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Grundlagen der Bildkommunikation

Título: Grundlagen der Bildkommunikation

Trabajo Escrito , 2007 , 26 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Christian Müller (Autor)

Medios / Comunicación - Relaciones públicas, publicidad, marketing, medios de Comunicación Social
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Bildkommunikation:
Sprachliche Kommunikation nimmt der Empfänger zunächst passiv auf und beginnt dann mit der Bedeutungsdekodierung. Bei Bildkommunikation beginnt die Aktivität des Empfängers sehr viel früher. Er selbst entscheidet, welche Teile eines Bildes er zuerst wahrnimmt und welche später. Man kann also sagen, dass die sprachliche Kommunikation sendergesteuert ist und die bildhafte Kommunikation empfängergesteuert.
Bei der Bildkommunikation wird im ersten Schritt die Botschaft direkt aus dem Zeichen selbst dekodiert. Hierzu hat der Mensch fest verankerte Gebärden die er instinktiv anwendet. Schickt der Sender ein Signal mit Hilfe von Gebärdenzeichen, so wird die Botschaft vom Empfänger unmissverständlich angenommen. In Kinderzeichnungen beispielsweise findet man häufig linienartige Sonnenstrahlen. Hier wird die Linie als Symbolik dafür verwendet, dass die Sonne wärmend auf uns Menschen strahlt.

Grundsatz Imageryforschung:
Die Imageryforschung geht davon aus, dass der Mensch äußere Einflüsse durch verschiedene Verarbeitungskanäle aufnimmt. Einerseits geschieht dies durch verbale, andererseits durch nonverbale Kommunikation. Der Rezipient gewinnt folglich verschiedene Eindrücke woraus innere Bilder im Kopf generiert werden. Je stärker diese inneren Bilder verankert sind, desto besser ist die Erinnerung an den damit verbundenen Gegenstand. Imagerystrategien sind somit ein wichtiges werbliches Mittel um Markennamen oder Produktneuheiten dauerhaft im Kopf des Kunden zu verankern...

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Grundlagen Bildkommunikation

1.1 Begriffsherkunft

1.2 Begriffsdefinition

1.3 Grundsatz Imageryforschung

1.4 Die Ergänzungsfunktion von Bild und Text

2 Reaktion und Wirkung auf Bilder

2.1 Das überlegene Bildgedächtnis

2.2 Eigenschaften einprägsamer Bilder

2.2.1 Motivauswahl

2.2.2 Farbwirkung

2.3 Beeinflussung durch Bilder

3 Bilder als kommunikativ strategische Instrumente

3.1 Vermitteln von Botschaften

3.2 Entwicklung von Firmen- und Markenbildern

3.3 Verwendung von Schlüsselbildern

3.4 Bilder als Werbestrategie

3.5 Messen wie erfolgreich ein Bild ankommt

4 Zusammenfassung der Ergebnisse

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegenden Mechanismen und die strategische Bedeutung der Bildkommunikation im werblichen Kontext, insbesondere vor dem Hintergrund einer zunehmenden Informationsflut und der bevorzugten visuellen Wahrnehmung durch den Menschen.

  • Grundlagen der Bildkommunikation und Imageryforschung
  • Psychologische Wirkungsmechanismen von Bildern im menschlichen Gedächtnis
  • Gestalterische Faktoren für einprägsame Werbebilder
  • Methoden der bildorientierten Marken- und Strategieentwicklung

Auszug aus dem Buch

2.1 Das überlegene Bildgedächtnis

Sehen wir Bilder oder Texte, speichern wir diese in einer Wechselwirkung in unserem Gedächtnis ab. “Paivio“ nennt diese Theorie „Duale Kodierung“. Das bedeutet, dass wir zum gesehen Bild einen passenden Text im Gedächtnis hinterlegen und umgekehrt. Wie stark diese Wechselwirkung ist hängt davon ab, wie abstrakt oder konkret die verbale bzw. bildliche Information ist. Lesen wir das Wort „Organisationsablauf“ ruft dies wenig passende bildliche Information in unserem Gedächtnis hervor. Lesen wir hingegen das Wort „Palme“ oder „Sonnenuntergang“ ist bildliche Information im Gedächtnis vorhanden. Sehen wir eine Palme oder einen Sonnenuntergang speichert das Gehirn automatisch den Textcode hierzu – es findet also im Vergleich zu abstrakter Information eine doppelte Speicherung statt, welche uns hilft Informationen besser zu behalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Grundlagen Bildkommunikation: Definiert die Begrifflichkeiten, erläutert die Bedeutung der Bildsprache sowie die wesentliche Rolle der Imageryforschung und die komplementäre Funktion von Bild und Text.

2 Reaktion und Wirkung auf Bilder: Analysiert die psychologischen Prozesse der Informationsaufnahme, die Überlegenheit des Bildgedächtnisses durch „Duale Kodierung“ sowie Einflussfaktoren wie Motivauswahl und Farbwirkung.

3 Bilder als kommunikativ strategische Instrumente: Erläutert praktische Ansätze zur Nutzung von Bildkommunikation, von der direkten Vermittlung über Markenbild-Entwicklung bis hin zu Werbestrategien und Messverfahren.

4 Zusammenfassung der Ergebnisse: Fasst die zentrale Erkenntnis zusammen, dass visuelle Kommunikation aufgrund veränderter Rezeptionsgewohnheiten in der Gesellschaft an Bedeutung gewinnt und eine zentrale Rolle in der modernen Markenführung spielt.

Schlüsselwörter

Bildkommunikation, Imageryforschung, Werbestrategie, Duale Kodierung, Markenbild, Schlüsselbilder, Bildgedächtnis, Farbwirkung, Informationsüberflutung, Werbewirkungskontrolle, Motivgestaltung, Visuelle Kommunikation, Markenführung, Gedächtnisleistung, Rezipient

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit behandelt die grundlegenden Aspekte und die psychologische sowie strategische Relevanz der Bildkommunikation im Bereich der Werbung.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?

Das Spektrum reicht von der theoretischen Fundierung der Bildwahrnehmung bis hin zur praktischen Anwendung von Bildern als strategische Instrumente in der Markenführung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu verdeutlichen, warum Bilder in der heutigen Informationsgesellschaft wirksamer sind als rein textliche Botschaften und wie diese gezielt zur Beeinflussung eingesetzt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis psychologischer Theorien (wie der „Dualen Kodierung“) und empirischer Forschungsergebnisse der Bildkommunikation argumentiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der psychologischen Wirkung von Bildern, der Gestaltung wirksamer Motive sowie der konkreten Strategien für den Einsatz in der Werbung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wesentliche Begriffe sind Bildkommunikation, Imagerystrategien, Markenbild, Werbewirkung und Gedächtnisverankerung.

Inwiefern beeinflussen Farben die Wirkung einer Werbebotschaft?

Farben wirken sowohl physisch als auch symbolisch; ihre Bedeutung ist stark kulturell geprägt, weshalb eine strategische Farbwahl für die beabsichtigte Werbewirkung essenziell ist.

Warum sind "Schlüsselbilder" für Marken so wichtig?

Schlüsselbilder dienen als visueller Anker, der eine kontinuierliche und wiedererkennbare Markenbotschaft über verschiedene Medien hinweg ermöglicht.

Wie kann der Erfolg eines Bildes in einer Kampagne gemessen werden?

Der Erfolg wird durch Skalenschemata überprüft, bei denen die Stärke der visuellen Speicherung im Gedächtnis der Testpersonen erfasst wird.

Welche Rolle spielen "Erfahrungsobjekte" bei der Einprägsamkeit?

Bilder, mit denen der Rezipient direkte persönliche Erfahrungen verbindet, werden nachweislich besser erinnert als abstrakte Darstellungen.

Final del extracto de 26 páginas  - subir

Detalles

Título
Grundlagen der Bildkommunikation
Universidad
Stuttgart Media University
Curso
Werbepsychologie
Calificación
1,0
Autor
Christian Müller (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
26
No. de catálogo
V178799
ISBN (Ebook)
9783656009801
ISBN (Libro)
9783656010500
Idioma
Alemán
Etiqueta
Imageryforschung nonverbale kommunikation werbepsychologie bildsprache schlüsselbild bildkommunikation shepard rossiter percy anzeigenmotiv firmenbild markenbild bildmarke
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christian Müller (Autor), 2007, Grundlagen der Bildkommunikation, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/178799
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