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Kommunikation im öffentlichen Raum

Título: Kommunikation im öffentlichen Raum

Trabajo Universitario , 2010 , 19 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Michael Schiffner-Ritz (Autor)

Ciencias Culturales - General y definiciones
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Preisgekröntes Feature (Schreibwettbewerb der TU Chemnitz und der Stadt Chemnitz) über Kommunikation im öffentlichen Raum.

In optisch ansprechender Form versucht der Autor, die "großen Kommunikatoren" im öffentlichen Raum zu identifizieren- am Beispiel der Stadt Koblenz. Neben zahlreichen Einzeltexten finden sich in dem Feature auch Einzelinterviews, u.a. mit dem Chefredakteur der Rhein- Zeitung, Joachim Türk und der Pressebeauftragten der Bundesgartenschau, Christiane Gandner.

Aus dem Text:
"Der ideale, optische Reiz, oder besser: die ideale persuasive Message muss heute, insbesondere im öffentlichen Raum, nicht nur optisch, sondern auch medial ansprechend sein. Eine heiße Frau, die den Passanten anlächelt, ist klasse, viel besser ist aber eine heiße Frau, die direkt auf den Passanten blickt, ihm zuwinkt, und idealerweise durch vorher ermittelte Paramter auf diesen individuell reagieren kann.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wer ist hier der Boss

2.1 Phase 1: Catch ´em by using what you`ve got

2.2 Phase 2: Don’t just be a Sign, get their Minds

3. Die (nicht ganz freiwillige) feine englische Art

4. Kartographieren leicht gemacht

5. Die No- Escape- Zone mal anders

6. Das Ende ?

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch die Mechanismen der Kommunikation im öffentlichen Raum, insbesondere am Beispiel der Stadt Koblenz. Dabei wird analysiert, wie mediale Präsenz und städtebauliche Maßnahmen wie Großveranstaltungen die Wahrnehmung der Bürger beeinflussen, den öffentlichen Austausch reglementieren und als persuasive Werbemittel fungieren.

  • Die Rolle klassischer Medien und lokaler Zeitungen als Akteure im öffentlichen Raum.
  • Die Transformation öffentlicher Plätze durch kommerzielle Interessen (z. B. Bundesgartenschau).
  • Methoden der Aufmerksamkeitsökonomie und deren Auswirkungen auf den urbanen Alltag.
  • Die Gefahr der Verdrängung freier, non-kommerzieller Kommunikation durch Gentrifizierung und Reglementierung.
  • Die Zukunft der Außenwerbung in einer zunehmend digitalen und personalisierten Medienwelt.

Auszug aus dem Buch

Die (nicht ganz freiwillige) feine englische Art

Eigentlich könnte die ganze Sache so einfach sein: Werbung ist im öffentlichen Alltag hoch präsent, sie lenkt ab und zwingt zur Auseinandersetzung, man spricht über sie. Nun könnte man sich noch an konkreten Beispielen abarbeiten und die Sache wäre geritzt.

So einfach sind die Dinge nicht. Möchte man wissen, wie Werbung im öffentlichen Raum kommuniziert, muss man sich zuerst mit ihr und ihrer speziellen Situation beschäftigen.

Werbung ist persuasive Kommunikation. Werbung ist teuer. Sowohl in der Produktion als auch in der Darstellung. Werbung muss schnell kommunizieren. Werbung ist eine Dienstleistung für die jeweiligen Klienten und somit von deren Agenda und Situation abhängig.

Schlagartig leuchten fünf Buchstaben auf, die die Zuschauer von Nachrichten in den letzten Monaten bombardierten: K-R-I-S-E. Die Seifenblasen, die seit Sommer 2007 auf den weltweit Finanzmärkten platzen, wirkten sich katastrophal auf die nationalen Ökonomien und Gesellschaften aus. Große und vor allem alte Konzerne wurden aufgekauft oder gingen in die Insolvenz. Dies bedeutet(e) eine massive Bedrohung für die Werbeindustrie, ist Sie doch von den Werbeetats eben jener abhängig.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Eine einführende Betrachtung zur Unvermeidbarkeit von Kommunikation im öffentlichen Raum und der Abhängigkeit der städtischen Wahrnehmung von äußeren Einflüssen.

2. Wer ist hier der Boss: Untersuchung der lokalen Medienlandschaft, am Beispiel der Rhein-Zeitung, und deren Strategien zur Aufmerksamkeitssteuerung durch Branding.

3. Die (nicht ganz freiwillige) feine englische Art: Analyse des Werbemarktes unter dem Druck ökonomischer Krisen und dem Wandel hin zu digitalen, interaktiven Kommunikationsformen.

4. Kartographieren leicht gemacht: Kritische Beleuchtung der Bundesgartenschau als städtebauliches und kommunikatives Großprojekt, das den Stadtraum neu definiert.

5. Die No- Escape- Zone mal anders: Reflexion über die sozialen Konsequenzen der Kommerzialisierung öffentlicher Räume und die resultierende Reglementierung des urbanen Austauschs.

6. Das Ende ?: Ein offenes Fazit, das die Entscheidung über die zukünftige Gestaltung und Nutzung des öffentlichen Raums dem Subjekt überlässt.

Schlüsselwörter

Öffentlicher Raum, Kommunikation, Werbung, Stadtplanung, Koblenz, Außenwerbung, Bundesgartenschau, Gentrifizierung, Aufmerksamkeitsökonomie, Digitale Medien, Branding, Urbanität, Interaktion, Werbeindustrie, Konsum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Akteure der Werbewirtschaft und Stadtplaner den öffentlichen Raum in Koblenz nutzen, um Kommunikation zu steuern und das Verhalten der Bürger zu beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf den Kommunikationsstrategien lokaler Medien, dem Einfluss von Großevents wie der Bundesgartenschau auf die Stadtstruktur sowie den gesellschaftlichen Folgen durch zunehmende Kommerzialisierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Mechanismen aufzudecken, durch die Werbung und städtebauliche Maßnahmen den freien, ungestörten Austausch zwischen Individuen im öffentlichen Raum zunehmend einschränken oder reglementieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor verbindet eigene Beobachtungen und Analysen mit Experteninterviews sowie theoretischen Ansätzen zur Semiotik und Stadtsoziologie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert konkrete Fallbeispiele, von der Plakatwerbung über die digitale Transformation der Außenwerbung bis hin zur infrastrukturellen Neugestaltung durch die Bundesgartenschau 2011.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Wesentliche Begriffe sind "Öffentlicher Raum", "Kommunikation", "Gentrification" und "Werbung", welche das Spannungsfeld zwischen ökonomischen Interessen und städtischem Alltag beschreiben.

Warum wird die Bundesgartenschau als kritisch angesehen?

Die Arbeit hinterfragt, ob die durch die Buga erzwungenen "Kulturlandschaften" den öffentlichen Raum für breite Bevölkerungsschichten zugänglich halten oder ihn durch Kostenpflichtigkeit und Reglementierung ausschließend gestalten.

Wie verändert sich die Außenwerbung laut der Analyse?

Die klassische Plakatwerbung verliert an Wirksamkeit und wird zunehmend durch personalisierte, digitale und interaktive Systeme abgelöst, die den Nutzer in seinem Alltag direkter ansprechen und binden.

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Detalles

Título
Kommunikation im öffentlichen Raum
Universidad
University of Koblenz-Landau
Calificación
1,0
Autor
Michael Schiffner-Ritz (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
19
No. de catálogo
V178270
ISBN (Ebook)
9783656008187
ISBN (Libro)
9783656008378
Idioma
Alemán
Etiqueta
kommunikation raum
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Michael Schiffner-Ritz (Autor), 2010, Kommunikation im öffentlichen Raum, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/178270
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