James Bond und der Zweite Kalte Krieg

Die Darstellung der Sowjetunion in den James Bond Filmen von 1977-1987


Bachelorarbeit, 2011
32 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Überblick über die Romane von Ian Fleming und die Bond-Filme bis 1975
2.1 Das Leben des Ian Fleming und die Bond-Romane
2.2. Die James Bond Filme bis 1975

3. The Spy Who Loved Me (1977) - Die Zeit der Entspannungspolitik

4. For Your Eyes Only (1981) - Die Konflikte in der dritten Welt

5. Octopussy (1983) - Die verstärkte Konfrontation am Anfang der 80er Jahre

6. A View to a Kill (1985) - Die Wirtschaft im Kalten Krieg

7. The Living Daylights (1987) - Die Situation in den Ländern des Warschauer Pakts und das Ende des Kalten Krieges.
7.1 Die Situation in den Staaten des Warschauer Pakts
7.2 Das Ende des Kalten Krieges

8. GoldenEye (1995) Ausblick auf die Zeit nach dem Kalten Krieg

9. Schluss

10. Quellen und Literaturliste

1. Einleitung

Spionage und Agenten gehören zweifellos zum Kalten Krieg, sowohl in der Realität als auch in der Literatur. Die gegenseitige Bedrohung der beiden Supermächte USA und Sowjetunion durch Atomwaffen, machte einen konventionellen Krieg zwischen den Blöcken nicht möglich, deswegen wurde er vor allem auf dem Schlachtfeld der Ideologien, der Propaganda und der Medien geführt. Vor diesem Hintergrund muss man auch den wohl berühmtesten fiktiven Agenten der Welt verstehen, den von Ian Fleming erdachten, britischen Spion James Bond. Seit 1953 erschienen zwölf Romane und drei Kurzgeschichtenbände des britischen Autors und seit 1962 kamen 22 Filme in die Kinos, die mehr oder weniger von Flemings Büchern inspiriert wurden. Schätzungsweise hat rund die Hälfte der Weltbevölkerung mindestens einen der James-Bond-Filme gesehen.1 Doch warum sollte man sich, wenn man den Kalten Krieg betrachtet, mit dem Phänomen Bond beschäftigen?

Die Bücher und Filme der James Bond Reihe, umfassen fast den gesamten Zeitraum des Kalten Krieges - der erste Roman Casino Royale erschien 1953 und der erste Bond Film Dr. No im Jahr 1962, also genau am ersten Höhepunkt der Konfrontation zwischen Ost und West während der Kubakrise. Im Zeitraum von 1962-1989 erschienen insgesamt 16 Bond-Filme, in denen der Kalte Krieg, direkt oder indirekt eine Rolle spielte. Keine andere Filmreihe umfasst einen so langen Zeitraum und eignet sich deswegen so gut für eine Untersuchung. In dieser Arbeit möchte ich mich hauptsächlich mit den Filmen beschäftigen, die zwischen dem Höhepunkt der Entspannung im Jahr 1975 und dem so genannten Zweiten Kalten Krieg, in den 80er Jahren erschienen sind. Außerdem müssen die Filme den Konflikt zwischen Ost und West direkt als Thema haben. Dabei werde ich untersuchen, in wie weit diese Filme die einzelnen Phasen des Kalten Krieges wiedergeben und auch ob und wie die Entspannungs- oder Bedrohungssituation zur Sowjetunion dargestellt wird. Aus diesem Grund werde ich folgende Filme genauer betrachten: The Spy Who Loved Me (1977), For Your Eyes Only (1981), Octopussy (1983), A View to a Kill (1985) und The Living Daylights (1987). Außerdem werde ich mich am Anfang zunächst kurz mit den Romanen von Ian Flaming und den Filmen bis 1975 beschäftigen. Dieser kurze Überblick soll zeigen, wie sich die Serie entwickelt hat, um die Besonderheiten ab den späten 70er Jahren deutlicher hervorzuheben.

Der Schwerpunkt meiner Arbeit wird ein Blick auf die Darstellung der Sowjetunion in den Bond-Filmen ab 1975 sein. Ich werde außerdem in jedem der Filme auf ein besonderes Thema des Kalten Krieges eingehen: Die Politik der Detente in The Spy Who Loved Me (1977), die Konflikte in der Dritten Welt in For Your Eyes Only,(1981) die verstärkte Konfrontation im Jahr 1983 im Film Octopussy (1983), die Ökonomie des Kalten Krieges in A View to a Kill (1985) und den Übergang zum Ende des Kalten Krieges und die Situation in den Staaten des Warschauer Paktes in The Living Daylights (1987).

2. Überblick über die Romane von Ian Fleming und die Bond-Filme bis 1975

Um die Entwicklung der Bond-Filme während des Z weiten Kalten Krieges zu verstehen, ist es nötig einen kurzen Blick auf das Leben Ian Flemings und die Romane und Filme vor 1975 zu werfen.

2.1 Das Leben des Ian Fleming und die Bond-Romane

Ian Fleming wurde am 28. Mai 1908 in London, als Sohn einer wohlhabenden und einflussreichen englischen Familie geboren.2 Er besuchte das britische Eliteinternat Eton und später die Militärakademie in Sandhurst, wurde jedoch aus beiden Einrichtungen Aufgrund einer Affäre mit einem Mädchen entlassen. Ab dem Jahr 1931 arbeitete Fleming bei der Nachrichtenagentur Reuters und reiste im selben Jahr in die Sowjetunion um über einen Prozess gegen sechs britische Ingenieure zu berichten, die der Spionage angeklagt wurden. Er stellte sogar eine Interviewanfrage an Stalin persönlich, die jedoch abgelehnt wurde. Im Jahr 1939 arbeitete er für die London Times und sollte über eine britische Handelsreise in die Sowjetunion berichten. Er wurde dabei zusätzlich vom britischen MI6 angeworben, um während der Reise einen Bericht über die politische Situation in der Sowjetunion zu verfassen. Bei Kriegsausbruch wurde Fleming schließlich Agent des britischen Marinegeheimdienste s (Naval Intelligence Department -NID). Seine Erfahrungen als Spion und seine Besuche in der Sowjetunion, wurden zu einer wichtigen Inspiration für seine späteren Romane. 3

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges stand Großbritannien zwar auf der Seite der Siegermächte, verlor aber in Folge des Krieges seine Kolonien und sein Empire. Dadurch kam es zu einem wirtschaftlichen und weltpolitischen Niedergang der Insel. Die zunehmende Bedeutungslosigkeit seiner Heimat veranlasste Fleming einen Roman zu schreiben, in dem die Briten weiterhin einflussreich und wichtig in der Weltpolitik waren. Er schuf den Agenten Bond, als den Verfechter des längst verlorenen britischen Einflusses in der Realität nach dem Zweiten Weltkrieg.4

Sein erstes Buch Casino Royale schrieb Fleming 1953 in seinem Ferienhaus auf Jamaika, es folgten weitere Bücher bis zu seinem Tod 1964. Die Gegenspieler seines Romanhelden Bond waren zunächst die Agenten des fiktiven sowjetischen Geheimdienstes SMERSCH. Vorbild für diese Organisation, war der echte sowjetische Geheimdienst SMERSCH (SMERtj SCHpionam - Tod den Spionen) der eine Unterabteilung des NKWD war und 1946 aufgelöst wurde. Der echte SMERSCH befasste sich während des zweiten Weltkrieges mit der Spionageabwehr und dem Kampf gegen Deserteure.5 In Flemings Büchern jedoch lebte die Organisation nach 1946 fort und bedrohte Großbritannien und den Westen.

In Casino Royale zum Beispiel, jagt Bond den SMERSCH- Agenten Le Chiffre. Bond hat den Auftrag, Le Chifftre im Glückspiel zu besiegen um gestohlenes Geld wiederzugewinnen. Dies gelingt ihm zwar, jedoch wird er von einer Doppelagentin der SMERSCH hereingelegt und verliert das Geld am Ende wieder. In allen Romanen, bis zum 1961 erschienenen Thunderball, ist jeweils ein Agent der SMERSCH ein Gegenspieler von James Bond. Flemings Bücher überzieht ein strikter Antikommunismus und die Sowjetunion wird als klares Feindbild dargestellt. Nach der Berlin-Krise von 1948 und dem Koreakrieg von 1950- 53, herrschte eine starke antisowjetische Stimmung im Westen, die sich auch in den Bond Romanen spiegelt. In Großbritannien stieg außerdem die Furcht vor einer kommunistischen Unterwanderung, nachdem im Jahr 1951 die beiden britischen Geheimdienstoffiziere Guy Burgess und Donald Maclean, als sowjetische Spione entlarvt wurden6. Flemings eigene Eindrücke von der Sowjetunion, während des Prozesses gegen die britischen Ingeneure, trugen zusätzlich zum negativen Bild des Landes in den Romanen bei.

Im Gegensatz zur Realität, sind in den Romanen von Fleming nicht die Amerikaner federführend im Kampf gegen die sowjetische Bedrohung, sondern die Briten. Das reale Verhältnis der beiden Staaten wird in den Bond-Romanen umgekehrt - an vorderster Front des Kalten Krieges steht der britische Agent James Bond, der durch seinen CIA Kollegen Felix Leiter lediglich unterstützt wird.7 Tatsächlich jedoch, war Großbritannien im Kalten Krieg von den USA abhängig und hatte seine Weltmachtstellung längst verloren. Im Laufe der 50er Jahre flaute die Angst vor dem Kommunismus und der Sowjetunion leicht ab und auch in Flemings Romanen verschwindet sie als Hauptbedrohung. Seit dem Roman Thunderball (1961) waren Bonds Gegenspieler Agenten der Organisation SPECTRE, die völlig ideologiefrei, nur die Vermehrung der eigenen Macht als Motiv hat. Trotz des Baus der Berliner Mauer und der Kubakrise verschwand die Sowjetunion vorläufig als Gegner von James Bond.8 Außerdem wollten die Produzenten der Filme, Harry Saltzman und Albert R. Broccoli die Verfilmungen der Romane aus Marketinggründen möglichst unpolitisch halten und tilgten so jeden Bezug zur Sowjetunion.9

2.2. Die James Bond Filme bis 1975

Dieser Trend setzte sich fort, als 1962 die erste Verfilmung eines Buches von Fleming, Dr. No in die Kinos kam. Im Gegensatz zum Roman, ist Dr. No kein Agent der SMERSCH, sondern ein Mitglied von SPECTRE. Dennoch spielt der Film klar vor dem Hintergrund des Kalten Krieges: Die Bedrohung durch atomare Strahlung zum Beispiel ist ein Hauptmotiv im Film. Auch bei den nachfolgenden Filmen From Russia with Love (1963) und Goldfinger (1964), waren die Gegner von James Bond keine Sowjet-Agenten mehr wie in den Romanen. Stattdessen wurden sie erneut durch Agenten der SPECTRE ersetzt, oder wie im Fall von Goldfinger durch die Volksrepublik China.10 Besonders deutlich wird die Abwesenheit der Sowjetunion als handelnde Partei im Film From Russia With Love. Zwar infiltriert Bond im Film die sowjetische Botschaft in Istanbul, um ein Lector - Dechiffriergerät zu stehlen, ihm steht dabei aber keine aktiv handelnde sowjetische Figur gegenüber. In einer dafür besonders beispielhaften Szene, beobachtet Bond das Innere der sowjetischen Botschaft durch ein verstecktes Periskop. Er sieht mehrere sowjetische Offiziere die an einem Tisch sitzen, jedoch sind ihre Gesichter nicht zu erkennen.11 Diese „Gesichtslosigkeit“ der sowjetischen Seite, bleibt in den frühen Bond-Filmen bis 1977 bestehen.

Allerdings thematisieren Filme wie Thunderball (1965) oder Y ou Only Live Twice (1967) trotzdem die Bedrohungssituation des Kalten Krieges. In diesen Filmen versuchen Agenten der SPECTRE die USA und die Sowjetunion gegeneinander auszuspielen, um sie zu einem Atomkrieg zu zwingen oder Atomwaffen von ihnen zu stehlen. Dieses Szenario verschwand jedoch Anfang der 70er Jahre und im Vordergrund standen andere Bedrohungen. So ging es in Live and let Die (1973) um die Bedrohung der USA durch Drogen, oder erneut durch die Volksrepublik China wie in The Man with the Golden Gun (1974).

3. The Spy Who Loved Me (1977) - Die Zeit der Entspannungspolitik

Ian Fleming starb bereits 1964 und sein letztes Buch erschien postum im Jahr 1965. Die Filme nach Flemings Tod entfernten sich inhaltlich zunehmend von den Romanen und befassten sich auch mit der aktuellen politischen Lage ihrer Zeit. Auch die Sowjetunion wurde von einer fernen und „gesichtslosen“ Bedrohung erstmals zu einem Akteur in einem Film. In The Spy Who loved Me treten erstmals handelnde Figuren von Seiten der Sowjetunion auf. Zum einen die Agentin Mayor Anya Amasowa (Barbara Bach) und der KGB-Chef General Gogol ( Walter Gotell), der auch noch in weiteren Filmen eine wichtige Rolle spielt. Der Film greift die Phase der Entspannungspolitik zu Beginn der 70er Jahre auf. James Bond (Roger Moore) muss mit der sowjetischen Agentin Anya Amasowa zusammenarbeiten um die Welt vor der atomaren Vernichtung durch den Großreeder Stromberg (Curd Jürgens) zu bewahren. Die Produzenten Harry Saltzman und Albert R. Broccoli bemühten sich in diesem Film die altbewährte Bond-„Formel“ zu erhalten, aber dennoch aktuelle Bezüge einzubringen. Die antisowjetische Haltung der Bond-Romane wurde in diesem Film allerdings endgültig aufgegeben. Die Bedrohung geht nicht mehr von einer bestimmten Ideologie oder einem Staat aus, sondern von einer kompletten Vernichtung der Welt durch einen Verrückten. Dies macht es im Film auch nötig die bisherigen Spannungen zwischen den Blöcken zu überwinden und West und Ost sind gezwungen zusammenzuarbeiten. Der Film entsprach also völlig dem Zeitgeist der Entspannungspolitik. Vor der Premiere des Films wurden sogar die Mitarbeiter der sowjetischen Botschaft in London eingeladen die Dreharbeiten des Films zu besuchen.12

Nachdem es während der Kubakrise 1962 beinahe zu einem Atomkrieg zwischen den USA und der Sowjetunion gekommen wäre, waren sich beide Großmächte einig, dass so eine Situation künftig verhindert werden sollte. Nikita Chruščëv wurde 1964 durch Leonid Bre ž nev als erster Sekretär der KPdSu abgelöst. Er bemühte sich um einen Dialog mit den USA und wollte die konfrontative Politik seines Vorgängers beenden.13 In den 70er Jahren begann die Entspannungspolitik zwischen den Supermächten, die als Detente bekannt wurde. US-Präsident Richard Nixon und sein außenpolitischer Berater Henry Kissinger verhandelten mit der Sowjetunion und schlossen mit ihr eine Reihe von Verträgen, mit dem Ziel die Spannungen abzubauen. Doch auch Kissinger und Nixon waren sich im Klaren darüber, dass der Kalte Krieg dadurch nicht gelöst werden konnte. Durch Verträge wie SALT I (1972) und SALT II (1979), die eine Obergrenze für die Herstellung von Atomwaffen und Trägersystemen festlegten, wurde die Gefahr der gegenseitigen atomaren Vernichtung verringert.14 Es gelang Kissinger und Nixon auf der amerikanischen Seite und Bre ž nev auf der sowjetischen Seite, die Rolle der Ideologie im Konflikt der Supermächte zu verringern und stärker realpolitisch zu verhandeln. Auf Dauer ließ sich der ideologische Konflikt jedoch nicht überwinden.

In der Titelsequenz des Films tötet Bond bei einer Verfolgungsjagd einen sowjetischen Agenten, den Liebhaber von Amasowa und erzeugt damit einen scheinbar unlösbaren Konflikt zwischen ihm und seiner Kollegin. „When this mission is over, i will kill you“15 sagt sie, als sie erfährt, dass Bond für den Tot ihres Geliebten verantwortlich ist. Es entsteht somit ein Konflikt zwischen den beiden, der jedoch Aufgrund der wichtigen Aufgabe, die Welt vor der Vernichtung durch Strombergs Atomwaffen zu retten vorerst zurückgestellt wird. Dies ist eine Situation, die meiner Meinung nach, sehr beispielhaft die Zeit der Detente zwischen der Sowjetunion und dem Westen verdeutlicht. Trotz der Entspannungspolitik blieb nämlich der grundlegende Konflikt zwischen den Supermächten bestehen, aber eine militärische Lösung durch einen Atomkrieg, wollten beide Seiten unbedingt vermeiden.

In den USA geriet die Annäherung an die Sowjetunion am Ende der 70er in die Kritik und die Detente wurde nach dem Rücktritt Nixons und der kurzen Präsidentschaft Gerald Fords beendet. Als Jimmy Carter 1977 zum Präsidenten gewählt wurde, kehrte er zu einer stärker ideologisch und moralisch geprägten Außenpolitik zurück. Carters Politik war nicht mehr allein auf den Erhalt des Status Quo zwischen den Blöcken fixiert, im Gegensatz zu Nixon und Ford setzte er stärker Fragen der Menschenrechte in den Vordergrund. Er traf sich mit sowjetischen Dissidenten und kritisierte öffentlich die mangelnde Einhaltung der Menschenrechte in der Sowjetunion. Damit war die Entspannungsphase der Detente vorerst zu Ende.16

Im Film gelingt es Bond allerdings den Konflikt zwischen ihm und Mayor Amasowa zu lösen. Am Ende befreit er sie aus der Gewalt von Stromberg, obwohl die Gefahr der atomaren Vernichtung bereits gebannt ist. „A British agent in love with a Russian agent, Detente indeed“17 bemerkt Stromberg, als Bond kommt um die russische Agentin zu retten und erwähnt damit auch den Begriff, der die Entspannungspolitik der 70er geprägt hat. Tatsächlich kann man auch diese Szene sinnbildlich für die reale politische Situation verstehen. Wie bereits im vorherigen Abschnitt erwähnt, gelang es den Supermächten in der Realität nicht, ihren ideologischen Konflikt auf Dauer zu lösen. Von einer „Liebe“ zwischen der Sowjetunion und dem Westen wie im Film, konnte also keine Rede sein. Dennoch veränderte die Phase der Detente grundlegend die Beziehung der beiden Blöcke. Der wichtigste Vertrag in der Zeit der Detente war die KSZE Schlussakte, die 1975 in Helsinki von Bre ž nev und Gerald Ford unterschrieben wurde. Die entscheidendsten Punkte dieses Vertrages waren die gegenseitige Anerkennung der Grenzen, die Zusammenarbeit in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft und die Beachtung der Menschenrechte. Dieser Vertrag normalisierte das Verhältnis zwischen Ost und West und führte in genannten Bereichen zu einem Austausch und zu Zusammenarbeit.18 Obwohl die Entspannungspolitik Ende der 70er Jahre zu Ende ging und die Konfrontation am Anfang der 80er Jahre sich erneut verstärkte, blieb die Zusammenarbeit in Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft bestehen. „We have entered a new era of Anglo-Soviet cooperation“19, sagt dazu passend der KBG- Chef General Gogol im Film , als Bond ihn überraschend im MI6 Hauptquartier in Ägypten antrifft.

[...]


1 Macintyre, Ben. For your eyes only. S.19

2 Vgl. Macintyre, Ben. For your eyes only. S.24

3 Vgl. Ebd. S. 33-45

4 Vgl. Pankratz, Anette. The world is not enough. S. 28/29

5 Vgl. Wilson, Nathan. Track Down Soviet war criminals. http://www.carleton.ca/JMC/cnews/27092002/n5.shtml

6 Vgl. Chapman, James. Licence to Thrill. S. 32

7 Vgl. Chapman, James. Licence to Thrill S.32

8 Vgl. Ebd. S. 33

9 Vgl. Bennett, Tony u. Woollacott, Janet. The moments of Bond. S. 23

10 Vgl. Chapman, James. Licence to Thrill. S. 34

11 James Bond 007 - From Russia With Love. 35:00 min

12 Vgl. Woolacot, Janet. The James Bond Films: conditions of production. S.128/129

13 Vgl. Zubok, V. The Soviet Union and detente of the 1970s S. 428

14 Vgl. Hanhimäki, Jussi. Ironies and Turning Points: Detente and Perspective. S. 328

15 James Bond 007 - The Spy who Loved Me. 79:00 min

16 Vgl. Hanhimäki, Jussi. Ironies and Turning Points: Detente and Perspective. S. 331

17 James Bond - The Spy Who Loved Me. 110:55 min

18 Vgl. Loth, Wilfried. Helsinki 1. August 1975 Entspannung und Abrüstung. S. 152/153

19 James Bond - The Spy Who Loved Me. 50:35 min

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten

Details

Titel
James Bond und der Zweite Kalte Krieg
Untertitel
Die Darstellung der Sowjetunion in den James Bond Filmen von 1977-1987
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen  (Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde)
Veranstaltung
Der Zweite Kalte Krieg: Die Vereinigten Staaten und die UdSSR, 1975-1988
Note
1,3
Autor
Jahr
2011
Seiten
32
Katalognummer
V178551
ISBN (eBook)
9783656005643
ISBN (Buch)
9783656005810
Dateigröße
696 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
james, bond, kalte, krieg, darstellung, sowjetunion, filmen
Arbeit zitieren
Matthäus Wehowski (Autor), 2011, James Bond und der Zweite Kalte Krieg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/178551

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: James Bond und der Zweite Kalte Krieg


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden