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Fernsehproduktion in einem Theaterstück: Intermedialität und Intertextualität im Drama von Albert Ostermaier „The Making Of. B-Movie“

Title: Fernsehproduktion in einem Theaterstück: Intermedialität   und Intertextualität im Drama von Albert Ostermaier „The Making Of. B-Movie“

Term Paper (Advanced seminar) , 2007 , 26 Pages , Grade: 3,0

Autor:in: Marianne Wenz (Author)

Didactics for the subject German - Literature, Works
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Einleitung
Der Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Untersuchung der Beziehung zwischen den Medien Fernsehen und Theater sowie Literatur und Film im Theaterstück von Albert Ostermaier „The Making Of. B-Movie“. Zunächst soll genauer auf die Beziehung zwischen den Medien im Einzelnen und im Vergleich eingegangen werden. Ferner wird (...) untersucht. Es soll unter anderem (...) erörtert werden. Sjaak Onderlinden vertritt den Standpunkt, dass das „Drama Ostermaiers […] nicht auf ein Massenpublikum ausgerichtet [ist] […].“1 Im Hinblick darauf werden die Begriffe „klassisch“ und „massenorientiert“ diskutiert. (...) Es wird an Primärtextbeispielen zu zeigen sein, wie Albert Ostermaier mit den Mitteln der Montage verschiedener Medien wie Theater, Film und Fernsehen aber auch Texte arbeitet. Als ein zentraler Intertext dient das Theaterstück von Bertolt Brecht „Baal“.
Es soll zunächst das Besondere der jeweiligen Medien untersucht werden. In ihrer Gegenüberstellung wird beleuchtet, inwiefern sich die Medien gegenseitig verändern. Dabei wird eine genaue Unterscheidung aller betroffenen Medien von Bedeutung sein. Folglich soll nachgeprüft werden, ob die Beziehung zwischen den Medien als Symbiose angesehen werden kann oder ob ein Konkurrenzkampf zwischen ihnen besteht.
Die Beziehung zwischen den Hauptfiguren soll als Parallele zu der Beziehung zwischen den oben genannten Medien aus verschiedenen Perspektiven beobachtet und analysiert werden. Es soll der Idee nachgegangen werden, dass die Helden eine stellvertretende Funktion für Medien Theater und Fernsehen im Stück erfüllen. Diesbezüglich soll die letzte Szene des vorliegenden Stücks in Betracht gezogen werden. In der letzten Szene des vorliegenden Stücks bringt eine Figur eine andere um, dementsprechend lautet die zentrale Fragestellung der vorliegenden Arbeit wie folgt: Was bedeutet der Ausgang des zu analysierenden Theaterstücks für die Beziehung zwischen Fernsehen und Theater?

...
ACHTUNG: Diese Arbeit wurde aus guten Gründen sehr streng bewertet. Das selten Gute dabei ist, dass es von einem der renommiertesten Germanaistikprofessoren der Universität zu Köln persönlich korrigiert wurde. Das Dokument mit der sehr ausführlichen und konstruktiv kritischen Begründung der Bewertung wird mitgeliefert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Besonderheit der Medien ‚Literatur‘, ‚Theater‘, ‚Film‘ und ‚Fernsehen‘ im Einzelnen und im Vergleich

2.1 Das Verhältnis der Medien vor ihrem historischen Hintergrund

2.2 Begriffliche Unterschiede: Möglichkeiten und die Mängel

2.3 Die Masse und das Individuum: Bildung versus Unterhaltung

2.4 Literatur als verbindendes Moment zwischen Film und Theater

2.5 Unterscheidungsmomente zwischen Theateraufführung und Film

2.6 Weitere Gemeinsamkeiten zwischen ‚Theater‘, ‚Film‘ und ‚Fernsehen‘

2.7 Die Bedeutung der Theateraufnahme für das Fernsehen

2.8 Aus der Sicht des Außenstehenden: Die Identifikation des Publikums

3. Die Intermedialität innerhalb eines Mediums und die Beziehung zwischen den Hauptfiguren

3.1 Die Authentizität der Figur Brom und der Vergleich mit den Expressionisten

3.2 ‚Film‘ und ‚Theater‘ bei Brecht und Ostermaier

3.3 B-Movie

4. Liebesmotivik

4.1 Die sexuelle Beziehung zwischen Andree und Silber

4.2 Die von Silber geschaffene Kreatur

4.3 Die Eskalation im Kampf

5. Todesmotivik

5.1 Die mythologische Bedeutung

5.2 Beginn und Ausgang der Rivalität zwischen ‚Theater‘ und ‚Fernsehen‘

6. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Intermedialität und Intertextualität im Theaterstück „The Making Of. B-Movie“ von Albert Ostermaier, wobei das primäre Ziel darin besteht, die Beziehung zwischen den Medien Fernsehen, Theater, Literatur und Film zu analysieren und zu klären, ob zwischen diesen Medien eine Symbiose oder ein Konkurrenzkampf herrscht.

  • Analyse der historischen und konzeptionellen Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten zwischen den Medien.
  • Untersuchung der Intermedialität und Intertextualität im Werk von Albert Ostermaier.
  • Beobachtung der Beziehung zwischen den Hauptfiguren Silber und Brom als Parallele zur Medienbeziehung.
  • Deutung der Motive von Liebe und Tod im Kontext der Rivalität zwischen Theater und Film.

Auszug aus dem Buch

2.5 Unterscheidungsmomente zwischen Theateraufführung und Film

Das Hauptunterscheidungsmerkmal zwischen Film und Theater besteht in der Freiheit der Darstellungsmöglichkeiten. Diese Möglichkeiten bietet die Kamera: „Die variable und bewegliche Kamera im Film stellt […] ein vermittelndes Kommunikationssystem dar […].“48 Beim Filmdreh gibt es die Möglichkeit eines raschen Ortswechsels wie der Wechsel einer real vorhandenen Kulisse, z. B. der Übergang der Handlung aus einem Wald in eine Stadt. Auf diese Weise werden „[r]äumliche Grenzen […] durch die sich im Raum bewegende Kamera aufgehoben.“49 Eine solche Grenzüberschreitung wäre in einem Theaterstück nicht möglich. Ebenso gehöre es zu der „Praxis des Theaters“50, dass zwei parallele Handlungen „nur nacheinander gezeigt werden“51 können.

Joachim Paech bringt ein Beispiel für Montagetechnik, die in dieser Form weder in einem Theater- noch in einem Schriftstück, jedoch in einem Film möglich sei: Das Gesicht einer Figur wird mit einer anderen Szene montiert, die eventuell gleichzeitig passiert.52 Auf diese Art erweist es sich als möglich, in einem Film die Gleichzeitigkeit von zwei verschiedenen Handlungen darzustellen, indem zwei Szenen aufeinander projiziert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Untersuchung der Medienbeziehungen zwischen Theater, Fernsehen, Literatur und Film im Stück von Albert Ostermaier ein.

2. Die Besonderheit der Medien ‚Literatur‘, ‚Theater‘, ‚Film‘ und ‚Fernsehen‘ im Einzelnen und im Vergleich: Dieses Kapitel vergleicht die Medien historisch, begrifflich und funktional, um Grundlagen für die spätere Analyse zu schaffen.

3. Die Intermedialität innerhalb eines Mediums und die Beziehung zwischen den Hauptfiguren: Hier wird die Intermedialität im Werk analysiert und die Beziehung der Figuren als Reflexion der Medienrivalität betrachtet.

4. Liebesmotivik: Dieses Kapitel untersucht die erotische Beziehung zwischen den Protagonisten und deutet sie als Symbolik für die Verbindung und den Konkurrenzkampf der Medien.

5. Todesmotivik: Hier wird das Motiv des dreifachen Todes untersucht, um die mythologische Bedeutung und den Ausgang der Rivalität zwischen den Medien zu erläutern.

6. Schluss: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, die zeigen, dass die Beziehung der Medien vielschichtig ist und das eine Medium das andere nicht vollständig ersetzen kann.

Schlüsselwörter

Intermedialität, Intertextualität, Albert Ostermaier, The Making Of. B-Movie, Theater, Film, Fernsehen, Literatur, Medienbeziehung, Konkurrenzkampf, Symbiose, Figurenkonstellation, Liebesmotivik, Todesmotivik, Medienkritik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die wechselseitigen Beziehungen und Abhängigkeiten zwischen den Medien Theater, Film, Fernsehen und Literatur, dargestellt am Beispiel von Albert Ostermaiers Theaterstück.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind Medientheorie, die Differenzierung zwischen klassischen Medien und Massenkultur, Intermedialität sowie die literarische Auseinandersetzung mit filmischen Strukturen.

Was ist das primäre Ziel dieser Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, zu untersuchen, ob die Beziehung zwischen den untersuchten Medien als eine produktive Symbiose oder als destruktiver Konkurrenzkampf zu bewerten ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewandt?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die Sekundärliteratur zur Medientheorie nutzt, um den Primärtext mittels Intertextualitäts- und Motivanalysen zu erschließen.

Was wird im Hauptteil der Untersuchung behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine medientheoretische Grundlegung sowie eine spezifische Analyse der Figurenbeziehungen, der Liebes- und Todesmotivik innerhalb von Ostermaiers Drama.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Intermedialität, Medientheorie, Intertextualität, Medienrivalität und dem spezifischen Drama von Albert Ostermaier beschreiben.

Wie steht die Figur Brom im Verhältnis zu Brechts Baal?

Die Figur Brom wird als eine bewusste intertextuelle Anspielung auf Brechts „Baal“ verstanden, wobei Brom jedoch als ein „Fake“ charakterisiert wird, um die Künstlichkeit und den Mediencharakter zu unterstreichen.

Welche Bedeutung kommt der Namensgebung der Hauptfiguren Silber und Brom zu?

Die Namen Silber und Brom bilden die chemische Verbindung Silberbrom, die für die Herstellung und Fixierung von Filmen essenziell ist, was die Abhängigkeit der Figuren voneinander als Metapher für die Medienproduktion verdeutlicht.

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Details

Title
Fernsehproduktion in einem Theaterstück: Intermedialität und Intertextualität im Drama von Albert Ostermaier „The Making Of. B-Movie“
College
University of Cologne  (Institut für deutsche Sprache und Literatur)
Course
Literatur-Theater. Poetologische Dramen von Goethe bis Th. Bernhard
Grade
3,0
Author
Marianne Wenz (Author)
Publication Year
2007
Pages
26
Catalog Number
V178355
ISBN (eBook)
9783656003175
ISBN (Book)
9783656003366
Language
German
Tags
fernsehproduktion theaterstück intermedialität intertextualität drama albert ostermaier making b-movie“
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marianne Wenz (Author), 2007, Fernsehproduktion in einem Theaterstück: Intermedialität und Intertextualität im Drama von Albert Ostermaier „The Making Of. B-Movie“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/178355
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