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Diagnose und Unterstützung mentaler Wissensrepräsentationen in Projektteams - Eine Fallstudie

Title: Diagnose und Unterstützung mentaler Wissensrepräsentationen in Projektteams - Eine Fallstudie

Diploma Thesis , 2003 , 163 Pages , Grade: 1

Autor:in: Jörg Huss (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation
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Summary Excerpt Details

The presented case study is based on the intention to elicit, to illustrate
and to match mental representations of knowledge in real project teams.
An especially designed procedure is composed of four stages. At the
beginning context-specific instruments were developed in close teamcooperation.
At the second stage a resulting questionnaire was used to
elicit team-specific knowledge. In addition, a structure mapping
technique was chosen to extract project-specific knowledge. When the
third stage followed the diagnosis an individual feedback of aggregated
data was given. During jointly feedback sessions at stage four the elicited
representations were reflected and similarities educed. The consequential
changes in individual mental representations were examined by using a
post-test. The questionnaire about team-specific knowledge was proven
sensitive to group effects of institutional and hierarchical membership.
For both instruments the inter-rater reliability is suggested to be a
criterion for the degree of shared mental representations. Additionally,
change effects were found in terms of more homogeneous represented
knowledge units. Team climate was chosen as an additional criterion for
success of the team development process. Measured by the Team-
Climate-Inventory an improvement of team climate over the whole
development cycle is established.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. THEORETISCHER HINTERGRUND

2.1 Mentale Repräsentationen

2.1.1 Funktionen mentaler Repräsentationen aus Sicht der Informationsverarbeitungstheorie

2.1.2 Modelle mentaler Repräsentationen

2.1.2.1 Schemata

2.1.2.2 Mentale Modelle

2.1.2.3 Semantische Raummodelle und semantische Netze

2.1.2.4 Produktionssysteme

2.1.2.5 Modellintegration

2.1.3 Entstehung und Entwicklung mentaler Repräsentationen

2.1.4 Methoden zur Erfassung mentaler Repräsentationen

2.1.5 Zusammenfassung

2.2 Geteilte mentale Repräsentationen in Teams

2.2.1 Inhalt und Form geteilter mentaler Repräsentationen

2.2.2 Team Mental Models

2.2.2.1 Aufgabenspezifisches Wissen

2.2.2.2 Teamspezifisches Wissen

2.2.3 Funktion von Team Mental Models

2.2.4 Optimale Ausprägung von TMMs

2.2.5 Entwicklungsprozesse von TMMs und deren Barrieren

2.2.6 Unterstützungsmöglichkeiten für TMMs

2.2.7 Methoden zur Erfassung von TMMs

2.2.8 Zusammenfassung

2.3 Änderungsdiagnostik und Aktionsforschung

2.3.1 Aktionsforschung

2.3.1.1 Abgrenzung der Aktionsforschung

2.3.1.2 Phasen der Aktionsforschung

2.3.1.3 Chancen und Probleme der Aktionsforschung

2.3.2 Gruppenfeedback

2.3.2.1 Geschichte und Erkenntnisse von Datenfeedbackverfahren

2.3.2.2 Gruppen-Feedback-Analyse

2.3.3 Zusammenfassung

2.4 Zusammenfassung und Ableitung der Forschungsfragen

3. STUDIENDESIGN

3.1 Beschreibung des Projektteams

3.2 Planung und Durchführung

3.2.1 Vorbereitungsphase

3.2.2 Diagnose

3.2.3 Datenfeedback

3.2.4 Gruppen-Feedback-Sitzung

3.2.5 Evaluation

4. EMPIRIE

4.1 TMMs zum teamspezifischen Wissen

4.1.1 Methode

4.1.1.1 Itemselektion

4.1.1.2 Fragebogen

4.1.1.3 Operationalisierung der Fragestellungen und Hypothesenbildung

4.1.2 Ergebnisse

4.1.2.1 Deskriptive Statistik

4.1.2.2 Gruppeneffekte

4.1.2.3 Veränderung des Team Mental Models

4.2 TMMs zum projektspezifischen Wissen

4.2.1 Methode

4.2.1.1 Überblick über Struktur-Lege-Techniken

4.2.1.2 Methodenintegration

4.2.1.3 Operationalisierung der Fragestellungen und Hypothesenbildung

4.2.2 Ergebnisse

4.2.2.1 Begriffszentralität

4.2.2.2 Korrespondenzkoeffizienten

4.3 Teamklima

4.3.1 Methode

4.3.2 Ergebnisse

5. DISKUSSION UND AUSBLICK

5.1 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse

5.1.1 Eignung der Unterstützungsmethode

5.1.2 Eignung der Diagnosemethoden

5.1.3 Auswirkungen des Teamentwicklungszyklus auf das Teamklima

5.2 Kritische Reflexion der Untersuchung

5.2.1 Untersuchungsdesign

5.2.2 Durchführbarkeit der Methoden

5.2.3 Ergebnisinterpretation

5.3 Ausblick

6. LITERATURVERZEICHNIS

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, mentale Wissensrepräsentationen in einem realen Projektteam zu diagnostizieren, abzubilden und auf Gruppenebene anzugleichen, um die Teameffektivität durch eine gemeinsame Sichtweise auf Ziele und Vorgehensweisen zu steigern.

  • Diagnose individueller mentaler Modelle bezüglich team- und projektspezifischen Wissens.
  • Erprobung und Evaluation praxisorientierter Interventionsmethoden im Sinne der Aktionsforschung.
  • Untersuchung von Gruppenunterschieden bei der Wissensrepräsentation innerhalb interdisziplinärer Teams.
  • Analyse der Wirksamkeit von Datenfeedback-Verfahren auf die Homogenität mentaler Repräsentationen.
  • Messung der Auswirkungen des Teamentwicklungsprozesses auf das wahrgenommene Teamklima.

Auszug aus dem Buch

2.1 Mentale Repräsentationen

Als Repräsentation bezeichnet man die Abbildung bzw. das Modell eines Originals. Nach Dutke (1994) gibt es drei Klassen von Originalen. Dazu zählen Ereignisse und Phänomene der Außenwelt, mentale bzw. innerpsychische Sachverhalte sowie gesellschaftliche Makrophänomene wie Sprache und Recht. Soweit Daten über Originale wahrgenommen werden, führt deren kognitive Verarbeitung zu internen oder externen Repräsentationen. Dabei bildet die interne Repräsentation eine notwendige Voraussetzung für externalisierte Abbildungen in Form von Skizzen, Graphiken, technischen Zeichnungen oder Schriftsprache. Trotz aller methodischen Neuerungen (vgl. Kapitel 2.1.4) bleibt der empirische Zugang zu internen Repräsentationen unbefriedigend.

Während in der Kognitionspsychologie Einigkeit darüber herrscht, dass Wissen über die Welt im menschlichen Gedächtnis repräsentiert ist, wird die Frage nach der Repräsentationsform meist sehr unterschiedlich beantwortet. Somit handelt es sich bei den mentalen Repräsentationen bisher um ein rein hypothetisches Konstrukt (Dutke, 1994; Wender, 1988). Die methodische Unzugänglichkeit kognitiver Prozesse macht es darüber hinaus schwer, die Abbildung psychischer Phänomene zu erforschen. Nach dem Paradigma der Informationsverarbeitungstheorien wird ein beobachtbarer Input vom kognitiven System im Verborgenen einer „Black Box“ verarbeitet, und anhand des Produktes (Output) lassen sich Schlüsse über die Struktur und Arbeitsweise der „Black Box“ ziehen (Wender, 1988).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Hinführung zum Forschungskontext des [my:PAT.org]-Projekts und Darlegung des Problems mangelnder gemeinsamer Wissensrepräsentationen in Projektteams.

2. THEORETISCHER HINTERGRUND: Umfassende Aufarbeitung der Forschung zu mentalen Repräsentationen auf individueller Ebene, bei geteilten Modellen in Teams sowie der Methodik der Aktionsforschung.

3. STUDIENDESIGN: Detaillierte Beschreibung des Untersuchungsobjekts (Projektteam) sowie der methodischen Phasen der Fallstudie basierend auf dem Aktionsforschungsansatz.

4. EMPIRIE: Darstellung der Diagnoseinstrumente (Fragebogen, Struktur-Lege-Technik, TKI) sowie der Ergebnisse der durchgeführten Interventionen und statistischen Analysen.

5. DISKUSSION UND AUSBLICK: Interpretation der Ergebnisse hinsichtlich der Eignung der eingesetzten Methoden sowie Reflexion der Untersuchung und Ableitung zukünftiger Forschungsperspektiven.

Schlüsselwörter

Mentale Repräsentationen, Team Mental Models, Aktionsforschung, Gruppenfeedback, Teamklima, Wissensdiagnose, Struktur-Lege-Technik, Informationsverarbeitung, Projektteams, Interdisziplinarität, Urteilerübereinstimmung, Teamklima-Inventar, Wissensmanagement, Kognitionspsychologie, Organisationsentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht, wie mentale Wissensrepräsentationen in Projektteams erfasst und gezielt unterstützt werden können, um eine gemeinsame Basis für die Zusammenarbeit zu schaffen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind individuelle und geteilte mentale Modelle, die Aktionsforschung als Forschungsparadigma, die Messung von Teamwissen sowie die Analyse des Teamklimas.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist die explorative Erprobung und Evaluation spezifischer Diagnose- und Interventionsmethoden zur Verbesserung gemeinsamer mentaler Repräsentationen in einem realen, interdisziplinären Projektteam.

Welche wissenschaftliche Methodik kommt zum Einsatz?

Die Studie nutzt einen Aktionsforschungsansatz, der durch eine Kombination aus quantitativen und qualitativen Methoden, wie Fragebögen und der Struktur-Lege-Technik, sowie die Durchführung von Gruppen-Feedback-Sitzungen (GFS) geprägt ist.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Hintergrund, ein detailliertes Studiendesign und den empirischen Teil, in dem die Erhebung und Auswertung von teamspezifischem und projektspezifischem Wissen sowie des Teamklimas erfolgt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind TMMs (Team Mental Models), Datenfeedback, kognitive Repräsentationen, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Urteilerübereinstimmung und Organisationsentwicklung.

Wie wird "teamspezifisches Wissen" von "projektspezifischem Wissen" abgegrenzt?

Teamspezifisches Wissen bezieht sich auf Rollen, Fähigkeiten und Einstellungen der Teamkollegen, während projektspezifisches Wissen das inhaltliche Wissen über Projektziele, Erfolgskriterien und Systemzusammenhänge umfasst.

Welche Rolle spielt die Gruppen-Feedback-Analyse (GFA)?

Die GFA dient als zentrales Interventionsinstrument, um durch die Spiegelung von Daten in Gruppensitzungen Lernprozesse anzustoßen und die Übereinstimmung der mentalen Modelle im Team zu fördern.

Excerpt out of 163 pages  - scroll top

Details

Title
Diagnose und Unterstützung mentaler Wissensrepräsentationen in Projektteams - Eine Fallstudie
College
Technical University of Berlin  (Institut für Psychologie und Arbeitswissenschaft)
Grade
1
Author
Jörg Huss (Author)
Publication Year
2003
Pages
163
Catalog Number
V17823
ISBN (eBook)
9783638222976
Language
German
Tags
Diagnose Unterstützung Wissensrepräsentationen Projektteams Eine Fallstudie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jörg Huss (Author), 2003, Diagnose und Unterstützung mentaler Wissensrepräsentationen in Projektteams - Eine Fallstudie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/17823
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