Kann man deutsche Handynummern eigentlich in Wörtern verschlüsseln?
In amerikanischen Fernsehsendungen wird es immer als selbstverständlich dargestellt, dass Telefonnummern auch Buchstaben beinhalten können (z.B. „Marlboro“ Werbung (0800-MARLBORO ), „Eine schrecklich nette Familie“(2312-SHOE), „King of Queens“ (555-NASE), etc.,). Unser Programm soll aus einer eingegebenen Handynummer die Buchstabenkombinationen herausfinden, die in dieser Reihenfolge möglich sind ( Bsp-Nr: 25183, Kombinationen: 25..., 51..., 18..., 83...).
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Dokumentation
2.1. Bedienungsanleitung
2.2. Programmablauf
2.3. Programmbeschreibung
3. Evaluation
3.1. Testsuite
3.2. Resultate
3.2.1 Zuweisung der Buchstaben zu Ziffern
3.2.2 Buchstabenkombinationen
3.2.3 Groß- und Kleinschreibung
Zielsetzung und Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines Programms in Perl, das eine eingegebene Handynummer in mögliche Buchstabenkombinationen übersetzt und diese mit einem digitalen Lexikon abgleicht. Die zentrale Forschungsfrage lautet, inwieweit es möglich ist, deutsche Handynummern vollständig oder in Teilen als Wörter zu verschlüsseln, um so beispielsweise den zugehörigen Mobilfunkanbieter oder semantische Einheiten zu identifizieren.
- Entwicklung eines Algorithmus zur Ziffern-Buchstaben-Umwandlung
- Einsatz rekursiver Programmierung zur effizienten Ermittlung von Buchstabenkombinationen
- Integration der Celex-Lexikondatenbank für den Wortabgleich
- Implementierung der Groß- und Kleinschreibung für die Wortsuche
- Test und Evaluation anhand einer definierten Testsuite
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
Kann man deutsche Handynummern eigentlich in Wörtern verschlüsseln?
In amerikanischen Fernsehsendungen wird es immer als selbstverständlich dargestellt, dass Telefonnummern auch Buchstaben beinhalten können(z.B. „Marlboro“ Werbung (0800-MARLBORO ), „Eine schrecklich nette Familie“(2312-SHOE), „King of Queens“ (555-NASE), etc.,). Unser Programm soll aus einer eingegebenen Handynummer die Buchstabenkombinationen herausfinden, die in dieser Reihenfolge möglich sind ( Bsp-Nr: 25183, Kombinationen: 25..., 51..., 18..., 83...). Wir haben uns hierbei für Handynummern entschieden, weil sie eine große Fülle an möglichen Buchstaben liefern und die Vorwahlvariablilität nicht ganz so groß ausfällt, wie das bei Ortsvorwahlen der Fall ist. Außerdem können Festnetznummern auch nur aus drei oder vier Ziffern bestehen, was nicht unserem Suchbild entspricht. Denn wir brauchen längere Nummern, um viele Kombinationsmöglichkeiten zu erhalten. Handynummern bestehen aus mindestens sieben Ziffern und erfüllen somit genau unsere Kriterien. Durch das Festlegen auf Handynummern kann dem User zusätzlich mitgeteilt werden, zu welchem Anbieter die eingegebene Nummer gehört.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Themenwahl und erläutert die Kriterien für die Entscheidung, Handynummern als Basis für die Wortverschlüsselung zu nutzen.
2. Dokumentation: Dieser Abschnitt beschreibt die technischen Voraussetzungen, die Bedienung des Programms sowie den methodischen Programmablauf und die Implementierungsdetails in Perl.
3. Evaluation: Hier wird das Programm anhand einer Testsuite mit 24 Nummern überprüft, die Ergebnisse werden analysiert und die bei der Programmierung aufgetretenen Probleme sowie deren Lösungen diskutiert.
Schlüsselwörter
Handynummer, Perl, Programmierung, Wortverschlüsselung, Algorithmus, Rekursion, Celex, Lexikondatei, Ziffern, Buchstabenkombination, Netzbetreiber, Informatik, Phonetik, Testsuite, Datenverarbeitung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Es geht um die Entwicklung eines Computerprogramms, das versucht, Handynummern in Wörter umzuwandeln, indem es die Ziffern auf einer Handytastatur systematisch mit Buchstaben belegt.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Arbeit verknüpft die Bereiche Informatik (Programmierung mit Perl) und Linguistik (Lexikonabgleich mit Celex).
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, aus einer Ziffernfolge alle möglichen, im Lexikon existierenden Wörter zu extrahieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird ein algorithmischer Ansatz gewählt, der insbesondere auf rekursive Programmierung setzt, um alle Kombinationsmöglichkeiten der Ziffern effizient zu berechnen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Dokumentation der Softwarestruktur und die anschließende Evaluation der Leistungsfähigkeit des Programms mittels einer Testreihe.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Handynummer, Perl-Programmierung, Rekursion und Lexikonabgleich.
Warum wurde explizit die Programmiersprache Perl gewählt?
Die Wahl fiel auf Perl, da es sich für die Textverarbeitung und den Umgang mit großen Datenmengen wie Lexikondateien sehr gut eignet.
Konnte das Ziel, ganze Handynummern in Wörter zu übersetzen, erreicht werden?
Die Autoren stellen fest, dass dies für komplette Nummern meist nicht möglich ist, das Programm jedoch erfolgreich Teilstücke der Nummern in Wörter umsetzen kann.
Wie geht das Programm mit Groß- und Kleinschreibung um?
Da das Lexikon Nomen und Verben in unterschiedlicher Schreibweise enthält, wurde eine Differenzierung eingebaut, die beide Varianten abdeckt.
- Quote paper
- Laura Scheriau (Author), Alexander Tanchev (Author), Annette Klinger (Author), 2005, Kann man deutsche Handynummern eigentlich in Wörtern verschlüsseln?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/178420