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Shareholder Value Management vs. Stakeholder Value Management – strategische Implikationen

Titre: Shareholder Value Management vs. Stakeholder Value Management – strategische Implikationen

Dossier / Travail , 2011 , 22 Pages , Note: 1,0

Autor:in: B.A. Alexander Schabowski (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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Unternehmen sehen sich heute in einem mehrdimensionalen Spannungsfeld aus unterschiedlichen Interessen. Die Diskussion, welche Ansprüche ein Unternehmen dabei primär befriedigen muss – die Ansprüche der Kapitaleigentümer (Shareholder) oder die Ansprüche aller am Unternehmen Beteiligten (Stakeholder) - wird in der Debatte „Shareholder Value Management“ (Shareholder Value) versus „Stakeholder Value Management“ (Stakeholder Management) mit zunehmender Intensität geführt. Die anhaltende Aktualität der Debatte ist auf mehrere Ursachen zurückzuführen. Auf der einen Seite sehen sich die Unternehmen einem zunehmenden Wettbewerbsdruck bei Kapitalbeschaffung ausgesetzt. Immer mehr Firmen können heute international auf Aktienmärkten gehandelt werden. Damit steigt der Druck sich hinsichtlich Eigenkapitalrentabilität mit den branchenbesten Unternehmen messen zu lassen, mit der Folge von ständigen Kostensenkungsprogrammen und Personalfreisetzungen und der Suche nach den weiteren Kostensenkungspotentialen. Auf der anderen Seite stehen die Unternehmen auf den Beschaffungsmärkten und Absatzmärkten unter stärker werdenden Wettbewerb. Um die ständige Innovations- und Leistungsfähigkeit sicherzustellen sind Investitionen und Netzwerkpflege zur Unternehmensumwelt unabdingbar. Ein weiterer wichtiger Aspekt besteht in einer zunehmenden Wahrnehmung der Unternehmen in der Öffentlichkeit, sowie die Forderung nach einer stärkeren gesamtgesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen in Zeiten steigender Unternehmensgewinne bei gleichzeitig steigender Ausgaben der öffentlichen Hand.
Vor diesem Hintergrund sollen die beiden Ansätze dargestellt und vergleichend analysiert werden, um die Frage nach einem eventuellen Vorzug für einen der beiden Ansätze zu beantworten. Beginnend mit dem Shareholder Value Management – Ansatz sollen Inhalt, Ursprung, Aufbau und Kritik erläutert werden. Nach einem zusammenfassenden Vergleich der beiden Ansätze wird eine Bewertung des Eingangs beschriebenen Diskurses vorgenommen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Shareholder Value Management

2.1 Ursprung des Shareholder Value - Ansatzes

2.2 Beschreibung des Models

2.3 Kritische Würdigung des Shareholder Value

3 Stakeholder Management

3.1 Ursprung des Konzeptes

3.2 Beschreibung des Models

3.3 Kritik am Stakeholder Management - Ansatz

4 Vergleich der Ansätze und Bewertung der Diskussion

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen Shareholder Value Management und Stakeholder Management, um die Eignung beider Ansätze für eine nachhaltige Unternehmensführung im strategischen Management zu analysieren und kritisch zu bewerten.

  • Grundlagen und Entstehungsgeschichte des Shareholder Value Management
  • Konzepte und Zielsetzungen des Stakeholder Managements
  • Methodische Gegenüberstellung beider Ansätze
  • Diskussion der strategischen Implikationen für die Unternehmenspraxis
  • Bewertung der Anwendbarkeit unter den Bedingungen des globalen Wettbewerbs

Auszug aus dem Buch

2.2 Beschreibung des Models

Ziel der Shareholder Value – orientierten Unternehmensführung ist es, den Shareholder Value, also den Wert der Eigenkapitals, zu maximieren. Aus dieser Betrachtung heraus kann der Shareholder Value allgemein auch als Marktwert des in Aktien gehaltenen Eigentümervermögens angesehen werden. Shareholder Value Management entspricht dann der Maximierung des in Aktien verkörperten Eigentümervermögens. Eine Bewertung des Shareholder Value lässt sich also über die Perspektive eines Aktionärs herleiten. Dieser betrachtet den Wert einer Aktie am Bewertungsstichtag als einen Gegenwartswert der Summe der zukünftigen Einnahmen. Dieser setzt sich zusammen aus der Summe der während der Halteperiode ausgeschütteten Dividenden und dem Verkaufserlös am Ende der Halteperiode, die zusammen auf den Bewertungsstichtag abgezinst werden. Aus Investoren- bzw. Aktionärssicht sind demnach zukünftig zufließende Zahlungsströme sowie risikoangepasste Renditeerwartungen in Form von Kapitalkosten die relevanten Bestimmungsfaktoren des Unternehmenswertes und des Shareholder Value.

Einen ähnlichen Ansatz verwendet die „Discounted Cash Flow“ (DCF)-Methode, als ein sehr populäres Model zur Ermittlung des Shareholder Value. Dabei sind die wesentlichsten Charakteristika: ein zahlungs- und zukunftsorientierte Ermittlung der zu diskontierenden Erfolgsgrößen, der sog. „free cash flows“ sowie eine kapitalmarktbezogene Ermittlung eines „risikoadjustierten“ Diskontierungsfaktors. Die theoretische Grundlage ist also die Kapitalwertmethode aus der Investitionstheorie. Des Weiteren gelten die, aus der modernen Kapitalmarkttheorie entnommenen, zukünftigen Zahlungsströme als Erfolgsgröße sowie ein Kalkulationszinssatz, der aus Kapitalmarktdaten ermittelt wird. „Hat die Investition dabei einen positiven Kapitalwert, d.h., ist der Barwert der Summe von Cash Flow zukünftiger Planungsperioden und Restwert größer als Null, wird vom Unternehmen Wert geschaffen. Im umgekehrten Fall wird Wert vernichtet.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Spannungsfeld zwischen Shareholder- und Stakeholder-Interessen ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit.

2 Shareholder Value Management: Dieses Kapitel erläutert das Konzept der wertorientierten Unternehmensführung, dessen theoretische Grundlagen und die zugrunde liegenden finanziellen Methoden.

2.1 Ursprung des Shareholder Value - Ansatzes: Hier werden die historischen Ursprünge des Konzepts sowie die Bedeutung der Prinzipal-Agent-Theorie und die Auswirkungen der M&A-Welle thematisiert.

2.2 Beschreibung des Models: Dieser Abschnitt beschreibt die Mechanik der Wertmaximierung und die Anwendung der DCF-Methode zur Unternehmensbewertung.

2.3 Kritische Würdigung des Shareholder Value: Dieses Kapitel setzt sich mit methodischen Schwächen und der gesellschaftlichen Akzeptanz des Shareholder-Value-Ansatzes auseinander.

3 Stakeholder Management: Hier wird der Gegenentwurf beleuchtet, der die Interessen aller am Unternehmen beteiligten Gruppen in den Mittelpunkt stellt.

3.1 Ursprung des Konzeptes: Dieser Teil beleuchtet die systemtheoretischen Wurzeln und die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Betrachtung der Unternehmensumwelt.

3.2 Beschreibung des Models: In diesem Kapitel werden Methoden zur Kategorisierung und Gewichtung von Stakeholdern sowie die Relevanzmatrix vorgestellt.

3.3 Kritik am Stakeholder Management - Ansatz: Hier werden Probleme bei der empirischen Messbarkeit und der Gefahr der subjektiven Übergewichtung einzelner Interessen diskutiert.

4 Vergleich der Ansätze und Bewertung der Diskussion: Das abschließende Kapitel führt die Ansätze zusammen und plädiert für eine sinnvolle Verknüpfung beider Strategien im Sinne eines nachhaltigen Unternehmenserfolgs.

Schlüsselwörter

Shareholder Value Management, Stakeholder Management, Strategisches Management, Unternehmenswert, Free Cash Flow, DCF-Methode, Kapitalkosten, Werttreiber, Unternehmensführung, Anspruchsgruppen, Kapitalmarkt, Eigenkapitalrendite, Interessenkonflikt, Unternehmensumwelt, Nachhaltigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht die zwei zentralen Managementansätze zur Unternehmenssteuerung: den Shareholder-Value-Ansatz, der die Interessen der Aktionäre priorisiert, und den Stakeholder-Value-Ansatz, der ein breiteres Spektrum an Anspruchsgruppen berücksichtigt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die wertorientierte Unternehmensführung, die Kapitalmarkttheorie, die betriebswirtschaftliche Methodenlehre zur Bewertung sowie die strategische Netzwerkpflege im Umgang mit verschiedenen Interessengruppen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu analysieren, welcher Ansatz eine nachhaltigere Unternehmensführung ermöglicht und ob die Ansätze in der Praxis gegensätzlich oder komplementär fungieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive und vergleichende Analyse, die auf Literaturrecherche und der theoretischen Gegenüberstellung quantitativer (Shareholder Value) und qualitativer (Stakeholder) Verfahren basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden beide Konzepte historisch hergeleitet, detailliert beschrieben, kritisch gewürdigt und schließlich in einer vergleichenden Matrix gegenübergestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselbegriffe sind Shareholder Value, Stakeholder Management, Unternehmenswert, DCF-Methode, Kapitalmarkttheorie und strategische Implikationen.

Welche Rolle spielt die Prinzipal-Agent-Theorie in diesem Kontext?

Sie erklärt die Interessendivergenzen zwischen Eigentümern und dem Management, die eine wesentliche Ursache für die Entstehung wertorientierter Vergütungssysteme und des Shareholder-Value-Trends darstellt.

Ist das Stakeholder Management als rein altruistischer Ansatz zu verstehen?

Nein, der Autor argumentiert, dass auch das Stakeholder Management primär eine unternehmensbezogene Strategie ist, um Machtpotentiale und Risiken in einer komplexen Umwelt effizient zu steuern.

Wie lautet die abschließende Schlussfolgerung des Autors?

Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass eine ideologische Trennung wenig hilfreich ist und der nachhaltige Erfolg moderner Unternehmen in der effizienten Verknüpfung beider Ansätze liegt.

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Résumé des informations

Titre
Shareholder Value Management vs. Stakeholder Value Management – strategische Implikationen
Université
University of Applied Sciences Berlin
Note
1,0
Auteur
B.A. Alexander Schabowski (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
22
N° de catalogue
V179053
ISBN (ebook)
9783656013716
ISBN (Livre)
9783656020813
Langue
allemand
mots-clé
shareholder value management stakeholder implikationen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
B.A. Alexander Schabowski (Auteur), 2011, Shareholder Value Management vs. Stakeholder Value Management – strategische Implikationen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/179053
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Extrait de  22  pages
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