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Die Pferd-Mensch-Beziehung

Psychosoziale Faktoren und Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen

Titre: Die Pferd-Mensch-Beziehung

Mémoire (de fin d'études) , 2011 , 83 Pages , Note: 1

Autor:in: Andrea Berghammer (Auteur)

Médecine vétérinaire - Equine Sciences / Horse Sciences
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Die Arbeit gibt dem Leser einen Überblick über die Ausprägungen der Pferd-Mensch-Beziehung und die psychosozialen Faktoren, die positive Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen ermöglichen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I Einleitung

1 Ziel der Arbeit und Fragestellung

II Mensch & Pferd

1 Das Pferd

1.1 Das Pferd - geschichtlich und mythologisch betrachtet

1.2 Verhalten des Pferdes

1.2.1 Fluchttier

1.2.2 Lauftier

1.2.3 Herdentier

2 Mensch & Pferd

2.1 Eine besondere Beziehung

2.2 Kommunikation

2.2.1 Die fünf Axiome der menschlichen Kommunikation nach WATZLAWICK et. al.

2.2.1.1 1. Axiom - Die Unmöglichkeit, nicht zu kommunizieren

2.2.1.2 2. Axiom – Inhalts- und Beziehungsaspekt

2.2.1.3 3. Axiom – Die Interpunktion von Ereignisfolgen

2.2.1.4 4. Axiom - Digitale und analoge Kommunikation

2.2.1.5 5. Axiom - Symmetrische oder komplementäre Kommunikationsprozesse

3 Zusammenfassung

III Psychosoziale und therapeutische Interventionsformen mit dem Medium und Partner Pferd

1 Allgemeines

1.1 Begriffserklärung Therapie

1.2 Begriffserklärung Coaching

1.2.1.1 Systemisches Coaching nach RADATZ

1.2.1.2 Start und Problemdefinition

1.2.1.3 Zielerarbeitung

1.2.1.4 Klarer Auftrag

1.2.1.5 Lösungsfokussierung

1.2.1.6 Lösungserarbeitung und Skala zur Erfolgsüberprüfung

1.2.1.7 Maßnahmenbildung

1.2.2 Coachingprozess nach HABERLEITNER, DEISTLER und UNGVARI

1.2.2.1 Phase 1: Beziehung herstellen und IST-Analyse

1.2.2.2 Phase 2: Soll-Phantasie und Ziel

1.2.2.3 Phase 3: Hürden wegräumen

1.2.2.4 Phase 4: Durchführung und Kontrolle der Zielerreichung

1.2.3 Zusammenfassung

1.3 Was bedeutet „tiergestützt“ / „pferdegestützt“

2 Pferdegestütztes Coaching zur Persönlichkeitsentwicklung und Kompetenzerweiterung

2.1 Zielsetzung

2.2 Führungskräftetraining und Kompetenzerweiterung

2.3 Begriffserklärung Kompetenz

2.3.1 Selbstorganisierte Handlungen nach ERPENBECK und HEYSE

2.3.2 Kompetenzen nach ERPENBECK und HEYSE

2.4 Führung

2.5 Aufgabenstellungen in Führungskräftetrainings

2.5.1 Kontaktaufnahme und Beobachten

2.5.2 Führen

2.5.3 Bewegen

2.5.4 Raum definieren, Grenzen setzen

2.6 Voraussetzungen für ein erfolgreiches Persönlichkeitstraining

2.6.1 Anforderungen an den Trainer

2.6.2 Anforderungen an den Co-Trainer Pferd

2.7 Outdoor- und Erlebnispädagogik mit Pferden

2.8 Zusammenfassung

3 Therapeutisches Reiten

3.1 Abgrenzung Heilpädagogisches Reiten / Voltigieren, Hippotherapie und Behindertenreitsport

3.2 Heilpädagogisches Reiten und Voltigieren

3.2.1 Zielsetzung und Zielgruppe

3.2.2 Heilpädagogisches Voltigieren

3.2.3 Heilpädagogisches Reiten

3.3 Hippotherapie

3.3.1 Zielsetzung und Zielgruppe

3.4 Behindertenreiten

3.5 Voraussetzungen für eine erfolgreiche Therapie oder ein wertvolles Training

3.5.1 Anforderungen an den Trainer, Therapeuten oder Pädagogen

3.5.2 Anforderungen an den Co-Pädagogen bzw. Co-Therapeuten Pferd

3.6 Zusammenfassung

IV Sportphysiologische Wechselwirkungen beim Umgang mit Pferden auf den Menschen

1 Allgemeines

2 Koordination

2.1 Teilbereiche der Koordination nach MEINEL und SCHNABEL

2.2 Gleichgewichtsfähigkeit

2.3 Orientierungsfähigkeit

2.4 Die Bedeutung der Koordination im Alltag

3 Kraft

3.1 Allgemeines

3.2 Die Aufgaben der Skelettmuskulatur

3.3 Positive Effekte des Krafttrainings

3.4 Zusammenfassung

4 Ausdauer

4.1 Allgemeines

4.2 Ausdauertrainingsbereiche

4.3 Ausdauertraining beim Reiten

4.4 Ausdauertraining und Gesundheitsprophylaxe

5 Beweglichkeit

5.1 Allgemeines

5.2 Trainingsmethoden zur Verbesserung der Beweglichkeit

6 Die Wirbelsäule

6.1 Aufgaben der Wirbelsäule

6.2 Einteilung der Wirbelsäule

6.3 Physiologische Haltung

6.4 Bandscheiben

7 Körperwahrnehmung

7.1 Allgemeines

7.2 Steigerung der Körperwahrnehmung

8 Zusammenfassung

V Zusammenfassung und Ausblick

1 Zusammenfassung

2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht die vielschichtige Beziehung zwischen Mensch und Pferd und deren gesundheitsfördernde Potenziale. Das primäre Ziel ist es, die Wirkung des Einsatzes von Pferden als Therapie- oder Coaching-Partner wissenschaftlich zu beleuchten, wobei sowohl psychosoziale Faktoren als auch sportphysiologische Wechselwirkungen analysiert werden, um ein tieferes Verständnis für die heilende und entwicklungsfördernde Kraft dieser Interaktion zu gewinnen.

  • Einfluss des Pferdes auf psychosoziale Prozesse und Persönlichkeitsentwicklung.
  • Analyse verschiedener tiergestützter Interventionsformen und deren therapeutische Zielsetzungen.
  • Untersuchung sportphysiologischer Effekte wie Koordination, Kraft und Beweglichkeit beim Reiten.
  • Bedeutung der Kommunikation zwischen Mensch und Tier durch Körpersprache und Feedback.
  • Voraussetzungen für ein effektives Coaching und Training unter Einbeziehung des Pferdes als Partner.

Auszug aus dem Buch

1.2.3 Herdentier

Pferde schließen sich – in der freien Natur und auch im vom Menschen beeinflussten Lebensraum – immer in sozialen Verbänden zusammen. Die Hierarchie ist dabei streng geregelt. Jedes Pferd hat seinen Platz in der Rangordnung. Unruhe gibt es nur, wenn junge Pferde nachkommen und die Rangordnung in Frage stellen, oder wenn durch menschliche Willkür neue Pferde zur Herde stoßen. Die Neuregelung einer Rangordnung wird selten gewalttätig ausgetragen, meist genügen geringe Körperbewegungen wie zum Beispiel Ohren anlegen oder Drohbewegungen mit den Hinterbeinen. Nicht immer ist das größte Pferd das Leittier. Vielmehr zählen Attribute wie Mut und Präsenz. Auch anhand sehr menschlicher Eigenschaften kann ein Leittier beschrieben werden: Entschlossenheit, Selbstsicherheit, Überlegenheit.

Tiere in niedrigerer Position oder sogar auf der untersten Stufe fühlen sich durch den Herdenverbund in Sicherheit vor Gefahr.

In einer natürlichen Pferdeherde gibt es laut SCHWAIGER zwei Schlüsselpositionen. Die Leitstute, so SCHWAIGER, „..weiß wo es langgeht und trägt die Verantwortung über Gedeih oder Verderb der Herde. Sie zeichnet sich aus durch Erfahrung, … durch Souveränität, Beständigkeit, Besonnenheit, (Selbst-) Sicherheit, Klarheit und Vertrauenswürdigkeit.“ (Schwaiger 2000, S. 25f)

Der Leithengst beschützt die Herde, die aus Stuten und Jungtieren besteht. Er ist kräftig, stark, zeichnet sich durch Mut und Durchsetzungswillen aus und zeigt deutliche Führungsqualitäten und Selbstsicherheit.

Das Pferd ordnet den Menschen ebenso entweder als ranghöher oder rangniedriger ein.

Dabei wird die hierarchische Einteilung genauso wenig wie beim Artgenossen über äußere Eigenschaften wie Körpergröße vorgenommen, sondern mit Hilfe der feinen Wahrnehmung der inneren Stärke, der mentalen Präsenz und der Kongruenz des Auftretens und der tatsächlichen Persönlichkeit.

Zusammenfassung der Kapitel

I Einleitung: Diese Einleitung beschreibt die Relevanz moderner Stressmanagement-Ansätze und die wachsende Bedeutung des Pferdes als Medium in therapeutischen und pädagogischen Interventionsbereichen.

II Mensch & Pferd: Dieses Kapitel widmet sich der Geschichte und den natürlichen Verhaltensweisen des Pferdes als Flucht-, Lauf- und Herdentier sowie den Grundlagen der zwischenartlichen Kommunikation.

III Psychosoziale und therapeutische Interventionsformen mit dem Medium und Partner Pferd: Hier werden Coaching-Prozesse und therapeutische Methoden wie das Heilpädagogische Reiten oder die Hippotherapie detailliert erläutert und deren Zielgruppen sowie Anforderungen an Trainer und Tiere definiert.

IV Sportphysiologische Wechselwirkungen beim Umgang mit Pferden auf den Menschen: Dieses Kapitel untersucht die Auswirkungen des Reitsports auf Koordination, Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Wirbelsäulengesundheit beim Menschen.

V Zusammenfassung und Ausblick: Der abschließende Teil fasst die Erkenntnisse über die positive Rolle des Pferdes in der Therapie und im Persönlichkeitstraining zusammen und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung der Freiwilligkeit und der menschlichen Sensibilisierung im Umgang mit dem Tier.

Schlüsselwörter

Pferd-Mensch-Beziehung, Coaching, Persönlichkeitsentwicklung, Heilpädagogisches Reiten, Hippotherapie, Kommunikation, Körpersprache, Führungskräftetraining, Koordination, Verletzungsprophylaxe, Therapeutisches Reiten, Erlebnispädagogik, Selbstwahrnehmung, Motivation, soziale Kompetenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Bedeutung von Pferden als Partner in therapeutischen und psychosozialen Interventionsformen sowie deren Einfluss auf die menschliche Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den zentralen Themen gehören die Verhaltensbiologie von Pferden, moderne Coaching-Konzepte, heilpädagogische Methoden, sportphysiologische Effekte des Reitens und die Kommunikation zwischen Mensch und Pferd.

Welches ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Wirkungsweise pferdegestützter Methoden aufzuzeigen und zu klären, wie Menschen von der Interaktion mit Pferden im Hinblick auf soziale und körperliche Kompetenzen profitieren können.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse etablierter Theorien zur Kommunikation (z.B. Watzlawick) und zum Coaching sowie einer begleitenden Erhebung, die Einstellungen von Reitern und Nichtreitern vergleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die verschiedenen Ansätze des pferdegestützten Coachings und der Reittherapie, die Anforderungen an Trainer und Pferde sowie die sportwissenschaftlichen Aspekte der Bewegungslehre und Koordination.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind die Pferd-Mensch-Beziehung, Persönlichkeitstraining, Kommunikation, Körperwahrnehmung und therapeutische Intervention.

Inwiefern beeinflusst das Pferd die Führungskompetenz eines Menschen?

Das Pferd spiegelt das menschliche Verhalten unmittelbar wider. Durch das Feedback des Tieres können Führungskräfte an ihrer Konsequenz, Klarheit in der Kommunikation, Empathie und Selbstsicherheit arbeiten.

Wie unterscheidet sich die Hippotherapie von anderen Ansätzen?

Die Hippotherapie ist eine medizinisch indizierte krankengymnastische Behandlung auf neurophysiologischer Basis, die von spezialisierten Physiotherapeuten durchgeführt wird, um Bewegungsabläufe bei körperlich beeinträchtigten Menschen zu fördern.

Warum ist das Thema der „Freiwilligkeit“ so zentral?

Die Arbeit betont, dass eine echte, entwicklungsfördernde Beziehung nur auf Freiwilligkeit basieren kann; Zwang oder Unterwerfung verhindern die authentische Spiegelung, die für therapeutische oder coachende Prozesse essenziell ist.

Welche Rolle spielt die Wirbelsäule beim therapeutischen Reiten?

Das Pferd überträgt durch seinen Bewegungsablauf beim Gehen (Schritt) rhythmische Impulse auf den Reiter, die zur Mobilisierung der Gelenke und zur Stimulierung der Bandscheiben beitragen können.

Fin de l'extrait de 83 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Die Pferd-Mensch-Beziehung
Sous-titre
Psychosoziale Faktoren und Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen
Université
Body & Health Academy  (Lehrgang universitären Charakters „Psychosoziales Gesundheitstraining“)
Note
1
Auteur
Andrea Berghammer (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
83
N° de catalogue
V179230
ISBN (ebook)
9783656018865
ISBN (Livre)
9783656521310
Langue
allemand
mots-clé
Pferd-Mensch-Beziehung psychosoziale Faktoren Persönlichkeitsentwicklung Pferd
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Andrea Berghammer (Auteur), 2011, Die Pferd-Mensch-Beziehung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/179230
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Extrait de  83  pages
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