stand zu halten. Jeder hat eine andere Landkarte.
2. Die beste Karte ist diejenige die die meisten Wege zeigt. Eine Karte die nur einen Weg zeigt, ist sehr problematisch, hier besteht keine Wahlmöglichkeit und keine Flexibilität. Flexibilität ist jedoch der Schlüssel zum Erfolg. Um unsere Erfolgschancen und Wahlmöglichkeiten zu verbessern, müssen unsere mentalen Karten auf den neuesten Stand gebracht werden. Dies gelingt, indem wir immer wieder neue Wege erkunden und beschwerlich gewordene Wege als solche markieren. Menschen treffen innerhalb ihres Modells von der Welt grundsätzlich die beste ihnen mögliche Wahl.
3.- Jedes Verhalten ist durch eine positive Absicht motiviert. Im NLP wird aus diesem Grund zuerst die positive Absicht eines Problems herausgefunden (bsp. Warum raucht jemand: Entspannung...).
Das Akzeptieren einer subjektiv positiven Absicht ignoriert nicht die möglichen Auswirkungen einer Handlung. Sie dient im beratenden Kontext dazu, ein negatives Selbstbild umzudeuten.
Zusammenfassung der Kapitel
Vorwort: Der Autor erläutert die persönliche Motivation hinter der Weiterbildung zum NLP-Master und die Integration der erlernten Formate in den privaten sowie beruflichen Alltag.
Neurolinguistisches Programmieren: Es wird definiert, dass NLP auf Modellen statt Theorien basiert, wobei die Sprache und neurologische Prozesse (VAKOG) im Vordergrund stehen.
Geschichtliches: Die Entstehung des NLP wird durch Richard Bandler und John Grinder beleuchtet, die erfolgreiche Methoden bekannter Therapeuten analysierten.
Die Lerntypen und Ankern: Dieses Kapitel widmet sich der Prägung durch Sinne, klassischen Konditionierungsprozessen (Ankern) sowie Öko-Checks.
Die NLP Vorannahmen/ Grundsätze: Zehn grundlegende Leitsätze des NLP werden detailliert vorgestellt und praxisnah erläutert.
Zielbestimmung und Ziele im NLP: Es werden Kriterien für wohlgeformte Ziele sowie Fragen zur Zielbestimmung und Motivation erarbeitet.
Die NLP Basisfilter: Der Fokus liegt auf Kommunikationsrahmen, sprachlichen Filtern und dem Umgang mit Problemen versus Zielen.
Die einheitliche Feldtheorie von Dilts: Robert Dilts' Modell zur Einordnung von NLP-Techniken und den sechs neurologischen Ebenen wird erklärt.
Das Milton Modell: Im Gegensatz zum Meta-Modell wird hier die vage Sprache genutzt, um Trancezustände zu induzieren und unbewusste Ressourcen zu aktivieren.
Beispiele: Konkrete Fallbeispiele und Werkzeuge wie der interne und externe Referenzbezug veranschaulichen die praktische Anwendung.
Schlüsselwörter
Neurolinguistisches Programmieren, NLP, VAKOG, Ankern, NLP-Vorannahmen, Meta-Modell, Milton-Modell, Feldtheorie von Dilts, Rapport, Pacing, Leading, Motivation, Submodalitäten, Referenzbezug, Kommunikation
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich umfassend mit den Grundlagen, Techniken und Wirkungsweisen des Neurolinguistischen Programmierens (NLP) aus der Perspektive eines NLP-Masters.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Zu den Kernbereichen gehören die Definition und Geschichte des NLP, Lerntypen, Vorannahmen, Zielbestimmung, Basisfilter, sprachliche Modelle sowie die Feldtheorie von Robert Dilts.
Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?
Das primäre Ziel ist es, die theoretischen Basislemente des NLP verständlich darzulegen und deren erfolgreiche Anwendung sowie den Praxistransfer in den privaten und beruflichen Alltag zu beschreiben.
Welche wissenschaftlichen Methoden und Ansätze werden verwendet?
Es werden strukturierte Analysen von Kommunikationsmustern, Verhaltensweisen und subjektiven Erfahrungen sowie Modelle bekannter Therapeuten (wie Perls, Satir, Erickson) herangezogen.
Welche Inhalte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil behandelt die Sinneskanäle (VAKOG), Ankertechniken, die zehn Grundsätze, Zieldefinitionen, Pacing und Leading, Sprachfilter sowie das Meta- und Milton-Modell.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation am besten?
Zentrale Keywords sind Neurolinguistisches Programmieren, NLP, VAKOG, Ankern, Vorannahmen, Meta-Modell, Milton-Modell, Feldtheorie und Referenzbezug.
Wie unterscheidet sich das Meta-Modell vom Milton-Modell im NLP?
Während das Meta-Modell (uptime) nach außen gerichtet ist und Sprache durch präzise Fragen klärt, ist das Milton-Modell (downtime) nach innen gerichtet und nutzt vage Sprache zur Tranceinduktion.
Welche Bedeutung haben die neurologischen Ebenen nach Robert Dilts?
Sie strukturieren menschliche Erfahrungen und Veränderungsprozesse von der Umwelt über das Verhalten, die Fähigkeiten, Glaubenssätze und Identität bis hin zur Spiritualität.
Wie definiert das NLP den Begriff des Ankerns?
Ein Anker ist ein Auslösemechanismus für Gefühlszustände, bei dem ein neutraler Reiz durch wiederholte Assoziation reflexartig einen bestimmten emotionalen Zustand auslöst.
Welche Rolle spielt die Sprache im NLP-Kontext?
Sprache wird als unvollständige Landkarte der Realität verstanden, die durch Filterung, Tilgung und Verzerrung entsteht und durch gezielte Fragetechniken hinterfragt werden kann.
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- Anonym (Autor), Die Wirkungsweise der NLP-Grundlagen aus Master-Sicht, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1781044