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Comenius als Anreger der Erwachsenenbildung

Title: Comenius als Anreger der Erwachsenenbildung

Term Paper , 2008 , 16 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Julia Borodina (Author)

Pedagogy - Adult Education
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Die vorliegende Hausarbeit verschafft einen Einblick in die erwachsenenpädagogischen Ansätze des Comenius. Die Schwerpunkte stellen vorwiegend sein Konzept des „lernenden Erwachsenen“ sowie zwei Schulen des Erwachsenenlebens aus dem Werk „Pampaedia“ dar.

Der Inhalt und die Gestaltung basieren nicht nur auf Originalwerken und Fachliteratur zur Comenius-Forschung, sondern zum Teil auf persönlichen Meinungen und Interpretationen.

Der Einblick in die Philosophie des Autors ergibt eine ganz andere Perspektive auch im Sinne der Erwachsenenpädagogik, die sich als eine relativ junge Wissenschaft meistens der gegenwärtigen Strömungen und Theorien bedient und in den Werken früherer Epochen oft keine Anknüpfpunkte findet. In dieser Hinsicht ist das Werk des Comenius ein sehr „dankbares“ Arbeitsfeld, weil sich der berühmte Pädagoge auch mit dem Lernen von Erwachsenen, dem allgemeinen Menschenbild und seiner Stellung in der Welt intensiv auseinander setzte und viele, besonders für die damalige Zeit, innovative Ideen einbringen konnte.

Eine historische Konfrontation mit der Pädagogik barocker Zeit lohnt sich in diesem Fall besonders, denn sie verhilft dank Comenius, die eigenen Fragen durch Konzept des Begründers der Allgemeinen Didaktik neu zu verstehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Barockzeit

3. Das Bild des lernenden Erwachsenen in der „Großen Didaktik“

4. „Allerziehung“ als Lebenslanges Lernen

4.1. Die Schule des Mannesalters

4.2. Die Schule des Greisenalters

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die erwachsenenpädagogischen Ansätze von Johann Amos Comenius, insbesondere sein Konzept des „lernenden Erwachsenen“ und die Struktur des lebenslangen Lernens in seinem Werk „Pampaedia“. Ziel ist es, die Relevanz dieser historischen pädagogischen Ideen für heutige Fragestellungen der Erwachsenenbildung zu beleuchten und eine historische Konfrontation mit barocken Denkmustern zu ermöglichen.

  • Die Philosophie des Comenius im Kontext der Barockzeit
  • Das Konzept der „Allerziehung“ als Form des lebenslangen Lernens
  • Die „Schule des Mannesalters“ als Phase der Anwendung und Kommunikation
  • Die „Schule des Greisenalters“ als Vorbereitung auf den Abschluss des Lebens
  • Das Bild des Menschen als „Mikrokosmos“ in der Weltordnung

Auszug aus dem Buch

4.1. Die Schule des Mannesalters

Für die Erwachsenenbildung sind unter allen Schulen des Lebens zwei von großer Bedeutung: die des Mannesalters und die des Greisenalters, die den Menschen durch das erwachsene Leben bis zu seinem Tod begleiten.

Die Zielgruppe der Schule des Mannesalters wird von Comenius folgendermaßen definiert: „Ein Mann ist ein Mensch, der die Grenze seiner Lebensgestalt und seiner Kräfte völlig erreicht hat. Er ist seiner Lebensaufgabe nun gewachsen und beginnt, den Beruf, auf den er sich vorbereitet hat, wirklich auszuüben“ (2,252).

Diese Schule spielt eine herausragende Bedeutung im „Schulsystem“ des Comenius, weil es in diesem Lebensabschnitt gelingt, alles bis jetzt Gelernte anzuwenden und im Hinblick auf die zwischenmenschliche Kommunikation im Umgang mit Menschen umzusetzen.

Der Wirkungskreis verbreitet sich hier auf das Arbeitsfeld, eigene Familie, Kirche und auch Staat, dementsprechend ist man durch gegenseitigen Einfluss selbst Lehrer und Schüler gleichzeitig, dennoch nicht an Bücher und andere Lehrer gebunden, sondern durch eigene Lebensweise überzeugend. Als solcher ist der Mensch fähig, den eigenen Lebensunterhalt und den der Nächsten zu sichern, ohne an Frömmigkeit, Sittsamkeit und Gelehrsamkeit zu verlieren (2,254).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Comenius-Forschung und Definition des Fokus auf erwachsenenpädagogische Aspekte des Autors.

2. Die Barockzeit: Analyse des historischen Kontextes und der philosophischen Strömungen, die Comenius' Denken und sein Streben nach Ordnung geprägt haben.

3. Das Bild des lernenden Erwachsenen in der „Großen Didaktik“: Erörterung der Grundannahmen über die Lernfähigkeit des Menschen und die Rolle der „naturgemäßen Methode“.

4. „Allerziehung“ als Lebenslanges Lernen: Vorstellung der „Pampaedia“ und die Konzeption des Lebens als eine in Stufen unterteilte Schule.

4.1. Die Schule des Mannesalters: Detaillierte Betrachtung der Phase, in der erworbene Kenntnisse beruflich und sozial angewendet werden.

4.2. Die Schule des Greisenalters: Untersuchung des Lebensendes als Lernphase der Vollendung und Reflexion.

5. Fazit: Kritische Würdigung der Aktualität des Comenius-Konzepts im Kontext heutiger Anforderungen an die Erwachsenenbildung.

6. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen und Forschungsliteratur.

Schlüsselwörter

Comenius, Erwachsenenbildung, Pampaedia, Große Didaktik, Lebenslanges Lernen, Barock, Allerziehung, Schulsystem, Mannesalter, Greisenalter, Mikrokosmos, Pansophie, Didaktik, Bildung, Erziehung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit widmet sich der Erforschung erwachsenenpädagogischer Ansätze im Werk von Johann Amos Comenius und untersucht, wie dieser die verschiedenen Lebensphasen als Lernschulen konzipiert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Konzepte des „lernenden Erwachsenen“, das Prinzip des lebenslangen Lernens („Allerziehung“) sowie die barocke Philosophie der „Pansophie“.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen Einblick in die Ansätze des Comenius zur Erwachsenenbildung zu geben und deren Bedeutung für das moderne Studium dieser Fachdisziplin zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Analyse von Originalwerken des Comenius und zieht ergänzend aktuelle Fachliteratur zur Comenius-Forschung sowie persönliche Interpretationen heran.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Barockzeit, das Bild des Lernenden in der „Großen Didaktik“ sowie eine detaillierte Betrachtung der „Schule des Mannesalters“ und der „Schule des Greisenalters“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Comenius, Erwachsenenbildung, Pampaedia, Allerziehung, Lebenslanges Lernen und Barock.

Wie unterscheidet Comenius die „Schule des Mannesalters“?

Diese Schule ist durch die Anwendung von bereits Erlerntem im Arbeits- und Familienleben gekennzeichnet, wobei der Mensch gleichzeitig Lehrer und Schüler ist.

Welche Bedeutung kommt dem Greisenalter laut Comenius zu?

Das Greisenalter wird als letzte „Schule“ begriffen, die der Vorbereitung auf den Abschluss des irdischen Lebens und der endgültigen Vollendung des Wissens dient.

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Details

Title
Comenius als Anreger der Erwachsenenbildung
College
University of Education Ludwigsburg
Grade
1,0
Author
Julia Borodina (Author)
Publication Year
2008
Pages
16
Catalog Number
V178786
ISBN (eBook)
9783656009894
ISBN (Book)
9783656010609
Language
German
Tags
comenius anreger erwachsenenbildung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julia Borodina (Author), 2008, Comenius als Anreger der Erwachsenenbildung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/178786
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