Ein Vergleich zwischen der Vorlage Giovanni Boccaccios und Hans Sachs' "Ein Fastnachtspiel mit fünf Personen"


Hausarbeit, 2011

9 Seiten


Leseprobe

Inhalt

1. Einführung

2. Werke von Boccaccio und Hans Sachs
2.1. Das Dekameron 6. Geschichte, Giovanni Boccaccio
2.2. Ein Fastnachtspiel mit fünf Personen Die listig Bulerin genandt ., Hans Sachs
2.3. Ein Vergleich zwischen der Vorlage Giovanni Boccaccios und dem Text Hans Sachs’
2.3.1. Isabella / Lisabetta - Lionetto / Leonetta
2.3.2. Isabella / Lisabetta – Lamberttuccio / Lamprecht
2.3.3. Isabella / Lisabetta – Der Gatte / Lamprecht
2.4. Zu den Unterschieden der Gattung
2.5. Zur Lösung der Konflikte und der Bruch der Moral

3. Zusammenfassung

1. Einführung

Das zwischen 1347 und 1349 entstandene Meisterwerk Boccaccios Das Dekameron gilt als die Inspirationsquelle für viele Autoren und zahlreiche Erzählungen. Hans Sachs ist einer, der von Boccaccios Werke inspiriert wurde. Seine vielen Werke beruhen auf Boccaccios Erzählungen. In seiner Abfassung der Schwänke, Fastnachtsspiele und Meisterlieder können wir diese Einflüsse bemerken.

Ich möchte in dieser Arbeit versuchen, zwei Werke von Boccaccio und Hans Sachs zu vergleichen. Dazu will ich zeigen, was Hans Sachs mit der Vorlage von Boccaccio gemacht hat. dabei soll im folgenden Kapitel zunächst will ich zuerst die Inhalte dieser zwei Texte zusammenfassen und vergleichen, danach will ich die Auswirkungen deren unterschiedliche Gattungen untersuchen. Das ist in diesem Fall eine wichtige Überlegung, da die Tatsache, dass Hans Sachs seine Adaption von Boccaccios Erzählung für die Bühne verfasst hat, hatte wesentliche Folgen für die Rezeption durch seine Publikum.

Als Textgrundlage verwende ich die Werkausgaben, die wir im Unterricht zusammen gelesen haben.

2. Werke von Boccaccio und Hans Sachs

2.1. Das Dekameron 6. Geschichte,Giovanni Boccaccio

Inhalt des Textes

In einer Stadt gibt es einen Jungen und eine schöne Frau, die nicht mit einer Speise zufrieden ist. Diese Frau ist die Gattin von einem tapferen Ritter. Sie heißt Isabella. Aber sie ist gleichzeitig verliebt in diesen Jungen. Der junge heißt Lionetto. Er verliebt sich auch in sie. Liebeserfüllung zwischen beide kommt bald, nachdem sie sich kennenlernen.

Es gibt noch einen anderen Mann: Lamberttuccio. Gleich verliebt er sich in sie. Er droht sie mit Schande, deswegen gibt es auch eine Beziehung zwischen beide. Aber sie kann ihn nicht lieben, weil sie ihn unangenehm und widerwertig findet. Er verfolgt sie mit seiner Gesandtschaften. Sie führtet die Schande über alles und deswegen schlafen sie zusammen.

Ihr Mann ist weg. Demnach schickt sie nach Leonetto, damit er zu ihr komme. Mit Freude macht er sich auf den Weg. Dazwischen fährt Lamberttuccio auch zu ihr. Die Magd der Dame geht sofort zu ihr, die in diesem Moment mit Leonetto in dem Schlafzimmer ist. Sie sagt, dass Lamperttuccio angekommen sei. Als die Dame diese Nachricht erfährt, betrachtet sie sich selbst als die unglücklichste Frau der Welt, weil Lamberttuccio sie Angst führt. Deshalb muss Lionetto sich hinter der Vorhänge verstecken, bis Lamberttuccio fort ist. Er versteckt sich eilig. Die Magd öffnet die Tür. Lamberttuccio steht sich mit seinem Pferde im Hof. Die Dame geht mit einem freundlichen Gesicht zu ihm und fragt was ihn hergeführt habe. Er antwortet, dass ihr Mann nicht zu Hause ist. Dann gehen sie ins Schlafzimmer, wo Leonetto sich versteckte, und schlafen zusammen.

In der Zwischenzeit kommt der Gatte der Frau. Als die Magd bemerkt, dass der Gatte kommt, ruft sie ihre Herrin und sagt, dass ihr Mann gekommen sei. Sie macht sich Sorge und hat Angst, weil Lamberttuccios Pferde immer noch da ist. Sie springt aus dem Bett und sagt ihm, dass er seinen blanken Dolch da ausgeben und sagen müsse, dass er ihn töten werde. Außerdem müsse er einfach gehen ohne etwas zu sagen, wenn der Gatte ihn sieht.

Lamberttuccio macht alles, was sie ihm sagte. Er geht mit einem bösen und entflammten Gesicht wegen der bestandenen Anstrengung raus. Als der Gatte da ist und das Pferde sieht, wundert er sich über das Pferde und sieht er gleich Lamberttuccio. Er sagt nichts, wie die Dame sagte. Nur müsse er sagen, dass er ihn anfasse.

Er steigt die Treppe hinauf und die Dame zittert vor Furcht. Natürlich fragt der Gatte, was mit ihr los ist. Er möchte auch wissen, was mit Lamberttuccio los ist. Sie erfindet sofort eine Geschichte, dass sie in ihrem Leben keine solche Angst gehabt habe. Ein jünger Mann, den sie nicht kenne, flüchtete sich dahin. Und Lamberttuccio folgt ihm. Zufällig finde der Junge die Kammer offen und biete sie, ob er da bleiben könne. Sie lasse Lamberttuccio nicht rein, damit er ihn nicht töte. Und er sei weg gegangen, wie der Gatte gesehen habe. Darauf sagt der Mann, dass sie richtig gemacht hat, dass sie ihn nicht rein lasse.

[...]

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Details

Titel
Ein Vergleich zwischen der Vorlage Giovanni Boccaccios und Hans Sachs' "Ein Fastnachtspiel mit fünf Personen"
Hochschule
Universidade do Porto
Autor
Jahr
2011
Seiten
9
Katalognummer
V178644
ISBN (eBook)
9783656007951
ISBN (Buch)
9783656010913
Dateigröße
375 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
vergleich, vorlage, giovanni, boccaccios, hans, sachs, fastnachtspiel, personen
Arbeit zitieren
Elif Esen (Autor), 2011, Ein Vergleich zwischen der Vorlage Giovanni Boccaccios und Hans Sachs' "Ein Fastnachtspiel mit fünf Personen", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/178644

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