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"Des Flugplatzhundes Ende" - Der Werkshund "Pilot" von den Albatroswerken GmbH und sein Herrchen Direktor Otto Wiener

Heft 9 aus der Dokumentenreihe über den Flugplatz Berlin-Johannisthal 1909-1914

Titel: "Des Flugplatzhundes Ende" - Der Werkshund "Pilot" von den Albatroswerken GmbH und sein Herrchen Direktor Otto Wiener

Fachbuch , 2011 , 22 Seiten

Autor:in: Alexander Kauther (Autor:in)

Geschichte - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wir fanden einen kleinen Artikel in der „B.Z. am Mittag von 1911“, der einen ungewöhnlichen Unglücksfall mit dem Werkshund Pilot der Albatroswerke GmbH beschreibt. Jetzt waren Recherchen gefragt und wir können nun die ganze Geschichte darüber dem interessierten Leser anbieten.

Auch das gehört zu den Erzählungen und Dokumentationen über den historischen Ort in Berlin-Johannisthal, dem ersten deutschen zivilen Flugplatz, eröffnet am 26. September 1909.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Anmerkungen der Autoren

2. Zeitungsartikel B. Z. am Mittag vom 1. März 1911

3. Der Flugplatzdirektor Georg von Tschudi erinnerte sich

4. Kurzdarstellung der Firmengeschichte der Albatros-Flugzeugwerke

5. Die engsten Freunde vom Hund Pilot

6. Der Hund Pilot und das Restaurant Franz Tolinski“

7. Grabstätte und Grabplatte vom Hund Pilot in der Johannisthaler Wrightallee am damaligen alten Startplatz an der Unglückstelle

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Dokumentation widmet sich der historischen Aufarbeitung eines ungewöhnlichen Ereignisses am ehemaligen Flugplatz Berlin-Johannisthal: der Lebensgeschichte und dem tragischen Tod des Werkshundes "Pilot" der Albatros-Werke GmbH im Jahr 1911 sowie seiner anschließenden zweifelhaften Verewigung in einer Kuriositätensammlung.

  • Historie des Flugplatzes Berlin-Johannisthal
  • Biografische Skizzen der Pioniere der Albatros-Werke GmbH
  • Die Firmengeschichte der Albatros-Flugzeugwerke
  • Das "Aviatische Museum" im Restaurant Franz Tolinski
  • Gedenkkultur und lokale Erinnerungsarbeit

Auszug aus dem Buch

Der Hund Pilot und das Restaurant Franz Tolinski“

Bereits 1909, mit der Eröffnung des Flugplatzes Johannisthal, entstand in der Fliegergaststätte Franz Tolinski eine Ausstellung, die sich ab 1912 als Aviatisches Museum präsentierte. Im Flieger-Heim befand sich eine Sammlung von Reliquien aus verhängnisvollen Aeroplan- und Ballonkatastrophen. Sämtliche freie Wand- und Deckenflächen waren behangen mit allerlei Gegenständen. Vom Propeller, Räder, Sitze, Reste von Tragflügeln und Flugschrauben bis zur kompletten Tragfläche war alles in dieser bezeichneten Ausstellung vorhanden.

Das Aviatische Museum Tolinski war die damals umfangsreichste Sammlung dieser Art in Deutschland und wurde 1932 als „Tolinski-Sammlung“ in die Deutsche Luftfahrt-Sammlung, Berlin, vorerst in Hallen auf dem Adlershofer Teil des Flugplatzes, eingegliedert. Das Sammlergenie Tolinski zeigte Reste historisch gewordener Fliegerbrüche.

Eine zeitgenössische Quelle aus dem Jahre 1913 berichtet darüber:

„Wenn man eintritt, bemerkt man, dass diese Destille ein Museum ist. Die Wände und die Decke des Hauptraumes sind mit Trümmern von Aeroplanen bedeckt. Teile von Tragflächen, zerrissene Segelleinwand, zersplitterte Bambusstangen, verbogene Steuer hängen herum. In einer Ecke stehen zwei riesige alte Stiefel. Und an jedem Objekt klebt ein Zettel: „Vom Sturz dieses Aeroplans….Vom Absturz jenes Aviatikers….“

In einem Glase voll Spiritus prangt eine Hundeschnauze. Der Hund ist einmal in einen startenden Aeroplan geraten; zum ewigen Andenken steht jetzt seine Schnauze da, und es ist sehr appetitlich, sie anzusehen und eine Stulle mit Schlackwurst dazu zu essen…“

Zusammenfassung der Kapitel

Anmerkungen der Autoren: Die Autoren schildern ihre Motivation, die vergessene Geschichte des Werkshundes Pilot im Kontext des historischen Johannisthaler Flugplatzes zu dokumentieren.

Zeitungsartikel B. Z. am Mittag vom 1. März 1911: Der zeitgenössische Bericht schildert den tragischen Unfallhergang, bei dem der Hund Pilot durch einen rotierenden Flugzeugpropeller tödlich verunglückte.

Der Flugplatzdirektor Georg von Tschudi erinnerte sich: Der Direktor kommentiert kritisch das Fehlen von Sicherheitsmaßnahmen an den frühen Flugzeugen und reflektiert über das gefährliche Arbeitsumfeld.

Kurzdarstellung der Firmengeschichte der Albatros-Flugzeugwerke: Dieses Kapitel zeichnet den Aufstieg der Albatros-Werke von der Ikaros-Gesellschaft zum bedeutenden Heeresflugzeug-Lieferanten nach.

Die engsten Freunde vom Hund Pilot: Hier werden die Biografien der Menschen vorgestellt, die den Hund Pilot bei den Albatros-Werken begleiteten, darunter Direktor Otto Wiener und verschiedene Flugpioniere.

Der Hund Pilot und das Restaurant Franz Tolinski“: Das Kapitel beschreibt das schaurige "Aviatische Museum", in dem Überreste von Flugunfällen – und die Schnauze des Hundes – ausgestellt wurden.

Grabstätte und Grabplatte vom Hund Pilot in der Johannisthaler Wrightallee am damaligen alten Startplatz an der Unglückstelle: Die Autoren dokumentieren das Anbringen einer Gedenkplatte zur Erinnerung an das Schicksal des Tieres im Jahr 2008.

Schlüsselwörter

Flugplatz Berlin-Johannisthal, Albatros-Werke, Hund Pilot, Otto Wiener, Luftfahrtpioniere, Aviatisches Museum, Franz Tolinski, Fluggeschichte, Motorflug, Propellerunfall, Firmengeschichte, Denkmal, Berlin-Johannisthal, Luftfahrtmuseum, Dokumentation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit dokumentiert das Leben und den tragischen Unfalltod des Werkshundes "Pilot" bei den Albatros-Werken und dessen Einbettung in die frühe Geschichte der deutschen Luftfahrt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung des Flugplatzes Johannisthal, der Geschichte der Albatros-Flugzeugwerke sowie der skurrilen Gedenkkultur um Flugunfälle zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Was ist das Ziel der Publikation?

Ziel ist es, ein vergessenes historisches Detail über den Flugplatz Johannisthal durch Quellenarbeit und Zeitzeugendokumente für die Nachwelt zu bewahren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Die Autoren nutzen eine historische Aufarbeitung basierend auf zeitgenössischen Zeitungsartikeln, Biografien, Fotografien und Literaturrecherchen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Firmengeschichte der Albatros-Werke, die Vorstellung der Piloten und das Phänomen des "Bruchmuseums" von Franz Tolinski.

Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?

Luftfahrtpioniere, Johannisthal, Albatros-Werke, Industriegeschichte und lokale Erinnerungskultur.

Welchen Bezug hat das Restaurant Tolinski zu den Geschehnissen?

Das Restaurant fungierte als "Aviatisches Museum", das Trümmer von Flugunfällen sammelte und als Kuriosität ausstellte, wozu auch Überreste des Hundes Pilot zählten.

Wer war Otto Wiener in Bezug auf den Hund?

Direktor Otto Wiener war der Halter des Hundes Pilot und leitender Direktor der Albatros-Werke.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
"Des Flugplatzhundes Ende" - Der Werkshund "Pilot" von den Albatroswerken GmbH und sein Herrchen Direktor Otto Wiener
Untertitel
Heft 9 aus der Dokumentenreihe über den Flugplatz Berlin-Johannisthal 1909-1914
Autor
Alexander Kauther (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
22
Katalognummer
V179228
ISBN (eBook)
9783656017554
ISBN (Buch)
9783656017332
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Flugplatz Johannisthal Pilot Hund Albatroswerke
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander Kauther (Autor:in), 2011, "Des Flugplatzhundes Ende" - Der Werkshund "Pilot" von den Albatroswerken GmbH und sein Herrchen Direktor Otto Wiener, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/179228
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Leseprobe aus  22  Seiten
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